In dieser Unterrichtsstunde wird das Volleyballspielen thematisiert. Ziele sind unter anderem: Die Schüler festigen das obere Zuspiel durch die vielseitigen Aufgaben an den verschiedenen Stationen (2) Die Schüler festigen das untere Zuspiel durch die vielseitigen Aufgaben an den verschiedenen Stationen (3) Die Schüler gewinnen zunehmend an Sicherheit bei der Aufgabe von unten.
Volleyball ist eine Mannschaftssportart, welche der Gruppe der Rückschlagspiele zuzuordnen und in ihren Anforderungen an die Schüler sehr komplex ist. Im Mittelpunkt steht neben den konditionellen und koordinativen Leistungsfaktoren im Sportunterricht besonders die Spielfähigkeit. Beim Volleyball stehen sich zwei Mannschaften mit jeweils sechs Spielern auf einem Spielfeld gegenüber, welches durch ein Netz geteilt ist. Ziel ist es, den Ball nur mit dem eigenen Körper und schlagenderweise über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu spielen und zu verhindern, dass Gleiches dem Gegner gelingt bzw. die gegnerische Mannschaft zu einem Fehler zu zwingen. Eine Mannschaft darf den Ball (zuzüglich zum Block) dreimal in Folge berühren, um ihn zurückzuspielen.
Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse
1.1 Organisatorische und technische Rahmenbedingungen der Ausbildungsschule
1.2 Analyse der Lerngruppe
2. Einordnung der Stunde in den Lernbereich
2.1 Tabellarische Lernbereichsplanung
2.2 Inhalt und Ablauf der vorangegangenen und folgenden Stunde
3. Fachwissenschaftliche Analyse
3.1. Das obere Zuspiel
3.2. Das untere Zuspiel
3.2. Die Aufgabe von unten
4. Fachdidaktische Analyse
5. Lernziele
5.1. Motorische Lernziele
5.2. Sozial-affektive Lernziele
5.3. Kognitive Lernziele
6. Methodische Überlegungen
7. Verlaufsplanung
7.1. Stundenentwurf
7.2. Planungsalternative
8. Anhang
8.1. Aufbau Stationsbetrieb:
8.2 Stationskarten
8.3. Lauftabelle der Schüler
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient der detaillierten Planung einer Sportstunde zum Thema Volleyball für die 7. Klasse, mit dem primären Ziel, bereits bekannte technische Fertigkeiten wie Pritschen, Baggern und den Aufschlag durch gezielte Übungsformen und einen Stationsbetrieb zu festigen und die Spielfähigkeit zu fördern.
- Vertiefung der Zuspieltechniken (Pritschen und Baggern)
- Festigung der Aufschlagtechnik (Aufgabe von unten)
- Förderung der Spielfähigkeit durch stationsbasiertes Üben
- Stärkung von Kooperation und Teamgeist im Sportspiel
Auszug aus dem Buch
3.1. Das obere Zuspiel
Beim oberen Zuspiel, auch Pritschen genannt, wird der Ball, der sich oberhalb der Schulterachse befinden sollte, mit den gestreckten Fingern gespielt. Wichtig ist hier den Schülern klarzumachen, dass die Finger angespannt sind, da sonst das Verletzungsrisiko zu groß wäre. Die Handflächen zeigen in Richtung des Balles, nehmen den Ball am Spielpunkt in Empfang, führen den Ball in einer sehr kurzen Bewegung aus den Knien. Dabei wird dem Ball die Richtung und Geschwindigkeit mitgegeben.
Die Technik kann man in drei Bewegungsabschnitte untergliedern. Sie beginnt mit einer Vorbereitungsphase. Dabei ist es wichtig, dass der Spieler in zunächst aktiver Grundstellung den Ball gut beobachtet. Im Anschluss bewegt er sich zum Ball und nimmt am Spielstandort eine Grätsch-Schrittstellung ein, diese soll einen stabilen Stand garantieren. Die Hände werden zur Pritschhaltung zusammengeführt und oben gelassen. Die Arme sind leicht gebeugt, die Knie dagegen deutlich.
In der zweiten Phase, der Hauptphase, erfolgt eine dosierte Ganzkörperstreckung nach vorn oben, dem anfliegenden Ball entgegen. Die Hände nehmen eine sogenannte „Körbchenhaltung“ ein, indem die Finger gespreizt und die Handgelenke nach hinten abgeknickt werden. Die Daumen zeigen dabei in Richtung der Augen. Schließlich wird der Ball mit den ersten beiden Gliedern aller Finger kurz und weich gespielt. Die Hände befinden sich zu diesem Zeitpunkt über und vor der Stirn, so dass der anfliegende Ball durch das „Körbchen“ gesehen werden kann.
In der Phase nach dem Ballkontakt und der Streckung des Körpers sollte sich der Spieler schnell wieder spielbereit machen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die organisatorischen Rahmenbedingungen der Schule sowie die soziologische und leistungsbezogene Zusammensetzung der Lerngruppe.
2. Einordnung der Stunde in den Lernbereich: Hier wird der tabellarische Verlaufsplan des gesamten Lernbereichs dargestellt sowie der inhaltliche Bezug zur vorangegangenen und folgenden Unterrichtsstunde erläutert.
3. Fachwissenschaftliche Analyse: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Sportart Volleyball sowie die biomechanischen Merkmale der Techniken oberes Zuspiel, unteres Zuspiel und Aufgabe von unten.
4. Fachdidaktische Analyse: Hier wird die Verankerung des Volleyballspiels im sächsischen Lehrplan begründet und die didaktische Notwendigkeit des Techniktrainings für die 7. Klasse dargelegt.
5. Lernziele: Definition der motorischen, sozial-affektiven und kognitiven Lernziele für die geplante Unterrichtseinheit.
6. Methodische Überlegungen: Erörterung der methodischen Entscheidungen, des Stundenaufbaus und der Wahl der Übungsformen unter Berücksichtigung der Klassenspezifika.
7. Verlaufsplanung: Detaillierter Stundenentwurf mit Zeitangaben, Inhalten und methodischen Hinweisen sowie eine Planungsalternative für unvorhergesehene Ausfälle.
8. Anhang: Bereitstellung der praktischen Unterlagen wie Aufbaupläne für den Stationsbetrieb, Stationskarten und Vorlagen für Lauftabellen.
Schlüsselwörter
Volleyball, Sportunterricht, Bedingungsanalyse, oberes Zuspiel, Pritschen, unteres Zuspiel, Baggertechnik, Aufgabe von unten, Stationsbetrieb, Lernziele, Methodik, Verlaufsplanung, Spielfähigkeit, Kooperation, Sekundarstufe.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit stellt eine detaillierte schriftliche Vorbereitung einer Prüfungslehrprobe im Fach Sport für eine 7. Klasse dar, mit dem Schwerpunkt Volleyball.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Die zentralen Themenfelder umfassen die technische Festigung von Pritschen, Baggern und der Aufgabe von unten sowie die Implementierung eines stationsbasierten Übungsbetriebs.
Was ist das Hauptziel der geplanten Stunde?
Das Hauptziel ist die Festigung der grundlegenden Volleyballtechniken, um eine verbesserte Spielfähigkeit zu erreichen, wobei der Fokus auf dem kooperativen Spielen liegt.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Vermittlung genutzt?
Es wird eine methodische Reihe angewendet, die über Technikdemonstrationen, eigenverantwortliche Stationsarbeit und spielnahe Zielübungen zur komplexen Spielform führt.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Der Hauptteil umfasst neben der fachwissenschaftlichen Sachanalyse und fachdidaktischen Begründung vor allem die detaillierte methodische Planung und den konkreten Verlaufsplan.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Volleyball, Techniktraining, Stationsarbeit, Differenzierung und Schulsport geprägt.
Wie geht die Planung mit Schülern um, die besondere Förderbedarfe haben?
Die Planung berücksichtigt einen Schüler mit diagnostiziertem Autismus, indem sein individueller Schulbetreuer einbezogen wird und die Klasse an diese Situation gewöhnt ist.
Warum wird im Unterricht bewusst auf das Zählen von Punkten verzichtet?
Um den Fokus der Schüler auf die technisch korrekte Ausführung der Volleyballtechniken zu lenken, wird die wettkampforientierte Punkteerzielung in der Übungsphase bewusst in den Hintergrund gestellt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2012, Stationsarbeit Volleyball. Festigung Pritschen, Baggern und Aufschlag (Realschule, Sport Klasse 7), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1003455