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Eriksons Phasenmodell der psychosozialen Entwicklung und Piagets Phasen der Intelligenzentwicklung. Ein Vergleich

Title: Eriksons Phasenmodell der psychosozialen Entwicklung und Piagets Phasen der Intelligenzentwicklung. Ein Vergleich

Term Paper , 2020 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - General
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In dieser Hausarbeit werden die Entwicklungsmodelle von Erik H. Erikson und Jean Piaget dargestellt und auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht. Zudem wird herausgearbeitet, warum es wichtig ist, als Lehrkraft einer Schule diese Entwicklungstheorien zu kennen.

Zuerst gibt es eine kurze Einleitung, was unter dem Begriff der Entwicklungspsychologie verstanden wird. Als nächstes gibt es eine Einführung zu Eriksons und Piagets Entwicklungstheorien und darauffolgend werden die einzelnen Phasen der Theorien beschrieben. Anschließend findet der Vergleich der beiden Entwicklungstheorien statt und die Kritik an den Theorien wird aufgeführt. Abschließend werden Empfehlungen an Pädagoginnen und Pädagogen genannt, die Erikson und Piaget in ihren Theorien erwähnt haben und darauf folgt ein Fazit.

Unter zehntausenden empirisch durchgeführten entwicklungspsychologischen Studien und vielen theoretischen Vorschlägen, die präsentiert werden, stechen die beiden Psychologen Piaget und Erikson mit ihren Entwicklungspsychologien besonders heraus. Dabei kam heraus, dass sich die Menschen ein Leben lang entwickeln und es dadurch sinnvoll ist, die einzelnen Lebensphasen auf ihre Entwicklung hin zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Piagets Entwicklungstheorie war im 20. Jahrhundert die wichtigste seiner Art.

Riegel hat 1978 auf Piagets Entwicklungstheorie aufgebaut und seine Äquilibration aufgegriffen, sodass er sagt: "Entwicklung ist und produziert immer permanent Konflikte und Ungleichgewichte, sonst käme sie ja zu einem Stillstand.". Fälschliche Entwicklungstheorien lassen sich dadurch prüfen, indem sie zum Beispiel aussagen, dass hormonelle Veränderungen der größte Faktor für Stimmungen und Selbstwertprobleme sind oder das Hypothesen erst ab dem Schulalter aufgestellt werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in die Entwicklungspsychologie

3 Erik H. Erikson

4 Jean Piaget

4.1 Assimilation

4.2 Akkommodation

4.3 Äquilibration

5 Stufenmodelle

5.1 Eriksons Stufenmodell

5.2 Piagets Stufenmodell

6 Vergleich der beiden Entwicklungspsychologien

7 Kritik

8 Empfehlungen für die Arbeit von Pädagoginnen und Pädagogen

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit setzt sich zum Ziel, die grundlegenden Entwicklungsmodelle von Erik H. Erikson und Jean Piaget darzustellen und kritisch gegenüberzustellen. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage verfolgt, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede die beiden Theorien aufweisen und inwiefern das Wissen über diese entwicklungspsychologischen Ansätze für die pädagogische Praxis an Schulen von entscheidender Bedeutung ist.

  • Vergleich zwischen der psychosozialen Entwicklung nach Erikson und der kognitiven Intelligenzentwicklung nach Piaget.
  • Darstellung der Phasenmodelle beider Theoretiker mit Fokus auf ihre jeweiligen Stufen.
  • Analyse der Relevanz entwicklungspsychologischer Theorien für den schulischen Alltag.
  • Kritische Reflexion der theoretischen Konzepte hinsichtlich ihrer Universalität und Anwendbarkeit.
  • Ableitung von Empfehlungen für Lehrkräfte zur Unterstützung der kindlichen Entwicklung.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Unter zehntausenden empirisch durchgeführten entwicklungspsychologischen Studien und vielen theoretischen Vorschlägen, die präsentiert werden, stechen die beiden Psychologen Piaget und Erikson mit ihren Entwicklungspsychologien besonders heraus. Dabei kam heraus, dass sich die Menschen ein Leben lang entwickeln und es dadurch sinnvoll ist, die einzelnen Lebensphasen auf ihre Entwicklung hin zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Piagets Entwicklungstheorie war im 20. Jahrhundert die wichtigste seiner Art (vgl. Flammer, 2010, S. 44 ff.).

Riegel hat 1978 auf Piagets Entwicklungstheorie aufgebaut und seine Äquilibration aufgegriffen, sodass er sagt: „Entwicklung ist und produziert immer permanent Konflikte und Ungleichgewichte, sonst käme sie ja zu einem Stillstand.“ (Flammer, 2010, S. 45). Fälschliche Entwicklungstheorien lassen sich dadurch prüfen, indem sie zum Beispiel aussagen, dass hormonelle Veränderungen der größte Faktor für Stimmungen und Selbstwertprobleme sind oder das Hypothesen erst ab dem Schulalter aufgestellt werden können (vgl. Flammer, 2010, S. 47).

In dieser Hausarbeit werden die Entwicklungsmodelle von Erik H. Erikson und Jean Piaget dargestellt und auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht. Zudem wird herausgearbeitet, warum es wichtig ist, als Lehrkraft einer Schule diese Entwicklungstheorien zu kennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung der Theorien von Erikson und Piaget und skizziert den Aufbau der Hausarbeit sowie deren Zielsetzung.

2 Einführung in die Entwicklungspsychologie: Dieses Kapitel differenziert zwischen nativistischen und epigenetischen Positionen und definiert den Begriff der Entwicklungspsychologie sowie die Lebensspannenperspektive.

3 Erik H. Erikson: Es wird Eriksons biographischer Hintergrund beleuchtet, seine psychoanalytisch fundierte Theorie der psychosozialen Phasen und der zentrale Begriff der Krise eingeführt.

4 Jean Piaget: Das Kapitel erläutert Piagets konstruktivistischen Ansatz, seine Sicht auf kognitive Strukturen und stellt die zentralen Prozesse wie Assimilation, Akkommodation und Äquilibration vor.

5 Stufenmodelle: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Ausarbeitung der acht Phasen nach Erikson sowie eine Untergliederung der sensomotorischen Stadien und kognitiven Phasen nach Piaget.

6 Vergleich der beiden Entwicklungspsychologien: Hier werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Stufeneinteilung, dem Fokus auf Lebensphasen sowie der Rolle des Individuums analysiert.

7 Kritik: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit den Ansätzen auseinander, insbesondere bezüglich der kulturellen Anwendbarkeit, geschlechtsspezifischer Vernachlässigungen und der Einschätzung kindlicher Kompetenzen.

8 Empfehlungen für die Arbeit von Pädagoginnen und Pädagogen: Es werden konkrete pädagogische Handlungsempfehlungen abgeleitet, um Kinder in ihrer jeweiligen Entwicklungsphase professionell zu unterstützen.

9 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und betont erneut die Notwendigkeit des Wissens über diese Theorien für das pädagogische Handeln.

Schlüsselwörter

Entwicklungspsychologie, Erik H. Erikson, Jean Piaget, Stufenmodell, psychosoziale Entwicklung, kognitive Entwicklung, Assimilation, Akkommodation, Identität, Konstruktivismus, Kindheit, Jugend, Pädagogik, Lernstörungen, Lebensspannenperspektive.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den zwei bedeutenden entwicklungspsychologischen Modellen von Erik H. Erikson und Jean Piaget, um deren Theorien zur menschlichen Entwicklung vergleichend darzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die psychosoziale Entwicklung nach Erikson, die kognitive Intelligenzentwicklung nach Piaget, die methodische Einordnung ihrer Stufenmodelle sowie deren Bedeutung für die Schulpraxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, durch einen fundierten Vergleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Theorien aufzuzeigen und den pädagogischen Nutzen für Lehrkräfte im Schulalltag zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und den Vergleich etablierter entwicklungspsychologischer Konzepte sowie empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Modelle, die detaillierte Beschreibung der einzelnen Entwicklungsstufen, den direkten Vergleich der Theorien sowie eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Konzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Entwicklungspsychologie, Stufenmodell, Konstruktivismus, psychosoziale Krise und pädagogische Praxis charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise auf Krisen bei Erikson von Piagets Ansatz?

Während Erikson Krisen als notwendige, lebenslange Herausforderungen zur Identitätsfindung versteht, konzentriert sich Piaget stärker auf die aktive Anpassung des Intellekts durch kognitive Schemata.

Warum ist das Wissen über diese Theorien laut der Autorin für Lehrkräfte besonders relevant?

Es hilft Lehrkräften, das Verhalten von Kindern in verschiedenen Altersstufen besser zu verstehen, angemessen auf Schwierigkeiten zu reagieren und den Unterricht sowie die Förderung individuell anzupassen.

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Details

Title
Eriksons Phasenmodell der psychosozialen Entwicklung und Piagets Phasen der Intelligenzentwicklung. Ein Vergleich
College
University of Paderborn  (Erziehungswissenschaft)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
21
Catalog Number
V1004042
ISBN (eBook)
9783346383747
ISBN (Book)
9783346383754
Language
German
Tags
Piaget Erikson Akkommodation Assimilation Äquibrilation Stufenmodell Kritik Vergleich Entwicklungspsychologie Entwicklungstheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Eriksons Phasenmodell der psychosozialen Entwicklung und Piagets Phasen der Intelligenzentwicklung. Ein Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004042
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