Beratung im Kontext Asyl und Flucht

Wie kann Beratung für Migrationsfamilien effektiv gestaltet werden?


Referat (Ausarbeitung), 2020

20 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Flucht und Asyl
2.1 Fluchtursachen
2.2 Fluchterfahrungen
2.3 Leben als Geflüchteter in Deutschland

3 Interkulturelle Beratung von Migrant*innen
3.1 Was ist Erziehungsberatung?
3.2 Begriff „Interkulturalität“
3.3 Kompetenzprofil der Beratenden
3.4 Methoden und Techniken
3.4.1 Netzwerkarbeit und Kooperationen
3.4.2 Prävention
3.5 Einsatz von Sprache

4 Psychotraumatologie
4.1 Methoden und Techniken
4.2 Psychohygiene der Berater*innen

5 Zusammenfassung

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

In den Jahren 2015 und 2016 gab es kein Thema, das stärker in den Medien präsent war als die Flüchtlingskrise in Europa. Die massive Zunahme ein- und durchreisender Flüchtlinge und Migrant*innen führte zu vielen gesellschaftlichen Problemen. Die Asylbewerberanzahl im Jahr 2014 verdoppelte sich nahezu im Jahr 2015. Waren es 2014 noch 627.000 Asylbewerber*innen, zählte man im Jahr 2015 bereits 1,3 Millionen.1 Vier Jahre später ist das Thema zwar in den Medien nicht mehr so präsent, dennoch ist die Lage - vor allem in den Einwanderungsländern - sehr angespannt.

Durch die steigenden Zahlen zeigt sich auch die Relevanz des Themas Migration in Bezug auf die Erziehungswissenschaften. Immer mehr Menschen mit Fluchterfahrungen und in Folge dessen auch häufig mit Traumatisierungen kommen in Deutschland an und benötigen Unterstützung. 40% der Beratungsstellen in Deutschland haben sich bereits konzeptionell auf die Beratung von Familien mit Migrationshintergrund eingestellt.2

Dabei wird deutlich, dass für Migrant*innen eine teilweise andere Beratung erforderlich ist und bestimmte Besonderheiten beachtet werden müssen, die so in einer allgemeinen Erziehungsberatung nicht vorkommen. Zum einen spielen die kulturellen Unterschiede eine Rolle, aber auch die Erfahrungen auf der Flucht oder im Herkunftsland. Mögliche Traumatisierungen während der Flucht oder bereits im Herkunftsland machen die Beratung von Flüchtlingen zu einer besonderen Herausforderung für die Berater*innen. Hierbei ist wichtig darauf zu schauen, wo genau die Unterschiede liegen und wie man sich als Berater*in verhalten kann, um die Beratung effektiv zu gestalten.

Bei der Beratung von Migrant*innen geht es im Vordergrund um die Inklusion der Geflüchteten und die Behandlung bestehender Probleme, aber auch um den Blick in die Zukunft und die Stärkung der vorhandenen Ressourcen.

Deutschland gilt zwar schon seit vielen Jahren als Einwanderungsland, trotzdem war die Flüchtlingssozialarbeit und damit auch die Beratung im Kontext Asyl und Flucht bis 2015 noch ein neues Gebiet. Dies hat sich bis heute geändert und die Flüchtlingssozialarbeit ist nicht mehr aus der fachlichen Debatte wegzudenken.3

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Fluchtdebatte ein sehr konfliktreiches Thema ist, bei dem die Erziehungswissenschaften aber eine zentrale Rolle spielen. Vor allem der Bereich der Beratung von Migrant*innen ist immer noch neu für die Beratungsstellen. Dennoch ist es wichtig, sich auch auf die Beratung von Geflüchteten zu fokussieren, um ihnen die Chance zu bieten, ihr Leben im neuen Land gut zu gestalten und ein Teil der Gesellschaft zu werden.

2 Flucht und Asyl

Um genauer herauszufinden, warum die Beratung im Kontext Flucht und Asyl überhaupt besonderer Kompetenzen bedarf und worin sich die Beratung von Migrant*innen zu anderen Beratungen unterscheidet, sollte man einen Blick auf die Situation in den Herkunftsländern der Geflüchteten werfen und auf die Erfahrungen, die sie während der Flucht gemacht haben. Außerdem wichtig für die Besonderheiten der Beratung von Flüchtlingen sind die zu bewältigenden Lebensbedingungen und Hürden bei der Ankunft in Deutschland.

Die Migrant*innen waren meist über einen langen Zeitraum einer Situation ausgesetzt, die dazu führt, dass sie die Entscheidung treffen, aus ihrem Heimatland zu fliehen und die Familie zu verlassen. Die Aussichtslosigkeit der Situation im Herkunftsland wird deutlich, wenn man sich den Vorgang der Flucht und das Ankommen im neuen Land anschaut.

Die Überfahrt nach Europa ist so teuer, dass die meisten dafür ihr ganzes Erspartes ausgeben und trotzdem sterben viele bereits auf der Überfahrt nach Europa auf offener See.

2.1 Fluchtursachen

Ende 2018 waren circa 70,8 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht.4 Eindeutig lässt sich sagen: „Niemand flieht freiwillig!“.5 Die Flüchtlinge sehen darin meist ihre einzige Überlebenschance. Als Flüchtling bezeichnet man einen Menschen, der sein Land „aus Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, seiner Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung“6 verlässt.

Die Gründe für eine Flucht können sehr unterschiedlich sein, meist sind es jedoch Krieg und Gewalt im Herkunftsland, was die Menschen dazu bewegt, oft nach vielen Jahren die Entscheidung zu treffen, zu fliehen.

Es gibt jedoch noch weitere Gründe, weshalb Menschen fliehen. Dazu zählen laut Flüchtlingskonvention auch Menschenrechtsverletzungen aufgrund von Diskriminierung oder Verfolgung wegen ethnischer, religiöser oder geschlechtsspezifischer Gründe.

Als weiterer Fluchtgrund gilt die unzureichende Versorgung mit Lebensmitteln, was oftmals auch die Folge von Krieg ist. Nach völkerrechtlicher Definition in der Flüchtlingskonvention ist dies jedoch kein anerkannter Fluchtgrund.

Auch der aktuelle Klimawandel und die daraus entstehenden Naturkatastrophen, welche in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen werden, können zur Flucht führen.7 Denn „der Klimawandel verstärkt den Wettstreit um die Ressourcen – Wasser, Nahrungsmittel, Weideland – und daraus können sich Konflikte entwickeln.“8 Auch dies gilt nicht als anerkannter Grund, um aus seinem Herkunftsland zu fliehen.

2.2 Fluchterfahrungen

Die Berichte über Fluchterfahrungen in den Medien und in Büchern zeigen die Verzweiflung der Menschen sehr deutlich. Für Menschen, die sich für eine Flucht entscheiden, ist oftmals klar, dass sie damit ihr Leben riskieren. Dennoch wird die Flucht als einziger Ausweg gesehen.

Zu den traumatisierenden Erinnerungen an das Heimatland, das Verlassen der eigenen Familie und des ganzen bisherigen Lebens kommt dann noch die traumatisierende Flucht meist über den Seeweg. Derzeit gibt es kaum noch legale und sichere Fluchtwege. Die Menschen riskieren somit auf der Flucht ihr Leben. Jedes Jahr sterben mehrere tausend Männer, Frauen und Kinder auf der Flucht9 Hierbei entstehen bei den Geflüchteten unterschiedlich starke und oftmals behandlungsbedürftige Traumatisierungen.

Ein eindrückliches Beispiel hierfür ist das Buch einer jungen Frau namens Doaa. Sie lebte in Syrien und ging noch zur Schule, doch die Lage in Syrien spitzte sich immer weiter zu. Zusammen mit ihrer Familie floh sie nach Ägypten. Dort waren sie nach Ende der Regierung der Muslimbrüderschaft als Flüchtling aus Syrien nicht mehr erwünscht. Doaa beschloss, mit ihrem Verlobten Bassem nach Europa zu fliehen. Sie gaben ihr ganzes Angespartes für die Flucht aus. Mit 500 anderen Flüchtlingen wagten sie die Fahrt über das Mittelmeer in einem viel zu kleinen, alten Boot. Kurz vor der Ankunft in Griechenland kenterte das Flüchtlingsboot bei einem Angriff von Piraten und Doaa musste mit ansehen, wie hunderte von Menschen in den Wellen versanken oder von den Schiffsschrauben zerfetzt wurden. Auch ihr Verlobter schaffte es leider nicht nach Europa. Umgeben von Leichen trieb sie 4 Tage auf dem Meer und überlebte. Heute lebt sie in Schweden.10

Mit dieser Geschichte von Doaa wird deutlich, dass bei der Flucht das vorherige Leben aufgegeben wird und ein neues Leben in Unsicherheit beginnt. Um das neue Leben zu beginnen, muss dann erst einmal die Hürde der Flucht überwunden werden. Wenn die Flucht überlebt wurde, wird es den meisten Geflüchteten im neuen Land auch alles andere als leicht gemacht.

2.3 Leben als Geflüchteter in Deutschland

Wenn die Flucht überstanden ist und die Menschen in Europa und im weiteren Verlauf in Deutschland angekommen sind, müsste man meinen, dass sie das Schlimmste überwunden haben. Die Geflohenen sind auch sehr froh, in Deutschland angekommen zu sein, es gibt Unterkünfte, fließend Wasser und Essen. Doch auch hier sind die Lebensbedingungen alles andere als gut. Oftmals müssen sie unter „prekären finanziellen und hygienischen Bedingungen“11 jahrelang geduldet warten, denn es können mehrere Monate vergehen bis zur Erstanhörung beim „Bundesamt für Migration und Flucht“ (BAMF), wo dann entschieden wird, ob der Flüchtling in Deutschland Asyl erhält oder nicht.12 Diese lange Zeit der Ungewissheit und Angst, die Probleme bei der Suche einer Unterkunft, Probleme bei den Behörden und viele weitere Fragen machen es den Migrant*innen nicht leicht, in ihrem neuen Leben anzukommen.

Hinzu kommt, dass sie mit vielen Vorurteilen zu kämpfen haben. Schlimme Taten, vor denen sie geflohen sind, werden jetzt den Flüchtlingen zugewiesen, wodurch es zu einer Täter-Opfer Paradoxie kommt.13 Die Migrant*innen erfahren Ausgrenzungen, Etikettierungen und Stigmatisierungen.

Ein weiteres Problem sind die Zustände in den Flüchtlingsunterkünften, in denen sie mit vielen anderen Geflüchteten auf engstem Raum zusammenleben, so dass kein Platz für Privatsphäre bleibt. Hinzu kommt die Angst vor möglichen Übergriffen, denn die Straftaten gegen Asylunterkünfte sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2015 gab es mehr als 700 Übergriffe, 2016 waren es sogar 988.14 Somit kann das Gefühl von Sicherheit nicht gewährleistet werden, was jedoch wichtig wäre für die Verarbeitung traumatisierender Erlebnisse in der Vergangenheit.

Alle Erfahrungen, die die Geflüchteten in der ersten Zeit im neuen Land machen, führen meist nicht dazu, dass bestehende Traumata verarbeitet werden können und sich dadurch bessern. Oft stellt sich eine Besserung erst dann ein, wenn der Asylantrag genehmigt ist, die erste eigene Wohnung bezogen werden kann und Arbeit gefunden wurde.

3 Interkulturelle Beratung von Migrant*innen

Viele allgemeine Vorgehensweisen und Methoden der interkulturellen Beratung von Migrant*innen decken sich mit denen aus der Erziehungsberatung. Jedoch gibt es einige Besonderheiten zu beachten aufgrund der psychischen Situation der Ratsuchenden, kultureller Differenzen zwischen Berater*in und Ratsuchenden, möglicher Sprachbarrieren und einiger weiterer Herausforderungen, weshalb sich die Beratung im Kontext Asyl und Flucht von einer „normalen“ Erziehungsberatung unterscheidet.

Die Berater*innen müssen sich die Frage stellen, wie im Rahmen der Erziehungsberatung die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Eltern, die auf der Flucht in Deutschland angekommen sind, gestaltet werden kann und unter welchen Rahmenbedingungen die Beratung Erfolg haben kann.15

Der notwendige interkulturelle Ansatz beginnt bereits bei der Kontaktaufnahme. Der Kontakt kommt meist zustande durch vertraute Dritte und vertieft sich, wenn die Beratungsfachkräfte bereit sind, in die Welt des Flüchtlings einzutreten und sich intensiv damit zu beschäftigen.

Wichtig bei der Beratung ist es, auf die Flüchtlinge zuzugehen und sie auf unterschiedlichen Ebenen abzuholen, beispielsweise durch Besuche zu Hause, durch muttersprachliche Sprachmittler und durch das nötige Verständnis der Geflüchteten.16

In der Ankunftsphase ist für die Migrant*innen das Leben in Deutschland völlig neu, es entstehen zahlreiche Fragen, die meist auch dann noch unbeantwortet geblieben sind, wenn sie schon eine Weile in Deutschland leben. Beratungsstellen haben die Aufgabe, sich diesen Fragen und Probleme anzunehmen und sie so gut es geht zu beantworten.

Die Themen können in der Beratung von Geflüchteten unterschiedlich sein, beispielsweise rechtliche Fragen zum Aufenthalt, Fragen zur Schulausbildung oder berufliche Fragen.17

Auch die Aufgabenbereiche in der Beratung können unterschiedlich sein, es reicht von der Stabilisierung nach der Trennung von der Familie bis zur Vorbereitung auf die Erstanhörung beim Bundesamt.18

Bisher ist der Bedarf an Beratungsstellen leider immer noch deutlich höher als das Angebot. Es gibt immer noch zu wenige Beratungsstellen, da die Unterstützungsangebote der Komplexität des ganzen Spektrums gerecht werden sollen, was eine starke Einstellung auf die Zielgruppe voraussetzt.

3.1 Was ist Erziehungsberatung?

Um zu sehen, wo die Besonderheiten in der Beratung im Kontext Asyl und Flucht liegen, wird hier allgemein auf die Erziehungsberatung eingegangen, um einen Überblick zu verschaffen, was die Erziehungsberatung überhaupt beinhaltet.

Die Angebote der Erziehungsberatungsstellen sind für alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von ihrer Herkunft und dem Aufenthaltsstatus.19 Vor allem berücksichtigt werden benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien. Dazu zählen unter anderem auch Migrantenfamilien und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Die Probleme, mit denen Menschen Erziehungsberatungsstellen aufsuchen, können ganz unterschiedlich sein. Es kann sich um Erziehungsfragen handeln, aber auch bei persönlichen und familienbezogenen Problemen kann man sich an eine Beratungsstelle wenden, z.B. bei Essstörungen, Trennungen oder Entwicklungsverzögerungen. Aufgabe der Beratungsstelle ist es, zusammen mit den Ratsuchenden die Probleme zu verstehen, zu klären und mögliche Lösungsansätze zu finden.20

Die Entstehung dieser Probleme, mit denen eine Beratungsstelle aufgesucht wird, kann ganz verschiedene Ursachen haben, die in der Beratung herausgefunden werden sollen. Dabei kann es sich etwa um die Arbeitslosigkeit der Eltern handeln, die zu Problemen in der Familie führt oder um Probleme des Kindes in der Schule.

Der Ablauf einer Erziehungsberatung ist auch nie identisch, denn die Arbeit erfolgt einzelfallbezogen, das heißt je nach Problemlage wird gehandelt und beraten. Zu Beginn findet meist ein Erstgespräch statt, in dem der oder die Ratsuchende und der Berater oder die Beraterin sich kennen lernen, die Probleme des Ratsuchenden ermittelt werden und der Berater oder die Beraterin versucht, die Schwierigkeiten zu verstehen.

Wichtige Punkte sind außerdem, dass die Berater*innen der Schweigepflicht unterliegen, was das vertrauensvolle Verhältnis stärkt und dass die Beratung kostenlos ist, denn Eltern haben einen Rechtsanspruch auf Erziehungsberatung ebenso wie schwer traumatisierte Menschen das Recht auf eine angemessene Versorgung im Bereich der Beratung und Psychotherapie haben.21

3.2 Begriff „Interkulturalität“

Um zu verstehen, was es überhaupt bedeutet, interkulturell zu beraten, kann man sich eine Definition des Wortes „Interkulturalität“ anschauen.

Als Interkulturalität wird beschrieben der „gegenseitige[r] Prozess des Austauschs, der Interaktion, der Verständigung, der Interpretation, der Konstruktion, aber auch der Überraschung und der Irritation, ebenso der Selbstvergewisserung, der Deformation, der Erweiterung und des Wandels, der dann relevant wird, wenn Kulturen auf der Ebene von Gruppen, Individuen und Symbolen in Kontakt miteinander kommen und nicht über dieselben Wertorientierungen, Bedeutungssysteme und Wissensbestände verfügen.“22

[...]


1 Vgl. Wikipedia-Autoren (31.08.2015): Flüchtlingskrise ab 2015; in: Wikipedia URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCchtlingskrise_in_Europa_ab_2015 Letzter Zugriff: 10.03.2020.

2 Vgl. K. Menne, H. Schilling, S. Peter (2013): Erziehungsberatung der Zukunft; in: Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/13, Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke), Fürth, S. 6.

3 Vgl. J. Bröse, S. Faas, B. Stauber (2018): Flucht – Herausforderungen in der sozialen Arbeit. Springer Fachmedien Wiesbaden, S. VI.

4 Vgl. UNO-Flüchtlingshilfe (2020), Fluchtursachen URL: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluchtursachen/ Letzter Zugriff: 19.03.2020.

5 UNO-Flüchtlingshilfe (2018), Flüchtlinge weltweit – Global Trends URL: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluechtlingszahlen/ Letzter Zugriff: 19.03.2020.

6 Vgl. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), Amt des Vertreters in der Bundesrepublik Deutschland (Februar 2015); Artikel 1 in: Genfer Flüchtlingskonvention URL: https://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/03/GFK_Pocket_2015_RZ_final_ansicht.pdf Letzter Zugriff: 19.03.2020.

7 Vgl. UNO-Flüchtlingshilfe (2020), Fluchtursachen URL: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluchtursachen/ Letzter Zugriff: 19.03.2020.

8 Antonio Guterres (2009) auf dem Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen URL: https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/informieren/fluchtursachen/ Letzter Zugriff: 19.03.2020.

9 Vgl. Wikipedia-Autoren (20.04.2015): Flucht und Migration über das Mittelmeer in die EU, in: Wikipedia URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_und_Migration_über_das_Mittelmeer_in_die_EU Letzter Zugriff: 19.03.2020.

10 Vgl. Melissa Flemming (01.03.2017): Doaa - Meine Hoffnung trug mich über das Meer: Ein außergewöhnliches Schicksal, erzählt von der langjährigen Sprecherin der UN-Flüchtlingshilfe Melissa Fleming (deutsch); Droemer Knaur GmBH&Co. KG, München.

11 Vgl. J. Bröse, S. Faas, B. Stauber (2018): Therapie und Beratung im Kontext Flucht und Trauma; in: Flucht – Herausforderungen in der sozialen Arbeit. Springer Fachmedien Wiesbaden, S.178.

12 Ebd.

13 Bundesweite Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer; Täter-Opfer-Umkehr in der Reaktion auf Gewalt gegen Flüchtlinge in Clausnitz URL: http://www.baff-zentren.org/news/taeter-opfer-umkehr-in-clausnitz/ Letzter Zugriff: 19.03.2020.

14 Vgl. J. Bröse, S. Faas, B. Stauber (2018): Flucht – Herausforderungen in der sozialen Arbeit, S. VII.

15 Vgl. S. Naudiet, H. Schilling, S. Peter (2016): Kindern, Jugendlichen und Eltern eine Perspektive geben: Aspekte der Beratung von Familien im Kontext Flucht und Asyl; in: Informationen für Erziehungsberatungsstellen 2/16, Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke), Fürth, S. 23.

16 Vgl. Ebd.

17 Vgl. Bundesamt für Migration und Flucht (02/2014): Lassen Sie sich beraten! Beratungsangebote für Zuwanderinnen und Zuwanderer; Bonifatius GmBH, Druck-Buch-Verlag, Paderborn.

18 Vgl. J. Bröse, S. Faas, B. Stauber (2018): Therapie und Beratung im Kontext Flucht und Trauma; in: Flucht – Herausforderungen in der sozialen Arbeit, S.173.

19 S. Naudiet, H. Schilling, S. Peter (2016), Kindern, Jugendlichen und Eltern eine Perspektive geben: Aspekte der Beratung von Familien im Kontext Flucht und Asyl, S. 23.

20 Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: Was ist Erziehungsberatung? URL: https://www.bke.de Letzter Zugriff: 19.03.2020.

21 Vgl. Ebd.

22 C. Barmeyer (2011): Interkulturalität. In: Barmeyer, C./Genkova, P./Scheffer, J. (Hg.): Interkulturelle Kommunikation und Kulturwissenschaft. Grundbegriffe, Wissenschaftsdisziplinen, Kulturräume. Passau, Stutz, 37–77; zitiert nach C. Barmeyer (2012): Interkulturalität. In: Taschenlexikon Interkulturalität, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, S. 81.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Beratung im Kontext Asyl und Flucht
Untertitel
Wie kann Beratung für Migrationsfamilien effektiv gestaltet werden?
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1004313
ISBN (eBook)
9783346384676
ISBN (Buch)
9783346384683
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beratung, kontext, asyl, flucht, migrationsfamilien
Arbeit zitieren
Paula Böhm (Autor), 2020, Beratung im Kontext Asyl und Flucht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004313

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