Die Macht der griechischen Götter und die Lebenswelt der Menschen im antiken Griechenland. Eine Darstellung des Polytheismus


Facharbeit (Schule), 2021

30 Seiten

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Polytheismus in der griechischen Antike
2.1 Herausbildung einer einheitlichen griechischen Religion
2.2 Begriffsdefinition: Polytheismus

3 Die Entstehung und Darstellung der Götter
3.1 Die Entstehung der Welt nach Hesiod
3.2 Die Darstellung der Götter am Beispiel von Zeus

4 Der religiöse Einfluss auf die Lebenswelt der Menschen im antiken Griechenland
4.1 Heiligtümer
4.2 Rituale und Feste
4.3 Mythen

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abstract

In Griechenland kann man den Einfluss des Götterglaubens nicht nur in Ritualen und Mythen, sondern auch in imposanten Bauwerken teilweise heutzutage noch bestaunen. Dadurch stellt sich die Frage, inwieweit die Lebenswelt der Griechen durch den Polytheismus geprägt wurde. Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Ausmaß der Verehrung von griechischen Gottheiten zu erläutern und dadurch deren Rolle im privatem und öffentlichem Leben der Menschen im antiken Griechenland zu veranschaulichen.

Im Zuge dieser Literaturarbeit wird auf die verschiedenen Einflussbereiche der Götter näher eingegangen. Zur besseren Erläuterung wird zu Beginn der Prozess der Herausbildung einer einheitlichen griechischen Religion erklärt. Daraufhin folgt eine Definition des Polytheismus und eine Beschreibung der Entstehung und Darstellung der Götter, anhand von Hesiods Theogonie. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Bedeutung von Heiligtümern, Ritualen und Mythen, da sie einen essenziellen Teil der griechischen Religion bilden und den Einfluss der Götter auf die Gesellschaft im antiken Griechenland sehr gut illustrieren.

Im Laufe der vorwissenschaftlichen Arbeit wird deutlich, dass sich die griechische Religion nicht nur in den Bauten und in den Nacherzählungen, sondern auch im Alltagsleben der Griechen stark widerspiegelte. Des Weiteren kann man anhand dieser Arbeit erkennen, dass der Polytheismus eine solch elementare Bedeutung für die Griechen hatte, dass er zur Herausbildung einer eigenen griechischen Identität beitrug.

1 Einleitung

In der übersetzten Ausgabe des Buches „Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland", die 1996 erschienen ist, schrieb Jan N. Bremmer: „Auch im alten Griechenland war die Religion völlig in die Gesellschaft eingebettet: Kein Lebensbereich entbehrte eines religiösen Aspekts."1 Dieser Satz beschreibt sehr gut die Thematik, mit der ich mich in dieser Arbeit auseinander gesetzt habe. Da ich die enge Verflochtenheit zwischen der Gesellschaft und der griechischen Religion sehr erstaunlich finde, habe ich mich dazu entschlossen, in meiner vorwissenschaftlichen Arbeit die „Macht der griechischen Götter" zu behandeln.

In meiner vorwissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, inwiefern sich der griechische Vielgötterglaube damals auf die öffentliche und private Lebenswelt der Menschen ausprägte. Die zahlreichen beeindruckenden Heiligtümer aus dieser Zeit, die zur Verehrung der Götter errichtet wurden und teilweise heute noch zu bestaunen sind, weckten mein Interesse. Im Laufe meiner Arbeit wurde mir klar, dass es viel mehr gab, das die Griechen im Zuge ihrer Verehrung für die Götter erschaffen haben. Rituale, Mythen und Feste, all das weist auf eine starke Verstrickung vom Alltagsleben der Griechen mit ihrer Religion hin.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in 3 größere Kapitel. Zunächst möchte ich mich genauer mit dem griechischen Polytheismus, also dem Glauben an eine Vielzahl von Göttern, dessen Entstehung und dessen Merkmalen befassen. Es gibt mehrere Theorien zur Entstehung der Erde und der Götterwelt, doch die meisten sind lückenhaft und wenn ich alle behandeln würde, würde das leider den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Aus diesem Grund werde ich mich auf die Entstehungsgeschichte von Hesiod, die nahezu gänzlich erhalten und am weitesten verbreitet ist, beschränken.

Da die Darstellung der Götter ein wichtiger Teilbereich der griechischen Religion ist, wird diese ebenso ein Unterkapitel bilden, bei dem ich mich jedoch speziell auf Zeus beziehen werde. Denn Zeus zeichnet sich nicht nur durch seine Verehrung als „Herrscher über die Götter" aus, sondern auch durch seine bedeutende Rolle in der Entstehungsgeschichte der Welt und der interessanten Wandlung vom unbedeutenden Wettergott zur obersten Gottheit mit der meisten Macht.

Daraufhin werde ich auf die verschiedenen Lebensbereiche der Griechen eingehen, die durch die Religion beeinflusst wurden. Ich werde versuchen in dieser Arbeit herauszufinden, ob d ie Religion wirklich ein integraler Bestandteil des griechischen Lebens war. Dies möchte ich mit Beispielen aus der Architektur und mit einer Erklärung der Mythologie und den Ritualen versuchen zu ergründen.

Diese Arbeit ist eine reine Literaturarbeit, da ich viele Bücher und eine Studienarbeit zu diesem Themenbereich gefunden habe. Besonders hilfreich war das Buch „Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland", von Jan N. Bremmer. In dem Werk werden nicht nur die allgemeinen Charakteristika des Polytheismus erläutert, sondern auch viele Heiligtümer, Rituale und Mythen näher erklärt.

2 Polytheismus in der griechischen Antike

2.1 Herausbildung einer einheitlichen griechischen Religion

Um 800 v.Chr. bestand Griechenland aus ungefähr 700 kleinen und großen Stadtstaaten, den sogenannten Poleis. Zu diesem Zeitpunkt unterschieden sich die Stadtstaaten in ökonomischer, politischer und sozialer Hinsicht. Diese Unterschiede wirkten sich auch auf die Religion aus. Damals konnte man noch nicht von einer einheitlichen griechischen Religion sprechen, denn jede Stadt wies eigene Charakteristika in Bezug auf die dort vertretene Religionsausübung auf.1

Die Götter, die man verehrte, variierten von Stadt zu Stadt und auch ihr Einflussbereich und ihre Wichtigkeit wurden von manchen Völkern anerkannt, von manchen aber auch nicht. Jede Polis wies ihren eigenen religiösen Kalender, eigene Feste und auch eine eigene Mythologie auf. Heutzutage kann man jedoch trotzdem von einer „griechischen Religion" sprechen, da auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Stadtreligionen erkennbar sind.2

Der Autor Jan Bremmer beschäftigt sich ebenfalls mit dieser Thematik und ist davon überzeugt, dass Dichter wie Hesiod und Homer versuchten, Verknüpfungspunkte dieser Religionen zu finden und zu intensivieren, um eine einheitliche Religion hervorzubringen. Ab dem 8. Jahrhundert verfolgten diese Poeten verschiedene Methoden, um dies zu erreichen. Beispielsweise erfanden sie neue Traditionen oder kombinierten manche aus verschiedenen Städten und förderten deren Verbreitung durch Aufführungen an adeligen Höfen oder lokalen und panhellenischen, also gemeingriechischen, Festen.3

Deshalb spielten Homer und Hesiod zweifellos eine wichtige Rolle für die Verbreitung von polytheistischen Bildern und Erzählungen der griechischen Mythologie. Wobei man beachten sollte, dass sich das Homerische Epos eher auf ritterliche Erzählungen bezieht und das Hesiodische eher religiöse Zusammenhänge verfolgt. Dieser Unterschied der beiden Gattungen wurde von Preller Ludwig in seinem Werk „Griechische Mythologie" festgehalten.4

Beide Epen wurden jedoch von mehreren Poeten weitererzählt oder ergänzt, sodass eine enorme Menge an Sagengeschichten entstand.5

Zu dieser Zeit waren ebenfalls Dichter und Priester für die Verbreitung der Religion essenziell. Da sie oft von Aristokraten finanziell unterstützt wurden, konnten sie auf Reisen ihre Geschichten über griechische Götter dem Volk näherbringen und dadurch Einfluss auf ihren Glauben ausüben. Viele religiöse Traditionen hatten ihren Ursprung bei Dichtern, die beispielsweise von den Ritualen der Nachbarvölker inspiriert wurden und diese in anderen Städten verbreiteten. Im Vergleich zu den Priestern hatten Seher eine größere Bedeutung für die Verbreitung einer griechischen Religion. Denn Seher waren meist Ansprechpartner für Probleme jeglicher Art und konnten durch ihre geistlichen Fähigkeiten unerklärliche Ereignisse begründen.6

Der Historiker Jan N. Bremmer erklärte dazu:

„Im späteren klassischen Zeitalter sank die Position von Dichtern und Sehern durch verschiedene Entwicklungen ab, etwa infolge der zunehmenden Verbreitung der Lesefähigkeit, der immer größeren Weltkenntnis und der wachsenden Selbständigkeit. Wenn auch die Tragödiendichter im 5.Jahrhundert v.Chr. noch immer eine wichtige Position bei der Anpassung und Begründung religiöser Traditionen innehatten, mussten sie jetzt ihr ehemaliges ,Monopol' darauf mit Historikern und Philosophen teilen."7

Der Wissenschaftler Ludwig Preller weist zusätzlich auf die Bedeutung der Dramatiker und Lyriker hin, die versuchten, neue Erkenntnisse mit alten Traditionen zu verbinden. Heutzutage kann man auch in vielen Gedichten, wie zum Beispiel in den Epinikien Pindars, erkennen, wie sehr die griechische Mythologie mit dem Alltagsleben der Griechen verknüpft war. Des Weiteren wurden mythologische Geschichten auch von den Dramatikern neuinterpretiert und als Dramen aufgeführt. Aber nicht nur Tragiker, sondern auch Komiker und Dichter der Komödie fanden mit den mythologischen Erzählungen einen neuen Themenbereich.8

Die Präsenz des griechischen Mythos ist auch in der Kunst erkennbar. Im alten Griechenland wurden einige Gebäude mit Zeichnungen und Statuen von Göttern oder Helden der griechischen Mythologie verziert.9

Die griechischen Götter wurden nicht nur in Heiligtümern dargestellt, sondern nahezu überall abgebildet. Sie waren auch ein beliebtes Motiv auf Alltagsgegenständen, wie zum Beispiel auf Münzen (s. Abbildung 1) oder auf Schmuck. Über die Jahre hinweg wurde eine große Menge an Vasenmalereien mit Abbildungen von Göttern und Mythen wiedergefunden. Oft ist es den bildlichen Darstellungen mancher Mythen, beispielsweise auf Vasen, zu verdanken, dass unvollständige Überlieferungen verstanden und ergänzt werden konnten.10

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Münze mit Bild der Göttin Artemis

Durch solche Beispiele wird deutlich, dass die griechische Religion eher öffentlich als individuell ausgetragen wurde. Anders als bei sonstigen Weltanschauungen zog man im alten Griechenland keine genaue Trennung zwischen dem Heiligen und dem Profanen. Heutzutage ist in vielen Religionen ausschließlich das heilig, was übernatürlich und unerklärbar ist. Doch in der griechischen Antike wurden viele Dinge, die mit der Götterwelt nur in Verbindung gebracht werden konnten, als heilig bezeichnet. Zum Beispiel erkannte man die ,Heiligkeit' bestimmter höherer gesellschaftlicher Institutionen, durch am Kopf platzierte Kränze, die ihre Würdigkeit zur Verehrung ausdrücken sollten.11

Die Religion war zu dieser Zeit eng mit dem Leben der Gesellschaft verknüpft, wie auch Jan Bremmer erläutert:12 13

„Kein Lebensbereich entbehrte eines religiösen Aspekts. Geburt, Erwachsenwerden und Tod, Krieg und Frieden, Landwirtschaft, Handel und Politik - all diese Ereignisse und Aktivitäten wurden von religiösen Ritualen begleitet oder waren religiösen Regeln unterworfen; selbst der Liebesakt war nach einer Göttin, Aphrodite, benannt: aphrodisiazein. Heiligtümer beherrschten die Stadtsilhouetten, Götterstatuen standen an den Straßenecken; auch der Geruch von Opfern war nie weit entfernt. "u

Wie ich schon früher angeführt habe, war die Ausübung der griechischen Religion immer eine öffentliche Sache. Man konnte zwar manche Opfergaben oder Gebete auch allein durchführen, doch generell wurde eine Götterverehrung, die nicht innerhalb der Familie oder des Stammes vollzogen wurde, als unanständig angesehen.14

Dies führte auch dazu, dass die Religion stark von gesellschaftlichen Normen beeinflusst wurde. Wie auch in der Politik und im Alltagsleben vertrat der Mann ebenso die höchste religiöse Position. Dadurch hatten die Männer, auch in Bezug auf die Religion, die Macht über Frauen und Sklaven und konnten sie, beispielsweise in ihrer Religionsausübung, einschränken. Außer bei Festen, denn dort galt keine Gesellschaftsordnung.15

2.2 Begriffsdefinition: Polytheismus

Im Gegensatz zum Christentum oder zum Islam handelt es sich bei der griechischen Religion um Polytheismus. Dies ist eine Religionsform, bei der eine Mehrzahl von Göttern verehrt wird. Der Polytheismus differenziert sich vom Monotheismus, bei dem nur ein Gott im Zentrum steht, nicht nur in Bezug auf die Anzahl der verehrten Götter. Ein weiterer Unterschied ist, dass das Pantheon des Vielgötterglaubens nahezu systematisch geordnet ist. In diesem Fall ist bei „Pantheon" nicht von dem bekannten Heiligtum in Rom die Rede, sondern von der Gesamtheit der Götter im Polytheismus. Dieses System baut darauf auf, dass sich manche griechischen Götter ergänzen und manche komplementär zueinanderstehen.16

Auch Martin Kersten nahm in seiner Studienarbeit Bezug auf den griechischen Polytheismus und erläutert dabei, dass als Ursachen für das Handeln der Götter meist der Mensch oder die Welt an sich angesehen wurden. Als weiteres Merkmal des Polytheismus führt er auch ein strukturiertes Pantheon an, dass durch ein Handlungssystem angeordnet wird. Darüber hinaus wurden je nach Gemeinschaft oder Polis verschiedene ,kleinere' Gottheiten anerkannt, die dort dann als ,größere' Götter verehrt wurden.17

In Athen wurde beispielsweise die Göttin Athene als Stadtgöttin erklärt und mit vielen Ritualen und Festen verehrt. Dadurch konnte ein Gemeinschaftsgefühl aufgebaut werden und die Identität der Athener wurde durch Kulte für diese Göttin geprägt. Darüber hinaus bildeten die Feste zu Ehren von Athene einen Teil der athenischen Kultur, wie Martin Kersten in seiner Arbeit „Religion und Staat im antiken Griechenland" beschreibt. Solche Ernennungen von Stadtgöttern waren weit verbreitet. Zum Beispiel wurde Poseidon besonders auf dem Peloponnes vergöttert und Apollon war für die Trojaner sehr wichtig. Dass das ApollonHeiligtum für die Bewohner von Delos eine besondere Bedeutung hatte und einen Teil ihrer Identität ausmachte, konnte man an ihren Ritualen erkennen. Kein Seefahrer durfte an Delos vorbeifahren, ohne an Land zu gehen und beim Heiligtum den Gott Apollon zu huldigen.18

Des Weiteren zeichnet die griechische Religion aus, dass alle Götter einen bestimmten Aufgabenbereich haben, wie man beispielsweise an den Ritualen oder Opfergaben für einen Gott erkennen kann. Dadurch hat jeder Gott auch seine eigene Bedeutung, wie zum Beispiel Apollon, der als ordnungsliebend angesehen wird oder Ares, der wiederum als grausam und mordlustig dargestellt wird. Damals war es ordnungsgemäß, dass man mehrere Götter anbetete, denn der Glaube an einen einzigen Gott wurde erst in der hellenistischen Zeit möglich.19

Anders als im Christentum, wo ein Gott als unantastbar und transzendent beschrieben wird, glaubten die Menschen des alten Griechenlandes daran, dass die Götter in menschliche Angelegenheiten eingreifen konnten und dies auch öfters taten. Man kann dafür viele Belege in der griechischen Mythologie finden, wie zum Beispiel in der, von Homer verfassten, Illias. Damals wurde von dem Dichter Homer beschrieben, wie sehr die Götter im Kampf um Troja involviert waren und durch ihre Macht den Krieg beeinflussen konnten.20

3 Die Entstehung und Darstellung der Götter

3.1 Die Entstehung der Welt nach Hesiod

Man kann die Überlieferungen der griechischen Mythologie in drei verschiedene Bereiche gliedern: der Theogonie, der Götter- und der Heroensage. Die Göttersagen bilden für die Griechen den bedeutendsten Teil der Mythologie. Die Götter unterscheiden sich bezüglich ihrer Macht, je nach der Größe ihres Gebietes im menschlichen Leben oder in der Natur, für das sie verantwortlich sind.21

Die Götter des Himmels werden als die Mächtigsten angesehen und demzufolge am meisten verehrt. Wie auch bei allen anderen Völkern wird der Himmel als Ursprung des Heiligsten angesehen. Doch in der griechischen Mythologie wird die himmlische Götterwelt noch von den Göttern des Wassers und der Erde, die auch mit der Unterwelt einher geht, ergänzt.22

Die Heroensage ist der mit Abstand detaillierteste und umfangsreichste Teilbereich der Mythologie. Die überlieferten Geschichten der Heroen werden zumeist auch als Sagen bezeichnet. Dies ist auch ein Hinweis darauf, dass dieser Abschnitt eher abgrenzbar ist. Denn eine Sage differenziert sich von einem Mythos, indem diese eher faktisch und wirklichkeitsnah ist. Bei den Heldensagen verlaufen sich die Grenzen zwischen Göttlichem und Menschlichem immer mehr, wie man beispielsweise bei den Halbgöttern, den sogenannten Heroen, erkennt.23

Man kann die Theogonie als Vorgeschichte zu den Göttersagen betrachten, denn die Dichter wollten auf mythologische Weise die Erschaffung der Erde und die Ordnung der Götter erklären und rechtfertigen. Dieser Teil der Mythologie ist am wenigsten ausgearbeitet. Die Ursache dafür könnte die ernste, naturphilosophische Thematik der Theogonie sein, die zur Zeit der Mythendichtung eher unpassend war. Preller Ludwig weist in seinem Werk „Griechische Mythologie" darauf hin, dass es verschiedene Konzepte der Entstehung der Erde gibt.24

[...]


1 Vgl. Bremmer. Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland. 1996, S. 1.

2 Vgl. ebd., S. 1.

3 Vgl. ebd., S. 1.

4 Preller Ludwig: Griechische Mythologie. Erster Band. Theogonie und Götter. Berlin. Waidmannsche Buchhandlung. 1860, S. 14.

5 Preller Ludwig: Griechische Mythologie. Erster Band. Theogonie und Götter. Berlin. Waidmannsche Buchhandlung. 1860, S. 15.

6 Vgl. Bremmer. Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland. 1996, S. 9-10.

7 Ebd., S. 11.

8 Vgl. Preller. Griechische Mythologie. 1860, S. 15-16.

9 Vgl. ebd., S. 17.

10 Vgl. Preller. Griechische Mythologie. 1860, S. 17.

11 Vgl. Bremmer. Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland. 1996, S. 3-5.

12 Vgl. ebd., S. 2.

13 Ebd., S. 3.

14 Vgl. Bremmer. Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland. 1996, S. 3.

15 Vgl. ebd., S. 3-4.

16 Vgl. ebd., S. 5.

17 Kersten Martin: Religion und Staat im antiken Griechenland. Was trug Religion zur Herausbildung einer griechischen Identität bei und wie wirkte sich Religion bei der Entscheidungsfindung in der Politik aus? München. GRIN Verlag. 2008, S. 5.

18 Vgl. Kersten. Religion und Staat im antiken Griechenland. 2008, S. 5-6.

19 Vgl. Bremmer. Götter, Mythen und Heiligtümer im antiken Griechenland. 1996, S. 6.

20 Vgl. ebd., S. 7.

21 Vgl. Preller. Griechische Mythologie. 1860, S. 3-4.

22 Vgl. ebd., S. 4-5.

23 Vgl. ebd., S. 5-6.

24 Vgl. ebd., S. 5.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Macht der griechischen Götter und die Lebenswelt der Menschen im antiken Griechenland. Eine Darstellung des Polytheismus
Jahr
2021
Seiten
30
Katalognummer
V1004332
ISBN (eBook)
9783346385611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Griechenland, Antike, Götterglauben, Mythen, Rituale, Polytheismus
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Die Macht der griechischen Götter und die Lebenswelt der Menschen im antiken Griechenland. Eine Darstellung des Polytheismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004332

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