Ziel bei der vorliegenden Untersuchung ist es, die Überrenditen der DAX-30-Unternehmen zwischen den Jahren 2011 und 2019 zu analysieren. Mit der vorliegenden Untersuchung soll die Annahme bestätigt werden, dass der Aktienkursrückgang am Ex-Dividenden-Tag kleiner ausfällt als der Betrag der ausgeschütteten Dividende, wodurch Aktionäre eine Überrendite generieren können.
Die vorliegende Untersuchung beginnt mit einem theoretischen Einstieg zur Erläuterung der Hintergründe. Hierfür werden im zweiten Kapitel die Aspekte und Eigenschaften eines vollkommenen sowie unvollkommenen Kapitalmarktes erläutert. Im dritten Kapitel werden anschließend die auf dem aktuellen Kapitalmarkt basierenden Forschungen zum Thema Überrenditen vorgestellt. Anschließend wird im vierten Kapitel die Datengrundlage vorgestellt, sodass darauf aufbauend im fünften Kapitel die Untersuchung des Aktienkursrückganges behandelt werden kann. Im sechsten Kapitel wird die Regressionsanalyse erläutert und im siebten Kapitel durch die Regressionsdiagnostik geführt. Abschließend werden die vorliegende Untersuchung sowie die Ergebnisse im Fazit zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
3. Ergebnisse bisheriger Studien
4. Datengrundlage
4.1. Abhängige Variable
4.2. Unabhängige Variablen
4.2.1. Die Marktkapitalisierung
4.2.2. Dividendenrendite
4.2.3. Transaktionskosten
4.2.4. Übersicht der erklärenden Variablen
5. Untersuchung des Aktienrückganges
6. Regressionsanalyse
7. Regressionsdiagnostik
7.1. Nichtlinearität
7.2. Der Erwartungswert der Residuen
7.3. Autokorrelation
7.4. Heteroskedastizität
7.5. Multikollinearität
7.6. Normalverteilung
8. Fazit
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen von Überrenditen bei DAX-30-Unternehmen am Ex-Dividenden-Tag im Zeitraum von 2011 bis 2019, um die Hypothese zu prüfen, dass der Aktienkursrückgang geringer ausfällt als die ausgeschüttete Dividende.
- Analyse der Aktienkursreaktionen an Ex-Dividenden-Tagen
- Überprüfung der Theorie vollkommener Kapitalmärkte
- Einflussfaktoren wie Marktkapitalisierung, Dividendenrendite und Transaktionskosten
- Statistische Validierung mittels Regressionsanalyse und Regressionsdiagnostik
Auszug aus dem Buch
4.1. Abhängige Variable
Wie bereits vorgestellt, besagt die Nullhypothese, dass der Rückgang des Aktienkurses am Ex-Dividenden-Tag nicht kleiner als der Betrag der ausgeschütteten Dividende ist. Für die Untersuchung der Nullhypothese wurde als abhängige Variable daher die Überrendite herangezogen. Die Überrendite wurde als abhängige Variable ausgewählt, da der Aktionär durch einen geringeren Aktienkursrückgang Überrenditen erwirtschaften kann. Die Variable AR wurde wie folgt berechnet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich der Überrenditen am Ex-Dividenden-Tag unter Berücksichtigung von Marktunvollkommenheiten.
2. Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der Theorie des vollkommenen Kapitalmarktes nach Modigliani und Miller sowie Einführung von CAPM und Fama-French-Faktoren.
3. Ergebnisse bisheriger Studien: Überblick über historische und aktuelle Studien, die Kursreaktionen am Ex-Dividenden-Tag und die Tax-Effect-Hypothesis beleuchten.
4. Datengrundlage: Darstellung der verwendeten Datenbasis der DAX-30-Unternehmen (2011-2019) und Definition der abhängigen sowie unabhängigen Variablen.
5. Untersuchung des Aktienrückganges: Empirische Überprüfung des Aktienkursverhaltens mittels Einstichproben-t-Test auf Basis der Raw-Price-Ratio (RPR).
6. Regressionsanalyse: Aufbau eines Regressionsmodells zur Untersuchung des Einflusses von Variablen wie Marktkapitalisierung und Dividendenrendite auf die Überrendite.
7. Regressionsdiagnostik: Durchführung statistischer Tests zur Überprüfung der Validitätsvoraussetzungen für die lineare Regression.
8. Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse, Bestätigung der Nullhypothesen-Ablehnung und Diskussion der methodischen Grenzen der Untersuchung.
Schlüsselwörter
Überrendite, DAX 30, Ex-Dividenden-Tag, Aktienkurs, Dividendenrendite, Marktkapitalisierung, Regressionsanalyse, Kapitalmarkt, Finanzierung, Transaktionskosten, Tax-Effect-Hypothesis, Regressionsdiagnostik, Abnormal Return, Aktienmarkt, Statistik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Analyse von Überrenditen bei DAX-30-Unternehmen, die am Tag des Dividendenabschlags (Ex-Dividenden-Tag) entstehen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Felder sind die Effizienz von Aktienmärkten, der Einfluss von Dividendenpolitik auf Aktienkurse und die empirische Überprüfung theoretischer Finanzmarktmodelle.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu beweisen, dass der Aktienkursrückgang am Ex-Dividenden-Tag häufig geringer ausfällt als die Dividende, was Anlegern ermöglicht, eine Überrendite zu erzielen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin nutzt eine quantitative empirische Analyse mittels Einstichproben-t-Test sowie eine multiple Regressionsanalyse, ergänzt durch eine umfassende Regressionsdiagnostik.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Literaturübersicht, die detaillierte Datenerhebung sowie die statistische Modellierung und Validierung.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie DAX 30, Überrendite, Ex-Dividenden-Tag, Marktkapitalisierung und Regressionsmodell.
Warum wurden die Daten der Jahre 2009 und 2010 ausgeschlossen?
Diese Jahre wurden aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der globalen Finanzkrise von 2008 entfernt, um die Ergebnisse der Regressionsanalyse nicht zu verzerren.
Welche Rolle spielt die "Raw-Price-Ratio" (RPR) in der Studie?
Die RPR dient als entscheidende Kennzahl, um den relativen Preisrückgang der Aktie im Verhältnis zur ausgeschütteten Dividende messbar zu machen.
- Arbeit zitieren
- Meri Harutyunyan (Autor:in), 2020, Überrenditen am Dividendenzahltag der DAX 30, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004509