Widerstand im Dritten Reich


Facharbeit (Schule), 2001
20 Seiten, Note: 14

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Widerstand im Dritten Reich

Zustimmung und Widerstand im Nationalsozialismus

Große Macht der NSDAP

- Propaganda
- Erfolge in der Außenpolitik
- Scheinerfolge in der Wirtschafts- und Sozialpolitik
- innerer Frieden
- Verbot der Parteien und Gewerkschaften ohne richtigen Widerstand der Betroffenen
- Terrorapparat: Schutzstaffel (SS), geheime Staatspolizei (Gestapo), Konzentrationslager,
- Denunziantentum (Spitzel in der Bevölkerung)

Haltung des Volkes

- politische Ahnungslosigkeit (unbewusst über Gefahr)
- Eingeschüchtert durch Machtapparat
- beeindruckt durch sichtbare Ziele der NSDAP
- ,,innere Emigration" (Nichtbeteiligung, stille Abwehr, Verweigerung)
- Hoffnung, dass NS-Herrschaft nicht lange daure: wegen Dilletantismus der Funktionäre, wegen überspannten außen- und militärpolitischen Zielen, wegen des Auslands, was sich die Situation nicht lange gefallen lassen würde.

Erklärungsversuche

- Problem: Kann man gegen die eigene Obrigkeit kämpfen, während Deutschland von außen bedroht ist? Oder muss Zusammenhalt gezeigt werden?
- Wichtigkeit der Großmachtstellung Deutschlands, Verzicht auf Freiheit und Demokratie wird hingenommen

Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933

Frühe Warnungen

Schriftsteller, Künstler, Intellektuelle und Wissenschaftler warnten schon früh und konkret vor der Bedrohung durch Hitler

- Schriftsteller: Kurt Tucholsky, Lion Feuchtwanger, Theodor Lessing
- SchriftstellerErich Mühsamversuchte KPD und SPD zum gemeinsamen Kampf gegen die NSDAP zu bewegen
- veröffentlichte die Zeitschrift Journal, mit dem Ziel einer Einheitsfront aller antifaschistischen Kräfte
- wurde am 28. Februar 1933 (Reichstagsbrand) verhaftet und Monate später im KZ ermordet
-Konrad Heidenemigrierte 1933 und setzte Widerstand unter dem Pseudonym ,, Klaus Bredow" aus dem Ausland fort
- SchriftstellerNiekischwar Mittelpunkt einer elitären Oppositionsbewegung; 1939 zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilt
- Künstler: George Grosze, John Heartfield
- Wissenschaftler: Emil Julius Gumbel schrieb viele Bücher über politische Morde (,,Lasst Köpfe rollen - Faschistische Morde 1924-1931")

- Intellektuelle:

- RechtsanwaltHans Achim Littersetzte sich für Arbeiter ein, die aus politischen Gründen vor Gericht standen
- rief nach einem SA-Sturm auf ein Arbeiterlokal Hitler als Verantwortlichen Hitler in den Zeugenstand, trieb ihn in die Enge; peinliches Kreuzverhör für Hitler
- viele solcher Fälle
- wurde ebenfalls am 28. Februar verhaftet
- starb 1938 im KZ
-Theodor Heuss(späterer Bundespräsident, FDP) schrieb acht kritische Bücher über
,,Hitlers Weg"; sein Widerstand dauerte nur bis März 1933
- von konservativer Seite
- Münchner PublizistFritz Michael Gerlich, Streiter gegen Hitler und dessen Anhänger
- Zeitschrift ,,Der Gerade Weg" von ihm veröffentlicht, sollte durch NS-Interna kriminellen Charakter der Regierung aufdecken
- Gerlich wurde im März 1933 festgenommen
- 1934 hingerichtet

Parteien-Organisationen

- Konflikt zwischen KPD und SPD; gemeinsamer Kampf gegen die NSDAP somit nicht möglich
- Kampfverband ,,Reichsbanner Schwarz Rot Gold" zur Verteidigung von Republik und Verfassung, hauptsächlich von der SPD getragen
- ,,Truppe" des Reichsbanners waren die Schutzformationen (Schufo), mit ca. 400 000 Mitgliedern
- verfällt nach Papenstreich in Resignation
- Dezember 1931 Gründung der ,,Eisernen Front" als ,,Wall von Menschenleibern gegen die faschistische Gefahr"
- durch Entschlusslosigkeit der Organisation keine Widerstandsaktionen gegen die Machtübernahme Hitlers
- sie scheuten ungesetzliche Handlungen
- zögerten auch durch Bedenken wegen des dann unvermeidlich gewesenen Blutvergießens
- Gruppe der ,,Militanten Sozialisten" bestand aus jungen Reichstagsabgeordneten der SPD, trat kämpferisch für Verteidigung der Republik ein
- Kurt Schumann (Mitglied der ,,Militanten Sozialisten" und ab 1945 Vorsitzender der SPD) klagte die NSDAP öffentlich in einer Reichstagsrede an
- verbrachte die restliche Zeit der NS-Herrschaft im KZ

Opposition und Widerstand der Arbeiterbewegung

Die kommunistische Partei

- 1932 drittstärkste Partei in Deutschland
- bereitete sich als einzige große Organisation auf die Bekämpfung Hitlers nach seiner Machtübernahme vor
- der Kampf aus dem Untergrund und ein Leben in der Illegalität wurden sorgfältig geplant
- Aktionen wurden von der Komintern, der Kommunistischen Internationale in Moskau gelenkt
- Kommunisten erhofften sich durch gute Vorbereitung, alleine den Nationalsozialismus überwinden zu können
- Verweigerung einer Zusammenarbeit mit der SPD ist als falsche Voraussetzung für dem Kampf anzusehen
- ihr politsicher Widerstand bestand in den beiden Anfangsjahren des NS-Regimes lediglich in der Demonstration ihrer Fortexistenz
- 1933 rief der KPD-VorsitzendeErnst Thälmanndie Parteifunktionäre zur stärksten Aktivität gegen Hitler auf
- Stützung auf folgende Mittel: Demonstrationen, Streiks, Massenstreiks, Generalstreik
- Kommunisten waren dem Terror Hitlers jedoch nicht gewachsen
- Glaube, die Situation alleine beherrschen zu können erwies sich als Illusion
- Reichstagsbrand am 27. Februar wurde als Vorwand für Verhaftung und Verfolgung von Kommunisten genutzt

Aufbau einer Auslandsleitung

- 1933 verlegte die Partei einen Teil des Politbüros nach Paris, unter Führung von Wilhelm Pieck, Franz Dahlem und Wilhelm Florin
- ,,Innlandsleitung" in Berlin unter Walter Ulbricht und drei anderen Mitgliedern
- Errichtung von Grenzstützpunkten im Ausland, zur Schleusung von

Propagandaschriften nach Deutschland; Verbindungsstellen zwischen

Untergrundaktivisten und Emigranten; Anlaufstation für flüchtende Funktionäre

- Verteilung der im Ausland gedruckten Flugblätter, Kleinzeitungen, Streuzettel und Broschüren
- wollten Selbstbewusstsein der eigenen Leute dadurch stärken und allen Deutschen durch Berichte (z.B. über das KZ Dachau) die Augen öffnen und sie für den Widerstand gewinnen
- die Aktionen blieben ohne Wirkung
- immer mehr Kommunisten wurden verhaftet und kamen in Konzentrationslager
- mehr Verluste als Erfolge
- KPD opferte bewusst viele Menschenleben zum erfolglosen Kampf gegen die NSDAP

Neue Taktik

- August 1935 Änderung der Taktik
- neue Ziele: Überzeugungsarbeit in den Betrieben, um Arbeiter als Verbündete zu gewinnen
- Aufgabe des überzentralisierten Organisationsaufbaus der Partei
- Ausbau der Grenzstützpunkte
- Kampf gegen Hitlerregime basierend auf Eigenverantwortung jedes Einzelnen
- die SPD, bisher als ,,Sozialfaschisten" beschimpft, sollte als Verbündeter gewonnen werden
- ebenfalls andere Regimekritiker (Volksfrontstrategie)
- Skepsis der SPD gegen die KPD blieb bestehen
- Verlegung der Auslandsleitung nach Stockholm
- jedoch arbeiteten Widerstandskämpfer innerhalb Deutschlands seit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eigenständig
- Bildung neuer Organisationen auf regionaler Ebene
- Propaganda für Wiedereinführung der Grundrechte
- Sabotageaktionen in der Rüstungsindustrie
- Juli 1944 Verhaftung von 100 Mitgliedern
- im Januar 1945 wurden die darunter führenden Mitglieder zum Tode verurteilt und hingerichtet

Kommunistische Gruppierungen

- Hamburger ,,Bästlein-Gruppe" (Leiter: ehemalige Abgeordnete Bernhard Bästlein)
- ca. 200 Mitglieder (überwiegend KPD, aber auch SPD)
- 1940-1942
- Kontakte zu anderen Gruppen
- z.B. dem Kreis umRobert UhrigundBeppo Böhmer
- Uhrig war KZ-Häftling
- baute nach seiner Entlassung ein breites Widerstandsnetz auf
- Flugschrift ,,Informationsdienst" mit Aufrufen zu Sabotageakten und genauen Informationen zur wirtschaftlichen und militärischen Lage
- Ziel: Errichtung eines sozialistischen Staates nach dem Sturz der Hitler-Diktatur
- 1942 Verhaftung von mehr als 200 Mitgliedern (auch Uhrig und Böhmer)
- 1944 werden beide im KZ Brandenburg hingerichtet
- Oktober 1942 wurde die Widerstandsgruppe Bästlein durch die Gestapo zerschlagen
- der frühere Abgeordnete Franz Jacob konnte entkommen und schließt sich in Berlin der Widerstandsorganisation umAnton Saefkow(früherer KZ-Häftling) an,
- die Saefkow-Jacob-Gruppe sammelte Reste der Bästlein und der Uhrig-Böhmer Gruppe auf
- Bildung eine neuen Netzes illegaler Zellen in Berliner Fabrikhallen
- Bemühung um Bildung einer überparteilichen antifaschistischen Bewegung mit dem Nahziel der Beendigung des Krieges und dem Fernziel eines demokratischen Deutschland
- Juli 1944 Zerschlagung der Gruppe durch die Gestapo
- sie war die stärkste Widerstandorganisation
- Massenwiderstand der KPD nur in den ersten Jahren
- größte Zahl von Toten im Kampf gegen Hitler
- Einteilung des Widerstandes in verschiedene Phasen wichtig.

1.Phase: - bis Mitte der 30er Jahre

- verlustreicher Aktionismus
- starre Parteibürokratie

2.Phase: - ab August 1935

- werben um Bündnispartner

3.Phase: -während des Krieges

- Widerstand getragen von Einzelnen
- Suche nach Zusammenarbeit mit anderen Hitlergegnern

Die Sozialdemokratie

- bis 1932 stärkste Partei Deutschlands
- danach zweitstärkste Partei nach der NSDAP
- waren die Opposition und wollten gegen Hitler kämpfen, aber nur auf legalem Wege
- nach dem Ermächtigungsgesetz jedoch keine Möglichkeit mehr dazu
- 10. Mai 1933 Beschlagung des Parteivermögens der SPD
- 22. Juni Verbot jeglicher politsicher Tätigkeit
- Verhaftung von Funktionären und Transport in Konzentrationslager

Vorstand im Exil

- Auslandszentrale in Prag ab Frühjahr 33, zur illegalen Weiterarbeit im Deutschen Reich
- Parteiorgan ,,Neuer Vorwärts" von Prag aus publiziert
- Einrichtung von Grenzsekretariaten rings um Deutschland, zum Transport von Flugschriften und Propagandamaterial
- versuchten ebenfalls die Nachbarstaaten durch genaue Berichte über KZs auf den Terror des dt. Regimes aufmerksam zu machen
- Januar 1934 Veröffentlichung des ,,Prager Manifest", als Programmschrift der SPD und als Zielsetzung für die kämpfenden Anhänger im Reich
- Erklärung des Kampfes um die Demokratie und gleichzeitig gegen die Hitler- Diktatur
- genaue Vorstellungen über eine demokratisch-sozialistische Gesellschaft
- Ziel der Überwindung zwischen Staat und Gesellschaft
- Enteignung von Großgrundbesitz und Schwerindustrie
- Forderung auf Einhaltung der Menschenrechte
- Forderung auf Möglichkeit zur freien Entfaltung der Persönlichkeit
- 1939 floh der Parteivorstand vor den deutschen Truppen nach Paris
- 1940 besetzten die Deutschen Paris und einige Funktionäre flüchteten nach London
- andere wurden von den Nazis geschnappt und in Konzentrationslager transportiert
- der Vorstand in London hatte kaum noch Einfluss auf die Geschehnisse im

Deutschen Reich

- 1945 bauteKurt Schumachernach seiner KZ-Haft die SPD neu auf

Stille Verweigerung

- die in Deutschland verbliebenen Sozialdemokraten leisteten kaum offenen Widerstand
- zogen sich ins Private zurück
- lebten jedoch in Kreisen, in denen die NS-Propaganda keine Wirkung hatte
- ihre Grundhaltung war stille Verweigerung und Resistenz
- keine Bedrohung für das Regime
- oppositionelle Haltung schwächte durch außenpolitische und militärische Erfolge so wie die Senkung der Arbeitslosigkeit zeitweise ab
- Opposition durch Niederalgen im Krieg wieder gestärkt
- einige Funktionäre aus den Reihen der SPD leisteten jedoch Widerstand, taten dies gemeinsam mit anderen Gruppen (z.B.Adolf Reichweinim Kreisauer Kreis)
- wurden alle im Laufe der NS-Herrschaft hingerichtet

Sozialistische Gruppen

- gehörten organisatorisch nicht zur SPD
- drei wichtige Gruppen:
- 1. die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD)
- Auslandszentrale in Paris
- illegale Reichsleitung in Deutschland
- bekanntes Mitglied war Willy Brandt
- 1935-1936 ca. 5000 Mitglieder
- 1937 werden die meisten verhaftet oder hingerichtet
- nur wenige länger aktiv als bis 1939
- 2. ,,Neu beginnen"
- benannt nach der Programm-Schrift
- Anspruch auf Führung einer reformierten Arbeiterbewegung
- Kritik an SPD und KPD
- 1935/36 großer Teil der Mitglieder inhaftiert
- im Herbst 1938 vollständige Zerschlagung der Gruppe
- 3. Internationaler Sozialistischer Kampfbund (ISK)
- rel. kleine Organisation
- Exilzentrale in Paris
- Propaganda gegen das Regime
- alltägliche Demonstrationen der Opposition
- ,,Neue Politische Briefe", Informationen zur Aufklärung der Deutschen
- vegetarische Restaurants als Verteiler und als wirtschaftliche Stütze

Spektakuläre Aktionen

- ,,Autobahn-Aktion" im März 1935
- vor Autobahneinweihung durch Hitler antifaschistische Parolen auf die Strasse geschrieben und Lautsprecher zerstört
- Möglichkeiten aus dem Exil aus Großbritannien oder USA Widerstand zu leisten sehr gering und später unmöglich

Widersetzlichkeit und Widerstand von einzelnen: ein Beispiel

- einzelne mit viel Zivilcourage lehnten sich ohne Zugehörigkeit zu einer Organisation gegen das Hitler-Regime auf
- kauften z.B. demonstrativ in jüdischen Geschäften
- versteckten Juden

Georg ElsersAttentat

- verübte am 8. November 1939 einen Bombenanschlag auf Hitler
- legte eine Bombe im Münchener Bürgerbräukeller, wo eine Versammlung der NSDAP, zum Gedenken an Hitlers Putschversuch stattfand
- 7 Menschen starben und über 60 wurden schwer verletzt
- Hitler hatte 10 Minuten vor der Explosion den Raum verlassen, mehrere Stunden früher als üblich
- die Bombe war in einer Säule direkt hinter seinem Rednerpult versteckt
- Nazis sahen als einen Akt der Vorsehung und der Unverletzlichkeit Hitlers, dass er dem Attentat so knapp entging
- Georg Elser wurde noch am gleichen Abend bei seiner Flucht in die Schweiz gefasst
- über Georg Elser:
- Schreiner
- nicht politisch interessiert
- Einzelgänger
- ausgeprägter Sinn für Recht und Gerechtigkeit
- gibt beim Verhör die Motive für die Tat an, sprach ein vernichtendes Urteil über die NSDAP
- gab auch die Verschlechterung des Lebens der kleinen Leute als Grund an (Nazis behaupteten das Gegenteil); wollte Verhältnisse der Arbeiterschaft bessern
- sah den Eroberungskrieg kommen und wollte diesen durch das Attentat vermeiden
- hat den Tyrannenmord ganz alleine geplant
- hat das Attentat ein Jahr lang intensiv vorbereitet
- stahl Pulver und nahm eine Arbeit in einem Steinbruch an, um über das Sprengverfahren zu lernen
- zog nach München und schmuggelte sich nachts in besagten Keller um dort die Säule auszuhöhlen und den Sprengsatz zu installieren
- wurde gefoltert und später ins KZ Sachsenhausen geliefert
- dort wurde er am 9. April 1945 ermordet

Jugend - und Studentenopposition

- Jugendverbände und Vereine wurden gleichgeschaltet bzw. verboten
- Protest von vielen Verbänden, besonders von katholischen
- alleiniger Staatsjugendverband Hitlerjugend (HJ) und Bund Deutscher Mädel (BDM)
- der kommunistische Jugendverband der KPD leistete Widerstand, veranstalteten Demonstrationen, verteilten Flugblätter usw.
- die meisten wurden nach spätestens zwei Jahren gefasst und kamen ins Gefängnis oder KZ
- das gleiche galt für die Mitglieder anderer Jugendgruppen, die Widerstand leisteten
- die anderen zogen sich zurück
- viele katholische Jugendlich lehnten sich gegen das Regime auf, obwohl sie von ihrer Kirche keine Unterstützung fanden (Konkordat vom 20. Juli 1933)
- Hitlerjugend wurde eine Zwangeinrichtung
- Ziel: Lenkung der Erziehung der Jugend außerhalb der Schule und des Elternhauses
- Militärischer Drill, Befehl und Gehorsam
- viele Formen des Widerstandes
- daher keine genauen Zahlen nennbar
- aus Gestapoberichten jedoch zu entnehmen, dass es eine große Menge war

Verweigerung und Auflehnung

- zu unterscheiden sind drei Grundformen und zwei Phasen
- 1. Phase 1933-39
- 2. Phase während der Kriegsjahre
- Art der Gruppen:
- 1. Gruppen die vor 1933 schon existierten und versuchten ihre Tradition im NS-Staat fortzuführen
- 2. neue Gruppen mit Motiv der Gegnerschaft zum Nationalsozialismus
- z.B. der Freundeskreis umWalter Klingenbeckin München, der mit selbstgebauten Rundfunksendern regimefeindliche Nachrichten verbreitete und zum Kampf gegen Hitler aufrief
- Klingenbeck wurde wie viele anderen gefasst und hingerichtet
- 3. Bildung von Gruppen und Cliquen als Opposition gegen die HJ
- ,,Edelweißpiraten"
- Herkunft aus dem Arbeitermilieu
- Hitler sah sie als kriminell- asoziale Gruppen an, die politisch-oppositionelle Handlungen begingen und somit verstärkt überwacht werden müssten
- die Kennzeichnung asozial reichte aus als Grund für Einweisung ins KZ
- der Widerstand der Jugendlichen unter dem Sammelnamen ,,Edelweißpiraten" war sehr unterschiedlich: von Ablehnung bürgerlicher Ordnungsvorstellungen bis zu kriminellen Taten (z.B. der Versuch von einigen Jugendlichen ein Gestapo-Gebäude in die Luft zu sprengen - die Täter wurden öffentlich)
- am Ende des Krieges standen politische Motive jedoch oft im Hintergrund
- vorrangig waren vielfach die Entwurzelung der Persönlichkeiten und die Großstadtkriminalität, die unter den extremen Lebensumständen herrschten
- ,,Swing-Jugend"
- entstand 1939 aus der großstädtisch bürgerlichen Kultur mit Sitz in Hamburg
- es lag keine ausdrückliche politische Betätigung vor
- Auflehnung durch ausländische Musik (Swing und Jazz, daher der Name), lange

Haare, unmilitärische Kleidung

- wurden ebenfalls verfolgt und viele ins KZ eingeliefert
- politisches Motiv der Jugendlichen fehlt oft
- meist nur Unzufriedenheit mit der Bevormundung des NS-Staates
- deshalb umstritten, ob ihre Handlungen als Widerstand zu zählen sind

Anpassung und Protest von Studenten

- im Gegensatz zu den Jugendgruppen ging es hier nicht nur um Verweigerung, sondern vornehmlich um politische Absichten
- an den Unis allgemein sehr wenig Widerstand
- Hitler-Bewegung wurde von den meisten Studenten unterstützt
- es gab jedoch teilweise individuelle Verweigerung aus ethischen Gründen
- sowie die Anschauung, dass das Hitler-Regime primitiv und die entsprechenden Studenten überlegen seien
- waren deshalb gegen den gleichmacherischen Anspruch der Volksgemeinschafts- Ideologie
- diese Gruppen taten ihre Meinungen jedoch nicht offen kund und leisteten keinen Widerstand
- in den Jahren 1933-1939 Ablehnung durch christlich engagierte und linke Studenten
- bildeten Diskussionszirkel, sogenannte ,,Zellen", die jedoch von vornherein auf oppositionelle Aktivitäten verzichteten
- Gruppen die aktiven Widerstand leisteten gab es nur an wenigen Universitäten, z.B. in Berlin, Hamburg, Marburg, München und Leipzig

Die Weiße Rose

- wichtigste Widerstandsgruppe der Studenten
- Sitz in München
- Kern bestehend aus 5 Studenten (21-25 Jahre):HansundSophie Scholl,Willi Graf,Christoph ProbstundAlexander Schmorell
- nicht organisierter Freundeskreis
- 1942 Flugblätter mit Aufruf zum passiven Widerstand gegen das Hitler-Regime
- überzeugend durch ihr unbedingtes Bekenntnis zur Humanität und ihren Idealismus
- die Männer unter ihnen sahen durch Kriegsdienst die Sinnlosigkeit des Krieges und bemühten sich, die Öffentlichkeit aufzuklären
- 1943 zwei letzte aggressive Flugblätter mit offenem Aufruf zum aktiven Kampf gegen die NSDAP
- 1943 wurden die 5 Jugendlichen gefasst und alle hingerichtet
- vierzehn weitere Mitglieder der Weißen Rose wurden ebenfalls gefangengenommen
- in Hamburg an der Uni existierte die Gruppe in etwas anderer Form weiter
- sie verteilten Flugblätter
- fast alle Mitglieder wurden 1945 inhaftiert und einige zum Tode verurteilt

Die Herbert-Baum-Gruppe

- ca. 100 Mitglieder überwiegend jüdischer Herkunft
- Berliner Widerstandsgruppe des Arbeiter- und Kleinbürgermilieus (also keine Studentengruppe, sondern nur dem Alter entsprechend)
- großer Anteil von Mädchen und Frauen
- geleitet von den Ehepaaren Baum und Kochmann
- waren linke politische Gegner der Nazis oder diskriminierte und verfolgte Juden

- Aktionen:
- malen von regimefeindlichen Parolen
- verteilen von Streuzetteln und Flugschriften
- innerhalb der Gruppe kulturelle Arbeit und politische Diskussion
- die Einführung des Judensterns 1941 erschwerte ihre Arbeit
- sie richteten sich auf ein Leben in der Illegalität ein

Brandanschlag
- Höhepunkt und Ende der Aktivität
- am 18. Mai 1942Brandanschlag auf die antikommunistische Propagandaausstellung ,,Das Sowjetparadies"
- die Ausstellung enthielt rassistische, kulturelle und politische Vorurteile
- gleichzeitig Flugblätterverteilung mit der Aufschrift: ,,Ständige Ausstellung - das NAZI-PARADIES - Krieg. Hunger. Lüge. Gestapo. Wie lange noch?"
- kurze Zeit später wurden die Mitglieder der Gruppe geschnappt und hingerichtet
- die Nazis hielten solche Widerstandsaktionen geheim
- trotzdem verbreitete sich die Nachricht das viele Juden wegen Widerstands umgebracht wurden bis ins Ausland, was mit das Ziel der Gruppe war
- bekam nicht so viel Nachruhm wie ,,Die Weiße Rose"
- hatte aber die gleichen Ziele: Überwindung des verbrecherischen Systems, das die Welt mit Krieg überzog im Namen einer Ideologie, die Rassenhass und Herrenmenschentum zum Dogma erhob.
Selbstbehauptung und Gegenwehr von Verfolgten
- Widerstand bedeutete für Verfolgte schon Solidarität und Selbstbehauptung
- da Nazis erst das Selbstbewusstsein und die Kameradschaft ihrer Gegner zerstörten um sie dann zu vernichten
- KZ-Insassen hatten kaum Möglichkeiten zum Widerstand
- versuchten jedoch die Rüstungsfabrikation durch Sabotage zu verzögern
- kulturelle Aktivitäten halfen ihnen ihre Selbstachtung zu wahren
- heimliche Gottesdienste stärkten die Moral
- Informationenaustausch erhielt den Durchhaltewillen am Leben
- Nachrichtenempfang durch versteckte Radios
- geheime Informationsnetze von Häftlingen bereiteten sich für die Befreiung vor
- daher konnte in Dachau z.B. die Organisation des Lagers nach der Flucht sofort von den Häftlingen übernommen werden
- besonders wichtig war die Solidarität unter den Gefangenen, die Hilfe für die Schwächeren
- Aufstände aufgrund der Gesundheitszustände und der strengen Bewachung fast unmöglich
- trotzdem fanden in mehreren Ghettos Aufstände statt
- im KZ Auschwitz gab es eine richtige Widerstandsgruppe, der es gelang, Häftlinge zu befreien, sowie Medikamente ins KZ zu schmuggeln
- ein bewaffneter Aufstand einiger wurde sofort niedergeschlagen und sie wurden erschossen
- im Sommer 1944 gelang es mit Hilfe einer polnischen Widerstandsbewegung Informationen über den Völkermord in den KZs an die Weltöffentlichkeit zu bringen

Alltägliches Widerstehen
- alltägliches Widerstehen hat Leben gerettet und dem psychologischen Vernichtungswillen des Nationalsozialismus Grenzen gesetzt
-ein Beispiel istWerner Krumme
- wurde nach Auschwitz ins KZ geliefert, da er sich nicht von seiner jüdischen Frau trennen wollte
- seine Frau wurde bald nach der Ankunft ermordet
- Werner Krumme wurde Funktionshäftling beim ,,SS-Arbeitsdienstführer" und musste dort Häftlinge für Arbeitskommandos aussuchen
- nutzte seine Stellung, um anderen zu helfen
- konnte das System nicht ändern, es aber an einigen Stellen unterhöhlen und Mithäftlingen eine Überlebenschance geben
- es gab in allen KZs solche Funktionshäftlinge die ihre Positionen ausnutzten um anderen zu helfen
- im KZ Buchenwald entstand heimlich ein Programm zur demokratischen Neugestaltung Deutschlands nach Hitler, das ,,Buchenwälder Manifest"

Widerstand traditioneller Eliten
- das Bürgertum begegnete dem NS-Staat mehrheitlich mit Symphatie
- die wenigen anderen zogen sich in die ,,innere Emigration" zurück
- die Empörung und Ablehnung wuchs ab 1938 ( Pogrom, Sudentenkrise) zum politischen Widerstand
- es entstand Unruhe über die Radikalisierung der nationalsozialistischen Politik und die expansionistische Außenpolitik Hitlers
- wachsende Kritik am Dilettantismus der NS-Politik
- Gedanken über eine Neuordnung nach NS-Herrschaft
- Bildung von Widerstandsgruppen mit Kontakt zueinander

Der Kreisauer Kreis

-Pfingsten 1942 Treffen von einem Freundeskreis auf dem Gut desGrafen Moltke
- Diskussion über allgemeine und abstrakte Probleme
- Ergebnisse wurden schriftlich festgehalten
- der NS-Staat empfand es als Hochverrat
-geführt durch Graf von Moltke undGraf Yorck von Wartenburg
- beide Jura studiert
- hatten schon vor dem Krieg Gesprächskreise mit Regimegegnern veranstaltet
- Mitglieder des Kreisauer Kreises aus verschiedenen sozialen, ideologischen und politischen Bereichen

Forderung für Erneuerung

- ,,Grundsätzliche Erklärung" im Mai 1942, eines der Schlüsseldokumente im Widerstand gegen Hitler
- Absicht eines Neuaufbaus des Landes nach der NS-Herrschaft
- ,,Grundsätze für die Neuordnung" erschienen 1943
- genaue Klärung der Grundlagen: Widerherstellung des Rechtsstaats, Überwindung des Nationalismus, Garantie von Glaubens- und Gewissensfreiheit (und weitere, für uns als Grundrechte selbstverständliche, Forderungen)
- wichtiger Gedanke: Gründung einer Völkergemeinschaft im Geiste internationaler Toleranz
- Ziel des Kreisauer Kreises: Wiederherstellung eines humanen Rechtsstaats, der nach der Bestrafung der nationalsozialistischen Verbrecher mit einer demokratischen Verfassung neu aufgebaut werden sollte
- beschränkten sich auf Überlegungen zur Neuregelung nach Hitler
- einen gewaltsamen Umsturz oder Tyrannenmord planten sie jedoch nicht
- befürchteten eine ähnliche Legende wie die ,,Dolchstoßlegende" nach dem ersten Weltkrieg
- wollten damit den neuen Staat nicht belasten
- Januar 1944 Verhaftung von Graf von Moltke
- Auflösung des Kreises
- einige Mitglieder schlossen sich dem Goerdeler-Kreis an
- später wurden jedoch alle gefasst
- 1945 wurde Moltke hingerichtet
- ebenfalls die meisten anderen Mitglieder
- die Überlebenden spielten eine Rolle beim demokratischen Neubau Deutschlands nach Hitler

Der Goerdeler-Kreis

-Carl Goerdelerwar Leipziger Oberbürgermeister
- national-konservativ gesinnt
- geriet jedoch bald in Gegensatz zur nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik
- teilte Hitler in zwei Gutachten zur Finanzlage seine Meinung mit
- seine Einstellung entwickelte sich zu offenem Protest
- Goerdeler trat im April 1937 zurück
- beabsichtigte nicht die Abschaffung der Hitlerregierung
- stimmte in manchen außen- und wehrpolitischen Zielen mit Hitler überein
- hoffte auf Überwindung des Versailler Vertrages und somit die Wiederherstellung der Reichsgrenzen
- Goerdeler unternahm nach seinem Rücktritt häufig ,,Geschäftsreisen" ins Ausland
- warnte Regierung vor Unterschätzung Frankreichs und Großbritanniens
- versuchte durch die Reisen auch, Verständnis für oppositionelle Handlungen gegenüber der Reichsregierung zu wecken
- regelmäßiges Treffen von ,,wichtigen" Männern (z.B. dem Generalstabschef des Heeres, dem deutschen Botschafter in Rom)
- sahen die Gefahr des Krieges und die nur negativen Auswirkungen für Deutschland voraus
- Generalstabschef versuchte durch Vorträge und Denkschriften Hitler umzustimmen
- blieb erfolglos und trat 1938 von seinem Amt zurück

Überparteiliche Gruppierung

- Goerdeler hatte weitreichende Verbindungen
- Widerstandskreis erweiterte sich in viele Richtungen
- enge Zusammenarbeit mit der Militäropposition
- Goerdeler wurde unerbittlicher Gegner der NSDAP
- drängte zum Staatsstreich, dem Sturz Hitlers durch das Militär
- Ausarbeitung einer Staats- und Gesellschaftsordnung
- Vorstellungen waren sehr autoritär und nationalkonservativ geprägt
- Orientierung an Bismarck
- Denkschrift ,,Das Ziel" 1941
- mit der wichtigste Verfassungsentwurf des Widerstandes
- patriarchalische Züge (z.B. kaum Rechte und Macht der Volksvertretung)
- favorisierte Möglichkeit der Staatsspitze: Erbmonarchie

Zeichen des Widerstandes

- 1941/1942 konkrete Pläne zur Regierungsübernahme nach Hitlers Sturz
- 1944 Erstellung eines Regierungsprogramms
- zu der Zeit wurde klar, dass durch einen Staatsstreich nicht mehr politische Erneuerung, sondern nur das Ende des Krieges erreicht werden konnte
- Goerdeler wurde 1944 verhaftet und 1945 hingerichtet
- ebenfalls viele andere Mitglieder wurden umgebracht
- neben diesen Gruppen noch andere:
- Der Solf-Kreis
- Die Strassmann-Gruppe
- Der Freiburger Kreis

Verweigerung im Alltag und Widerstand im Krieg

- Hilfe für Verfolgte war sehr gefährlich
- wurde trotzdem vielfach geleistet
- z.B. Versteckung von Juden, Beschaffung einer neuen Identität für Untergetauchte, Flucht ins Ausland
- über 10.000 Juden lebten im Untergrund
- wurden von Helfern versorgt
- Hilfe für Opfer des Krieges, z.B. Kriegsgefangene
- Sabotage in der Rüstungsindustrie oder Übermittlungen von Nachrichten an den Kriegsgegner um ein Kriegsende herbeizuführen

Die Rote Kapelle

- Widerstandsnetz mit über 150 Mitgliedern
- linksintellektuelle Widerstandsgruppe in Berlin
- ursprünglich mehrere Gesprächskreise seit 1933
- Verteilung von Flugschriften und Klebezetteln
- ab 1940 Kontakte zur Sowjetunion
- versuchten Vertrauensbasis zu schaffen um Krieg zu beenden und eine Verständigung zwischen Ost und West zu schaffen
- Deutschland sollte eine Mittlerrolle zwischen Ost- und Westeuropa in einer neuen Friedensordnung einnehmen
- keine Möglichkeit, umfassende militärische Pläne an die Sowjetunion zu geben
- 1942 Versuch mit russischen Fallschirmspringern Kontakt zur Roten Kapelle herzustellen
- machte NS auf Rote Kapelle aufmerksam
- der Großteil der Mitglieder wurde hingerichtet
- später wurde angenommen, dass es eine reine Spionageorganisation gewesen sei
- wirkliche Rolle im Widerstand bis heute nicht genau geklärt

Das Nationalkomitee ,,Freies Deutschland"

- 1943 von deutschen Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft und kommunistischen Emigranten gegründetes Komitee
- Gründungsmanifest ,,An die Wehrmacht und an das deutsche Volk" wurde in der Zeitung ,,Freies Deutschland" publiziert
- enthielt politisches Programm des NFKD
- Aufruf zum Sturz Hitlers um Deutschland zu retten
- neue Regierung die sofort Frieden schließen müsse
- hofften auf Sammelbewegung um Krieg zu stoppen
,,Bund deutscher Offiziere"
- 1943 Werbung für Mitglieder unter den gefangenen deutschen Offizieren
- fühlten sich von Hitler durch sinnlose Durchhaltebefehle verraten
- einige waren bereit sich gegen Hitler zu richten
- gründeten den ,,Bund deutscher Offiziere"
- Sowjetunion versprach sich für die Beibehaltung der territorialen Grenzen

Deutschlands von 1937 einzusetzen

- Zusammenschluss mit dem NFKD
- verbreiteten Appelle über diverse Medien auch innerhalb Deutschlands
- hatten damit jedoch keinen Erfolg
- antifaschistische Schulung in der Gefangenschaft erwies sich als marxistischleninistische Indoktrination
- Stellung im Widerstand umstritten
- keine Erfolge / Landesverrat

Kriegsdienstverweigerung und Fahnenflucht

- Tausende Soldaten haben den Dienst an der Waffe verweigert
- 5000 Todesurteile wurden gefällt
- wegen Fahnenflucht wurden 15.000 Todesurteile vollstreckt
- Verweigerung aus sehr unterschiedlichen und mehreren Gründen möglich
- man geht von einem Motivbündel aus

Motivbündel

- religiöse oder ethische Gründe zur Kriegsdienstverweigerung
- Fahnenflucht: Widerstand, Heimweh, Feigheit, Verrat, Entsetzen über den Krieg und über die Verbrechen an Bevölkerung und besonders den Juden, psychische Probleme, Schikanen durch Vorgesetzte
- bei vielen Sinnlosigkeit des Krieges der Beweggrund

20 von 20 Seiten

Details

Titel
Widerstand im Dritten Reich
Note
14
Autor
Jahr
2001
Seiten
20
Katalognummer
V100466
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stichwortsammlung zum oben genannten Thema
Arbeit zitieren
Kati Isenberg (Autor), 2001, Widerstand im Dritten Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100466

Kommentare

  • Gast am 4.1.2002

    Quellen.

    Das Referat ist denk ich mal ganz gut gelungen, aber ich glaube, es fehlen die Quellenangeben.

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