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Das Schutzschirmverfahren. Überblick

Titel: Das Schutzschirmverfahren. Überblick

Hausarbeit , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Grunenberg (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Gegenstand dieser Hausarbeit ist es, einen Überblick über das Schutzschirmverfahren nach dem ESUG zu geben. Zunächst wird allgemein die Thematik der Insolvenz und deren Gründe erläutert. Im nächsten Schritt wird auf das Schutzschirmverfahren eingegangen. Die vorläufige Eigenverwaltung wird beschrieben und diese nach Erläuterung der Ziele, der Voraussetzungen und der Entstehung mit dem Ablauf des Schutzschirmverfahrens verglichen. In einer Zusammenfassung werden auf die Erfahrungen mit der Anwendung des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Die Insolvenz und das Insolvenzverfahren

2.1 Insolvenzgründe

2.1.1 Zahlungsunfähigkeit

2.1.2 Drohende Zahlungsunfähigkeit

2.1.3 Überschuldung

2.2 Vorläufige Eigenverwaltung

3. Schutzschirmverfahren

3.1 Ziel/ Voraussetzungen

3.2 Ablauf

3.2.1 Insolvenzplan

3.2.2 Bestellung eines vorläufigen Sachwalters

3.2.3 Sicherungsmaßnahmen

3.2.4 Begründung von Masseverbindlichkeiten

3.3 Beendigung des Verfahrens

4. Vergleich des Schutzschirmverfahrens und der vorläufigen Eigenverwaltung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen fundierten Überblick über das Schutzschirmverfahren nach dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) zu geben und dessen Einordnung sowie praktische Anwendung im deutschen Insolvenzrecht zu analysieren.

  • Grundlagen der Insolvenz und Insolvenzgründe
  • Struktur und Ablauf des Schutzschirmverfahrens
  • Rolle des vorläufigen Sachwalters und notwendige Sicherungsmaßnahmen
  • Vergleich zwischen Schutzschirmverfahren und vorläufiger Eigenverwaltung
  • Bewertung der Erfahrungen mit dem ESUG

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Insolvenzplan

Neben der Erhaltung des Unternehmens und Vermögens muss sich der Schuldner innerhalb der angeordneten Frist in erster Linie um die Erstellung eines Insolvenzplans kümmern. Schafft es der Schuldner nicht innerhalb der Frist den Insolvenzplan zu erarbeiten, so gefährdet er den Sanierungsprozess, sodass das Gericht als Folge das Schutzschirmverfahren und die angeordnete Eigenverwaltung aufheben kann. Der Insolvenzplan ist in dem Schutzschirmverfahren als Sanierungsplan zu betrachten. Er beschreibt die Wiederherstellung der Ertragskraft des Unternehmens und plant die Befriedigung der Gläubigeransprüche in der Zukunft durch die Überschüsse des Unternehmens. Der wesentliche Bestandteil ist die sogenannte Vergleichsrechnung, aus der hervorgehen muss, dass und in welcher Weise die Gläubiger im Vergleich zu einer normalen Insolvenzabwicklung entweder keinen Nachteil erleiden oder sogar voraussichtlich bessergestellt sind. Die Mindestvoraussetzung ist die Bestandsaufnahme des Vermögens und eine Folgebewertung mit Liquidations- und Fortführungswerten.

Grundsätzlich gliedert sich der Insolvenzplan gemäß § 219 InsO in den darstellenden und gestaltenden Teil. Der darstellende Teil bezieht sich gemäß § 220 InsO auf die Maßnahmen und die Auswirkungen des Plans. Hier ist eine Analyse der Schwachstellen des Unternehmens und die in Aussicht genommene Vermögensverteilung und Verwertung erforderlich. Hierdurch wird die Auswirkung auf die Gläubiger dargestellt, die überzeugen soll, dass der Plan vorteilhafter ist als das Regelverfahren. Zusammenfassend zeigt der darstellende Teil die Schuldensituation und deren Lösung. Der gestaltende Teil soll gemäß § 221 InsO die Veränderung der Rechtsstellung durch den Plan in Bezug auf die einzelnen Beteiligten darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Unternehmenskrise und Insolvenz ein und erläutert die Relevanz des Schutzschirmverfahrens als Sanierungsinstrument.

2. Die Insolvenz und das Insolvenzverfahren: Es werden die gesetzlichen Grundlagen sowie die verschiedenen Insolvenzgründe wie Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung definiert.

3. Schutzschirmverfahren: Dieses zentrale Kapitel behandelt die Voraussetzungen, den Ablauf, die Rolle des Sachwalters und die rechtlichen Sicherungsmaßnahmen bei einem Schutzschirmverfahren.

4. Vergleich des Schutzschirmverfahrens und der vorläufigen Eigenverwaltung: Hier werden die Gemeinsamkeiten und spezifischen Unterschiede zwischen den beiden Verfahrensinstrumenten gegenübergestellt.

5. Fazit: Das Kapitel reflektiert die Ziele und die praktische Wirksamkeit des ESUG und resümiert die Erfahrungen der ersten Jahre nach dessen Einführung.

Schlüsselwörter

Schutzschirmverfahren, ESUG, Eigenverwaltung, Insolvenzordnung, Insolvenzplan, Sachwalter, Sanierung, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Masseverbindlichkeiten, Gläubiger, Insolvenzrecht, Restrukturierung, Krisenmanagement, Unternehmensfortführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit bietet einen umfassenden Überblick über das deutsche Schutzschirmverfahren, seine gesetzlichen Grundlagen nach dem ESUG und seine Rolle als Instrument zur Sanierung notleidender Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Insolvenzgründen, die rechtlichen Voraussetzungen des Schutzschirmverfahrens, den Sanierungsprozess durch Insolvenzpläne sowie die Rolle des vorläufigen Sachwalters.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Schutzschirmverfahren zu erläutern, von der klassischen Eigenverwaltung abzugrenzen und die Erfahrungen mit der Anwendung des ESUG kritisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Gesetze (insb. InsO), Kommentaren und wissenschaftlichen Fachaufsätzen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Insolvenzgründe, die detaillierte Darstellung des Schutzschirmverfahrens (Ablauf, Maßnahmen, Masseverbindlichkeiten) und den Vergleich mit der vorläufigen Eigenverwaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schutzschirmverfahren, ESUG, Eigenverwaltung, Insolvenzplan, Sachwalter, Restrukturierung und Sanierung.

Was unterscheidet das Schutzschirmverfahren von der regulären Eigenverwaltung?

Im Schutzschirmverfahren ist nur eine drohende Zahlungsunfähigkeit oder drohende Überschuldung erforderlich, zudem müssen bestimmte Bescheinigungen vorgelegt werden und es gibt spezifische Rechte wie Vollstreckungsschutz.

Warum wird das Schutzschirmverfahren in der Praxis teilweise skeptisch betrachtet?

Kritikpunkte sind insbesondere die Hürden bei der notwendigen Bescheinigung, die damit verbundene Rechtsunsicherheit und die entstehenden Kosten, was dazu führt, dass häufiger der Weg über die normale Eigenverwaltung gewählt wird.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Schutzschirmverfahren. Überblick
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Veranstaltung
Gesellschafts- und Insolvenzrecht
Note
1,3
Autor
Katharina Grunenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V1004804
ISBN (eBook)
9783346384539
ISBN (Buch)
9783346384546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schutzschirmverfahren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Grunenberg (Autor:in), 2019, Das Schutzschirmverfahren. Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1004804
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Leseprobe aus  24  Seiten
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