Döblin, Alfred - Berlin Alexanderplatz - Zusammenfassung des Buches und seiner Besonderheiten


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

14 Seiten


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Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz

Prolog:

I: Inhaltsangabe des Romans

B: Bibelsprache, Form eines Moritats, BA= christliche Bekehrungsdichtung?

ERSTES BUCH

Mit der 41 in die Stadt (S.8-12):

I: Franz aus Tegel entlassen, Wirr-Warr der Stadt, Orientierungslosigkeit, Angst, verstecken und singen im Hof, roter Jude nimmt ihn mit

B: "rutschende Dächer", ,,Braust ein Ruf wie Donnerhall", Erzählperspektive autorialpersonal wechselt ständig, Freiheit als Strafe

Noch immer nicht da (S.12-14):

I: zuhause bei dem Juden, alter Jude will Franz rausschmeißen

Belehrung durch das Beispiel des Zannowich (S.14-19):

I: roter Jude erzählt von Stefan Zannowich, der ,,Augen und Beine" hatte um auf die Welt zuzugehen (Belehrung für Franz?)

Vervollständigung der Geschichte in unerwarteter Weise und dadurch erziele Kräftigung des Haftentlassenen (S. 19-23):

I: anderer Jude erzählt Ende der Geschichte: Zannowichs Betrug ist aufgeflogen, er musste ins Gefängnis, hat sich dort umgebracht und seine Leiche wurde wie die eines Tieres weggekarrt. Franz ist empört das Za. Keine Chance mehr gegeben wurde und er will seine nutzen

Tendenz lustlos, später starke Kursrückgänge, Hamburg verstimmt, London schwächer (S. 23-29):

I: Kinobesuch, Besuch bei zwei Frauen: Franz versagt beim Sex

B: Facheinschübe über Impotenz

Sieg auf der ganzen Linie! Fran Biberkopf kauft ein Kalbsfilet (S. 29-34):

I: Franz vergewaltigt Minna, Schwester von Ida die er umgebracht hat (deshalb Tegel), sie ist nicht ganz abgeneigt und lässt ihn noch mehrere Male hinein, Vergewaltigung gibt Franz wieder Kraft und Glück: ,,FB ist wieder da!" (S. 32)

B: Marschmotiv S. 29 und 30

Und nun schwört Franz aller Welt und sich, anständig zu bleiben in Berlin, mit Geld und ohne (S.34-36):

I: Schreiben von Polizei: Franz wird kontrolliert, Besuch bei den Juden: Ballgeschichte: Franz soll vorsichtig sein, nicht übertrieben; Franz aber überzeugt und glücklich

ZWEITES BUCH

Prolog:

Erzähler wie im Prolog: Franz Anständigkeit ist nur Gnadenfrist

Bibel/Paradiesmotiv: alles bestens

Kinderliedmotiv

Franz betritt Berlin (S. 38-42):

I: Organisation einer Stadt, offizielle Briefe, Wetterbericht (=Franz Stimmung?),

Einzelschicksale: Georg, der Job verloren hat und junges Mädchen, dass sich missbrauchen lässt

FB geht auf die Suche, man muss Geld verdienen, ohne Geld kann der Mensch nicht leben. Vom Frankfurter Topfmarkt (S.47-57):

I: Franz sucht anständige Arbeit (Freund Meck hält ihn deshalb für einen Waschlappen), fasziniert von einer Rede tritt er in den Verein ambulanter Gewerbetreiber ein, Lina ist Franz neue Freundin (dicke Polin), Franz will Zeitungsverkäufer werden, verkauft Schlipshalter (antisemitische Aussprüche S. 56)

B: zwei ganze Reden (Marx und Gewerbebetreiber)

Lina besorgt es den schwulen Buben (S. 57-65):

I: Franz hält sich für keinen guten Redner und will immer noch Zeitungsverkäufer werden, älterer Mann bringt Franz dazu sich mit Schwulen zu beschäftigen, zuerst Abneigung und Desinteresse, schließlich interessiert es ihn doch, er zeigt Lina Hefte, sie hält ihn für schwul, Ihr Triumph: sie schmeißt dem Mann die Hefte vor die Füße, dazwischengeschoben:

Geschichte von einem schwulen Glatzkopf und von zwei Frauen

B: Kinderliedmotiv, Bierlache als roter Faden

Hasenheide, Neue Welt, wenn`s nicht das eine ist, ist es das andere, man muss sich das Leben nicht schwerer machen als es ist (S. 65-74):

I: Fest, Partyatmosphäre, Frank verkauft Völkische, hat nichts gegen Juden, aber ist für Ordnung, Mitläufer, hat sich auf Party überzeugen lassen, ,,Was nicht ob was bei denen rauskommt mit der Binde hier (trägt Hakenkreuzbinde)..."(S. 73)

B: Blick in die Zukunft (S.67), politische Reden, ,,Blut muss fließen, knüppelhageldick!"( S. 73,74), Lied auf Party= Devise von Franz: ,,Meide den Kummer, meide den Schmerz, dann ist das Leben ein Scherz"(S.63ff)

Franz ist ein Mann von Format, er weiß was er sich schuldig ist (S.74-84):

I: in einer Kneipe reizen ihn rote Arbeiter sein Donnerhall Lied zu singen, fast Schlägerei, Franz meint es nicht böse, macht sich Sorgen um Vogel in Kneipe, denkt, dass ihn alles nichts angeht (,,was wollen die Leute von einem, die Roten und Schwulen",S.83), danach Idylle mit Lina, die würde ihn gerne heiraten

B: rutschende Dächer (= Bedrohung, S.81), Paradies, positiv mit aber ,,Es lebten aber..."(S. 81), ,,Blut muss..."(S.82), Kinderliedmotiv in Verbindung mit Paradies (S.83)

Ausmaße dieses Franz Biberkopf. Er kann es mit alten Helden aufnehmen (S. 84-90):

I: Franz vergleicht sich mit Orest und bekämpft sein schlechtes Gewissen wegen dem Mord an Ida mit Erfolg.

B: Sachliche Beschreibung des Mordes, bedient sich sogar physikalischer Formeln

DRITTES BUCH

Erzähler: kündigt ersten Schlag an

Gestern noch auf stolzen Rossen (S.91-95):

I: Franz verkauft einer reichen Witwe Schnürsenkel und schläft mit ihr, erzählt Otto Lüders (Onkel von Lina) davon, der will daraufhin auch hin, holt Franz Warenkorb und versucht sie rumzukriegen, klappt nicht, Lüders raubt die Witwe aus

Heute durch die Brust geschossen (S. 95-99):

I: Franz will wieder zu Witwe, die lässt ihn nicht rein, sie schreibt ihm einen Brief was passiert ist, Franz ist total fertig und Lüders haut ab, Geschichte von Mann dessen Sohn an Herzversagen gestorben ist

B: Paradiesmotiv mit Schlange (S.95), Freiheit als Strafe, wie Seite 8 jetzt Seite 97,

Morgen in das kühle Grab, nein, wir werden uns zu beherrschen wissen (S.99-104):

I: Franz verschwindet, Lina und Meck (sein Freund) suchen ihn, Meck glaubt fest daran, dass Franz nichts ausgefressen hat und zwingt Lüders Franz zu suchen, Franz ,,schwemmt" ihn raus und ward nie wieder gesehen

B: Bibelzitate: Erde zu Erde (S.102/103) und von Sünde reinwaschen (,,muss alles rein werden", S.103), Kinderliedmotiv, Dächerrutschen vorbei (S. 103)

Viertes Buch

Erzähler: kein schlimmer Schlag? Für Franz ja, weil er merkt, dass sein Grundsatz falsch sein muss, aber er rappelt sich wieder auf

Eine Handvoll Menschen um den Alex (S.105-110):

I: Stadtcollage, Franz in neuer Wohnung, Beschreibung der Menschen um hin herum

Biberkopf in Narkose, Franz verkriecht sich, Franz will nichts sehen (S. 110-112):

I: Franz vegetiert in seiner Wohnung vor sich hin, will niemand sehen, denkt über Sinn des Lebens nach

B: Erzählperspektive? Wer spricht da mit Franz? (S.110)

Franz auf dem Rückzug, Franz bläst den Juden den Abschiedsmarsch (S. 112-117):

I: Franz will zurück zu den Juden und abrechnen, als er aber dort ist unterhält er sich nur mit ihnen. Er ruft sich die ganze Situation nach Tegel noch einmal in den Kopf.

B: wundert sich, dass Dächer nicht rutschen, Braust ein Ruf wie... (beides Seite 113), S.116 Sündenfall im Paradies, griechischer Mythos (S. 117)

Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh; wie es stirbt, so stirbt er auch (S. 117-124):

I: Schlachthausszene, grausam genau beschrieben, zuerst tummelnde sich wehrende Schweine und der weiße Stier, der sich seinem Schicksal als Opfer ergibt, Kontrast zu harmonischem Metzgerladen, Franz noch immer am Boden

Gespräch mit Hiob, es liegt an dir, Hiob, du willst nicht (S.124-127):

I: Dialog zwischen Hiob und Stimme (Satan, Gott?), Hiob ist alles genommen, er ist krank, Stimme sagt, dass nur er sich selbst helfen kann, sonst kann es niemand. Situation wie Franz?

Und wir haben alle einerlei Odem, und der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh (S. 127- 129):

I: letzte Schlachthofszene, Tötung eines Kalbes, hält still und schaut ängstlich, weiß was ihm geschieht

Franzens Fenster steht offen, passieren auch spaßige Dinge in der Welt (S.129-138):

I: Franz beobachtet im Hof das Treiben einer Räuberbande und wie selbst ein harmloses Ehepaar zu Verbrechern wird

B: Sündenfall Wäre nicht...dann..." auf Seite 131

Hopp, hopp, hopp, Pferdchen macht wieder Galopp (S.138-143):

I: Franz sieht, dass auch die besten Menschen Verbrechen begehen, rappelt sich auf und marschiert (S. 140) zu Minna, Karl, Minnas Mann wirft ihn raus. Gespräch zwischen Franz und Gott? Satan? ,,Du wirst es sehen." S.143

FÜNFTES BUCH

Erzähler: Franz ist wo er am Anfang stand und hat nichts gelernt

Wiedersehn auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr 1929, wird's noch kälter (S.144-150):

I: Collage Alexanderplatz im Winter und Umbau (Wandel), Franz wieder Verkäufer des ,,Völkischen Beobachter"

B: Motiv SCHLAGEN zieht sich durch gesamtes Kapitel (Dapframme, rumm rumm, durchkonjungiert, zerschlagen und Seite 148 ganz wichtig: von Ramme auf: ,,...ich schlage alles...")

Biblisches Motiv Erde zu Erde... wie Seite 102/103 jetzt auf Seite 146

Eine Weile lang nichts, Ruhepause, man saniert sich (S.150-156):

I: Franz trifft Freund Meck wieder. Der in seltsame Handelsgesellschaft geraten, Franz hält sich lieber raus und bleibt Zeitungsverkäufer. Erste Begegnung mit Pums und Reinhold.

B: S.152 nochmal kurze Schlachthausszene

Schwunghafter Mädchenhandel (S.156-163):

I: Franz ist fasziniert von Reinhold und befreundet sich mit ihm. Als R. seine Freundin Fränze nicht mehr haben will, nimmt Franz sie ihm ab. Er findet es lustig. Und weil R. ihn drum bittet nimmt er ihm danach auch noch die Cilly ab. Reinhold hält Franz für dumm. Sein Frauenproblem versucht R. erfolglos bei der Heilsarmee zu bekämpfen, wie er Franz erzählt.

B: ,,Es ist ein Schnitter, der heißt Tod..."- Motiv, zweimal auf Seite 163

Franz denkt über den Mädchenhandel nach und will plötzlich nicht mehr, er will was andres (S.163-167):

I: Franz weiht die Cilly ein (naiv wie er ist) und entschließt, dass er sie behalten will. Er spricht mit Reinhold, dass er ihm die Trude nicht mehr abnimmt. Trude und auch die weiteren Anwärterinnen von Reinhold werden von Cilly und Franz eingeweiht. Franz überredet Reinhold bei der Trude zu bleiben und sich an sie zu gewöhnen. Ganz gute Meinung von Frauen.

Lokalnachrichten (S.167-170):

I: nachrichten und Informationen über ein Theaterplakat. Dann führt Erzähler den Leser wie im Prolog zur FB- Geschichte zurück und stellt sie in den Gesamtzusammenhang Berlins

Franz hat einen verheerenden Entschluß gefasst. Er merkt nicht, dass er sich in die Brennesseln setzt (S. 170-176):

I: Franz ist stolz, dass er Ordnung in Reinholds Leben bringt (präsentiert ihn dem Meck). Reinhold ist sehr unglücklich mit seinem neuen Leben. Als F erfährt, dass R auch beim ,,Obsthandel" von Pums mitmacht, lässt er sich überreden.

B: Bild vom stillen schwarzen, bedrohlich wirkendem Wasser im Wald ( S.176), Verfluchung Jeremias aufgrund seines Abkommen vom göttlichen Weg (S.175)

Sonntag, den 8.April 1928 (S.176-190):

I: Franz hört morgens Glocken und will Zeitung kaufen gehen um herauszufinden warum sie läuten. Auf dem Alex hauen sich zwei Arbeiter von Pums, Franz will helfen und springt für einen ein. Weiß nicht, dass er sich auf Raub einlässt. Reinhold auch dabei, komplett verändert: nicht mehr schwach, sondern starkes Arschloch. Schmeißt Franz wütend aus dem Auto und schmeißt ihn unter das Verfolgerauto. Cilly weiß nicht wo Franz ist, weil sie seine Nachricht nicht erhalten hat. Berühmte Frau kommt nach Berlin.

B: wieder die Wasser im Wald, zu Beginn des Sturms (S.188), Jeremia, der sich auf Menschen verlassen hat (S.189)

SECHTES BUCH

Erzähler: ,,es ist kein Grund zu verzweifeln!", möchte auch weiterhin seine Kommentare abgeben, weist auf langsame Enthüllung hin

Unrecht Gut gedeihet gut (S.191-196):

I: Reinhold ist glücklich. Er verhaut Trude und schmeißt sie raus, trinkt ab jetzt Schnaps und hofft, das Franz tot ist. Pumsbande hat Angst das Franz noch leben und sie verpfeifen könnte. Cilly ist schnell wieder auf den Beinen und hängt noch an Reinhold.

B: S.195 wird mit griechischen Mythen (Orestes...) wieder aufgezeigt, dass Reinhold kein schlechtes Gewissen hat

Sonntag Nacht, Montag den 9. April (S.196-205):

I: Der Arm ist ab.Franz hat Entscheidung getroffen sich nicht unterkriegen zu lassen. Er kommt bei alten Gaunerfreunden, Eva, Herbert und Emil unter. Eva hängt noch an ihm. Sie wollen sich an der Pumsbande rächen, aber Franz verrät zu wenig (S.204 Gleichgültigkeit: ,,Was geht mich da an?..."). Franz erkennt sein Schicksal an und sieht geradeaus

B: Schlachthofszene, S.198; Erinnerung an rutschende Dächer, S.199,203; Schnitter Tod mit schärferem Messer, S.201/202;

Franz ist nicht k.o., und sie kriegen ihn nicht k.o. (S.205-210):

I: Pums Bande will Franz Geld zahlen, damit er sie nicht verpfeift, Eva denkt sie wollen ihn erschießen und kreischt bis sie abhauen. Nachrichten aus aller Welt

Erhebe dich, du schwacher Geist, und stell dich auf die Beine (S.210-212):

I: Franz sieht dass ihm alles bisher auch etwas gebracht hat, fängt an sich zu betrinken.

B: Hure Babylon, S.211

Dritte Eroberung Berlins (S.212-214):

I: Franz merkt, dass er weder einfach um Wohlfahrt fragen kann (weil er ansonsten ganze Geschichte erzählen müsste), noch bei Herbert und Eva bleiben will, schreibt dann aber doch seinen richtigen Namen auf Meldezettel, alter Freund Meck hält ihn auch für Verbrecher aufgrund Pum´s Geschichten

B: Schnitter& marschieren S. 214

Kleider machen Leute und ein anderer Mansch kriegt auch andere Augen (S.215-219):

I: Franz erzählt Meck tolle Lügengeschichten über seinen Arm, der ist verwirrt, Franz hat neue Freundin Emmi, er will nicht mehr arbeiten

B: griech. Mythos Achilles (S.216), S.218 marschieren- Motiv

Ein anderer Mensch kriegt auch einen anderen Kopf (S.219-225):

I: Gespräche in einer Kneipe, 20-jähriger Willi erklärt Franz warum stehlen nicht schlimm ist, Gespräch über Familientragödie Ein anderer Mensch braucht auch einen anderen Beruf oder auch gar keinen (S.225-228): I: Franz wird mit Willis Hilfe zum Hehler und macht das große Geld, er hat neuen Namen: Franz Räcker, Eva, Emil und Herbert begeistert vom neuen Franz, wollen ihm ein Mädel finden

B: Dächer (Erinnerung) und Hure Babylon, S.226

Auch ein Mädchen taucht auf, Franz Biberkopf ist wieder komplett (S.228-236):

I: Eva und Co bringen Franz Mieze mit, er ist ehrlich verliebt, besonders als er merkt, dass sie sich für ihn ,,verpachtet" um Geld für Geschenke für ihn zu verdienen. Franz wird von Eva verführt, sie liebt ihn immer noch, aber er will sie nicht

Verteidigungskrieg gegen die bürgerliche Gesellschaft (S.236-244):

I: Franz treibt sich mit Willi auf allerlei politischen Veranstaltungen rum, er verteidigt seinen Standpunkt als Hehler, da ihm die Arbeit den Ärger mit seinem Arm eingebracht habe

B: Dialog zwischen Franz und Erzähler? (S.237), der Unheil ankündigt, Schnitter Tod (S.242)

Damenverschwörung, unsere lieben Damen haben das Wort, das Herz Europas altert nicht (S.245-250):

I: Franz Freunde wollen, dass er von der Politik lässt und lieber Geld verdient oder sich um Gerechtigkeit wegen seinem Arm kümmert, Mieze freut sich tierisch, dass Eva ein Kind von Franz will (!), Eva überredet Mieze besser auf Franz aufzupassen, sie hat Angst um ihn, Eva gönnt Mieze den Frantz als sie merkt wie sehr Mieze ihn liebt

Aus mit der Politik, aber das ewige Nichtstun ist noch viel gefährlicher (S.250-257):

I: Franz hört selber auf mit der Politik, er merkt, dass sie ihm nichts bringt. Er geht eine Nacht nach Tegel zurück (im Suff), Geschichte von Abraham und Isaak in gestreckter Form

B: S.253: marschieren, Franz Lebensmotto, meide den Kummer... wie S.65 jetzt Seite 254

Die Fliege krabbelt hoch, der Sand fällt von ihr ab, bald wird sie wieder brummen (S.257- 262):

I: Vergleich Mensch und Schwein vor Tod, Franz beginnt zu trinken, alle wollen ihn abhalten, damit er´s mit Mieze nicht wie mit Ida macht, er hört nicht drauf, plötzlich stellt er sich vor, wie er auch Mieze zerschlägt

B: Fliegenmotiv S.258 u. 262, Hure Babylon freut sich über Franz Verhalten S.262

Vorwärts, Schritt gefasst, Trommelgerassel und Bataillone (S.262-269):

I: Franz geht Reinhold besuchen, Reinhold hat Angst und denkt Franz will ihn erpressen, als er aber sieht wie Franz zittert demütigt er ihn indem er im den Arm ausstopft. Franz geht noch mal zu Reinhold um zu beweisen, dass er keine Angst hat. Er liebt Reinhold

B: Marschmotiv beherrscht das Kapitel, See

Die Faust liegt auf dem Tisch (S.269-270):

I: Zusammenfassung der Geschichte bisher und Franz Situation jetzt, keine Furcht mehr, kein Dächerschwanken

SIEBENTES BUCH:

Pussi Uhl, die Hochflut der Amerikaner, schreibt sich Wilma mit W oder V? (S.271-276):

I: Geschichten anderer Menschen und Stadtimpressionen

Der Zweikampf beginnt! Es ist Regenwetter (S.276-282):

I: Franz überredet die Pumsbande, dass er wieder dort mitmachen kann

B: Franz in Schlachthofszene (S.280)

Einbrecherfranz, Franz liegt nicht unterm Auto, er sitzt drin, obenauf, er hats geschafft (S.282-289):

I: Franz bricht mit Pumsbande ein, er will nachher Mieze das Geld schenken, die denkt er will sie loswerden und weint

B: Wetterbericht zeigt Besserung, weist aber darauf hin, dass sie nicht lange halten wird (S.282)

Liebesleid und -lust (S.289-295):

I: Reinhold will Mieze ausspannen. Er kommt vorbei und erzählt ihr vom früheren Frauenhandel. Sie hat Angst, dass sie auch gehandelt werden soll. Sie hat Eva und Herbert von der Pumsbande erzählt, die sind enttäuscht, dass er da noch mitmacht, denken aber, dass er was vorhat.

B: marschieren (S.290) Hinweise auf Miezes späteres Schicksal?

Glänzende Ernteaussichten, man kann sich aber auch verrechnen (S.296-303):

I: Franz versteckt Reinhold im Bett um ihm Mieze zu zeigen, diese erzählt, dass sie sich in einen anderen verliebt hat aber trotzdem bei Franz bleiben will. Franz schlägt sie fast zu Tode, Reinhold rettet sie. Zum Schluß Versöhnung.

B: Erdbeben Blitz... S.301 wenn sie Reinhold sieht

Mittwoch den 29.August (S.303-309):

I: Mieze will rausfinden ob Pumsgesellschaft gut für Franz ist uns schleust sich selbst ein. Langer Spaziergang mit Karl und Reinhold, der will sie haben.

B: Erdbeben, Blitz... als sie ihn sieht (S.306)

Sonnabend, den 1. September (S.309-320):

I: Reinhold wieder mit Mieze im Wald, will sie rumkriegen, als es nicht klappt wird er wütend und bringt sie um

B: Schnitter Tod (S.310+317), Schlachthaus (S.316+317), Bild von Bäumen im Wald

ACHTES BUCH

Erzähler: Hammer ist gesaust, Franz merkt immer noch nicht woran es liegt

Franz merkt nichts und die Welt geht weiter (S.320-326):

I: Eva macht sich Sorgen um Mieze, sie ist schwanger von Franz, Franz sitzt nur noch rum, trau sich nicht was zu machen, weil sonst aller über ihn lachen würden weil Frau weggelaufen ist

B: Stadtgeschichten, Bibel?zitat S.326

Es kommt Luft in die Sache, die Verbrecher zanken sich (S.326-328):

I: Dicke Luft in der Pumsbande, Karl ist sauer auf Reinhold wegen Mieze

Paß auf den Klempnerkarl auf, in dem Manne geht was vor (S.328-332):

I: Karl mit eigener Räuberbande auf, läuft gut, denkt, dass er Reinhold Pums und Co nicht mehr braucht

Es kommt zum Klappen, Klempnerkarl geht verschütt und packt aus (S.333-341):

I: Reinhold verrät Karls Truppe und Karl kommt ins Gefängnis. Karl erzählt von der Leiche, sie wird gesucht und Reinhold zieht Franz mit rein (er wäre dabei gewesen)

B: S.333 Schnitter

Und ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne (S.341-346):

I: Eva kommt zu Franz und beschuldigt ihn, er liest die Zeitung: er und Reinhold sollen Mieze umgebracht haben und er wird gesucht

B: Vergleich mit Hiob (wer hat mehr verloren?),S.341+342, Hure Babylon (S.342), Schnitter Tod macht jetzt auch Musik (S.345)

Und siehe da, es waren Tränen derer, die Unrecht litten und hatten keinen Tröster (S.346- 348):

I: Herbert und Eva machen Franz Vorwürfe, dass er Mieze nicht vor Reinhold gewarnt hat. Franz behauptet ihn trifft keine Schuld. Er weint.

B: Hure Babylon S.347, marschieren selbe Seite

Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren (S.348-352):

I: Franz geht auf den Friedhof und sieht alle Toten, sein Gewissen und die Halluzinationen, will sterben, aber Herbert und er haben noch mit Reinhold ein Hühnchen zu rupfen

Die Festung ist ganz eingeschlossen, die letzten Ausfälle werden gemacht, es sind aber nur Scheinmanöver (S.352-357):

I: Franz lungert vor Reinholds ehemaliger Wohnung rum. ,, Engel denken Franz kann es schaffen ,,zu erkennen". Eva schleppt Franz zum Arzt.

Die beginnende Schlacht. Wir fahren in die Hölle mit Pauken und Trompeten (S.358-363):

I: Franz hört, als er schon Selbstmordgedanken hat, die Geschichte vom toten Sträfling und denkt: ,,mit mir nicht."

B: marschieren (S.359)

Am Alexanderplatz steht das Polizeipräsidium (S.364-370):

I: Polizei nimmt Männer mit. FB schießt Polizisten an. Er wird gefangengenommen und erkannt.

NEUNTES BUCH

Erzähler: Begegnung mit und Aufklärung durch den Tod schaffen einen neuen Menschen aus Franz

Reinholds schwarzer Mittwoch, aber dieses Kapitel kann man auslassen (S.371-377):

I: Reinhold ist unter falschem Namen im Zuchthaus. Ein Freund, der rauskommt verrät ihn. Auch er wird geschnappt.

Irrenanstalt Buch, festes Haus (S.377-382):

I: Franz wird eingewiesen, wilde Phantasien

B: Hure Babylon lauert auf Franz (S.381/382)

Traubenzucker und Kampferspritzen, aber zuletzt mischt sich ein anderer ein (S.382-387):

I: Franz will sterben, er spricht nicht mehr. Ärzte diskutieren über Behandlung für Franz

Der Tod singt sein langsames, langsames Lied (S.387-392):

I: Der Tod kommt zu Franz und quält ihn. Er nimmt ihn nicht mit sondern sagt ihm was falsch war in seinem Leben: sein Egoismus(hat nie um Mieze geweint, nur um sich), sein Wille stark zu sein und zu prahlen, der über Leichen ging, dass er nie nachdachte und dachte ,,gut zu sein" ist das selbe wie anständig zu sein, hat nichts erkannt in den Schlägen, sondern alles für Schicksal gehalten. Franz will plötzlich nicht mehr sterben, sondern sich besinnen.

Und jetzt hört Franz das langsame Lied des Todes (S.392-398):

I: Franz lässt alle an sich rankommen und erkennt seine Schuld: Lüders, dessen Schicksal er nicht erkennt hat, Reinhold, er wollte um jeden Preis stärker sein und ist deshalb auch Schuld an Miezes Tod, er hätte sich nie mit ihm einlassen dürfen, Ida, er erkennt, dass er sie umgebracht hat auch wenn medizinischer Tod ein anderer war und Mieze, die er vermisst B: Franz wird mit einem Brot verglichen, das im Ofen ist (ein neuer Mensch wird gebacken).

Hier ist zu schildern, was Schmerz ist (S.399):

I: Franz muss schmerzhaft erkennen wie schuldig er an allem ist- er wird dadurch zum neuen Menschen

Abzug der bösen Hure, Triumph des großen Opferers, Trommlers und Beilschwingers (S.400- 401):

I: Tod vertreibt die Hure Babylon und will Franz eine neue Chance geben

B: ganz viel marschieren und Kriegsmotive

Aller Anfang ist schwer (S.401-403):

I: Franz wird zu seiner Vergangenheit befragt, es fällt ihm schwer darüber zu reden, weil er nicht mehr zurück will. Sie befinden ihn für unschuldig, wollen ihn beschatten, Franz wird entlassen.

B: Schnitter Tod, S.402

Lieb Vaterland, magst ruhig sein, ich hab die Augen auf und fall nicht rein (S.403-407):

I: der neue Biberkopf zurück in Berlin, er kann zugeben, dass er noch schwach ist, er sieht die schönen Seiten des einst so bedrohlich wirkenden Berlins, er ehrt Mieze statt zu trauern. Eva hat kein Kind bekommen und Herbert ist in Tegel.

B: die Dächer liegen fest, S.403

Und Schritt gefasst und rechts und links und rechts und links (S.407-410):

I: Franz sagt gegen Reinhold aus, zieht in aber in so wenig wie möglich rein, auch Reinhold bleibt fair. Noch Trauer um Mieze. Franz wird Hilfsportier. Viele Fazite und Zusammenfassungen: es ist besser nicht allein zu gehen, alles geht mich was an, wenn ich mitmarschiere in den Krieg ist das meine Schuld, es gibt kein Schicksal

B: Bild von Straßenschild, gegen dass Franz rennen musste

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Döblin, Alfred - Berlin Alexanderplatz - Zusammenfassung des Buches und seiner Besonderheiten
Autor
Jahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V100491
Dateigröße
515 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Döblin, Alfred, Berlin, Alexanderplatz, Zusammenfassung, Buches, Besonderheiten
Arbeit zitieren
Bianca Fritz (Autor), 2001, Döblin, Alfred - Berlin Alexanderplatz - Zusammenfassung des Buches und seiner Besonderheiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100491

Kommentare

  • Gast am 13.11.2001

    Bibelsprache?.

    in der Gliederung heißt es, dass in dem Aufsatz auch die Bibelsprache erwähnt wird, für mich ist dies allerdings nur eine Zusammenfassung und auf die Bedeutung der biblischen Motive wird gar nicht eingegangen.

  • Bianca Fritz am 3.12.2001

    Re: Bibelsprache?.

    Hallo Athene! Leider habe ich keinen Einfluss daraus, wo meine Arbeit eingetragen wird.Ich schreibe in meiner Zusammenfassung, dass Bibelsprache in einem bestimmten Kapitel verwendet wird. Deshalb wird dir meine Zusammenfassung wohl bei deinen Suchergebnissen angezeigt.
    Gruß Bianca|

    |Athene schrieb:
    ||in der Gliederung heißt es, dass in dem Aufsatz
    ||auch die Bibelsprache erwähnt wird, für mich
    ||ist dies allerdings nur eine Zusammenfassung
    ||und auf die Bedeutung der biblischen Motive
    ||wird gar nicht eingegangen.

  • Gast am 5.1.2004

    Finde die Übersicht sehr gut und informativ.

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