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Die Entwicklung in der Adoleszenz

Erkenntnisse für die Zusammenarbeit mit Jugendlichen in der Sozialen Arbeit

Titel: Die Entwicklung in der Adoleszenz

Hausarbeit , 2020 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tabea Weber (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit basiert zunächst auf der Definition der Begriffe Jugend, Pubertät und Adoleszenz. Ziel dieser Arbeit ist es, die Besonderheiten der Jugendlichen bezüglich der Thematik der Adoleszenz herauszuarbeiten. Darauffolgend wird eine genauere Darstellung, inwieweit die Jugendlichen sich kognitiv und motivational entwickeln, herangestellt. Auf der Grundlage einer Abbildung wird die Veränderung des Gedächtnisses der Jungen und Mädchen erläutert und in den Alltag eingeordnet.

Darauf aufbauend folgt ein Einblick in die Interessen und abschließend in die vielfältigen Entwicklungsaufgaben der Adoleszenten, wobei vor allem auf den Erziehungswissenschaftler Robert J. Havighurst zurückgegriffen wird. Die Entwicklung der Identität und Selbstwahrnehmung und die sich gleichzeitig ausbildende moralische Entwicklung werden nachfolgend näher in den Blick genommen. Die ethische Veränderung wird durch ein sechsstufiges Kategorie System von Kohlberg vertieft. Abschließend folgt das Thema der sozialen Beziehungen, dargestellt durch das Entwicklungsmodell nach Yeates und Selman, welches verschiedene Perspektiven behandelt. Nach einer ausführlichen Analyse der Phase der Adoleszenz soll der Abschluss der Arbeit eine Beurteilung darstellen, inwieweit die Jugendlichen sich weiterentwickeln und mit welcher Problematik sie konfrontiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition: Jugend, Pubertät, Adoleszenz

3 Entwicklung der Kognition und der Motivation in der Adoleszenz

3.1 Denken und Problemlösen

3.2 Gedächtnis

3.3 Entwicklung von Interessen

4 Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz

5 Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Adoleszenz

5.1 Entwicklung des Selbst

5.2 Entwicklung der eigenen Identität

6 Ethische Entwicklungen in der Adoleszenz

7 Soziale Beziehungen in der Adoleszenz

7.1 Perspektivenkoordination

7.2 Familienbeziehungen

7.3 Peerbeziehungen und Freundschaften

7.4 Psychosexuelle Entwicklung

8 Zusammenfassung / Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die komplexen psychologischen und sozialen Entwicklungsprozesse während der Adoleszenz zu analysieren, um daraus fundierte Erkenntnisse für die praktische Arbeit mit Jugendlichen im Bereich der Sozialen Arbeit abzuleiten.

  • Kognitive Entwicklung sowie Gedächtnisprozesse und Interessenbildung
  • Zentrale Entwicklungsaufgaben und Identitätsfindung
  • Selbstwahrnehmung und moralische bzw. ethische Reifung
  • Beziehungsdynamiken in Familie, Peer-Groups und Partnerschaften
  • Implikationen für die professionelle Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Denken und Problemlösen

In der Adoleszenz werden unterschiedliche Dimensionen der Kognition differenziert und es lässt sich eine Veränderung des Denkens der jugendlichen Jungen und Mädchen erkennen (Silbereisen,R. & Hasselhorn,M., 2008). Während der Entwicklung der Adoleszenten bildet sich die Fähigkeit heraus „in formalen Operationen zu denken und damit über konkret anschauliche Denkprozesse hinauszugehen“ (Fegert, M., o.J., o.S.). Typisch hierbei ist, dass die Jugendlichen über die gegebenen Informationen hinausgehen, Hypothesen erstellen und diese selbstständig überdenken und schlussfolgernd Variabeln begutachten (Werner, W., 2015). Generell bedeutet hypothetisch zu denken, dass die Heranwachsenden aus einer Aussage logische und überprüfbare Schlüsse ziehen (o.A., o.J.). Somit wägen die Jungen und Mädchen verschiedene Variablen ab, wählen daraus ihre für sinnvoll erachtete Aussage aus und verallgemeinern diese für ihre zukünftigen Entscheidungen. Dieser Prozess kann auch auf das Lösen von Problemen bezogen werden und ist als sogenannte Variablenkontrolle bekannt.

Jugendlichen, welche in ihrer Entwicklung lernen formal zu denken, fällt es zukünftig leichter „planvoll zu experimentieren“ (Werner, W., 2015, S.110). Möglich ist solch ein diskutiertes Denken ungefähr ab dem 10.Lebensjahr, tritt vor allem im schulischen Kontext auf und kann dort verstärkt vermittelt werden (Werner, W., 2015). Resümierend erlernen die Adoleszenten in einzelnen Schritten Wege zum sinnvollen Problemlösen, das Ziehen von logischen Schlussfolgerungen und das Aufstellen von Hypothesen. Außerdem steigt das Vertrauen auf die eigene Meinung, welche aufgrund eines eigenen Wertesystems verstärkt wird (Fegert, M., o.J.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz der Adoleszenz als Übergangsphase und Darlegung der Zielsetzung der Hausarbeit.

2 Begriffsdefinition: Jugend, Pubertät, Adoleszenz: Abgrenzung der Begriffe durch biologische, rechtliche und entwicklungspsychologische Perspektiven.

3 Entwicklung der Kognition und der Motivation in der Adoleszenz: Analyse der formal-operativen Denkfähigkeit sowie der Funktionsweise des Gedächtnisses und der Interessenentwicklung.

4 Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz: Darstellung der altersspezifischen Herausforderungen nach dem Modell von Robert J. Havighurst.

5 Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Adoleszenz: Untersuchung der Entwicklung des Selbstkonzepts und der Identitätsbildung im Kontext sozialer Einflüsse.

6 Ethische Entwicklungen in der Adoleszenz: Erläuterung der moralischen Reifung anhand des Stufenmodells von Lawrence Kohlberg.

7 Soziale Beziehungen in der Adoleszenz: Diskussion der Perspektivenkoordination sowie der Dynamiken innerhalb von Familie und Peer-Groups.

8 Zusammenfassung / Fazit: Reflexion der Erkenntnisse und Ableitung konkreter Anforderungen an die Soziale Arbeit im Umgang mit Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Jugend, Pubertät, Entwicklungspsychologie, Identitätsfindung, Kognitive Entwicklung, Soziale Arbeit, Peer-Group, Selbstkonzept, Moralische Entwicklung, Soziale Beziehungen, Variablenkontrolle, Gedächtnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt die vielfältigen psychischen und sozialen Entwicklungsprozesse, die junge Menschen während der Adoleszenz durchlaufen, und setzt diese in Bezug zur pädagogischen Arbeit.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf kognitiven Fähigkeiten, dem Selbstbild, der Identitätsentwicklung, der Moral sowie den verschiedenen Beziehungsgeflechten von Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen der Jugendlichen zu verstehen, um Fachkräften in der Sozialen Arbeit eine fundierte Basis für eine zielgerichtete Unterstützung zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, um verschiedene entwicklungspsychologische Theorien und Modelle (u.a. von Havighurst, Kohlberg und Selman) zusammenzuführen und zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche kognitive Reifung, Aufgabenbewältigung, Identitätsbildung, ethische Entwicklung sowie die Analyse sozialer Interaktionen mit dem Umfeld.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die zentralen Schlagworte sind Adoleszenz, Identitätsfindung, Soziale Arbeit, kognitive Entwicklung und soziale Beziehungen.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Peer-Group von der Rolle der Eltern?

Während die Jugendlichen eine zunehmende psychische und soziale Ablösung von den Eltern vollziehen, gewinnen Gleichaltrige (Peers) massiv an Bedeutung für den Austausch von Erfahrungen und die Bestätigung des Selbstbildes.

Warum ist das Verständnis der moralischen Entwicklung für Sozialarbeiter relevant?

Es ermöglicht Sozialarbeitern, das Verhalten von Jugendlichen im Kontext ihrer aktuellen Stufe des moralischen Urteilsvermögens besser einzuordnen und angemessene Interventionsstrategien zu wählen.

Welche Rolle spielen digitale Medien bei der Identitätsentwicklung?

Digitale Netzwerke bieten Jugendlichen eine Plattform für die sexuelle Exploration und die Darstellung ihrer sozialen Identität, bergen jedoch auch Anforderungen an einen reflektierten Umgang mit persönlichen Daten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung in der Adoleszenz
Untertitel
Erkenntnisse für die Zusammenarbeit mit Jugendlichen in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,3
Autor
Tabea Weber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1005353
ISBN (eBook)
9783346386977
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adoleszenz Soziale Arbeit Entwicklung Kinder Jugendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tabea Weber (Autor:in), 2020, Die Entwicklung in der Adoleszenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005353
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