Diese Arbeit beleuchtet den Bereich Datennutzung und Datenschutz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung. Das erste Kapitel veranschaulicht anhand eines fiktiven Blicks in die Zukunft die Machttheorie von Popitz und zeigt, warum Daten heute gleichzusetzen sind mit Macht. Im zweiten Kapitel sollen die Verbindungen zwischen Big Data Companies (Wirtschaft), Staaten und Bevölkerung skizziert werden. Als Grundlage hierfür dienen die Ausführungen von Manuel Castells zum informationellen Kapitalismus. Im dritten Kapitel werden beispielhaft Initiativen gegen Datenmissbrauch der EU und Deutschland dargestellt. Im vierten und letzten Kapitel sollen dann Entwicklungen und Ideen vorgestellt werden, die den Missbrauch persönlicher Daten deutlich schwerer gestalten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1 Daten sind Macht.
- 2 Das Spannungsfeld von Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung
- 3 Initiativen gegen Datenmissbrauch
- 3.1 EU
- 3.2 Deutschland.
- 4 Lösungsmöglichkeiten.
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beleuchtet die Nutzung und den Schutz von Daten im Kontext des Spannungsfeldes zwischen Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung. Im Zentrum stehen die Auswirkungen der Datensammlung und -analyse auf die Machtverhältnisse in der Gesellschaft und die Herausforderungen, die sich daraus für den Datenschutz ergeben.
- Die Machttheorie von Popitz und die Bedeutung von Daten im digitalen Zeitalter
- Der informationelle Kapitalismus und die Vernetzung von Wirtschaft und Bevölkerung
- Initiativen der EU und Deutschlands zur Bekämpfung von Datenmissbrauch
- Möglichkeiten zur Verbesserung des Datenschutzes und zur Eindämmung von Missbrauch
- Die Bedeutung von Transparenz und Autonomie im Kontext von Datensammlung und -analyse
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die Machttheorie von Popitz und zeigt anhand eines fiktiven Zukunftsszenarios, wie Daten im digitalen Zeitalter zu einem wichtigen Machtfaktor werden können. Das zweite Kapitel beschreibt das Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung im Kontext des informationellen Kapitalismus. Im dritten Kapitel werden Initiativen der EU und Deutschlands zur Bekämpfung von Datenmissbrauch vorgestellt. Das vierte Kapitel behandelt verschiedene Möglichkeiten, den Missbrauch von Daten zu erschweren.
Schlüsselwörter
Datenschutz, Datensammlung, Datennutzung, Machttheorie, Popitz, informationeller Kapitalismus, Castells, EU, Deutschland, Datenmissbrauch, Transparenz, Autonomie, digitale Überwachung.
Häufig gestellte Fragen
Warum werden Daten heute oft als "Macht" bezeichnet?
Basierend auf der Machttheorie von Popitz zeigt die Arbeit, dass der Besitz und die Analyse von Daten im digitalen Zeitalter die Kontrolle über Informationen und damit einen entscheidenden Machtfaktor darstellen.
Was versteht man unter "informationellem Kapitalismus"?
Dieser Begriff, geprägt durch Manuel Castells, beschreibt eine Wirtschaftsform, in der die Vernetzung von Big Data Companies, Staaten und der Bevölkerung die Grundlage für Wertschöpfung und gesellschaftliche Strukturen bildet.
Welche Initiativen gegen Datenmissbrauch gibt es in der EU?
Die Arbeit stellt beispielhaft europäische Initiativen vor, die darauf abzielen, den Schutz persönlicher Daten zu stärken und die Macht der großen Datenkonzerne zu regulieren.
Wie kann der Missbrauch persönlicher Daten erschwert werden?
Im vierten Kapitel werden technische Entwicklungen und Konzepte vorgestellt, die Transparenz und Autonomie der Nutzer erhöhen und so den unbefugten Datenzugriff minimieren sollen.
Welche Rolle spielt der Staat im Spannungsfeld des Datenschutzes?
Staaten agieren sowohl als Regulatoren (Datenschutzgesetze) als auch als Akteure, die selbst Daten zur Überwachung oder Verwaltung sammeln, was zu Konflikten mit der Bevölkerung führen kann.
Welche Theoretiker werden in der Arbeit herangezogen?
Die Arbeit stützt sich maßgeblich auf die Machttheorie von Heinrich Popitz sowie die Ausführungen von Manuel Castells zum Netzwerk-Kapitalismus.
- Arbeit zitieren
- Angela Skalla (Autor:in), 2019, Datenschutz. Warum hat der Schutz unserer persönlichen Daten eine elementare Bedeutung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005482