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Mortalität und Fertilität. Zwei zentrale Begriffe der Bevölkerungsgeographie

Título: Mortalität und Fertilität. Zwei zentrale Begriffe der Bevölkerungsgeographie

Trabajo , 2020 , 28 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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In der Arbeit wird zuerst auf die Messungsmöglichkeiten der Mortalität eingegangen, diese dann international und interregional verglichen und ausgewertet. Folgend soll auch die Messung der Fertilität erklärt und im Zusammenhang mit der Heirat erläutert werden. Anschließend wird erläutert, wie die Fertilität in Industrie- und Entwicklungsländern variiert und welche regionalen Unterschiede auftreten. Zuletzt sollen die beiden Phänomene der Fertilität und der Mortalität mit dem Fokus auf Deutschland erarbeitet werden. Diese sollen von der jüngeren Entwicklung aus, über den Baby-Boom der Nachkriegszeit, die Kinderlosigkeit bis zur Entwicklung der zukünftigen Lebenserwartung der Bundesrepublik betrachtet werden.

Die Bevölkerungsentwicklung ist in der Literatur gerade seit Mitte des 20. Jahrhunderts ein viel diskutiertes Thema weltweit. Das häufig erwähnte Schlagwort Demographischer Wandel ist ein Phänomen, welches nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten anderen Industrieländern zu verzeichnen ist. Besonders in Japan und fast allen Staaten Europas ist dies der Fall. Demographische Entwicklungen resultieren über lange Zeiträume. Die natürliche Bevölkerungsbewegung wird durch die zwei wesentlichen Komponenten Fertilität (Fruchtbarkeit) und Mortalität (Sterblichkeit) definiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mortalität und Fertilität - zwei zentrale Begriffe der Bevölkerungsgeographie

3. Mortalität

3.1 Messung der Mortalität

3.2 Internationale Kontraste

3.3. Sterblichkeitsrückgang in Europa

3.4 Interregionale Sterblichkeitsunterschiede

4. Fertilität

4.1 Messung der Fertilität

4.2 Zusammenhang zwischen Heirat und Fertilität

4.3 Vergleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

4.4 Regionale Fertilitätsunterschiede

5. Fertilität und Mortalität in Deutschland

5.1 Jüngere Entwicklung der Fertilität in Deutschland

5.2 Baby-Boom der Nachkriegszeit

5.3 Kinderlosigkeit

5.4 Lebenserwartung in Deutschland

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die beiden zentralen demographischen Komponenten Mortalität (Sterblichkeit) und Fertilität (Fruchtbarkeit) als bestimmende Faktoren der Bevölkerungsentwicklung. Ziel ist es, diese Begriffe theoretisch zu erläutern, ihre Messgrößen darzustellen und die regionalen sowie zeitlichen Unterschiede, insbesondere mit Fokus auf Deutschland, zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen der Mortalitäts- und Fertilitätsmessung
  • Vergleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern
  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren und Heiratsmuster
  • Entwicklung der demographischen Lage in Deutschland (Baby-Boom, Kinderlosigkeit, Lebenserwartung)
  • Bedeutung des demographischen Wandels

Auszug aus dem Buch

3.1 Messung der Mortalität

Die konkreten Zahlen der Gestorbenen werden in den meisten Ländern exakt aufgefasst. Dies hilft besonders um Statistiken für die Mortalität aufzustellen. Erklärt werden diese Statistiken durch die in ihnen aufgefassten Muster und Tendenzen. Die Messung der Mortalität beschafft die Möglichkeit des internationalen, nationalen, aber auch historischen Vergleichs.

Vier statistische Maßnahmen haben sich besonders herauskristallisiert. Zuerst ein Blick auf die einfachste Maßzahl, die als rohe Sterberate (Crude Death Rate (CDR)) bezeichnet wird. Berechnet wird diese Zahl in Sterbefällen D in einem Untersuchungszeitraum bezogen auf die jeweilige Bevölkerungsgröße P.

Die Multiplikation mit dem Faktor 1000 wird verwendet, um sich auf die Aussage der Gestorbenen pro 1000 Einwohner zu beziehen. Genauer wird die Berechnung indem die Anzahl der Sterbefälle auf die gelebten Personenjahre in einer Untersuchungsperiode verwendet wird. Die rohe Sterberate jedoch ist im geografischen und zeitlichen Vergleich nur bedingt aussagekräftig, aufgrund ihrer starken Abhängigkeit der Altersstruktur der jeweiligen Population, sowie der fehlenden Informationen wer und zu welchem Zeitpunkt dieser verstirbt. Ein Beispiel dieser geringen Aussagekraft ist die rohe Sterbeziffer Deutschlands seit Beginn der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts, die über der Zahl der weniger entwickelten Ländern liegt. Fälschlicherweise könnte man daraus eine höhere Mortalität schließen. Diese Zahlen generierten sich aber nicht durch einen schlechten Gesundheitszustand, sondern aufgrund der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung. Umgekehrt wiederum liegt die rohe Sterberate einer jüngeren Population mit einer höheren Geburtenrate, trotz geringerer Lebenserwartung gegebenenfalls niedriger, als in einer älteren Bevölkerung mit höherer Lebenserwartung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die globale Relevanz der Bevölkerungsentwicklung und die Rolle von Fertilität und Mortalität.

2. Mortalität und Fertilität - zwei zentrale Begriffe der Bevölkerungsgeographie: Definition und grundlegende Bedeutung der Begriffe für die demographische Entwicklung.

3. Mortalität: Untersuchung der Sterblichkeit, ihrer Messmethoden und internationalen bzw. interregionalen Unterschiede.

4. Fertilität: Analyse der Geburtenhäufigkeit, ihrer Messung, Einflussfaktoren und des Vergleichs zwischen verschiedenen Wirtschaftsräumen.

5. Fertilität und Mortalität in Deutschland: Detaillierte Betrachtung der demographischen Entwicklung in Deutschland mit Fokus auf Geburtenraten, Baby-Boom, Kinderlosigkeit und Lebenserwartung.

6. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der wechselseitigen Beeinflussung von Mortalität und Fertilität sowie Implikationen für die Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Bevölkerungsgeographie, Mortalität, Fertilität, Demographischer Wandel, Sterberate, Lebenserwartung, Geburtenziffer, Baby-Boom, Kinderlosigkeit, Industriestaaten, Entwicklungsländer, Bevölkerungsstruktur, Demographische Transition, Reproduktionsrate, Gesundheitsvorsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die zwei zentralen bevölkerungsgeographischen Begriffe Mortalität und Fertilität und deren Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Messmethoden von Geburten und Sterbefällen, dem Vergleich von Industrie- und Entwicklungsländern sowie der historischen und aktuellen demographischen Entwicklung in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die demographische Dynamik zu entwickeln, indem die Messgrößen analysiert und deren Variabilität durch sozioökonomische Faktoren erläutert werden.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die deskriptive Statistik und den Vergleich demographischer Kennzahlen (wie CDR, ASDR, TFR) sowie die Analyse bestehender Theorien und aktueller Daten.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische/statistische Erläuterung der Mortalität und Fertilität sowie deren Anwendung auf spezifische räumliche Beispiele (z.B. Indien) und den vertieften Kontext Deutschlands.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die zentralen Schlagworte sind Bevölkerungsgeographie, Demographischer Wandel, Mortalität, Fertilität und Lebenserwartung.

Warum spielt das Heiratsverhalten eine Rolle für die Fertilität?

Historisch und sozial betrachtet ist die Ehe oft eine Voraussetzung für die Familiengründung; Veränderungen im Heiratsalter und in der Heiratsneigung beeinflussen daher direkt die Geburtenhäufigkeit.

Welchen Einfluss hatte der "Baby-Boom" auf die deutsche Demographie?

Der Baby-Boom der Nachkriegszeit bildete eine der geburtenstärksten Kohorten, die die deutsche Bevölkerungsstruktur bis heute (und in die Zukunft) maßgeblich prägen.

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Detalles

Título
Mortalität und Fertilität. Zwei zentrale Begriffe der Bevölkerungsgeographie
Universidad
University of Passau
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
28
No. de catálogo
V1005536
ISBN (Ebook)
9783346386885
ISBN (Libro)
9783346386892
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mortalität Fertilität Bevölkerungsgeographie Demographie Sterberaten Geburtsraten Lehramt Geographie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Mortalität und Fertilität. Zwei zentrale Begriffe der Bevölkerungsgeographie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1005536
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