In der folgenden Arbeit wird die Situation von Global Supply Chain Management in der Corona Pandemie dargestellt. Es wird auf Herausforderungen, Chancen und Risiken eingegangen, speziell auch auf ein Supply Chain Management in globalem Umfeld.
Außerdem wird in der Arbeit auch erörtert, wie der aktuelle Stand in der Literatur zum Thema Digitalisierung in der Value- und Supply Chain dargestellt.
Eine interessante Beobachtung in der Forschung war, dass es einen größeren Unterschied anhand der Unternehmensgröße gibt in Zusammenhang auf eine Ausfallsicherung und das einhergehende Krisen- und Risikomanagement in Krisensituationen, wie der Corona Pandemie. Desto größer und globaler ein Unternehmen ist, desto mehr ist ein Sicherheitsnetzwerk im Hintergrund aufgebaut, dass in Sonderlagen greifen kann. Leider kam in der Forschung auch heraus, dass viele Unternehmen keine "Learnings" aus dieser Zeit mitnehmen können und nur auf kurzfristige Lösungen bedacht sind.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1 HINFÜHRUNG ZUM THEMA
1.2 FORSCHUNGSFRAGE
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2. THEORETISCHER HINTERGRUND DER ARBEIT
2.1 WAS IST SUPPLY CHAIN MANAGEMENT?
2.2 DIGITALISIERUNG IM SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
2.3 ZIELE DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
2.4 GLOBAL SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
2.5 PRODUKTIONSVERLAGERUNGEN INS AUSLAND – DEUTSCHLAND ALS WIRTSCHAFTSSTANDORT
2.6 DIGITALISIERUNG WÄHREND DER CORONA PANDEMIE IN DER SUPPLY CHAIN
2.7 DIE SWOT ANALYSE IM GLOBAL SUPPLY CHAIN MANAGEMENT
3. FORSCHUNGSTEIL
3.1 METHODIK
3.2 INTERVIEWPARTNER, ABLAUF DES EXPERTENGESPRÄCHS UND INTERVIEWLEITFADEN
3.3 METHODENBEGRENZUNG UND FORSCHUNGSEINSCHRÄNKUNG
3.3.1 Vorteile
3.3.2 Nachteile
3.4 FORSCHUNGSERGEBNISSE
3.4.1 Kurzfristige Auswirkungen
3.4.2 Mittel- Langfristige Auswirkungen
4. CONCLUSIO UND FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das globale Supply Chain Management (SCM). Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie Krisensituationen globale Lieferketten beeinflussen und welche Chancen sowie Risiken sich daraus für international agierende Unternehmen ergeben, wobei ein besonderer Fokus auf die Automobilindustrie gelegt wird.
- Grundlagen des Supply Chain Managements und der Digitalisierung
- Analyse globaler Produktionsverlagerungen und des Wirtschaftsstandorts Deutschland
- Die Rolle der Digitalisierung während der Corona-Pandemie in globalen Lieferketten
- Methodische Untersuchung durch Experteninterviews (Beispiel: Michelin Reifenwerke)
- SWOT-Analyse zur Evaluierung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken im GSCM
Auszug aus dem Buch
2.2 Digitalisierung im Supply Chain Management
Die Digitalisierung einer Supply Chain ist weltweit seit mehreren Jahren ein aktuelles Thema. Bei Strategien zur Industrie 4.0 ist diese Optimierung ein Kernthema, um Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu senken. Zur aktuellen Zeit sind laut einer Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. und Roland Berger Strategy Consultants von 2015 sehr ausbaufähig. (vgl. Bloching, et al., 2015) „Lieferketten sind wenig transparent, die Kommunikation in der Logistik vielfach aufwendig und fehleranfällig…“ (Zillmann, 2016, S.11). In der Studie zeigt sich, dass viele Prozesse noch nicht digitalisiert sind und noch händisch übertragen werden müssen, in teilweise verschiedene Systeme. Es gibt meistens aufgrund gewachsener Strukturen kein einheitliches System für alle Prozesse im Unternehmen. Eine Chance, die sich immer mehr auftut, gerade in einem IoT Umfeld ist dabei das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Durch KI kann man viele Prozesse automatisiert und effizient gestalten. Die KI kann auf neue Entwicklungen eingehen und kennt alle Instanzen mit allen Informationen auch aus der vergangenen Historie mit den Unternehmen. „Therefore, AI can be used as an essential decision tool that provides organizations relevant information regarding their suppliers, partners, customers, and retailers across the supply chain“ (Tripathi & Sachin, 2020)
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Thematik der globalen Lieferketten unter dem Einfluss der Corona-Pandemie ein und erläutert die Forschungsfrage sowie den strukturellen Aufbau der Seminararbeit.
2. THEORETISCHER HINTERGRUND DER ARBEIT: Es werden die theoretischen Grundlagen des Supply Chain Managements, dessen Digitalisierung und Ziele sowie spezifische Herausforderungen durch die Pandemie und die Relevanz der SWOT-Analyse dargelegt.
3. FORSCHUNGSTEIL: Dieser Abschnitt erläutert die gewählte Methodik des leitfadengestützten Experteninterviews und präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung im Hinblick auf kurz- sowie langfristige Auswirkungen der Pandemie am Beispiel der Automobilbranche.
4. CONCLUSIO UND FAZIT: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bewertet die Auswirkungen der Krise auf die globale Wertschöpfungskette und reflektiert den Zielkonflikt zwischen globaler Verfügbarkeit und Kosteneffizienz.
Schlüsselwörter
Global Supply Chain Management, Corona-Pandemie, Digitalisierung, Industrie 4.0, Lieferketten, Automobilindustrie, SWOT-Analyse, Krisenmanagement, Logistiknetzwerk, Smart Supply Chain, Künstliche Intelligenz, Risikomanagement, Beschaffung, Produktionsverlagerung, Exportnation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das globale Supply Chain Management und analysiert, wie Unternehmen in Krisenzeiten ihre Lieferketten aufrechterhalten und optimieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das Supply Chain Management, die Digitalisierung von Logistikprozessen, die Herausforderungen durch globale Krisen sowie die strategische Bewertung mittels SWOT-Analysen.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie sich die Corona-Pandemie konkret auf globale Lieferketten ausgewirkt hat und welche Risiken sowie Chancen dabei für Unternehmen entstanden sind.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine qualitative Forschungsmethode in Form von leitfadengestützten Experteninterviews angewandt, um praxisnahe Einblicke in multinationale Konzerne zu gewinnen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der SCM-Grundlagen und einen Forschungsteil, der durch Experteninterviews, unter anderem bei den Michelin Reifenwerken, empirische Daten liefert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Global Supply Chain Management, Digitalisierung, Krisenmanagement, Lieferkettenstabilität und die strategische Neuausrichtung in globalen Wirtschaftsräumen.
Wie unterscheidet sich das Krisenmanagement von großen Unternehmen von kleineren Firmen?
Die Forschung ergab, dass größere, global agierende Unternehmen über ausgeprägtere Sicherheitsnetzwerke, Krisenmanagementpläne und Risikomanagement-Systeme verfügen, die in Sondersituationen besser greifen als bei kleineren Betrieben.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung laut der Expertenmeinung im Interview?
Die Digitalisierung wird als notwendiger Schritt zur Prozessoptimierung gesehen, wobei jedoch eine vollständige Unabhängigkeit vom asiatischen Markt derzeit als schwierig und kostenintensiv bewertet wird.
- Quote paper
- Christopher Schertz (Author), 2021, Globale Lieferketten in Zeiten von Corona. Risiken und Chancen der Produktionsverlagerung ins Ausland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006241