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Bibelstellen in Kinderbibeln. Bleibt die Hermeneutik aus den Ursprungstexten in Kindererzählungen erhalten?

Titel: Bibelstellen in Kinderbibeln. Bleibt die Hermeneutik aus den Ursprungstexten in Kindererzählungen erhalten?

Bachelorarbeit , 2019 , 65 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Theologie, Religionspädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Bachelorarbeit ist es, an konkreten Beispielen zu überprüfen, ob die Hermeneutik aus den Ursprungstexten in den Kindererzählungen erhalten bleibt.

Immer weniger Kinder und Heranwachsende werden von Zuhause aus mit dem christlichen Glauben und der Bibel bekannt gemacht. Feiertage und Feste werden nur noch gefeiert, weil sie ein Bestandteil der Gesellschaft sind. Die eigentliche Bedeutung und der Grund dessen, sind bei immer weniger Menschen bekannt.

Trotz dem Abfall an christlichen Kirchenmitgliedern und auch weniger Kirchgängern, scheint das Interesse an Spiritualität nicht weniger, sondern sogar stärker zu werden. Mit christlichen Formulierungen und der Institution an sich, können sich viele Menschen heute nicht mehr identifizieren. Das bedeutet aber nicht, dass religiöse Themen die Gesellschaft nicht mehr beschäftigen und bewegen.

Für angehende Religionslehrer in der Primarstufe wird dies ein Problem darstellen, denn den Schülerinnen und Schülern wird jegliche Wissensgrundlage fehlen, auf der der Unterricht aufgebaut und gestaltet werden kann. Die Aufgabe wird sein, den Kindern einen erneuten Zugang zur Religion zu schaffen und ihre Neugierde zu wecken. Für das Grundlagenschaffen eignet sich die Bibel, die die Grundlage des Christentums darstellt. Doch wie gut eignen sich Kinderbibeln für diese Aufgabe? Schaffen sie es die Hermeneutik der Ursprungserzählungen trotz verkürzter und vereinfachter Texte, ohne große Lücken zu übertragen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Kriterien guter Kinderliteratur

2 Darstellung der Religion in Bildern

3 Schöpfung – biblische Ursprünge

3.1 Erster Schöpfungsbericht Genesis 1-2.4a – Inhaltsangabe

3.1.1 Genesis 1-2.4a – Auslegung

3.1.2 Genesis 1-2.4a – Zusammenfassung

3.2 Zweiter Schöpfungsbericht Genesis 2,4b-25 – Inhaltsangabe

3.2.1 Genesis 2 – Auslegung

3.2.2 Genesis 2 – Zusammenfassung

4 Schöpfung in der Kinderbibel

4.1 Die grosse Coppenrath Kinderbibel: Genesis 1,1 – 2,4a

4.2 Die grosse Coppenrath Kinderbibel: Genesis 2,4b-25

4.3 Die große Herder Kinderbibel: Genesis 1,1-22

5. Neues Testament: Einzug in Jerusalem – Auslegung Lukas 19,28-44

5.1 Einzug in Jerusalem – Auslegung und synoptischer Vergleich mit Matthäus 21,1-11

6 Einzug in Jerusalem in der Kinderbibel

6.1 Herders Kinderbibel: Einzug in Jerusalem

6.2 Die Kinderbibel: Einzug in Jerusalem

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht, inwieweit Kinderbibeln die hermeneutischen Inhalte biblischer Ursprungserzählungen trotz notwendiger Textverkürzungen und Vereinfachungen für eine kindgerechte Zielgruppe bewahren können.

  • Qualitätskriterien und Rezeption von Kinderliteratur
  • Theologische Analyse ausgewählter Schöpfungsberichte und neutestamentlicher Einzugserzählungen
  • Vergleichende Untersuchung der Hermeneutik in biblischen Urtexten und deren kinderliterarischer Adaption
  • Bedeutung von Illustrationen für das Verständnis religiöser Inhalte bei Kindern
  • Pädagogische Eignung von Kinderbibeln für den Religionsunterricht in der Primarstufe

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Genesis 1-2.4a – Auslegung

Im ersten Schöpfungsbericht heißt es „Macht Euch die Erde untertan.“ (Gen 1,28). Der Mensch soll sich die Erde zum Untertan machen und über Fische, Vögel, Vieh, und alles weitere Getier herrschen. Doch im Alten Testament ist es undenkbar, dass der Herrscher nur Nutznießer ist. In irgendeiner Weise schließt es immer ein Dasein der Untergebungen mit ein. Die Herrschaft soll so vollzogen werden, wie ein König über sein Volk herrscht. Es soll sich um Fürsorge handeln. Es ist wichtig die Natur nicht als Sache zu betrachten, die den Menschen und ihren Interessen verfügbar gemacht wird, sondern es geht um die Sorge das Gleichgewicht der Schöpfung zu bewahren.

Der anfänglich genannte Satz „Macht Euch die Erde untertan.“ (Gen 1,28) sollte also bezüglich dem „Bebauen und Behüten“ (Gen 2,15) interpretiert werden. Die Menschen als Herrscherinnen und Herrscher haben die Aufgabe die Tiere zu schützen. Doch richtig kann der Schöpfungsauftrag erst verstanden werden, wenn man ihn im Zusammenhang mit der vorher genannten Gottebenbildlichkeit sieht (Gen 1,27). „Gott gegenüber der Natur zu vertreten heißt für den Menschen […] den Auftrag, die Liebe Gottes zu seiner ganzen Schöpfung, die in dem „siehe es war sehr gut“ (Gen 1,31) seinen deutlichsten Ausdruck findet, nun selbst im Umgang mit der Natur zum Ausdruck zu bringen.“ (Heinrich Bedford-Strohm, S.24)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Kriterien guter Kinderliteratur: Das Kapitel erläutert, wie Kinderliteratur sowohl die Perspektive des Kindes als auch die des erwachsenen Vorlesers berücksichtigt und welche pädagogischen und ästhetischen Maßstäbe für ihre Bewertung maßgeblich sind.

2 Darstellung der Religion in Bildern: Es wird analysiert, wie Illustrationen komplexe religiöse Themen visualisieren, den Seh-Sinn ansprechen und als nonverbale Ergänzung zum Text zur tieferen Sinnfindung beim Betrachter beitragen.

3 Schöpfung – biblische Ursprünge: Dieses Kapitel liefert eine theologisch fundierte Analyse der beiden Schöpfungsberichte der Genesis, indem es ihre unterschiedlichen Entstehungskontexte und Aussagen über das Verhältnis von Gott, Mensch und Welt beleuchtet.

4 Schöpfung in der Kinderbibel: Hier werden konkrete Kinderbibel-Adaptionen der Schöpfungsberichte untersucht, wobei der Fokus auf der didaktischen Reduktion der biblischen Vorlage und der Rolle der begleitenden Illustrationen liegt.

5. Neues Testament: Einzug in Jerusalem – Auslegung Lukas 19,28-44: Dieses Kapitel widmet sich der exegetischen Untersuchung des lukanischen Einzugsberichtes unter besonderer Berücksichtigung der messianischen Motive und des Konflikts mit den Pharisäern.

6 Einzug in Jerusalem in der Kinderbibel: Der Vergleich zwischen verschiedenen Kinderbibel-Fassungen und dem biblischen Original zeigt auf, wie der Einzug Jesu in Jerusalem für Kinder aufbereitet und erzählerisch vereinfacht wird.

7 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Kinderbibeln zwar als Einstieg in die christliche Glaubensgrundlage dienen können, für ein tieferes hermeneutisches Verständnis jedoch die begleitende Unterstützung durch Erwachsene oder Lehrpersonen erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Kinderbibel, Schöpfungsbericht, Einzug in Jerusalem, Hermeneutik, Religionsunterricht, Kinderliteratur, biblische Exegese, Bildtheologie, Genesis, Lukas-Evangelium, Matthäus-Evangelium, Religionspädagogik, Illustrationen, Schöpfungsglaube, Wissensvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Kinderbibeln biblische Erzählungen (Schöpfung und Einzug in Jerusalem) für ein junges Publikum aufbereiten und ob die ursprüngliche theologische Bedeutung dabei erhalten bleibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Analyse von Kinderliteratur-Kriterien, die Exegese biblischer Urtexte sowie deren pädagogische und visuelle Adaption für Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist herauszufinden, ob Kindererzählungen trotz notwendiger Vereinfachungen die Hermeneutik der biblischen Ursprungstexte erfolgreich transportieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Analyse zwischen theologisch-exegetischen Primärquellen und verschiedenen Kinderbibel-Fassungen sowie deren Bildmaterial durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen zur Kinderliteratur und Bildbetrachtung, gefolgt von der inhaltlichen Auslegung der Schöpfungs- und Einzugserzählungen und dem Vergleich mit deren Umsetzung in Kinderbibeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Kinderbibel, Hermeneutik, Schöpfung, Einzug in Jerusalem und Religionspädagogik.

Welche Rolle spielt die Bebilderung in den analysierten Kinderbibeln?

Illustrationen dienen als wichtige visuelle Stütze, die den Kindern hilft, die Geschichten zu strukturieren, Stimmung zu erfassen und Details zu entdecken, die im reduzierten Text manchmal fehlen.

Warum ist die Begleitung durch Erwachsene bei der Lektüre wichtig?

Da viele Kinderbibeln aus Platzgründen die tieferen theologischen Bedeutungsschichten weglassen, ist die Reflexion mit Erwachsenen nötig, damit Kinder nicht nur die oberflächliche Erzählung, sondern die Hermeneutik der Texte verstehen.

Eignen sich die untersuchten Kinderbibeln für den Unterricht?

Ja, sie sind aufgrund ihrer verständlichen Sprache und narrativen Struktur gut für den Einsatz in gemischten Grundschul-Lerngruppen geeignet, sofern eine pädagogische Anleitung erfolgt.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bibelstellen in Kinderbibeln. Bleibt die Hermeneutik aus den Ursprungstexten in Kindererzählungen erhalten?
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (katholische Religion)
Veranstaltung
Bachelorthesis
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
65
Katalognummer
V1006248
ISBN (eBook)
9783346398093
ISBN (Buch)
9783346398109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinderbibeln Bachelorarbeit Bachelorthesis Hermeneutik Bibelstellen Kinderbibeln vergleichen Vergleich Bibel und Kinderbibel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Bibelstellen in Kinderbibeln. Bleibt die Hermeneutik aus den Ursprungstexten in Kindererzählungen erhalten?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006248
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Leseprobe aus  65  Seiten
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