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Probleme bei der Implementierung von Critical-Incident-Reporting-Systemen. Risikomanagement in Krankenhäusern

Titel: Probleme bei der Implementierung von Critical-Incident-Reporting-Systemen. Risikomanagement in Krankenhäusern

Hausarbeit , 2018 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Robert Ziola (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Erfolg eines Critical-Incident-Reporting-System (CIRS) hängt fundamental von der Akzeptanz der Mitarbeiter ab. Nicht immer gelingt es, die Mitarbeiter während der Implementierungsphase vom System zu überzeugen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Problemen und Widerständen, die bei der Einrichtung eines CIRS auftreten können.

Patientensicherheit spielt eine immer wichtigere Rolle. Zahlreiche Forscher beschäftigen sich mit der Reduzierung von vermeidbaren Behandlungsfehlern und dem damit verbundenen Risikomanagement. Ein in diesem Bereich viel diskutiertes Instrument stellt das CIRS als Fehlermeldesystem dar. Die Einrichtung eines CIRS ist nachweislich dazu geeignet, die Patientensicherheit zu erhöhen. Dennoch befindet sich die Forschung auf diesem Gebiet noch nicht am Ende. In der Literatur wird die Ansicht vertreten, dass CIRS oftmals nicht zu ihrem vollen Potential genutzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Worte

1.1. Einordnung von Critical-Incident-Reporting-Systemen (CIRS)

1.2. Aufbau und Ziel der Arbeit

2. Funktionsweise und Vorteile von CIRS

3. Methodik

4. Implementierungsprobleme

4.1. Identifizierung

4.2. Klassifizierung

4.2.1. Akzeptanzprobleme

4.2.2. Motivationale Probleme

4.2.3. Formale Probleme

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen, die bei der Einführung und Nutzung von Critical-Incident-Reporting-Systemen (CIRS) in medizinischen Einrichtungen auftreten. Ziel ist es, die in der Literatur beschriebenen Implementierungsprobleme systematisch zu identifizieren, diese in eine logische Struktur zu überführen und Möglichkeiten für eine effektivere Gestaltung solcher Fehlermeldesysteme aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Funktionsweise von CIRS
  • Analyse von Implementierungs- und Nutzungsbarrieren
  • Klassifizierung von Problemen in Akzeptanz-, motivationale und formale Faktoren
  • Bedeutung einer konstruktiven Fehlerkultur
  • Vergleich internationaler Ansätze und Erfolgsfaktoren

Auszug aus dem Buch

4.1. Identifizierung

In verschiedenen Ländern fand die Einführung von Critical-Incident-Reporting-Systemen zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt. In England und Wales beispielsweise, wurde 2003 begonnen, auf nationaler Ebene ein freiwilliges Berichts- und Lernsystem einzurichten. Die Schweiz (2002) und Japan (2002) bemühten sich sogar noch etwas eher, die schon aus anderen Hochrisikoindustrien bekannte Idee des „incident reporting“ auch für Krankenhäuser einzuführen. Aus der heutigen Perspektive betrachtet, verbindet die unterschiedlichen Nationen jedoch eine Tatsache: Es existieren bis heute ungelöste Probleme bei der Implementierung und der tatsächlichen Durchsetzung von CIRS.

So wird im Beitrag „CIRS – Ein Revival?“ geschildert, wie sich die geringe Teilnahmerate am nationalen CIRS in der Schweiz bis zuletzt nicht verbessern ließ – 2017 wurde das Meldesysteme gar komplett eingestellt. Und auch in anderen Ländern war und ist das behandelnde Personal nicht wie erhofft bereit, regelmäßig von CIRS Gebrauch zu machen. Die Situation in England beschreibt Cooper mit folgenden Worten: „Underreporting is the norm, and it has been estimated that reporting systems detect only 10% of adverse events in hospitals. Such underreporting represents a major missed opportunity to understand errors and prevent harm.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Worte: Dieses Kapitel ordnet CIRS in den Kontext des Risikomanagements ein, verdeutlicht die Relevanz der Patientensicherheit und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.

2. Funktionsweise und Vorteile von CIRS: Hier werden die theoretischen Grundlagen und zwei zentrale Annahmen von CIRS erläutert, wobei insbesondere die Bedeutung von Beinahe-Schäden und systemorientiertes Denken hervorgehoben werden.

3. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche unter Verwendung verschiedener Datenbanken und Suchkriterien, um ein breites Spektrum aktueller Quellen zu erfassen.

4. Implementierungsprobleme: Das Kernstück der Arbeit identifiziert und analysiert diverse Hürden bei der Nutzung von CIRS und ordnet diese in die drei Kategorien Akzeptanz-, motivationale und formale Probleme ein.

5. Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die notwendige Vernetzung von regionalen und nationalen Systemen sowie die Kooperation zwischen Ländern gegeben.

Schlüsselwörter

Patientensicherheit, Risikomanagement, CIRS, Critical Incident Reporting System, Fehlermanagement, Fehlerkultur, Implementierung, Beinahe-Schäden, Meldesystem, Systemkomplexität, Krankenhaus, Literatur-Review, Akzeptanz, Anonymität, Human Factors.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Probleme, die bei der Implementierung und Anwendung von Critical-Incident-Reporting-Systemen (CIRS) in Krankenhäusern auftreten, um ein besseres Verständnis für Nutzungsbarrieren zu schaffen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Funktionsweise von CIRS, die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur, die Auswirkungen von Feedback auf die Meldebereitschaft sowie die Klassifizierung von Implementierungshemmnissen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die in der Literatur verstreuten Informationen zu Problemen bei der Einführung von CIRS zusammenzuführen, systematisch zu klassifizieren und damit für die praktische Anwendung übersichtlicher zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem systematischen Literature Review, bei dem aktuelle deutsch- und englischsprachige Fachbeiträge analysiert und ausgewertet wurden.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Identifizierung von neun wesentlichen Problemen bei der CIRS-Nutzung und deren Einordnung in drei entwickelte Kategorien: Akzeptanz-, motivationale und formale Probleme.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Patientensicherheit, CIRS, Fehlermanagement, systemorientierte Fehlerkultur und Implementierungsprobleme.

Warum spielt das "Schweizer-Käse-Modell" in der Arbeit eine Rolle?

Das Modell dient als theoretischer Begründungsansatz für die Bedeutung von Critical Incidents, da es verdeutlicht, wie kleine Fehler durch Lücken im System zu schwerwiegenden Schadensereignissen führen können.

Wie klassifiziert der Autor die identifizierten Probleme?

Der Autor ordnet die Probleme in drei Kategorien: Akzeptanzprobleme (fundamentale Zweifel am Sinn von CIRS), motivationale Probleme (Frustration trotz Verständnis) und formale Probleme (technische oder organisatorische Hürden).

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Probleme bei der Implementierung von Critical-Incident-Reporting-Systemen. Risikomanagement in Krankenhäusern
Hochschule
Technische Universität Chemnitz  (Professur für Personalmanagement und Führungslehre)
Veranstaltung
Seminar „Patientensicherheitsmanagement“
Note
1,7
Autor
Robert Ziola (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V1006550
ISBN (eBook)
9783346390738
ISBN (Buch)
9783346390745
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CIRS Critical-Incident-Reporting-System Critical Incident Reporting System Patientensicherheit Patientensicherheitsmanagement Implementierung Probleme bei der Implementierung von Critical-Incident-Reporting-Systemen Risikomanagement in Krankenhäusern Herausforderung Widerstand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Ziola (Autor:in), 2018, Probleme bei der Implementierung von Critical-Incident-Reporting-Systemen. Risikomanagement in Krankenhäusern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006550
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Leseprobe aus  24  Seiten
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