Digitalität in der Theaterpädagogik


Akademische Arbeit, 2020

30 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

1 Einleitung

2. Begriffsbestimmungen
2.1. Digitalisierung und Digitalität
2.2 Formen der Digitalität
2.3 Theaterpädagogische Arbeit

3 Digitalität im professionellen Theater, Schauspiel Dortmund
3.1. Die Parallelwelten /Schauspiel Dortmund
3.2 4.48 Psychose von Sarah Kane /Schauspiel Dortmund
3.3 CyberRäuber- Das Theater der virtuellen Realität
3.4 Akademie für Theater und Digitalität
3.5 Ästhetisierungsprozesse in unserer Gesellschaft
3.6 Digitalität und postdramatische Ansätze

4. Einsatzmöglichkeiten von Digitalität in der theaterpädagogischen Arbeit_
4.1 Differenzierung: technischer und inhaltlicher Einsatz von Digitalität

5. Zusammenfassung und Ausblick

6. Anhang

6.1. Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Thema und Fragestellung

In allen Lebensbereichen ist ein digitaler Wandel zu beobachten, der in unserem

Wirkungskreis allgegenwärtig und nicht mehr wegzudenken ist. Die Art der Kommunikation, unser Privatleben, die der Arbeits- und Wirtschaftswelt und der Organisation der Öffentlichkeit haben sich durch den digitalen Wandel stark verändert. Durch das Internet und die globale Vernetzung sind virtuelle Räume hinzugekommen, die uns den Austausch über soziale Netzwerke ermöglichen. Diese Umbrüche sorgen für viele Chancen und Risiken, die aufgrund ihrer Komplexität und der nicht vorhersehbaren Zukunftsentwicklung für eine große Verunsicherung in der Gesellschaft sorgen. Auch in der Kunst werden zunehmend digitale Medien eingesetzt und das Phänomen der „Digitalität“ hinterfragt und thematisiert. Die Entwicklungen die mit der Digitalisierung einhergehen bergen neue erfolgsversprechende Aussichten in sich, aber auch ungewisse Gefahren, sowie neue Wahrnehmungsmöglichkeiten und politische Debatten. Lernprozesse und die Option über Institutionen wie „Google“ umfangreiches Wissen innerhalb weniger Sekunden abzurufen, prägen und verändern unsere Gesellschaft. Auch lässt sich beobachten, dass die Medien zunehmend von Datenmissbrauch und Gesetzeslücken im Umgang mit dem Internet berichten.

Auf Grund dieser dominanten Präsenz von Digitalität in unserer Gegenwart entstand die Fragestellung: Was kann Digitalität für die theaterpädagogische Arbeit bedeuten?

Im Verlauf dieser Arbeit setze ich mich mit dem Begriff der Digitalität nach dem Verständnis von Professor Felix Stalder und Dr. Andre Schier auseinander. Auch anhand von Beispielen wird der Frage nachgegangen, wie das Thema „Digitalität“ bereits im professionellen Theater inhaltlich und technisch integriert wird und wie sie in der theaterpädagogischen Arbeit eingesetzt werden kann.

Persönliche Motivation

Im Rahmen der Weiterbildung Theaterpädagogin BuT®/ Theaterpädagoge BuT®, an der aisthetos akademie in Neuwied, stellte der Dozent Guido Alexius den Studierenden die Inszenierung von „Die Parallelwelten“ (Regie von Kay Voges, am Schauspiel Dortmund) vor. Bei dieser Inszenierung sorgten die digitalen Möglichkeiten für eine Erweiterung des theatralen Raumes.

Auf diese Inszenierung werde ich im weiteren Verlauf der Arbeit genauer eingehen. Der Gedanke an einen Raum in der digitalen Realität, in dem Theater stattfinden kann, hat mich seither äußerst interessiert. Auch Digitalität als neue Kulturform erschien mir als ansprechender Stoff für theaterpädagogische Arbeit. Die mit der Digitalität einhergehenden Umbrüche sorgen für viele Chancen und Risiken, die aufgrund ihrer Komplexität für eine große Verunsicherung in der Gesellschaft sorgen. Auch in der Kunst werden zunehmend digitale Medien eingesetzt und das Phänomen der „Digitalität“ hinterfragt und thematisiert. Die durch die „Digitalität“ implizierten Umbrüche sind in nahezu allen Lebensbereichen spürbar und die Zukunftsentwicklungen ungewiss. Dadurch entstehen für mich drei wichtige Aspekte für die theaterpädagogische Arbeit. Zum einen betrifft die „Digitalität“ den Großteil der Menschen und wächst rasant (Siehe auch: Bedarfe in der Gesellschaft) und stellt so einen persönlichen Bezug in der theaterpädagogischen Arbeit bei den Teilnehmenden dar und zum anderen ist der künstlerische Umgang mit „Digitalität“ im Theater noch äußert experimentell, bringt viele Freiheiten mit sich und erfordert hohen kreativen Einsatz. Außerdem können innerhalb der theaterpädagogischen Arbeit Ideen und Wünsche entstehen, in welche Richtung die “Digitalität“ sich entwickeln soll.

Bedarfe in der Gesellschaft

Innerhalb kürzester Zeit wurde das Internet zu einem wichtigen Teil des Alltags der Bevölkerung. Laut einer ARD/ZDF Studie zur Internetnutzung im Jahr 2015, nutzten drei Jahre vor der Jahrtausendwende erst etwa sechs Prozent der Deutschen das Internet gelegentlich. Drei Jahre später waren es bereits mehr als 53 Prozent und der Anteil wächst rasant weiter. Bei den unter 40-Jährigen lag der Anteil der Internetnutzer bereits 2014 bei über 97 Prozent 1. Mit der Ausbreitung mobiler Endgeräte und der Einführung des Apple I-Phones im Jahr 2007, wurde die digitale Kommunikation flächendeckend verfügbar und die Nutzungsdauer nahm zu 2. In Deutschland stieg so beispielsweise die Häufigkeit der durchschnittlichen Nutzung von Online-Medien in den Jahren von 1997 bis 2003 von 76 auf 138 Minuten pro Tag an. Im Jahr 2013 lag sie schon bereits bei 169 Minuten. Außerdem erhöhte sich der Anteil der Mitglieder von privaten sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook, von 15 Prozent auf 46 Prozent. Seit 2013 nutzten bereits knapp 60 Prozent der deutschen Bevölkerung solche Dienste täglich. Dies entspricht rund 19 Millionen Menschen. Das Internet ist seither nahezu überall präsent und die Menschen sind in fast allen Lebenslagen online. Gleichzeitig ist es für viele Menschen eine selbstverständliche Infrastruktur geworden, die sie als gegeben voraussetzen. Der Zugang zum Internet kann auch als Voraussetzung gesehen werden, um in der dominanten Kulturform der Digitalität handeln zu können. Die expressive Fähigkeit „Eigenes“ zu kommunizieren, ist seither nicht mehr nur ein Privileg, welches ausschließlich bekannten Künstlern, Wissenschaftlern, Politikern und Nachrichtendiensten zusteht, sondern wird zunehmend von immer breiteren Schichten der Gesellschaft verlangt und genutzt. Somit hat jeder die Möglichkeit sich selbst in den neuen Massenmedien zu präsentieren und zu produzieren. Mittlerweile haben manche Influencer (vom englischen: to influence, auf deutsch: beeinflussen, Personen mit starker Präsenz und hohem Ansehens in sozialen Netzwerken) teilweise eine höhere Reichweite als einige bekannte Zeitungen. Seit den Europawahlen im Jahr 2019 wird deutlich, wie massiv die Politik den politische Einfluss von Influencern unterschätzt hat. In unterschiedlichen Berichten wird vermutet, dass der deutliche Einbruch der CDU und CSU mit dem „Rezo-Video“ zusammenhängt. Der Youtuber „Rezo“ kritisierte in seinem Video unter dem Titel „Die Zerstörung der CDU“ 55 Minuten lang scharf die Politik der Union. Mittlerweile verbucht das Video über 16 Millionen Aufrufe auf Youtube 3. Ob das schlechte Wahlergebnis tatsächlich mit dem Einfluss des Youtubers Rezo zusammenhängt, erfordert weitere empirische Studien. Dennoch lässt sich sagen, dass sich durch das Internet ein grenzenloses Feld eröffnet hat, in dem grundsätzlich alles hinterfragt und diskutiert werden kann. Diese neuen Kommunikationsräume sind bereits allgegenwärtig und üben Einfluss aus.

2. Begriffsbestimmungen

2.1. Digitalisierung und Digitalität

Ursprünglich bezeichnet der Begriff „Digitalisierung“ den Prozess der Umwandlung von analogen Werten in digitale Formate. Zwischen den Jahren 2000-2020 entwickelte sich die Digitalisierung ausgesprochen schnell und spielt eine wichtige Rolle in nahezu allen Lebensbereichen. Dazu zählt auch die Arbeit- und Wirtschaftswelt, die Organisation der Öffentlichkeit, die Art der Kommunikation, sowie Einflüsse auf politische und gesellschaftliche Veränderungen. Durch diesen Umbruch wird der Begriff der Digitalisierung oft in Verbindung mit einer digitalen Revolution gebracht. Aus einer Studie zum Thema „digitale Transformation“ von EARSandEyes in Kooperation mit der International School of Management (ISM), vom März 2018 mit 1000 befragten Personen im Alter von 16 bis 69 Jahren geht hervor, dass die digitale Transformation zwar Chancen für Bildung und Berufsleben bildet, zugleich aber auch für eine große Verunsicherung in unserer Gesellschaft sorgt4. Der Großteil der befragten Personen ist optimistisch und der Meinung, dass die Digitalisierung den Zugang zu Bildung und Wissen immens erleichtert. So ist es heutzutage möglich, Wissen innerhalb weniger Sekunden über Onlinedienste wie „Google“ abzurufen und viele Fragen beantwortet zu bekommen. 58 Prozent der befragten Personen stimmen ebenfalls der These „Die Digitalisierung macht das Leben einfacher“ zu. Dennoch kristallisiert sich eine große Skepsis gegenüber den zuständigen Institutionen und den staatlichen Kontrollen heraus. Jeder zweite Befragte befürchtet die Gefahr einer totalen Überwachung. Des Weiteren äußerten 60 Prozent den Wunsch nach strengeren Gesetzen hinsichtlich Verbraucherschutz und Datenschutz. Bezüglich der Begriffsbestimmung zur Digitalität orientiert sich die Verfasserin an den Erkenntnissen von dem Kultur- und Medienwissenschaftler Professor Felix Stalder und dem Phänomen Wissenschaftler Dr. Andre Schier.

Laut Stalder ist der Begriff Digitalität eine Vertiefung der Digitalisierung und eine Wortschöpfung der Geisteswissenschaften. Der Begriff der Digitalität setzt sich zusammen aus den Worten „Digital“ und „Realität/Materialität“ 5. Aristokratisch meint Digitalität die Verknüpfung von „digitalen“ und „analogen“ Wirklichkeiten. Im Zentrum der Idee steht die Vernetzung von technischen, digitalen, virtuellen mit orgonischen, analogen, realen Lebenswelten. In diesem Verständnis von Digitalität ist das Internet nicht nur ein Medium, sondern ein Ort und darf nicht zu technisch betrachtet werden. Einer der ersten Wissenschaftler der zu dem Phänomen von Digitalität geforscht hat, ist Dr. André Schier. Er stellte in diesem Zusammengang folgende Prämissen6 auf:

„Digitalitäts-Prämisse 1:

Digital-analoge Vernetzung ist alltäglich geworden und führt zu neuen Unübersichtlichkeiten: Strukturen und soziale Zusammenhänge in Lebenswelt und Handlungssystem verflüchtigen sich und werden unklar.

Digitalitäts-Prämisse 2:

Digital-analoge Vernetzung ist mehr als nur (technische) Mediennutzung und - handeln. Digitalität greift in die sozio-politischen Rahmenbedingungen von Handlungssystemen und Lebenswelt ein.

Digitalitäts-Prämisse 3:

Digital-analoge Vernetzung verändert das Verständnis von Identitätsbildung. (Waren-)Ästhetische Logiken, die durch Medien und Werbung formatiert sind, bestimmen das Zur schaustellen und den "Kampf um Aufmerksamkeit.“

Daraus lässt sich schließen, dass der Mensch mit einer digitalen Identität, an diesem “Ort der Digitalität“ unterschiedlichster sozialer Handlungen nachgeht. Es ist uns mittlerweile sowohl digital, als auch analog möglich, uns mit Freunden zu verabreden, sich künstlerisch-kreativ auszuüben, einzukaufen, an Demonstrationen teilzunehmen, sich zu bilden oder zu arbeiten.

2.2 Formen der Digitalität

Mit dem Ausbau des Internets zur allgegenwärtigen Kommunikations- und Koordinationsinfrastruktur um die Jahrtausendwende, begannen sich bisher voneinander unabhängige kulturelle Entwicklungen auszubreiten, sich gegenseitig zu beeinflussen, miteinander zu verschränken und zu verstärken. Durch die Globalisierung und die neuen Kommunikationsräume, sowie einer beinahe permanenten Erreichbarkeit konnten, aus einem unverbundenen Nebeneinander, neue spezifische Kulturen entstehen. In den Beobachtungen von Felix Stalder gehen drei Kulturen hervor: Referentialität, Gemeinschaftlichkeit, sowie die Algorithmizität7.

Referentialität

Unter der Referentialität versteht man eine Methode, mit der sich einzelne Personen für bestimmte kulturelle Prozesse interessieren, sich dort zugehörig fühlen und als Produzenten konstruieren können. Beispiel: Max Mustermann interessiert sich für klassische Musik. Er folgt auf Sozialen Netzwerken oder Plattformen wie Youtube, Instagram und Facebook anderen Personen und Kanälen, die über klassische Musik berichten und veröffentlich regelmäßig eigene Videos, in denen er über klassische Musik spricht.

Dabei beschränkt sich die Referentialität nicht auf eine einzelne Person. Sie existiert und entwickelt sich durch gemeinschaftliche Formationen. Ein weiterer, für die Kunst bedeutsamer Aspekt, ist der referentielle Umgang mit Quellenmaterial. Ein Beispiel wäre die von DJs produzierten Remixes. Dabei wird auf bestehendes Material zugegriffen und eine eigene, neue Version erschaffen, beziehungsweise verfremdet. Dabei geht es nicht um den Erhalt von Authentizität, sondern um die Erschaffung einer neuer Authentizität8. Dies bietet natürlich die Möglichkeit eine eigene Interpretation zu produzieren, aber auch einen kritischen Diskurs zum Thema Urheberschutz und Werkstreue.

Gemeinschaftlichkeit

Die Gemeinschaftlichkeit bezeichnet eine Form der Digitalität, bei der sich eine einzelne Person im Austausch mit anderen Personen festigt und wandelt. Dabei ist die Organisation der Austauschprozesse im digitalen Zeitalter anders organisiert, als noch vor 30 Jahren. Neben den zivilgesellschaftlichen Institutionen, etablieren sich auch individuelle, differenzierte neue kollektive Gemeinschaften9. Durch die Möglichkeit der immer schnelleren Vernetzung von differenzierten Zugehörigkeiten entstehen neue Formen der Gemeinschaft und Kulturen.

Algorithmizität

Unter der Algorithmizität werden Aspekte der kulturellen Prozesse bezeichnet, die von Maschinen (vor-)geordnet sind und durch die sich Handlungen ausführen lassen. Algorithmen sind Handlungsvorschriften, welche die unüberschaubaren Daten und Informationsmengen, die besonders im Internet kursieren, in ein bestimmtes Schema sortieren. Dabei beeinflussen Algorithmen die digitalen Kulturen auf doppelsinnige Weise. Einerseits unterstützt die Algorithmizität unsere Orientierungsfähigkeit im Internet, die differenzierte Vernetzung mit Gruppen und somit unsere Handlungsfähigkeit. Andererseits schaffen algorithmische Prozesse neue Abhängigkeiten, indem den Nutzern (vor-)sortierte Inhalte zugänglich gemacht werden und andere dadurch keine Berücksichtigung finden. Dynamische Algorithmen beeinflussen sogar unser Kaufverhalten, indem sie mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnungen durchführen. So wird davon ausgegangen, dass eine Person, die sich das Produkt x angesehen oder gekauft hat, sehr wahrscheinlich auch Produkt y kaufen würde10. Anschließend wird dieser Person das besagte Produkt y zunehmend angezeigt. Auf diese Art und Weise erstellen so viele Onlinehänder und - anbieter, wie zum Beispiel Amazon oder Zalando, für jede Person individuelle Produktvorschläge. Die individuellen Produktvorschläge werden aus dem gesamten Internetverlauf einer Person gesammelt und analysiert. Hierfür werden dynamische Alorithmen verwendet11.

2.3 Theaterpädagogische Arbeit

Die Theaterpädagogik ist eine eigenständige Disziplin, die pädagogische und künstlerische Aspekte vereint. Dabei arbeiten Theaterpädagogen mit unterschiedlichen Gruppen (meist Laiengruppen) in unterschiedlichen Kontexten zusammen. Im Vordergrund steht die Gruppe, mit ihren Bedürfnissen, Problemen und Fragestellungen. Innerhalb der theaterpädagogischer Arbeit werden Themen aufgegriffen, die in der Lebensrealität der teilnehmenden Personen aktuell oder von Bedeutung sind und mit künstlerischen Elementen verknüpft. Dabei bietet das Theater als kommunikative Kunstform das Potenzial, Sozialkompetenzen zu erlangen, die im formalen Bildungssystem nur schwer zu erlernen sind. Gleichzeitig setzen sich die Spielenden mit ihrem Umfeld, der Gruppe und sich selbst auseinander12.

„In einer sich ständig veränderten Welt ist es für den Einzelnen immer wieder notwendig, eine neue Passung zwischen den eigenen Vorstellungen und der Realität herzustellen, um erfolgreich handeln und kommunizieren zu dürfen 13.“

Auch können experimentelle oder forschende Ansätze in der theaterpädagogischen Arbeit in Betracht gezogen werden. Zusammen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden in diesem Zusammenhang experimentelle Ansätze von Kunst- und Theaterkonzepten untersucht und hinterfragt. Die Spielleitung nimmt dabei eine unterstützende Haltung ein und stößt Prozesse an. Ebenfalls betreut und beobachtet die Spielleitung die unterschiedlichen Entwicklungen und steht der Gruppe supervisierend und beratend zur Seite 14. Die teilnehmenden Personen können innerhalb der theaterpädagogischen Arbeit ihre vorhandenen Potentiale einbringen und Verantwortung übernehmen. Zudem beteiligen sie sich gleichermaßen aktiv an der künstlerischen Gestaltung und den Probeprozessen. Innerhalb der theaterpädagogischen Arbeit haben die teilnehmenden Personen die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu erweitern, sowie in spielerischer Form Vorurteile und Ängste abzubauen.

Zudem leistet die theaterpädagogische Arbeit sowohl bei Kindern und Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen einen wertvollen Beitrag zur ästhetischen Bildung und der Vermittlung von Theater als Kunstform15. Ein hybrider Umgang mit unterschiedlichen Kunstformen ist hierbei durchaus möglich. So schließt die theaterpädagogische Arbeit auch die Integration von anderen darstellenden Kunstformen, wie zum Beispiel der Medienkunst, nicht aus.

[...]


1 ARD/ZDF, Onlinestudie, 2015, www.ard-zdf-onlinestudie.de

2 ARD/ZDF, Onlinestudie, 2015, www.ard-zdf-onlinestudie.de

3 Die Zerstörung der CDU Mai 2019 www.youtube.com

4 Vgl. Digitalisierung sorgt für Verunsicherung EARSandEYES-Studie www.marktforschung.de März 2018

5 Vgl. [St 19] Seite 11

6 Vgl. [Sch 18] Seite 120

7 Vgl. [St 19] Seite 95

8 Vgl. [Po 95] Seite 34

9 Vgl. [St 19] Seite 130 ff.

10 Vgl. [St 19] Seite 190 ff.

11 Vgl. [St 19] Seite 190 ff.

12 Vgl. [Ko,St,Ve 03] Seite 272

13 Zitat [Ko,St,Ve 03] Seite 319

14 Vgl. [Ko,St,Ve 03] Seite 283 und 284

15 Vgl. [Ko,St,Ve 03] Seite 9 ff.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Digitalität in der Theaterpädagogik
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V1006625
ISBN (eBook)
9783346398840
ISBN (Buch)
9783346398857
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theaterpädagogik Digitalität
Arbeit zitieren
Angelika Bitter (Autor:in), 2020, Digitalität in der Theaterpädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006625

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