Green Nudges. Nachhaltiger Konsum zwischen privater und staatlicher Verantwortung


Hausarbeit, 2020

20 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Forschungsstand und Methodik

2. Green Nudges

3. Theoretischer Hintergrund
3.1 Nachhaltiger Konsum
3.2 Verantwortung
3.2.1 Staatliche Verantwortung
3.2.2 Individuelle Verantwortung

4. Anwendung des Konzeptes der Nachhaltigkeit und der Verantwortung auf Green Nudges
4.1 Green Nudges innerhalb einer Politik des nachhaltigen Konsums
4.2 Green Nudges und die staatliche Verantwortung für nachhaltigen Konsum
4.3 Green Nudges und die individuelle Verantwortung für nachhaltigen Konsum
4.3.1 Kausale, funktionale und normative Verantwortung?
4.3.2 Politische Verantwortung

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einführung

1.1 Einleitung

Täglich werden millionenfach Konsumentscheidungen getroffen, welche Auswirkungen auf die weltweite Umweltverschmutzung, Wasserknappheit, Arbeitsbedingungen und auf den Klimawandel haben. Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 haben 68,2% der Befragten in Deutschland angegeben, bewusster einzukaufen und zu konsumieren um Nachhaltigkeit zu fördern(dvi 2018). Trotzdem steigt der Konsum von Bio- Lebensmitteln nur geringfügig an(BMEL 2020). In der Diskussion um eine notwendige nachhaltige Entwicklung stellt sich dabei die Frage, welche Rolle einzelne Konsumentscheidungen für die Ressourcenknappheit und den Klimawandel spielen und wie nachhaltiger Konsum gefördert werden kann. Die Klimabewegungen fordern ein stärkeres Eingreifen des Staates, damit eine nachhaltige Entwicklung gelingt.(vgl. Wehrden et al. 2019, S. 307). Im nationalen Programm für nachhaltigen Konsum (2019) wird eine geteilte Verantwortung gefordert:

„Deutlich mehr Nachhaltigkeit beim Konsum ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Verantwortlich sind alle: öffentliche Hand, Handel, Industrie und jeder Einzelne.“(BMU 2019, S. 9)

Green Nudges könnten die Lösung sein um nachhaltige Konsummuster im Alltag zu verankern. Nudging ist ein 2008 entstandenes Politikinstrument, welches besonders innerhalb der Umweltpolitik für viel Aufsehen sorgte. Dabei sollen sogenannte Green Nudges Konsument*innen dazu „anstupsen“, nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen, um dadurch die nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Anstatt unbeliebte Ge- und Verbote durchzusetzen, kann der Staat durch Green Nudges die individuelle Entscheidungsfreiheit wahren(vgl. Strünck und Reisch 2018, S. 346).

1.2 Forschungsstand und Methodik

Die Überlegungen in dieser Hausarbeit richten sich nach den Prämissen des Pariser Klimaabkommens, wonach Nachhaltigkeit ein anzustrebendes Ziel ist und es tiefgreifende Veränderung zur Erreichung dieses Zieles bedarf(vgl. Bohn et al. 2019, S. 27).

Grunwalds Artikel „Wider die Privatisierung der Nachhaltigkeit“(2010)und die darauffolgenden Beiträge in dem GAIA Magazin stellen die verschiedenen Perspektiven auf die Frage nach der Verantwortung für nachhaltigen Konsum dar, welche ich genauer beleuchten möchte. Losgelöst davon besteht eine Auseinandersetzung über das durch Thaler und Sunstein(2008)entwickelte Politikinstrument des Nudgings als vermeintlich geeignetes Instrument zur Etablierung eines nachhaltigen Konsums. Die Frage nach der individuellen und staatlichen Verantwortung für nachhaltigen Konsum möchte ich mit der Anwendung von staatlichen Green Nudges kombinieren. Daher lautet meine Fragestellung:

Werden Green Nudges zur Etablierung nachhaltigen Konsums der Verantwortung von Staat und Individuum gerecht?

Im weiteren Verlauf meiner Hausarbeit werde ich zunächst im 2. Kapitel Green Nudges und deren Funktionsweise verdeutlichen. Den theoretischen Rahmen werde ich im 3. Kapitel darstellen. Dafür werde ich die Konzepte der Nachhaltigkeit und des nachhaltigen Konsums (3.1) sowie die private und staatliche Verantwortung, beziehungsweise Verantwortungsverschiebung im Hinblick auf nachhaltigen Konsum (3.2) erläutern. Anschließend werde ich im 4. Kapitel die Möglichkeiten und Grenzen von Green Nudges in Bezug auf Nachhaltigkeit diskutieren (4.1) und analysieren, wer die Verantwortung für nachhaltigen Konsum trägt (4.2 und 4.3). Zum Schluss fasse ich im 4. Kapitel die Erkenntnisse der Hausarbeit zusammen, ziehe ein kritisches Fazit und beantworte meine Fragestellung.

2. Green Nudges

Basierend auf psychologischer und verhaltensökonomischer Forschung wird seit einiger Zeit verstärkt der Politikansatz des Nudging, also verhaltensbasierter Regulierung diskutiert. Dabei wendet sich die Verhaltensökonomik vom klassischen Homo Oeconomicus ab, welcher demzufolge rationale Kosten-Nutzen-Abwägungen vollzieht. Stattdessen gibt es „Grenzen individueller Entscheidungsfähigkeit, Grenzen der Rationalität“(Strünck und Reisch 2018, S. 474). Reale Entscheidungen von Individuen sind von Gewohnheiten, Framing und Normen geprägt und werden meist spontan und intuitiv getroffen(vgl. Kahneman 2011, S. 33). Nudges zielen vor allem darauf ab jene spontanen Entscheidungen zu nutzen, indem der Kontext, die sogenannte Entscheidungsarchitektur verändert wird. Die US-Amerikaner Thaler und Sunstein verstehen dabei unter Nudging:

„alle Maßnahmen, mit denen Entscheidungsarchitekten das Verhalten von Menschen in vorhersagbarer Weise verändern können, ohne irgendwelche Optionen auszuschließen oder wirtschaftliche Anreize stark zu verändern. Ein Nudge muss zugleich leicht und ohne großen Aufwand zu umgehen sein. Er ist nur ein Anstoß, keine Anordnung“

(Thaler und Sunstein 2008, S. 15).

Der Entscheidungsarchitekt ist im Falle meiner weiteren Bearbeitung der Fragestellung die deutsche Regierung. Es besteht eine klare Abgrenzung zu kommerzieller Anwendung klassischer Marketingmaßnahmen, da Nudges der Förderung von Wohlfahrtszielen dienen sollen.

Nudges können Warnhinweise auf Zigarettenverpackungen sein, die Offenlegung von Informationen wie durch den neu eingeführten Nutri- Score auf Lebensmitteln, Framing durch veränderte Essensausgabe in Mensen zur Förderung gesunder Ernährung oder aber Default-Regeln wie bei voreingestelltem doppelseitigem Drucken. Default-Regeln gelten als der wohl effektivste Nudge, wobei ohne eine aktive Entscheidung, welche zeitaufwändig ist, die gewünschte Option automatisch getroffen wird(vgl. Umweltbundesamt 2017, S. 14).

Die damit verbundene politische Theorie des libertären Paternalismus versucht die Wahrung der Freiheit des Einzelnen mit der Legitimation der Verhaltensbeeinflussung durch eine veränderte Entscheidungsarchitektur zu kombinieren. Die Bedingung für eine solche Verhaltensbeeinflussung ist Transparenz, Sichtbarkeit und eine öffentliche Diskussion über die Einführung des jeweiligen Nudges. Dadurch sollen Manipulation und Intransparenz ausgeschlossen werden(vgl. Kenning et al. 2017, S. 357ff). Die Diskussion um die Organspende in Deutschland im Jahre 2019 ist ein Beispiel dafür, wie eine solche Offenlegung von Voreinstellungen kommuniziert und debattiert werden kann. Studien lassen vermuten, dass es keinen signifikanten Effekt auf die Wirksamkeit von Default-Nudges gibt, wenn diese vorher offengelegt wurden(vgl. Loewenstein et al. 2015, S. 40). Allerdings bedarf es vor allem bei der Frage langfristiger Wirkungen und Folgen von Nudges weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen. Schließlich lässt sich bei einigen Formen des Nudgings die Vermutung aufstellen, dass Voreinstellungen oder verändertes Framing wie bei der Essensausgabe in Mensen langfristig bewusst umgangen werden und damit ihren Effekt verlieren.

Im weiteren Verlauf meiner Hausarbeit geht es um die Einordnung des Nudging-Ansatzes in die Politik des nachhaltigen Konsums. Green Nudges sollen dazu verhelfen ökologische und soziale Aspekte bei Konsumentscheidungen zu berücksichtigen, während konventioneller Konsum lediglich auf eine individuelle Nutzenmaximierung unter Budgetrestriktionen zurückzuführen ist. Da Ernährung und Energie zu den großen Handlungsfeldern der Umweltpolitik gehört, dienen die Offenlegung von Informationen durch CO2- Labels auf Lebensmitteln und Ökostrom als Default beim Abschließen eines neuen Stromvertrages als Fallbeispiele meiner weiteren Überlegungen.

Beide Green Nudges nehmen Bürger*innen in die Pflicht, nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen.

3. Theoretischer Hintergrund

Um Green Nudges und deren Wirkweise besser analysieren zu können, werde ich im Folgenden zunächst das Konzept eines nachhaltigen Konsums und verschiedene Verständnisse von Nachhaltigkeit darstellen. Danach werde ich die Theorie einer geteilten Verantwortung zwischen Staat und Individuum und einer mögliche Verantwortungsverschiebung auf Konsument*innen beleuchten.

3.1 Nachhaltiger Konsum

Die negativen Folgen westlicher Konsummuster werden schon seit langer Zeit in der deutschen Öffentlichkeit thematisiert. Konsum dient der Existenzsicherung aber auch der Möglichkeit auf Teilhabe an materieller Kultur, Identitätsbildung und sozialer Distinktion. Ökologisch betrachtet ist Konsum für Umweltverschmutzung und die Übernutzung von Ressourcen verantwortlich. Sozial für die Arbeitsbedingungen und Produktionsweisen und ökonomisch ist Konsum unabdingbar für die Wirtschaft und dem neoliberalen Ziel des Wirtschaftswachstums. Somit geht Konsum mit einer Vielzahl positiver und negativer Folgen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft einher(vgl. Belz et al. 2007, S. 21; Bohn et al. 2019, S. 13).

Da die Antworten meiner Forschungsfrage von dem zugrunde legenden Nachhaltigkeitsverständnis abhängen, werde ich dieses im Folgenden kurz vorstellen. Der Begriff ist im ständigen Wandel und wird je nach Weltanschauung und Interesse hinsichtlich geringeren und intensiveren Umweltschutzes anders definiert. Die sogenannte Brundtland- Kommission der Vereinten Nationen entwickelte die vielfach zitierte und wegweisende Definition:

„Sustainability means development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs” (World Commission on Environment and Development 1987, S. 43).

Das Konzept der Nachhaltigkeit wird seither häufig in eine schwache und eine starke Nachhaltigkeit unterteilt. Der Hauptunterschied liegt dabei in einer Substitutionsmöglichkeit von natürlichem Kapital wie Luft, Boden und Rohstoffe durch künstliches Kapital wie Fabriken, Humankapital und soziale Strukturen. Das Paradigma starker Nachhaltigkeit setzt voraus, dass natürliches Kapital nicht substituiert werden kann. Im Gegensatz dazu hält das Konzept der schwachen Nachhaltigkeit die Einbußen des Naturkapitals durch die Vermehrung von künstlichem Kapital für substituierbar(vgl. Grunwald und Kopfmüller 2012, S. 65f). So kann beispielsweise ein Wald ersetzt werden, wenn der soziale und ökologische Nutzen durch andere Mittel substituiert wird. Außerdem bedeutet starke Nachhaltigkeit, dass der nächsten Generation die gleiche Menge an natürlichem Kapital weitergegeben wird, wobei das künstliche Kapital im Laufe der Zeit zunimmt. Schwache Nachhaltigkeit bedeutet, dass das natürliche Kapital im Laufe der Zeit abnimmt, während nur das künstliche Kapital zunimmt.

Bezogen auf Konsumentscheidungen würde laut einer starke Nachhaltigkeit Suffizienz, also die Verringerung des Konsums, zu wirklich nachhaltigen Konsum führen. Eine schwache Nachhaltigkeit fordert lediglich, dass nachhaltigere Alternativen gewählt werden sollen, damit weniger natürliche Ressourcen verbraucht werden.

Zudem besteht ein Drei-Ring-Modell, welches das Zusammenspiel von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft darstellt. Hier soll Nachhaltigkeit diese verschiedenen Dimensionen in Einklang bringen. Dafür bedarf es jedoch einen institutionellen Rahmen, der diese nachhaltige Entwicklung ermöglicht(vgl. Belz et al. 2007, S. 25f).

Im nationalen Programm für nachhaltigen Konsum wird nachhaltiger Konsum als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen und bedeutet „(…) so zu konsumieren, dass die Bedürfnisbefriedigung heutiger und zukünftiger Generationen unter Beachtung der Belastbarkeitsgrenzen der Erde nicht gefährdet wird“ (BMU 2019, S. 9). Innerhalb des Berichts werden unterschiedliche Politikansätze für die Etablierung nachhaltigen Konsums dargestellt. Rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen sollen so gestaltet werden, dass Impulse gesetzt werden und gegebenenfalls Ge- und Verbote zum Einsatz kommen (vgl. ebd., S. 10).

3.2 Verantwortung

Verantwortung ist laut Grunwald (2018) kein Naturzustand, sondern ein Resultat einer Zuschreibungshandlung. Dabei gibt es sowohl autonome, also individuelle, eigenständige Verantwortungsübernahme, als auch heteronome Verantwortungszuschreibungen durch andere. Das nationale Programm für eine nachhaltige Entwicklung besagt, dass von dem „Prinzip der geteilten Verantwortung“ ausgegangen werden soll(vgl. BMU 2019, S. 10). Daher werde ich im Folgenden die staatliche und individuelle Verantwortung in Anlehnung an Belz et al.(2007)und Grunwald(2018)darstellen.

3.2.1 Staatliche Verantwortung

Durch Wahlen wird Verantwortung auf den Staat übertragen. Dieser soll die nötigen Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Entwicklung schaffen und eine ganzheitliche Strategie für nachhaltigen Konsum entwickeln. Der Staat versucht effiziente, aber nicht regulative Umweltpolitik zu betreiben um sich dem Vorwurf der Autorität und der Freiheitsbeschränkung zu entziehen, da eine konsequente Nachhaltigkeitspolitik mit individuellen Freiheiten im Spannungsfeld stehen kann(vgl. Jantke et al. 2016, S. 32).

Der Staat ist maßgeblich für die gesellschaftlichen und ordnungspolitischen Rahmenbedingungen verantwortlich, innerhalb derer Konsumentscheidungen getroffen werden. Dabei ist zwischen verschiedenen Rahmenbedingungen zu unterscheiden. Gestaltbare Rahmenbedingungen sind beispielsweise Steuern oder ordnungspolitische Maßnahmen wie Ge- und Verbote. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie der Zeitgeist, die Globalisierung oder Digitalisierung, sind im Gegensatz dazu kaum gestaltbar. Gar nicht veränderbar sind natürliche Rahmenbedingungen wie die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen(vgl. Grunwald 2003, S. 436). Die Rahmenbedingungen sollen bestenfalls dazu führen, dass die Nachfrage nicht nur von individueller Nutzenmaximierung abhängt, sondern automatisch gesamtgesellschaftliche Interessen, wie eine nachhaltige Entwicklung miteinbezieht.

Alle drei Dimension einer nachhaltiger Entwicklung (Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft) sollen in die Gestaltung neuer Rahmenbedingungen eingebunden werden, wodurch es zu Zielkonflikten kommen kann(vgl. Belz et al. 2007, S. 25f). Neben der bereits angesprochenen begrenzten Gestaltbarkeit der Rahmenbedingungen erfahren Demokratien eine zusätzliche Beschränkung, da sie von gesellschaftlichen und parlamentarischen Mehrheiten abhängen und verfassungsgemäß sein müssen.

3.2.2 Individuelle Verantwortung

In der Öffentlichkeit werden Konsument*innen häufig zur Projektionsfläche einer möglichen nachhaltigen Entwicklung. Die sogenannte Konsument*innenverantwortung sieht vor, dass Konsumentscheidungen nach Maßstäben der Nachhaltigkeit getroffen werden, sollen. Das heißt, dass die Zukunftsverantwortung, Generationengerechtigkeit und gegenwärtige Verteilungsgerechtigkeit bei individuellen Konsumentscheidungen mit einbezogen werden (vgl. Grunwald 2003, S. 437).

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Green Nudges. Nachhaltiger Konsum zwischen privater und staatlicher Verantwortung
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Note
1,0
Jahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1006906
ISBN (eBook)
9783346393142
ISBN (Buch)
9783346393159
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Green Nudges, Nachhaltiger Konsum, Nachhaltigkeit, Postwachstum, Verantwortung, Konsum
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Green Nudges. Nachhaltiger Konsum zwischen privater und staatlicher Verantwortung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1006906

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