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Der Telekommunikationsausrüster Huawei. Wie positioniert sich Huawei innerhalb der 5 Paradoxien der Internationalisierung?

Titel: Der Telekommunikationsausrüster Huawei. Wie positioniert sich Huawei innerhalb der 5 Paradoxien der Internationalisierung?

Hausarbeit , 2020 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julius Blome (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie positioniert sich Huawei innerhalb der Paradoxien der Internationalisierung, sodass sich das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Telekommunikationsausrüster entwickeln konnte? Ziel der Arbeit ist es, auf Grundlage einer Analyse des Unternehmens Huawei die Forschungsfrage beantworten zu können.

Huawei schafft durch die Entwicklung von innovativen Technologien eine neue Dynamik in der schnelllebigen Telekommunikations- und Hardwarebranche. Trotz schwieriger Herausforderungen und dem Wettbewerbsdruck ist der Aufstieg zu einem der bedeutendsten Akteure auf dem globalen Telekommunikationsmarkt gelungen. Ein langfristiges und robustes Wachstum, mit dem stärker werdenden Fokus auf den internationalen Markt, wird von Huawei verfolgt.

Im ersten Teil der Arbeit soll die Geschichte des Unternehmens im Zusammenhang mit den Key Performance Indicator aufgezeigt werden. Wie konnte Huawei innerhalb von wenigen Jahren einen erfolgreichen Markenaufbau mit innovativen Technologien durchsetzen? In diesem Kontext ist es ebenfalls wichtig, die Volkswirtschaft Chinas und ihren Aufstieg zur blühenden Nation darzustellen. Die neue Ideologie Chinas verhilft dem Land zu einem unaufhaltsamen Aufstieg, indem auch Europa eine wichtige Rolle spielt. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen Verhaltensweise von Huawei. 5G als Meilenstein der heutigen Zeit verhilft Huawei, eine Monopol-Strategie zu verfolgen und ein eigenes Ökosystem aufzubauen. Des Weiteren soll die Reaktion Huaweis auf die Covid-19-Epidemie und deren Auswirkungen erfasst werden. Auf Grundlage der Analyse des Unternehmens soll Huawei innerhalb der fünf Paradoxien der Internationalisierung eingeordnet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Unternehmen

2.1 Die Geschichte

2.2 Key Performance Indicator

2.2.1 Honor

2.3 Die Sanktionen gegenüber Huawei

3 Volkswirtschaft China

3.1 The Atlas of Economic Complexity

3.2 Die Belt and Road Initiative (BRI)

4 Strategische Verhaltensweise

4.1 Was genau ist 5G?

4.2 Die Monopol-Strategie von Huawei

4.2.1 Die Schaffung eines Ökosystems

4.2.2 Der langfristige Nutzen von 5G

4.3 Reaktion auf die Covid-19 Epidemie

4.4 Corporate Social Responsibility

4.4.1 Die verschiedenen Nachhaltigkeitsstrategien

4.4.1.1 TECH4ALL

5 Paradoxien der Internationalisierung

5.1 Inside Out Paradoxon

5.2 Capability Paradoxon

5.3 Market Paradoxon

5.4 Innovation Paradoxon

5.5 Performance Paradoxon

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die internationale Wachstumsstrategie von Huawei unter besonderer Berücksichtigung der fünf Paradoxien der Internationalisierung. Ziel ist es, die Positionierung des Unternehmens als weltweit führender Telekommunikationsausrüster vor dem Hintergrund technologischer Innovationen, staatlicher Einflussnahme und geopolitischer Herausforderungen zu analysieren.

  • Huawei als globaler Akteur in der Telekommunikations- und Hardwarebranche
  • Wirtschaftlicher Aufstieg Chinas und die Bedeutung der neuen Seidenstraße (BRI)
  • Strategische Relevanz von 5G-Technologien und dem Aufbau eines digitalen Ökosystems
  • Analyse der Paradoxien der Internationalisierung im Kontext chinesischer Unternehmen
  • Einfluss von geopolitischen Sanktionen und gesellschaftlichen Krisen auf die Unternehmensstrategie

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Geschichte

Huawei ist ein Produkt eines außergewöhnlichen Prozesses des schnellen Wirtschaftswachstums und der raschen Entwicklung Chinas nach 1978. Die Bedeutung eines Aufstieges zum führenden Technologieunternehmen liegt auch an den Bemühungen Chinas. Das Unternehmen wurde 1987 in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen von Ren Zhengfei gegründet. Kerngeschäft des Unternehmens war die Netzwerkausrüstung auf dem chinesischen Markt. Chinas Telekommunikationsinfrastruktur galt in den 1980er Jahren als unterentwickelt. Infolgedessen war die chinesische Industrie nicht in der Lage, mit den Standards der globalen Wettbewerber mitzuhalten. Auf diese schlechte Ausgangssituation musste die chinesische Regierung reagieren. Der einzige Weg zur Anpassung von Standards bestand darin, ausländische Technologien zu importieren und chinesische Produkte auf der Grundlage dieser neu zu entwickeln und zu implementieren. Hierbei wurden drei Standbeine wichtig, die Huawei ebenso verfolgte: Der Import, Joint Ventures mit ausländischen Partnern und dazu parallel und unabhängig viel zu forschen und zu entwickeln (R&D), um schlussendlich in der Netzwerkentwicklung Fuß zu fassen.

Vom kleinen Anbieter mit Telefonanlagen im ländlichen China gelang es Huawei innerhalb von 33 Jahren zum weltweit größten Hersteller von Telekommunikationsequipment und zum zweitgrößten Smartphone-Produzenten der Welt aufzusteigen. Gemessen an den Marktanteilen der führenden Hersteller von Smartphones im 3. Quartal 2020 liegt Huawei knapp hinter Samsung und vor Apple. Insbesondere in Bezug auf 5G, ein Kernpunkt der politischen-wirtschaftlichen Strategie Chinas, setzt Huawei neue Standards. Allgemein ist das Unternehmen in 170 Ländern aktiv. Eine Nutzung der Produkte von weltweit mehr als drei Milliarden Menschen, das ungefähr ein Drittel der Weltbevölkerung beträgt, ist beachtlich. Hinter dieser Entwicklung stehen 196.000 Beschäftigte aus über 160 Nationen. Dabei ist bemerkenswert, dass knapp die Hälfte der Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung (R&D), in die jährlich mehr als 10% des Umsatzerlöses investiert wird, arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Huawei als globaler Technologieakteur ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Positionierung innerhalb der Internationalisierungsparadoxien.

2 Das Unternehmen: Dieses Kapitel behandelt die historische Gründung Huaweis, die Rolle von Key Performance Indicators und die strategische Bedeutung der Tochtermarke Honor sowie die Auswirkungen internationaler Sanktionen.

3 Volkswirtschaft China: Es wird die wirtschaftliche Entwicklung Chinas seit 1978 analysiert, wobei der Fokus auf komplexen Handelsstrukturen und dem geopolitischen Megaprojekt der neuen Seidenstraße liegt.

4 Strategische Verhaltensweise: Dieses Kapitel untersucht die Innovationsstrategie von Huawei, insbesondere im Bereich 5G, die Schaffung eines eigenen Ökosystems und die Reaktion des Unternehmens auf die Covid-19 Pandemie sowie Nachhaltigkeitsaspekte.

5 Paradoxien der Internationalisierung: Hier erfolgt eine theoretische und praxisbezogene Einordnung Huaweis in die fünf spezifischen Internationalisierungsparadoxien, wie Inside-Out- oder Capability-Paradoxon.

6 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle Huaweis als Symbol des chinesischen Erfolgs sowie die Notwendigkeit zur internationalen Kooperation.

Schlüsselwörter

Huawei, 5G, China, Internationalisierung, Telekommunikation, Digitale Transformation, Neue Seidenstraße, Innovationsstrategie, Paradoxien, Forschung und Entwicklung, Ökosystem, Sanktionen, Technologieführerschaft, Konnektivität, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das chinesische Technologieunternehmen Huawei, dessen Aufstieg vom lokalen Anbieter zum Weltmarktführer und dessen strategische Positionierung in einem komplexen geopolitischen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unternehmenshistorie, der wirtschaftlichen Einbettung in China, den technologischen Strategien (insbesondere 5G), der Reaktion auf externe Krisen und der theoretischen Einordnung in Internationalisierungsparadoxien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie positioniert sich Huawei innerhalb der 5 Paradoxien der Internationalisierung, sodass sich das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Telekommunikationsausrüster entwickeln konnte?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung von Jahresberichten, Wirtschaftsstatistiken sowie der Anwendung theoretischer Internationalisierungsmodelle auf das Praxisbeispiel Huawei.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Unternehmensentwicklung, die volkswirtschaftliche Betrachtung Chinas, die strategische Ausrichtung (Fokus auf Innovation und Partnerschaften) und die Einordnung in spezifische Paradoxien der Internationalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Huawei, 5G, internationale Wettbewerbsfähigkeit, chinesische Wirtschaftspolitik, Innovationsparadoxien und globale Vernetzung.

Wie reagiert Huawei auf die US-Sanktionen?

Huawei reagiert unter anderem durch die Entwicklung eigener Betriebssysteme wie Harmony OS, den Verkauf der Tochtermarke Honor zur Sicherung der Lieferketten und eine verstärkte Betonung von Transparenz und Partnernetzwerken.

Welche Rolle spielt 5G für die Marktstrategie?

5G fungiert als technologisches Fundament, mit dem Huawei neue Standards setzt, hohe Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber aufbaut und seine Monopolstellung in der Netzwerkinfrastruktur festigt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Telekommunikationsausrüster Huawei. Wie positioniert sich Huawei innerhalb der 5 Paradoxien der Internationalisierung?
Hochschule
Hochschule Fresenius München
Note
1,0
Autor
Julius Blome (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V1007347
ISBN (eBook)
9783346394316
ISBN (Buch)
9783346394323
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Huawei Volkswirtschaft China 5G Paradoxien der Internationalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julius Blome (Autor:in), 2020, Der Telekommunikationsausrüster Huawei. Wie positioniert sich Huawei innerhalb der 5 Paradoxien der Internationalisierung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1007347
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Leseprobe aus  29  Seiten
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