Friedrich der II. - aufgeklärter Absolutismus


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

3 Seiten, Note: 11 Punkte


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Inhaltsverzeichnis

1. Biographie Friedrich II.

2. Definition Aufklärung

3. Nachweis von absulotistischen und aufgeklärten Elementen im Regierungsstil Friedrichs

4. Unsere Bewertung der Politik Friedrichs

1. Biographie Friedrich II.

Friedrich II. wurde 1712 als dritter Sohn (erster der Babyalter überlebte) von Friedrich Wilhelm, dem Soldatenkönig, geboren. Er intressierte sich für Philosophie Wissenschaft und Kunst. Deshalb führt er einen ausgiebigen Briefwechsel mit Voltaire und kommt mit den Ideen der Aufklärung in Berührung. Sein Vater ist von seinem Sohn enttäuscht, da er sich ihn militärischer wünscht. Gedemütigt durch seinen Vater versucht Friedrich mit 18 aus Preußen zu fliehen. Dies misslingt jedoch und er wird von seinem Vater wegen Fahnenflucht vors Kriegsgericht gestellt. Darauf folgen 1 1/2 Jahre Festungshaft und die Enthauptung seines Fluchthelfers Major von Katte vor Friedrichs Augen. Ab diesem Zeitpunkt ordnet er sich seinem Vater Friedrich Wilhelm unter - jenes fördert seine Menschen verachtende Einstellung und seinen Zynismus. Friedrich durchlebt eine Ausbildung in der Verwaltung und später eine Laufbahn im Militär. 1733 findet die erzwungene Heirat mit der Prinzessin von Braunschweig-Beefern statt. Drei Jahre später wird Friedrich Schloß Rheinsberg als Residenz zur Verfügung gestellt.Mit dem Tod von Friedrich Wilhelm 1740 wird Friedrich II. König von Preußen. Die Hoffnung keimt auf, dass die Ideen der Aufklärung in den preußischen Staat einfließen würden.

2. Definition Aufklärung

Diese Ideen der geistesgeschichtlichen Epoche des 18. Jhr. umfassen das Lösen des Denkens vom christlichen Dogmatismus sowie die Überwindung ständischer Vorurteile und kirchlich-religiöser Herrschaftsansprüche durch kritisches Denken, geistige Freiheit und Tolleranz. Kant definierte Aufklärung folgerichtig als:"Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." (Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Hilfe eines anderen zu bedienen). Daraus ergab sich das Motto dieser Zeit:"Habe Mut, dich deines eigenen Verstands zu bedienen!"

3. Nachweis von absulotistischen und aufgeklärten Elementen im Regierungsstil Friedrichs

Sichtbare Elemente seines aufgeklärten Regirunsstiles waren - die Erkenntnis "der König ist der erste Diener des Staates" und hat dem Wohle des Volkes zu dienen und zahlreiche dazugehörende Reformen wie:

- die Justizreform (Abschaffung der Folter, zusätzlicher Quälerei bei Todesstrafen und der Rechtsungleichheit)
- die Schulreform (Einführung einer allgemeinen Schulpflicht von 5-15; Fördern der Bildung in Naturwissenschaft, Philosophie, Logik, Redekunst).

Trotz dieser augeklärten Elemente ist nicht zu übersehen, dass er ein absoluter Herrscher war. Aussenpolitisch strebt er eine Großmacht an, dazu vergrößert er das preußische Heer auf ca. 200000 Mann zum Schutz und zur Erweiterung des Herrschaftsgebietes (in den 3 Schlesischen Kriegen). Innnenpolitisch setzte er die für den Absolutismus typische Wirschaftsform um, indem er ausländische Fachkräfte mit Steuervergünstigung, Wehrdienstbefreiung und freier Religionsausübung lockte. Weiterhin ordnete er die Verwaltung in einem streng hirarchischtischen System an (mit Aufstiegschanchen und treuer Königsergebenheit der Beamten). Friedrich II. schränkt die Macht der Stände ein vor allem der Geistlichkeit durch den Wegfall des Bildungsmonopols mit der Schulreform.

4. Unsere Bewertung der Politik Friedrichs

Unser Standpunkt zu seiner Politik ist der folgende. Wir denken es war auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zum strengen Absolutismus, da Friedrich II. tiefgreifende Reformen zum Wohle des Volkes durchführte und sich als Diener des Staates verstand. Daraus ergibt sich für uns eine positive Beeinflussung der Situation der breiten Masse der Menschen des Herrschaftsterritoriums. Trotzdem bleibt es ein absoluter Herrscher, der alle Gewalten in sich vereint - exekutive, legislative, judikative (da er sich die Kontrolle der Gerichte auch nach der Justizreform vorbehielt). Friedrich II. war nicht zwingend an das Volk gebunden (nur durch seine Auffassung) und stand über dem System ohne jede Kontrollmöglichkeit von Seiten des Volkes, der Gesetze und Gerichte.

Anhang:

Quellenverzeichnis:

Grundkurs Geschichte Band 2, MS Encarta 99

3 von 3 Seiten

Details

Titel
Friedrich der II. - aufgeklärter Absolutismus
Note
11 Punkte
Autor
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V100759
Dateigröße
326 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich, Absolutismus
Arbeit zitieren
Sebastian Eckstein (Autor), 2001, Friedrich der II. - aufgeklärter Absolutismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100759

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