Gesundheit in der Sozialen Arbeit. Schwerpunkt "Prävention und Salutogenese"


Bachelorarbeit, 2019

56 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Klinische Sozialarbeit
2.1 Begriff und Selbstverständnis Klinischer Sozialarbeit
2.2. Geschichte
2.3 Aufgaben, Arbeitsfelder und Methoden
2.4 Studiengänge und Weiterbildungen
2.5 Resümee

3.Salutogenese
3.1 Konzept der Salutogenese
3.2 Abgrenzung zu anderen Modellen und Konzepten
3.3 Resümee

4.Entstehung von Gesundheit
4.1 Die Ottawa-Charta
4.2 Faktoren für die Gesundheit
4.3 Einflüsse der Psyche auf den Körper
4.4 Rolle der Ernährung
4.5 Resümee

5.Krebsprävention
5.1 Was ist Krebs?
5.2 Kampf gegen den Krebs bei den Nationalsozialisten
5.3 Krebsprävention in Deutschland heute
5.4 Kampagne: „5 am Tag“
5.5 Resümee

6.Gesundheitsförderung als Bildung
6.1 Projekt: „Unser cleveres Esszimmer“
6.2 Projekt: „Kommunale Gesundheitsinitiativen – interkulturell! (KoGi)“
6.3 Programm: „GUT DRAUF“

7.Fazit

Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Gesundheit in der Sozialen Arbeit“. Schwerpunkte sollen „Prävention“ und „Salutogenese“ bilden und die ganzheitliche Betrachtung von Krankheit und Gesundheit. Es wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten die Soziale Arbeit hat, neben dem Gesundheitssystem und der Schulmedizin, um die Gesundheit der Menschen zu fördern und die Bevölkerung vor Krankheiten zu schützen.

Zuerst wird auf die Traditionslinien und die Methoden der Klinischen Sozialarbeit eingegangen, gefolgt von aktuellen Studiengängen für Soziale Arbeit im Gesundheitsbereich.

Danach wird näher auf das Konzept der Salutogenese eingegangen und dieses wird anderen Modellen von Gesundheit und Krankheit gegenübergestellt. Die Kernfragen des Salutogenese-Modells ‚Warum bleiben Menschen gesund?‘ und ‚Wie schaffen sie es, sich von Krankheit zu erholen?‘ sollen sich als roter Faden durch die vorliegende Arbeit ziehen. Deshalb wird auf ausführliche Beschreibungen von Modellen, die dem Risikofaktorenmodell ähneln, also der Frage nach Faktoren, die krank machen, Abstand gehalten.

Dann werden Faktoren angesprochen, die zur Gesundheitsförderung beitragen können. Hierbei wird der Schwerpunkt die Ernährung sein. Im Anschluss wird aufgegriffen, welche Einflüsse die Psyche auf den Körper hat.

Der Schwerpunkt im Hauptteil soll die Prävention von Krebs sein. Zuerst wird auf die Geschichte der Krebsprävention eingegangen und danach auf den heutigen Stand. Hier wird beispielhaft eine Kampagne vorgestellt, die Krebsprävention zum Ziel hat.

Anschließend wird auf Gesundheitsförderung als Bildung eingegangen, in Bezug auf die Möglichkeiten, die Soziale Arbeit hat, um die Bevölkerung im Bereich Krebsprävention zu sensibilisieren. Es werden beispielhaft Projekte aus diesem Bereich vorgestellt. Im Anschluss werden die Perspektiven in der Arbeitswelt für Soziale Arbeit im Gesundheitsbereich angesprochen.

Soziale Arbeit ist schon von ihrer klassischen Ausprägung her auf gesundheitliche Fragen bezogen. Es gibt bspw. immer Überschneidungen mit dem Bildungsbereich, dem Rechtsbereich oder dem Gesundheitsbereich. Gesundheitsprobleme sind mit der gesamten Lebensweise der Menschen verschränkt und sie sind oft mit physischen, psychischen, sozialen und ökologischen Belastungen verbunden, die eine Folge von gesellschaftlichen Lebensbedingungen sind. Erkrankungen erfordern eine ganzheitliche, biografische Perspektive auf eine Person und auf die subjektiven Möglichkeiten zur Bewältigung. Zur Krankheitsbearbeitung ist ein interdisziplinäres Vorgehen vorteilhaft, das Prävention, Therapie, Rehabilitation und Pflege einschließt, woran die Soziale Arbeit idealerweise auch beteiligt ist. Besonders spezifische Zugänge der Sozialen Arbeit wie Gemeinwesenarbeit, soziale Unterstützung, Netzwerkinterventionen, Lebensweltgestaltung, Empowerment, pädagogische Aktivitäten, Beratung, Gesundheitsbildung und Kompetenzentwicklung sind dabei wichtig. Ziel ist dabei hauptsächlich die Verbesserung der Lebensqualität und nicht die Beseitigung von akuten Symptomen.1

Soziale Arbeit im Gesundheitswesen ist im biomedizinischen Gesundheitssystem hierarchisch untergeordnet und spielt eine zweitrangige Rolle.2 Viele kennen Soziale Arbeit im Gesundheitswesen nur in Bezug auf das Entlassungsmanagement in Krankenhäusern.

Doch da Gesundheit und Krankheit von psychosozialen, soziokulturellen und politökonomischen Bedingungen abhängen und Krankheit auch oft ein Problem von sozialer Ungleichheit ist, benötigt die Medizin durchaus die Hilfe der Sozialen Arbeit. Die Soziale Arbeit muss in diesem Kontext eigene Strategien der Gesundheitsförderung entwickeln und diese an Ressourcen zur Lebensbewältigung orientieren anstatt an Defiziten.3

Krankheitsursachen sind also meist mehrdimensional. Ein Mangel an sozialer Zuwendung oder psychosozialem Wohlbefinden ist eine zentrale Ursache für die Entstehung einer Krankheit. Soziale Netzwerke und soziale Unterstützung stellen einen wichtigen Schutzfaktor vor psychischen und körperlichen Erkrankungen dar.4 Wichtig ist dabei die ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘, denn soziale Teilhabe und Handlungsfähigkeit sind wichtige Punkte, um gesund zu werden oder zu bleiben.5

Deshalb steht in vorliegender Arbeit auch das Konzept der Salutogenese im Mittelpunkt, weil eine ganzheitliche Sicht wichtig ist, um individuelle Gesundheits- und Krankheitszustände zu erfassen und weil besonders in Bezug auf Gesundheitsförderung nicht nur die Vermeidung von Risikofaktoren, sondern Strategien zur Gesunderhaltung Beachtung finden sollten.

Man kann gesundheitsbezogene Soziale Arbeit in drei Ansatzpunkte zusammenfassen:

1. Soziale Arbeit im Gesundheitswesen wie z. B. der Sozialdienst im Krankenhaus, Sozialarbeit in Gesundheitsämtern, in der Pflege und in Beratungsstellen wie in der Suchthilfe.
2. Gesundheitsarbeit im Sozialwesen, damit ist die Berücksichtigung gesundheitlicher Aspekte in Feldern der Sozialen Arbeit gemeint wie Familienhilfe, Jugendarbeit oder Gemeinwesenarbeit.
3. Sozialpädagogische Gesundheitsförderung, also Handlungskonzepte schulischer und außerschulischer Prävention in Betrieben und Organisationen z. B. Netzwerkarbeit oder Empowerment.6

Bei der Gesundheitsförderung ist die Gesundheit Gegenstand der Bemühungen. Durch Impulse soll diese gefördert werden. Sie ist salutogen orientiert und bemüht sich bspw. um Ressourcenstärkung.7

In Abgrenzung dazu hat die Krankheitsprävention Strategien und Interventionen, die Krankheit bspw. durch Verdrängung von Risikofaktoren verhindern sollen.8

Prävention lässt sich in drei Schritte unterscheiden:

Bei der primären Prävention wird schon, bevor eine Krankheit auftritt, Risikofaktoren entgegengetreten, um diese zu vermeiden. Die sekundäre Prävention beschäftigt sich mit Menschen, die bereits Anzeichen von Krankheiten zeigen. Ziel ist die frühzeitige Verhinderung einer schnellen Ausbreitung von Krankheit. Die tertiäre Prävention beschäftigt sich mit Menschen, die bereits eine Krankheit haben. Ziel ist es, ein Maß an Lebensqualität zu erhalten und Funktionseinschränkungen zu reduzieren.9

Alternativ dazu kann Prävention auch nach Spezifität und Maß der Gefährdung aufgeteilt werden. Die universale Prävention spricht die Gesamtbevölkerung an, z. B. Empfehlungen zu Impfungen oder Drogenaufklärung in der Schule. Die selektive Prävention zielt auf Zielgruppen mit einem vermuteten höheren Risiko bspw. Unterstützungsgruppen für Kinder alkoholabhängiger Eltern oder Mammografie-Untersuchungen für Frauen mit Krebsbelastung in der Familie. Indizierte Prävention zielt auf Personen mit gesicherten Risikofaktoren, um frühbehandelnd oder schadensminimierend einzuwirken, bspw. Programme bei jugendlichen Drogenkonsumenten oder Selbsthilfegruppen für Erkrankte.10

Beispiele für primäre und sekundäre Prävention im ambulanten Sektor wären Beratungsstellen oder Gesundheitsprojekte in der Gemeinwesenarbeit, im teilstationären Bereich z. B. betreutes Wohnen oder Tageskliniken als sekundäre, tertiäre oder indizierte Prävention und im stationären Sektor z. B. Suchtkrankenhilfe, Rehabilitationseinrichtungen oder Wohnheime als tertiäre, indizierte oder selektive Prävention.11

Gesundheitsförderung und Prävention sind vom Ansatz her verschieden, ergänzen sich aber in ihrem Ziel der Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit und einer gesundheitlichen Chancengleichheit der Bevölkerung.12

Die vorliegende Arbeit soll also neben der Frage, welche Möglichkeiten die Soziale Arbeit hat, neben dem Gesundheitssystem und der Schulmedizin die Gesundheit der Menschen zu fördern und die Bevölkerung vor Krankheiten zu schützen, aufzeigen, welche Relevanz die Soziale Arbeit als „Gesundheitsakteur“ hat und wie sie die Menschen darin unterstützen kann, sich selbst zu helfen.

2.Klinische Sozialarbeit

Im folgenden Kapitel werden der Begriff, die Geschichte und die Methoden der Klinischen Sozialarbeit vorgestellt und im Anschluss wird näher auf Studiengänge in den Bereichen Klinische Sozialarbeit und gesundheitsbezogene Soziale Arbeit eingegangen.

2.1 Begriff und Selbstverständnis Klinischer Sozialarbeit

Von Klinischer Sozialarbeit wird gesprochen, wenn Sozialarbeiter*innen bspw. eigene Beratungs- oder Behandlungsaufgaben wahrnehmen und eine Methode aus der Klinischen Sozialarbeit anwenden bzw. in Klinischer Sozialarbeit ausgebildet sind. Klient*innen sind Familien oder Einzelpersonen, deren bio-psycho-soziale Belastung reduziert oder deren Problembewältigungsverhalten verbessert werden soll.13

Häufig wird Klinische Sozialarbeit mit dem Sozialdienst in einer Klinik verwechselt.14 Klinische Sozialarbeit verweist terminologisch nicht primär auf stationäre Krankenhaus-Settings oder auf Soziale Arbeit im Gesundheitswesen. ‚Klinisch‘ bedeutet die direkt beratend-behandelnde Tätigkeit in der Fallarbeit – unabhängig davon, ob dies stationär, ambulant, in Kliniken oder in Beratungsstellen erfolgt.15

Klinisch in der Sozialen Arbeit tätig zu sein, bedeutet also eine direkte Interaktion mit den Klient*innen und konkretes fallbezogenes Behandeln oder Handeln. Die an der Behandlung Beteiligten sind auf professionelle Weise tätig, wie dies auch aus der Klinischen Medizin oder Klinischen Psychologie bekannt ist. Wenn es um gesundheitsfördernde Aufgaben geht, kann von Gesundheitssozialarbeit gesprochen werden. Wenn dies in besonders schwierigen Beziehungs- und Behandlungskontexten erfolgt, kann man von Klinischer Sozialarbeit sprechen.16

Die Klinische Sozialarbeit wird vor und nach der Medizin tätig, also wenn Medizin noch nicht eingreift und wenn sie an andere Berufsgruppen übergibt.17

Ziel ist es, die Klient*innen im Prozess der Krankheitsbewältigung zu motivieren und zu unterstützen, sie zu befähigen, ihre Ressourcen zu nutzen und selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu handeln.18

Die Haltung ist, dass Gesundheit ein Zusammenwirken, sowohl individueller als auch vielfältiger, sozialökologischer Faktoren ist.19

Klinische Sozialarbeit distanziert sich vom pathogenetischen Krankheitsmodell der Medizin (siehe Kapitel 3.2 Abgrenzung zu anderen Modellen), das Erklärungen dafür sucht, warum Menschen erkranken, und orientiert sich vielmehr am salutogenetischen Modell (siehe Kapitel 3.1 Konzept der Salutogenese), das den Blick dafür öffnet, wie Menschen ihr Leben trotz Krisen und Belastungen konstruktiv gestalten.20

Genau wie alle Sozialarbeit hat sie die Förderung, Verbesserung und Erhaltung der psychosozialen Funktionsfähigkeit von Individuen und Gruppen zum Ziel. Besondere Schwerpunkte sind aber die Expertise in der Psychosozialen Beratung, Behandlung und Prävention bei schweren Belastungen, Krisen und psychischen, sozio- und psychosomatischen sowie chronischen Erkrankungen.21

Als Teildisziplin der Sozialen Arbeit beschäftigt sich die Klinische Sozialarbeit mit psychosozialen Störungen und sozialen Aspekten psychischer und somatischer Störungen und Krankheiten. Dabei berücksichtigt sie die Lebenslage der Klient*innen.22

2.2. Geschichte

Klinische Sozialarbeit steht in der Tradition in den von Mary Richmond und Alice Salomon konzipierten Methoden der ‚sozialen Diagnose‘ und ‚sozialen Therapie‘ und des ‚social case work‘.23

Der Begriff ‚clinical social work‘ trat Ende der 1960er-, Anfang der 1970er-Jahre in den USA in den professionellen Sprachgebrauch ein. Methodisch verwurzelt ist er im ‚casework‘ aus den 1920er-Jahren. Einen Beitrag zum Ursprung leistete Mary Richmond mit „person-in-environment“. Einen weiteren Beitrag zur Entwicklung der ‚clinical social work‘ leistete die ‚funktionale Schule‘ des US-amerikanischen ‚social casework‘ mit Virginia Robinson, Jessie Taft und Otto Rank in den 1930er-Jahren. Robinson veröffentlichte 1930 „a changing psychology of social work“. Die Professorin Edith Abbot verwendete wohl 1931 den Begriff an der University of Chicago. Bald wurde der Begriff ‚clinical social work‘ populär in der amerikanischen Sozialarbeit und es entstanden Initiativen zu Berufsvereinigungen. Die 1971 gegründete ‚Clinical Social Work Federation‘ (CSWA) ist heute noch berufspolitisch aktiv und fördert die Forschung. 1978 wurde die ‚clinical social work‘ durch die ‚National Association of Social Work‘ (NASW) als eigene spezialisierte Profession anerkannt. 1987 wurde das ‚American Board of Examiners in Clinical Social Work‘ (ABE) gegründet, das Klinische Sozialarbeiter zertifiziert.24

Im Jahr 1989 wurde die Klinische Sozialarbeit unter Einigung mehrerer einflussreicher Organisationen der Sozialarbeit formuliert:

„Die Praxis der clinical social work umfasst die professionelle Anwendung der Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit bei der Behandlung und Prävention psycho-sozialer Dysfunktionalität, Beeinträchtigung oder Behinderung einschließlich emotionaler und geistiger Störungen. Sie basiert auf Wissen und Theorien psycho-sozialer Entwicklung, des Verhaltens, der Psychopathologie, unbewusster Motive, interpersonaler Beziehungen, umgebungsbedingten Stresses, sozialer Systeme und kultureller Verschiedenheit/Vielfalt unter besonderer Berücksichtigung der Person-in-ihrer-Umgebung. Sie teilt mit jeglicher Praxis Sozialer Arbeit das Ziel der Verbesserung und Aufrechterhaltung/Stabilisierung der psycho-sozialen Funktionsfähigkeit von Individuen, Familien und Kleingruppen. Clinical social work umfasst Interventionen, die auf interpersonale Interaktionen, intrapsychische Dynamiken sowie Lebensunterstützung und Managementaufgaben gerichtet ist. Sie beinhaltet, aber ist nicht begrenzt auf die Psychotherapie von Einzelpersonen, Paaren, Familien oder Gruppen. Die Dienstleistungen der clinical social work umfassen Assessment; die Diagnose; die Behandlung einschließlich der Psychotherapie und der Beratung; klientenzentrierte Fürsprache; strategische Beratung und die Evaluation.“25

2.3 Aufgaben, Arbeitsfelder und Methoden

Klinische Sozialarbeit hat als Fachdisziplin verschiedene Methoden wie bspw. Psychosoziale Beratung, Soziale Therapie, Krisenintervention,26 Psychosoziale Diagnostik, Psychoedukation, Case-Management, Prävention und Rehabilitation oder Sozialraumorientierung.27

Beispielsweise werden Aufgaben übernommen: in der Kinder- und Jugendhilfe mit Schnittstellen zu Kinder- und Jugendpsychiatrie, in Schulen und Einrichtungen des Kinderschutzes (z. B. intensive Einzelfallhilfe), in ambulanten Beratungseinrichtungen (z. B. Erziehungsberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung), in Bereichen psychia-trischer Versorgung, in Kriseninterventionseinrichtungen (z. B. zum Schutz gegen Gewalt), in der Suchtbehandlung, in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen, in der Geriatrie oder Gerontopsychiatrie oder in forensischen Einrichtungen.28

Aufgaben von Klinischer Sozialarbeit wären beispielsweise im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes von chronisch oder schwer kranken Klient*innen neben dem Case-Management (z. B. Klärung von Anspruchsvoraussetzungen oder Sicherung des Lebensunterhaltes) Mitarbeit in der Diagnostik (Sozialanamnese, Belastungsdiagnostik, Netzwerkanalyse), Psychosoziale Beratung (Hilfen zur Krankheitsbewältigung), Aufrechterhaltung von Kontakten (Arbeitsplatz, Familie), familientherapeutische Arbeit und Psychoedukation (Förderung des Verständnisses für krankheitsbedingte Verhaltensweisen und für die Notwendigkeit ambulanter Weiterbehandlung) oder Vermittlung eines geeigneten Arbeitsplatzes (evtl. Vermittlung von Umschulung, Wohnraumbeschaffung). Außerdem wäre auch aufklärende Öffentlichkeitsarbeit (bspw. Kontaktförderung zwischen Krankenhaus und Umwelt, Abbau von Unkenntnis und Vorurteilen gegenüber Krankheiten) ein Aufgabenbereich.29

Beispielhaft sollen hier grundlegende Verfahren erläutert werden: die Psychosoziale Beratung, Case-Management, Krisenintervention, Soziale Prävention und Psychoedukation.

Bei der Psychosozialen Beratung geht es um die Unterstützung und Involvierung der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Bei chronisch Kranken leistet sie sekundäre Hilfestellung. Zum anderen ist sie ein primärer Interventionsansatz, die zum Ziel Problem- und Konfliktlösung, Persönlichkeitsentwicklung sowie die Lebensweltorientierung hat. Die Beratungssituation ist eine reflektierte Beziehungsarbeit und im Gegensatz zur Psychotherapie handelt es sich um Ratsuchende und nicht um Patient*innen. Außerdem gehört zur Psychosozialen Beratung auch die Vermittlung von Informationen. Wenn es dem Patienten gelingt, die persönlichen und sozialen Folgen einer Krankheit zu bewältigen, trägt dies zur Verbesserung des Allgemeinzustandes bei.30

Das Case-Management bezieht sich auf die Vernetzung und Organisation des Hilfeprozesses mit dem Ziel, das Wohlbefinden und die Lebensbewältigung der Klient*innen zu verbessern. Als Case-Manager helfen die Klinischen Sozialarbeiter*innen ihren Klient*innen, ihre Kontakte zu Fachleuten und Institutionen zu regeln, und vermitteln Dienstleister*innen sowie Berater*innen im Lebensfeld. Die Klient*innen sollen befähigt werden, mit ihrem Umfeld selbst angemessen umzugehen. Wenn jedoch Beratung nicht ausreicht, greifen die Sozialarbeiter*innen in das Netzwerk ein.31

Bei der Krisenintervention geht es um personenbezogene und umfeldbezogene Hilfen, die sich methodisch größtenteils mit Beratung, sozialer Unterstützung und Netzwerkarbeit befassen. Es geht nicht darum, die Krise möglichst schnell zu beenden, sondern zu lernen, ein neues Gleichgewicht zu erringen und eine Möglichkeit zur Entwicklung zu haben. Ziel ist es, eine ungünstige Weiterentwicklung der Krise zu verhindern.32

Die Soziale Prävention zielt auf die Schaffung von förderlichen Lebenswelten, die Unterstützung von Gemeinschaftsaktivitäten sowie auf die Entwicklung persönlicher Kompetenzen. Es kann zwischen kommunikativen Maßnahmen und strukturellen Maßnahmen unterschieden werden. Kommunikative Maßnahmen wären z. B. Problematisierung gefährdender Verhaltensweisen, Information und Wissensvermittlung oder Verhaltenshilfen beim Einüben neuer, psychosozial weniger bedenklicher Verhaltensweisen. Strukturelle Maßnahmen sind z. B. Beeinflussung kultureller, politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Bedingungen.33

Bei der Psychoedukation erfahren Betroffene und Angehörige wichtige Tatsachen über die Erkrankung sowie Wege zur Bewältigung. Dies kann folgende Themen beinhalten: Reduzierung von Selbstbeschuldigungen, Aufklärung über Ursachen und emotionale Auswirkungen, Verlaufsformen und Behandlungsmöglichkeiten oder Möglichkeiten gelingender Interaktionen in Familie und Partnerschaft. Klient*innen sollen so Partnerinnen und Partner im Behandlungsprozess werden.34

2.4 Studiengänge und Weiterbildungen

Es gibt aktuell 13 akkreditierte Bachelor-Studiengänge und 25 Master-Studiengänge, die im Bereich Gesundheitsförderung ausbilden (Stand 2015).35

In Deutschland wird neben den unterschiedlichsten gesundheitsbezogenen Masterstudiengängen derzeit an sechs Hochschulen die Studienrichtung ‚Klinische Sozialarbeit‘ angeboten.36

Im Jahr 2001 startete die Hochschule Coburg den ersten Masterstudiengang in Klinischer Sozialarbeit und führt diesen seit 2003 mit der Alice Salomon Hochschule in Berlin als Kooperationsstudiengang durch.37

Schwerpunkte für die Student*innen sind Beratungs- und Handlungskompetenz in den Bereichen Beratung, psychosoziale Intervention und Soziotherapie.38

Weitere Hochschulen, die einen Master in Klinischer Sozialarbeit anbieten, sind: die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB), die Hochschule Koblenz, die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) Abteilung Aachen und die Hochschule Landshut (Stand 2017).39

Seit 2016 gibt es an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden den Bachelorstudiengang „Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit“.40 Die Inhalte dieses Studiengangs sollen hier exemplarisch vorgestellt werden.

Im Studiengang ‚Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit‘ wird von einem offenen und umfassenden Gesundheitsverständnis ausgegangen, das Gesundheit und Krankheit als Kontinuum und prozessualen Entwicklungszusammenhang sieht. In Bezug auf das salutogenetische Modell nach Aaron Antonovsky werden Gesundheit und Krankheit nicht als Gegensätze dargestellt. Es werden gesundheitsförderliche Ressourcen sowie gesundheitsbezogene Unterstützungsformen in den Blick genommen.41

Im Lehrplan sind bspw. folgende Themen vorzufinden: wissenschaftliche Grundlagen in den für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit relevanten Gebieten, Theorien und Methoden gesundheitsbezogener Sozialer Arbeit, Theorien und Methoden Sozialer Arbeit und Gesundheitswissenschaften (einschließlich Sozialmedizin, Gesundheitspsychologie, Gesundheitssoziologie und Gesundheitspolitik). Außerdem können die Absolvent*innen spezifische Handlungskonzepte und Methoden kennenlernen wie bspw. Beratung, Coaching, Projektentwicklung, sozialraumorientierte Koordination, Case- und Care-Management oder Schnittstellenmanagement.42

Inhalte des Moduls ‚Einführung in die Gesundheitswissenschaften‘ sind bspw. Gesundheitstheorien und -modelle (z. B. Salutogenese), Gesundheit und Sozialisation, inter- und transdisziplinäre Perspektiven und Zugänge in den Gesundheitswissenschaften, Gesundheitsberichterstattung, Krankenversicherung und Gesundheitsversorgung und das Präventionsgesetz.43

Die Inhalte des Moduls ‚Einführung in die Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit‘ sind bspw. Setting und Lebenswelt, Gesundheitsförderung und Prävention, Partizipation, Resilienz und Vulnerabilität, Empowerment, Orientierung im Gesundheitswesen, Konzepte der Netzwerkarbeit und des Schnittstellenmanagements und psychosoziale Unterstützungsansätze.44

2.5 Resümee

Durch ihre Methoden und den Zugang zu Menschen in verschiedenen Lebenslagen bietet die Klinische Sozialarbeit ein hohes Potenzial in der Prävention von Krankheit und in der Gesundheitsförderung. Bspw. durch Methoden wie die Soziale Prävention oder die Psychoedukation kann ein besonderer Zugang zu Klient*innen geschaffen werden, der die Entwicklung von Kompetenzen der Klientinnen und Klienten enorm fördern und somit zur Gesundheitsförderung beitragen kann.

Die wachsende Zahl an gesundheitsbezogenen Studiengängen der Sozialen Arbeit schafft eine gute Grundlage in Richtung Professionalisierung und Fachdisziplin der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen.

3.Salutogenese

Im folgenden Kapitel wird das Modell der Salutogenese von Aaron Antonovsky vorgestellt, das sich auf die Suche nach Faktoren begibt, die Gesundheit erhalten. Anschließend wird das Modell der Salutogenese anderen Modellen von Gesundheit und Krankheit gegenübergestellt und es werden Überlegungen dazu angestellt, wieso das Modell der Salutogenese für die Soziale Arbeit besonders geeignet ist.

3.1 Konzept der Salutogenese

Der amerikanisch-israelische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky (1923–1994) hat das Modell der Salutogenese in die gesundheitspolitische und gesundheitswissenschaftliche Diskussion eingebracht. Die Frage, warum Menschen gesund bleiben, soll laut ihm Vorrang vor der Frage nach Risikofaktoren bekommen. Somit ist die gesundheitsorientierte Salutogenese das Gegenmodell der krankheitsorientierten Pathogenese, die danach fragt, was Menschen krank macht.45

Die Kernfragen des Konzeptes sind: Warum bleiben Menschen gesund? Wie schaffen sie es, sich von Krankheit zu erholen? Was ist das Besondere bei diesen Menschen?

Bei der Salutogenese wird ein Mensch nicht als entweder gesund oder krank betrachtet, sondern alle Menschen werden als mehr oder weniger gesund betrachtet.

Gesundheit ist laut Antonovsky nicht als Normalzustand anzusehen, sondern eher ein labiler, dynamischer Zustand. Die menschliche Existenz ist ein System, das Ungleichgewicht und Krankheit mit sich bringt.46

Als Entropie bezeichnet er die Tendenz des menschlichen Körpers, wieder Ordnung aufbauen zu können.47

Anstatt krank machende Faktoren auszuschließen, setzt der salutogenetische Ansatz auf Stärkung und Ressourcen, um den Menschen widerstandsfähiger zu machen.48

Das Kernstück des Modells ist das Kohärenzgefühl. Der Gesundheitszustand wird laut Antonovsky stark durch individuelle und psychologische Einflüsse bestimmt, durch die Grundhaltung des Menschen. Beispielsweise gibt es unter gleichen schlechten Bedingungen, wie Krieg oder Hunger, unterschiedliche Gesundheitszustände von Menschen. Es hängt also laut ihm von der individuellen Grundhaltung ab, Ressourcen zu nutzen, um gesund zu bleiben oder zu genesen. Diese Grundeinstellung wird fortwährend von neuen Lebenserfahrungen beeinflusst.49

Kohärenz bedeutet ‚Zusammenhang‘ und ‚Stimmigkeit‘. Es geht also darum, dass der Mensch die Welt als zusammenhängend und stimmig erlebt. Dies setzt sich laut Antonovsky aus drei Komponenten zusammen:50

1. Gefühl der Verstehbarkeit, das kognitive Verarbeitungsmuster, also die Fähigkeit von Menschen, Stimuli (strukturierte Informationen) verarbeiten zu können.
2. Gefühl von Handhabbarkeit bzw. Bewältigbarkeit, das kognitiv-emotionale Verarbeitungsmuster, also die Überzeugung des Menschen, dass Schwierigkeiten lösbar sind, das Vertrauen, dass man eigene Ressourcen hat, um Anforderungen zu begegnen, und auch der Glaube, dass andere Personen oder eine höhere Macht helfen können, Schwierigkeiten zu überwinden.
3. Gefühl von Sinnhaftigkeit bzw. Bedeutsamkeit, also, dass es dem Menschen wert ist, Energie in die vom Leben gestellten Herausforderungen zu investieren.51 52

Antonovsky definiert das Kohärenzgefühl wie folgt:

„Das SOC (Kohärenzgefühl) ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, andauerndes, und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, daß

1. die Stimuli, sie sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind;
2. einem die Ressourcen zur Verfügung stehen um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen zu begegnen;
3. diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“53

Ein ausgeprägtes Kohärenzgefühl führt dazu, dass ein Mensch flexibel auf Anforderungen reagieren und Ressourcen mobilisieren kann, die für die Spannungsreduktion wichtig sind. Außerdem sind Menschen mit ausgeprägtem Kohärenzgefühl eher in der Lage, sich für gesundheitsförderliche Verhaltensweisen zu entscheiden (z. B. gesunde Ernährung).54

Die Verstehbarkeit wird von konsistenten Erfahrungen geformt, die strukturiert werden, die Handhabbarkeit entsteht durch das Erleben von ausgewogenen Belastungen und die Sinnhaftigkeit entsteht durch den Einfluss auf die Gestaltung von Situationen.55

Laut Antonovsky ist die Entwicklung des Kohärenzgefühls mit circa 30 Jahren relativ stabil. In der Kindheit und Jugend sammelt der Mensch Erfahrungen und die Entwicklung des Kohärenzgefühls wird davon beeinflusst. Besonders in der Adoleszenz sind große Veränderungen möglich, da Heranwachsende viele Möglichkeiten haben.56

Eine Änderung des Kohärenzgefühls bei Erwachsenen ist laut Antonovsky nur bedingt und schwer möglich, z. B. durch Psychotherapie oder durch stark strukturelle Veränderungen wie z. B. Emigration oder Wechsel des Beschäftigungsverhältnisses oder des Familienstandes, die unerwartete Erfahrungen mit sich bringen.57

Antonovsky kritisiert die übliche Trennung in gesund und krank, mit der die wissenschaftliche Medizin und das Versorgungssystem arbeiten. Die beiden Pole ‚völlige Gesundheit‘ und ‚völlige Krankheit‘ sind laut ihm für lebendige Organismen nicht zu erreichen. Die Frage ist laut ihm also, wie nahe jemand den Punkten Gesundheit oder Krankheit jeweils ist. Antonovsky setzt der Trennung von Gesundheit und Krankheit ein Kontinuum mit den Polen Gesundheit/körperliches Wohlbefinden und Krankheit/körperliches Missempfinden gegenüber, das Gesundheits- und Krankheits-Kontinuum.58

Eine wichtige Rolle in Antonovskys Modell spielen auch die Stressoren. Stressoren führen zunächst einmal nur zu einem physiologischen Spannungszustand, der darauf zurückzuführen ist, dass Menschen nicht wissen, wie sie in einer Situation reagieren sollen. Sie sind eine Anforderung an den Organismus, die sein Gleichgewicht stört, und es erfordert eine Handlung zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes, die nicht automatisch verfügbar ist. Gelingt die Spannungsbewältigung, hat dies eine gesundheitsfördernde Wirkung, misslingt sie, entsteht Stress und eine belastende Situation. Eine Belastung muss aber nicht immer eine krankheitsfördernde Wirkung haben, erst mit körperlichen Schwachstellen, Schadstoffen oder Krankheitserregern führt sie zur Schwächung der körperlichen Gesundheit.59

Antonovsky unterscheidet zwischen physikalischen, biochemischen und psychosozialen Stressoren. Physikalische und biochemische Stressoren, wie Hunger, Krankheitserreger, Gift oder Gewalt, können sich direkt auf den Gesundheitszustand auswirken. Da in den Industrienationen diese zwei Stressoren eher in den Hintergrund gerückt sind, spielen die psychosozialen Stressoren eine größere Rolle.60

Hier setzt Antonovsky mit dem Kohärenzgefühl an, denn eine Person mit einem hohen Kohärenzgefühl würde einen Stressor eher als neutral bewerten und auch wenn er als bedrohlich bewertet wird, hat diese Person vertrauen, diesen mit ihren Ressourcen bewältigen zu können.61

Antonovsky forschte auch nach Faktoren, die eine Spannungsbewältigung erleichtern. Er benannte verschiedene Variablen wie individuelle Faktoren (z. B. körperliche Faktoren, Intelligenz, Bewältigungsstrategien) und soziale und kulturelle Faktoren (z. B. soziale Unterstützung, finanzielle Möglichkeiten, kulturelle Stabilität) und bezeichnete diese als generalisierte Widerstandsressourcen.62

Diese Widerstandsressourcen sind die Eigenschaften, die eine Spannungsbewältigung ermöglichen und die bewirken, dass krank machende Belastungsfaktoren erfolgreich bekämpft werden können. Er teilte sie in folgende Faktoren ein:63

- Physische und biochemische Faktoren/Widerstandsressourcen sind die medizinisch gesehenen Potenziale des menschlichen Körpers.
- Materielle Faktoren sind finanzielle Möglichkeiten, mit denen sich z. B. Nahrung oder Schutz erwerben lassen.
- Kognitive und emotionale Widerstandsressourcen sind z. B. Intelligenz, Flexibilität und Anpassung an Lebensbedingungen.
- Motivationale und soziale Ressourcen sind Netzwerke und Unterstützung aus der Umwelt.
- Makrostrukturelle Widerstandsressourcen ergeben sich aus kultureller Integration, durch die ein Mensch eine Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns hat, und durch die soziale Position.64

[...]


1 vgl. Homfeldt/Sting 2006, S. 14 f.

2 vgl. Franzkowiak 2006, S. 22

3 vgl. Ningel 2011, S. 13 f.

4 vgl. ebd., S. 43

5 vgl. ebd., S. 45

6 vgl. Homfeldt/Sting 2006, S. 17

7 vgl. Hurrelmann 2006, S. 147, 150

8 vgl. ebd., S. 148, 150

9 vgl. ebd., S. 149

10 vgl. Franzkowiak (2006), S. 38 f.

11 vgl. ebd., S. 44

12 vgl. ebd., S. 21

13 vgl. Geißler-Piltz u.a. 2005, S. 10

14 vgl. ebd., S. 11

15 vgl. Pauls 2011, S. 16

16 vgl. Geißler-Piltz u.a. 2005, S. 11 ff.

17 vgl. ebd., S. 13

18 vgl. ebd., S. 14

19 vgl. ebd., S. 15

20 vgl. ebd., S. 25

21 vgl. Pauls 2011, S. 16

22 vgl. Ningel 2011, S. 10

23 vgl. Geißler-Piltz u.a. 2005, S. 15

24 vgl. Pauls 2001, S. 13 f.

25 ebd., S. 14 f.

26 vgl. Geißler-Piltz u.a. 2005, S. 13

27 vgl. Pauls 2011, S. 17, 22

28 vgl. Geißler-Piltz u.a. 2005, S. 13 f.

29 vgl. ebd., 2005, S. 58 f.

30 vgl. ebd., S. 107 f.

31 vgl. ebd., S.109 f.

32 vgl. ebd., S. 110 f.

33 vgl. ebd., S. 112

34 vgl. ebd., S. 114

35 vgl. Blättner u.a. 2015, S. 29

36 vgl. Müller-Baron, S. 13

37 vgl. Pauls 2011, S. 12

38 vgl. Müller-Baron 2017, S. 13

39 vgl. ebd., S. 13 ff.

40 vgl. Kruse u.a. 2019, S. 16

41 vgl. Schütte-Bäumner 2017, S. 2 ff

42 vgl. ebd., S. 2 ff.

43 vgl. Hochschule RheinMain, S. 10 f.

44 vgl. ebd., S. 28

45 vgl. Bengel u.a. 2001, S. 9

46 vgl. ebd., S. 25 f.

47 vgl. ebd., S. 25 f.

48 vgl. ebd., S. 27

49 vgl. ebd., S. 28 f.

50 vgl. ebd., S. 28 f.

51 vgl. ebd., S. 28 f.

52 vgl. Ningel 2011, S. 58

53 Antonovsky 1997, S. 36

54 vgl. Bengel u.a. 2001, S. 30 f.

55 vgl. ebd., S. 30 f.

56 vgl. ebd., S. 30 f.

57 vgl. ebd., S. 30 f.

58 vgl. ebd., S. 32, 37

59 vgl. ebd., S. 32 f.

60 vgl. ebd., S. 32 f.

61 vgl. ebd., S. 32 f.

62 vgl. ebd., S. 32

63 vgl. Hurrelmann 2006, S. 121

64 vgl. ebd., S. 121

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten

Details

Titel
Gesundheit in der Sozialen Arbeit. Schwerpunkt "Prävention und Salutogenese"
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
56
Katalognummer
V1007706
ISBN (eBook)
9783346402592
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheit, sozialen, arbeit, schwerpunkt, prävention, salutogenese
Arbeit zitieren
Andrea Bayrer (Autor), 2019, Gesundheit in der Sozialen Arbeit. Schwerpunkt "Prävention und Salutogenese", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1007706

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Gesundheit in der Sozialen Arbeit. Schwerpunkt "Prävention und Salutogenese"



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden