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Occupational Health Psychology. Geschichte und Perspektiven

Titel: Occupational Health Psychology. Geschichte und Perspektiven

Seminararbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Antonia Braun (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der Seminararbeit besteht darin, die Geschichte der Occupational Health Psychology und deren Entwicklung zur eigenständigen Fachrichtung darzustellen. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Occupational Health Psychology in Zukunft die Zunahme der psychischen Erkrankungen unter den Arbeitnehmern vorbeugen und verhindern kann. Für die Beantwortung der Fragestellung wurde in verschiedener Literatur zu dem aktuellen Forschungsstand recherchiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass viele bedeutende Persönlichkeiten durch ihre Forschung, die Qualität und die Ausrichtung der Occupational Health Psychology zu einer wissenschaftlichen Disziplin wesentlich beeinflusst haben und die gewonnenen Erkenntnisse, zur Unterstützung der Arbeitnehmer und Organisationen in der Praxis angewandt werden können. Die Positive Occupational Health Psychology ist ein erweiterter Ansatz der Fachrichtung. Sie konzentriert sich neben dem Abbau und der Vorbeugung von Stressoren, Gefahren und berufsbedingten Krankheiten am Arbeitsplatz auf positive Arbeitsplatzmerkmale, Wohlbefinden und positive Verhaltensweisen sowie Stärken der Menschen. Durch dieses neue Konzept werden nicht mehr nur die Beschäftigten erreicht, die unter Stress leiden, sondern auch alle anderen Arbeitnehmer, deren Arbeit und Arbeitsressourcen positiv gestaltet werden können. Auf dieser Grundlage ist es empfehlenswert, sich auf das Arbeitsengagement, die Arbeitsressourcen, auf die positive Arbeitsplatzgestaltung und das Positive Psychological Capital zu konzentrieren, um dauerhafte Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einleitung

3. Occupational Health Psychology

3.1 Zusammenhang Arbeit und Gesundheit

3.2 Definition der OHP

3.3 Ziele und Handlungsfelder der OHP

4. Historischer Diskurs

4.1 Anfänge der OHP

4.2 Akzeptanz als Studienfach

4.3 Etablierung als wissenschaftliche Fachrichtung

5. Perspektiven und Ausblick der OHP

5.1 Health Models

5.2 Positive Occupational Health Psychology

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Seminararbeit besteht in der historischen Aufarbeitung der Occupational Health Psychology (OHP) und der Untersuchung, wie diese Fachrichtung zukünftig dazu beitragen kann, der Zunahme psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz präventiv entgegenzuwirken. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Entwicklung der Disziplin sowie auf innovative Lösungsansätze für moderne Arbeitswelten.

  • Historische Entwicklung der Occupational Health Psychology
  • Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und psychischer Gesundheit
  • Wissenschaftliche Modelle zur Stressforschung und Belastungsbewältigung
  • Einführung in die Positive Occupational Health Psychology (POHP)
  • Stärkung von Mitarbeiterressourcen und Arbeitsengagement

Auszug aus dem Buch

3.1 Zusammenhang Arbeit und Gesundheit

Laut dem Psychoreport der DAK von 2019 ist die Zunahme der Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen seit Jahren bei Weitem die auffälligste Entwicklung im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Die Abbildung 1 stellt diese Entwicklung von 1997 bis 2019 dar. Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen nahm in diesem Zeitraum um 239 % zu. Der jährliche Fehlzeiten-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigt, dass psychische Erkrankungen mit 11,9 Prozent bereits an zweiter Stelle der häufigsten Ursachen für Arbeitsausfälle stehen und im Vergleich zu anderen Erkrankungen mit mehr als doppelt so langen Ausfallzeiten von durchschnittlich 27 Tagen (2019) einhergingen (AOK, 2020). Außerdem stieg der Anteil von Personen, die aufgrund seelischer Leiden frühzeitig in Rente gingen von 18,6 auf 43 % (psyGa, 2018). Die Kosten, die daraus für den Staat und die Gesellschaft entstehen, sind immens.

Die Arbeit reiht sich mit 46 % auf Platz eins der Stressursachen in Deutschland ein, wobei nicht nur das hohe Arbeitspensum, Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit für Stress bei den deutschen Arbeitnehmern sorgen, sondern auch die Verhältnisse, unter denen sie arbeiten. Dazu zählen beispielsweise zu wenig Handlungsspielräume, ungenaue Anweisungen und mangelnde Anerkennung (TK, 2016; AOK, 2020).

Die hier genannten Zahlen zeigen ganz deutlich den Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesundheit und stellen die OHP vor eine große Herausforderung. Nur ein Arbeitsplatz, mit einem motivierten und zufriedenen Arbeitnehmer in einem gesunden und sicheren Arbeitsumfeld, kann langfristig den Krankenstand senken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Zusammenfassung der Zielsetzung, der historischen Analyse der OHP und des Potenzials der Positiven Occupational Health Psychology für die Gesundheitsförderung.

2. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Arbeit als Gesundheitsquelle und Definition der Arbeit in drei Themenkomplexen: Zusammenhang Arbeit/Gesundheit, Historie der OHP und aktueller Forschungsstand.

3. Occupational Health Psychology: Erläuterung der zunehmenden psychischen Belastungen, Definition der OHP als Schnittstellendisziplin sowie Darstellung ihrer zentralen Ziele und Handlungsfelder.

4. Historischer Diskurs: Nachzeichnung der Entwicklung von den Anfängen nach der Industriellen Revolution über wissenschaftliche Meilensteine und institutionelle Gründungen bis hin zur Etablierung als Fachrichtung.

5. Perspektiven und Ausblick der OHP: Übersicht über etablierte Health Models zur Stressforschung und Vorstellung der POHP als erweiterter Ansatz zur Förderung menschlicher Stärken.

6. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Herausforderungen durch den demographischen Wandel und die Bedeutung der POHP für eine nachhaltige Gesundheit am Arbeitsplatz.

Schlüsselwörter

Occupational Health Psychology, OHP, Psychische Gesundheit, Arbeitsplatz, Stressprävention, Positive Occupational Health Psychology, POHP, Arbeitsengagement, Arbeitsressourcen, Salutogenese, PsyCap, Job-Demand-Control-Modell, Burnout, Arbeitssicherheit, Arbeitsgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Occupational Health Psychology (OHP) von ihren historischen Anfängen bis zur modernen Forschung und beleuchtet deren Rolle bei der Prävention psychischer Erkrankungen am Arbeitsplatz.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen der Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit, die historische Genese der Fachrichtung, gängige Stressmodelle sowie der neuere Ansatz der Positiven Occupational Health Psychology (POHP).

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der OHP darzustellen und zu analysieren, wie die Disziplin künftig dazu beitragen kann, die steigenden Zahlen psychisch bedingter Arbeitsausfälle zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine systematische Recherche und Aufarbeitung bestehender Literatur, aktueller Forschungsstände sowie Berichte von Krankenkassen zur Arbeitsunfähigkeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Definition der OHP, eine historische Einordnung inklusive bedeutender Forscher (wie Taylor und Kornhauser) und eine Diskussion aktueller Modelle zur Belastungsanalyse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie OHP, POHP, Stressprävention, Arbeitsressourcen, psychische Gesundheit und Salutogenese beschreiben.

Wie unterscheidet sich die POHP von der klassischen OHP?

Während die klassische OHP sich stark auf den Abbau von Risikofaktoren und die Vermeidung von Krankheiten konzentriert, erweitert die POHP diesen Ansatz um eine stärkenorientierte Perspektive, die das Wohlbefinden und die Entwicklung persönlicher Ressourcen in den Vordergrund stellt.

Warum ist das "Positive Psychological Capital" (PsyCap) relevant?

PsyCap, bestehend aus Selbstwirksamkeit, Optimismus, Hoffnung und Resilienz, wird in der Arbeit als entscheidender Faktor identifiziert, der positiv mit der Leistungsfähigkeit und Gesundheit von Arbeitnehmern korreliert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Occupational Health Psychology. Geschichte und Perspektiven
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Mathematik und Naturwissenschaften)
Veranstaltung
Arbeits- und Organisationspsychologie Seminar
Note
1,0
Autor
Antonia Braun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1008019
ISBN (eBook)
9783346397096
ISBN (Buch)
9783346397102
Sprache
Deutsch
Schlagworte
OHP Occupational Health Psychology Geschichte Perspektiven POHP Positive Occupational Health Psychology Psychology Psychologie Arbeits- und Organisationspsychologie Health Models History Perspectives
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Antonia Braun (Autor:in), 2020, Occupational Health Psychology. Geschichte und Perspektiven, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1008019
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Leseprobe aus  16  Seiten
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