Die Aneignung Schwarzer Kultur anhand von Dreadlocks

Kulturelle Aneignung als rassistische Praxis


Bachelorarbeit, 2020

57 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Theoretische Grundlage
2.1 Terminologie weiß, Schwarz
2.2 Rassismus gegen Schwarze
2.2.1 Konnotationen Schwarzer Körper durch den weißen Blick
2.3 Kulturelle Aneignung
2.4. Die Ikonographie der Dreadlock- Frisur

3. Die Dreadlock- Frisur auf weißen und Schwarzen Köpfen
3.1 Analyse zur Darstellung der weißen Musikerin Zhavia Ward
3.2. Analyse zur Darstellung des Schwarzen Musikers Wiz Khalifa
3.3. Analyse zur Darstellung des weißen Musikers Trevor Hall
3.4 Die herausgearbeitete Dichotomie zwischen Darstellungen Schwarzer und weißer Dreadlockträger*innen

4. Kulturelle Aneignung als Reproduktion rassistischer Strukturen

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Hinführung

“All who cry ‘cultural appropriation’ or whatever nonsense about any race or skin color wearing their hair in a particular style or manner - funny how you don’t criticize women of color for straightening their hair.”1 Mit diesem Kommentar soll in die vorliegende Bachelorarbeit eingestiegen werden.

Der Designer Mac Jacobs präsentiert im Jahr 2017 weiße Models mit bunten Dreadlocks auf dem Laufsteg, woraufhin Vorwürfe der Kulturellen Aneignung innerhalb der Trash-Medien laut werden. Mithilfe des erwähnten Kommentars versucht er die Vorwürfe zurückzuweisen. Als Akteur innerhalb der Modeindustrie scheint es ihm legitim, Kulturfragmente für das Styling eines Outfits zu nutzen. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass die Dreadlock-Frisur nicht nur in der Modeindustrie, sondern auch in der Kulturindustrie und von Privatpersonen zur Inszenierung genutzt wird. Erkennbar ist dieses Phänomen an der Verbreitung von Darstellungen in sozialen Medien wie beispielsweise Instagram oder Pinterest. Unter anderem zeigen sich weiße Personen wie Zac Efron2 oder Kylie Jenner3 4 mit der Dreadlock-Frisur, tragen sie als modisches Accessoire und schlagen daraus Profit. Problematisch ist daran, dass sie sich als weiße Personen der Ikonographie von Dreadlocks bedienen und dafür als modisch und als individualisiert wahrgenommen werden. Während Schwarze Menschen mit Dreadlocks als ungepflegt, nach „Weed“-riechend oder „ghetto“ bezeichnet werden und Beschränkungen in der Teilhabe öffentlicher Ressourcen erfahren müssen. Autorinnen wie Natasha R. Kelly, Noah Sow, Alice Hasters und Birgit Rommelspacher kritisieren diese Arten der Übernahme und Aufrechterhaltung von Machtverhältnissen. In Anbetracht dessen, lässt sich der Diskurs um Kulturelle Aneignung im Feld der Critical Whiteness-Forschung verorten.4

Vor dem Hintergrund jener Beobachtungen soll im Rahmen dieser Forschungsarbeit beantwortet werden, inwiefern das Tragen von Dreadlocks an weißen Personen als problematisch zu bewerten und als Kulturelle Aneignung zu bezeichnen ist. Überdies soll herausgefunden werden, inwieweit der Akt der Kulturellen Aneignung mit Rassismus, Machtverhältnissen und weißen Privilegien einhergeht. Grundsätzlich ist das Ziel der Forschung zu ermitteln, inwiefern durch Dreadlocks an weißen Menschen rassistische Stereotype und Strukturen aufrechterhalten werden. Mithilfe der erwähnten Teilfragen soll folgende Forschungsfrage beantwortet werden: Inwiefern sollte das Tragen von Dreadlocks weißer Personen als Kulturelle Aneignung kritisiert und als rassischer Akt betitelt werden?

Zu erwähnen ist überdies die Forschungsmotivation, welche sich durch den aktuell aufkeimenden und diskutierten Rassismus gegen Schwarze bedingt. Daraus ergibt sich auch die Relevanz dieser Arbeit: Das Sichtbarmachen rassistischer Strukturen und die Reflexion über Repräsentation und Dichotomien zwischen Schwarz und weiß als ein Schritt in eine antirassistische Gesellschaft. Zu dem Zweck der Sichtbarmachung, steht die qualitative Analyse dreier Fotografien im Fokus dieser Arbeit. Diese Methode wird genutzt, um eine detaillierte Untersuchung der Fallbeispiele zu ermöglichen und Unterschiede belegen zu können. Mithilfe der Analyse Schwarzer und weißer Menschen mit Dreadlocks wird in Kapitel 3 die Dichotomie der Lesbarkeit untersucht und bewiesen. Begründen lassen sich die Ergebnisse durch die theoretische Grundlage, die vorangehend in Kapitel 2 dargelegt wird. Die vertiefende Diskussion in Kapitel 4 untermauert die Ergebnisse aus Kapitel 3 und stell eine Verbindung mit der Theorie aus Kapitel 2 her. Abschließend lässt sich erwähnen, dass sich im Verlauf dieser Arbeit zeigt, dass die herausgearbeiteten Dichotomien der Lesarten durch Rassismus bedingt sind.5 6 7

2. Theoretische Grundlage

Basierend auf der übergeordneten Fragestellung, soll in diesem Kapitel zunächst eine theoretische Grundlage geschaffen werden. Zuerst werden die Termini weiß und Schwarz erläutert, um die semantische Ebene für diese Arbeit vorzubereiten. In dem zweiten Abschnitt dieses Kapitels wird darlegt, wie Rassismus konstruiert und im wissenschaftlichen Diskurs definiert wird. Darauf folgt in 2.3 die Definition des Begriffs der Kulturellen Aneignung, woraufhin in Kapitel 2.4 eine Ikonographie der Dreadlock- Frisur auf Grundlage theoretischer Beobachtungen aufgestellt wird. Da die Fragestellung einige zu klärende Begriffe impliziert, fundiert die theoretische Beleuchtung als wichtige Grundlage für die darauffolgende Untersuchung und Diskussion.

2.1 Terminologie weiß, Schwarz

In diesem Abschnitt wird dargelegt, wie und warum die Termini weiß und Schwarz genutzt werden. Zunächst wird die Bezeichnung weiß erläutert und darauf die Bezeichnung Schwarz. Die Bezeichnung weiß ist die politisch korrekte Bezeichnung für weiße Menschen.8 Dabei handelt es sich nicht um einen biologischen Begriff oder eine reelle Hautfarbe und weiß steht auch nicht für eine Kultur, sondern beschreibt eine gesellschaftspolitische Position.9 Tina Adomako merkt an, dass die Bezeichnung weiß keine ermächtigende Selbstbezeichnung sei, sondern eine privilegierte Position innerhalb eines rassistischen Systems markiere. Um diese Position zu verdeutlichen wird weiß klein und kursiv geschrieben.10 Das Adjektiv weiß entgegen der Rechtschreibregelung in jeder Satzbaumöglichkeit klein zu schreiben, soll durch den Bruch also auf historische und gegenwärtige Zustände aufmerksam machen.11 Der Terminus weiß beschreibt, wie bereits erwähnt, eine gesellschaftspolitische Position und macht demzufolge kenntlich, dass eine Person zu der privilegierten Gruppe weißer Menschen gezählt wird und anders behandelt wird als eine Person, die als nicht- weiß identifiziert wird. Die weiße Gruppe besitzt bestimmte Privilegien, die den Mitgliedern anderer Gruppen verwehrt bleiben, wodurch sie eine andere Position in der Gesellschaft hat.12 Die Bezeichnung weiß soll auf soziale, politische und kulturelle Privilegien von Menschen hinweisen, die Rassismus nicht ausgesetzt sind und sich deshalb in einer machtvolleren, gesellschaftlichen Position befinden.13 Das weiß-Sein sei laut Sow in der weißen Wahrnehmung die Norm, was aus dem Kolonialismus gründe und sich bis in die Gegenwart beobachten ließe. Zur Zeit des Kolonialismus sei alles darauf ausgerichtet das weiß-Sein als Überlegenheit zu konstruieren, während gegenwärtig versucht würde, das eigene weiß-Sein unsichtbar zu machen. Durch das Mittel der Sprache soll diese Position in den Fokus gerückt werden und so die Möglichkeit bieten, die historischen und gegenwärtigen Verhältnisse sichtbar zu machen.14

Schwarz ist die politisch korrekte und emanzipatorische Bezeichnung für und von Schwarze/n Menschen.15 Schwarz wird groß und kursiv geschrieben, um deutlich zu machen, dass es sich um eine gesellschaftspolitische Position beziehungsweise ein konstruierte Zuordnungsmuster handelt und nicht um eine reelle, biologische Eigenschaft, die auf die Farbe der Haut zurückzuführen wäre.16 Schwarz-Sein bedeute, laut Amnesty International, nicht einer tatsächlichen ethnischen Gruppe anzugehören, sondern durch gemeinsame Rassismuserfahrungen verbunden zu sein und „[...] auf eine bestimmte Art und Weise wahrgenommen zu werden [,..].“17 18 Die Bezeichnung Schwarz markiert demnach gemeinsame „Erfahrungshorizonte“i5 und Lebenswirklichkeiten von Menschen in einer weiß-dominierten Gesellschaft. Also Menschen, die Erfahrungen mit Rassismus machen und/ oder auf eine lange Widerstandsgeschichte zurückblicken. Dadurch sei die Bezeichnung Schwarz laut Autorin Alice Has- ters Teil der eigenen Identität.19 Zudem steht das „S“ als Majuskel, um die politisch gewählte Selbstbezeichnung zu verdeutlichen, welche in Ablehnung zu den jahrhundertealten, kolonialrassistischen Fremdbezeichnungen, wie beispielsweise dem „[...] N-Wort, farbig, Mischling [,..]“20 stehen.21 Die Autorin und Anti-Diskriminierungsexpertin Tupoka Ogette erläutert dazu vertiefend: „Es ist eine Form des Widerstandes und der Ermächtigung zu sagen: Lasst uns über diese rassistischen Erfahrungen sprechen, die wir im Alltag machen und beim Sprechen über unsere Erfahrungen benutzen wir nicht wieder diese rassistischen Fremdbezeichnungen, sondern selbstgewählte Begriffe.“22 Die Selbstbezeichnung Schwarz hat damit Widerstandscharakter.

2.2 Rassismus gegen Schwarze

Dieses Kapitel thematisiert die Definition von Rassismus und beleuchtet, dass Rassismus konstruiert ist und seit Jahrhunderten intentional in gesellschaftlichen Strukturen verankert wird. Das Verständnis dessen ist bedeutend für die folgende Analyse und Diskussion. Wichtig ist anzumerken, dass diese Arbeit Rassismus gegenüber Schwarzen Personen thematisiert, weswegen im folgenden Abschnitt auf eben diesen eingegangen wird. Wenn nicht anders vermerkt, ist ausschließlich von einem Rassismus gegen Schwarze die Rede.

Rassismus ist ein soziologisches Konstrukt, welches auf einer entwickelten Rassentheorie basiert.23 Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe unterschiedlichen „Rassen" zugeteilt, die gegenüber anderen als höher- oder minderwertig gewertet werden. Innerhalb dieser „Rassen" herrscht eine erfundene Hierarchie, in der die weiße Hautfarbe als die anzustrebende Norm steht, während alle anderen Hautfarben darunter liegen.24 Innerhalb dieser Konstruktion werden Menschen nicht als Individuen wahrgenommen, sondern aufgrund ihres Phänotypen als zu einer Gruppe zugehörig betrachtet und gewertet. Aufgrund eines gleichen Phänotypen werden ganzen Gruppen bestimmte psychische, psychosoziale oder physische Eigenschaften zugesprochen.25 Infolgedessen findet im Rassismus eine Zusprechung von Veranlagungen und Charakteristika aufgrund der Hautfarbe statt, die mit der Herkunft gerechtfertigt und als „unveränderlich"26 gewertet werden. Das Anderssein als eine bestehende Tatsache ist eine Rassekonstruktion, die Menschen gegeneinander absetzt. Stuart Hall erläutert, dass die negative Konnotation mit dem Anderen das Positive auf das Eigene und das Selbst zurückwirft.27 Er bezeichnet diesen Prozess als Definitionsmacht, durch den ein „Anderes" beziehungsweise „Fremdes" definiert wird und Positives auf das Selbst spiegelt.28 Weiße bestimmen damit den Blick auf das „Andere" und definieren sich gleichzeitig selbst. So entsteht das weiß-Sein im Rassismus als das Eigene und die Norm, als das Zivilisierte und Überlegene, während Schwarz als „das Andere" und Negative inszeniert wird. Diese Konstruktion dient der Legitimierung von Macht und Privilegien und konstituiert eine naturalisierte Rangordnung zwischen Hautfarben, die mit Marginalisierung einhergeht.29 Im wissenschaftlichen Diskurs steht fest, dass keine „Rassen" existieren. Biologie und Genforschung machen deutlich, dass „[...] „Rassen" die sich durch Phänotypen wie beispielsweise die Hautfarbe unterscheiden [,..]"30 wissenschaftlich nicht begründbar sind. Robert Miles untermauert diese Feststellung, indem er Rassismus als einen konstruierten „Darstellungsprozess"31 definiert, der bestimmten Eigenschaften eine wichtigere Bedeutung zuschreibt als anderen.32 Laut Miles sei überdies auffällig, dass nur phänotypische Merkmale wie Hautfarbe oder Haare als Kriterium gewählt würden, um Individuen in „Rassen" einzuteilen.33 Die Überlegung, weshalb nicht andere physische Merkmale wie beispielsweise Ohrenform, Fußgrößen oder Nasenformen zur Definition von „Rassen" herangezogen werden, entlarvt Rassismus als eine entworfene Konstruktion.34 Diese Entlarvung macht deutlich, dass „Rasse"- Theorien historische und kulturelle Bedeutungen auf die Gesamtheit der physiologischen Unterschiede der Menschen anwenden. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass „Rasse"- Theorien keine natürlichen biologischen Gegebenheiten abbilden, sondern eine „sozial imaginiert[e]"35 Konstruktion sind. Es gibt demnach keine Men- schen-„Rassen", sondern Rassifizierungen die zur Hierarchisierung zwischen Menschengruppen erfunden wurden.36 Eben weil Rassismen konstruiert sind, unterliegen sie soziologischen und historischen Veränderungen, wodurch zu den rassistischen Vorurteilen auch immer neue Elemente geschaffen werden und zu den bestehenden hinzu kommen.37

Die Konstruktion von Menschen-„Rassen" dient, wie bereits erwähnt, der Hierarchi- sierung von Menschen und der Legitimierung von Privilegien und Macht. Diese Kon- struktion durchläuft einen Prozess, mit der bereits zur Aristoteles-Zeit begonnen wird. So unterscheidet Aristoteles beispielsweise in die Gruppe der „Barbaren" und der kulturell überlegenen Gruppe der Griechinnen.38 Im Mittelalter wird das Konzept der Blutlinien etabliert. Mit der Erkundung der Welt und aufgrund ökonomischer Interessen, entwickelt sich ab dem 15.Jahrhundert ein System der Rassifizierung, das durch Europäerinnen erschaffen wird und eine globale Ordnung auf Grundlage von Hautfarbe und Ethnie herstellt.39 Aufgrund ökonomischer Interessen entwickeln Europäerinnen „Rasse"-Theorien".40 Überdies werden Schwarze Menschen als sogenannte „Naturvölker" bezeichnet — ihnen werden unzivilisierte und primitive Eigenschaften zugesprochen. Aus eurozentristischer Sicht müssten sie kultiviert und zivilisiert werden.41 Europäerinnen inszenieren sich selbst als Helferinnen aus erwähnter Primitivität.42 Diese vermeintliche Kultivierung erfolgt durch die Versklavung Schwarzer Menschen, die als Arbeitskräfte ausgebeutet werden und so substanziell zum Wachstum des eurozentrischen Raumes beitragen.43 Um diese Versklavung zu rechtfertigen und die ökonomische Grundlage und kulturelle Identität für Europa aufzubauen und zu sichern, werden erwähnte Hierarchien etabliert.44 In Folge der wirtschaftlichen Interessen entwickelt sich ab dem 15. Jahrhundert ein Kolonialsrassis- mus, durch den imperiale Expansion und Ausbeutung verteidigt werden. Zur Begründung wird ab dem 15. Jahrhundert die hergestellte negative Konnotation mit Schwarzen dafür genutzt, „[...] die Versklavung schwarzer Menschen zu rechtfertigen [...]"45 und findet ihren „[...] Ausdruck in der Verachtung Schwarzer46 Menschen".47 Gleichzeitig sichert diese den Wohlstand und die Identität des weißen Westens. Tupoka Ogette äußert dazu: „Die Europäer waren nicht Sklavenhändler geworden, weil sie Rassisten waren [...]. Sie wurden zu Rassisten, um Menschen für ihren eigenen Profit versklaven zu können. Sie brauchten eine ideologische Untermauerung; eine moralische Legitimierung ihrer weltweiten Plünderungsindustrie. Kurz gesagt: Sie wollten gut schlafen."45 Um eben jene Legitimierung zu erreichen, wird die „Dämonisie- rung“48 49 aller Schwarzen unter anderem durch die Institution Kirche, die zur gleichen Zeit die höchste Instanz darstellt, legitimiert.50 51 Mittels der Auslegung zweier Bibelstellen scheint die Diabolisierung alles Schwarzen vermeintlich berechtigt. Zum einen wird die Geschichte Hams zur Begründung der Abwertung und Versklavung Schwarzer herangezogen48, woraus die Überlegenheit weißer Völker und die Unterwerfung Schwarzer Völker begründet wird.52 Zum anderen soll Noah zwei Männer für das Vergehen ihres Vaters mit der Schwarzen Hautfarbe gebrandmarkt haben, wodurch Dämonisierung alles Schwarzen ebenfalls eine vermeintliche Begründung erhält.53 Aber auch unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Disziplinen, welche ab dem 17. Jahrhundert „Rasse“-Typen54 entwerfen, wird ein „[...] Mythos von Überlegenheit der weißen Rasse [,..]“55 56 57 entworfen. An Schwarzen werden Vermessungen, Gipsabdrücke und ähnliche Datenerhebungen vorgenommen. Sie werden mit Tieren gleichgesetzt, ausgestellt und seziert.53 Die heute bekannten Disziplinen wie Medizin, Biologie oder Zoologie entwickeln sich unter anderem aus dem Bedürfnis der Untersuchung von Unterschieden zwischen Schwarzen und weißen Körpern. Der Zoologe Carl von Linné beispielsweise teilt mit seinem „Systema Nature“ die Weltbevölkerung in vier Hautfarben ein: Weiß für Europäerinnen, Gelb für Asiatinnen, Rot für Amerikanerinnen und Schwarz für Afrikaner*innen.54. Außerdem werden bestimmte „Ras- se“-Merkmale aufgestellt, unter die beispielsweise auch Haarfarbe und Haarstruktur fallen, welche zwischen 1880 und 1920 auf Farbtafeln über verschiedene Haarfarben Erwähnung finden.58 Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass Schwarze Haare immer als negativ und mangelhaft bewertet werden. Auch in der Zeit der Apartheid werden Schwarze Haare negativ konnotiert und als „Rasse“-Merkmal verwendet. Bei der Trennung von Schwarz und weiß, wird in der Zeit der Apartheid auch die Haarstruktur getestet. Mit der Intention Schwarze und weiße Menschen zu separieren, werden Test gemacht, bei denen ein Stift in die Haare gesteckt wird - fällt dieser nicht heraus, wird der Mensch als Schwarz eingestuft.59 60 Haarfarbe und Haarstrukturen Schwarzer Menschen werden untersucht und als primitiv und negativ bewertete Die Untersuchungen verdeutlichen, dass es sich bei Haaren nicht nur um Haare handelt, sondern diese seit Jahrhunderten als Mittel instrumentalisiert werden. Diese Methode zeigt auch beispielhaft, wie selbstverständlich unmenschlich weiße Menschen zu dieser Zeit mit Schwarzen Menschen umgehen. Resümierend lässt sich zusammenfassen, dass weiße Menschen „Rasse“-Theorien entwickeln, nach ihren eigenen Interessen auslegen und so eine globale Weltordnung mittels der Hautfarbe konstruieren und naturalisieren. Bei dieser globalen Weltordnung geht weiß-Sein mit den meisten Privilegien einher.61 62 Mit der Legitimierung durch eine vermeintliche Wissenschaft wird der Schein von Neutralität und Sachlichkeit etabliert. Van de Broeck fasst den Prozess des Rassismus zusammen, indem sie äußert: „[...] Der Mythos von Überlegenheit der weißen59 Rasse [hat] Jahrhunderte Zeit gehabt, [um] sich in den Köpfen der Menschen festzusetzen.“63

2.2.1 Konnotationen Schwarzer Körper durch den weißen Blick

In diesem Kapitel soll aufgezeigt werden, dass Schwarze Personen in der Mehrheitsgesellschaft negativen Konnotationen ausgeliefert sind, wodurch sich Rassismus gegen Schwarze internalisiert. Um dies als Tatsache darzulegen, werden Beispiele strukturellen, institutionellen und individuellen Rassismus’ beleuchtet. Dabei handelt es sich um ausgewählte Beispiele, die der Veranschaulichung dienen sollen. Eine Bezugnahme aller Beispiele, würde den der Rahmen dieser Arbeit sprengen. Für die Verdeutlichung der Marginalisierung Schwarzer Körper, werden Beispiele aus Medienformaten hinzugezogen. Darauf werden Situationen des realen Lebens Schwarzer Personen aufgezeigt, die sich als Symptome von rassistischen Negativ- konnotationen lesen lassen.

Negative Darstellungen schwarzer Personen finden sich in den Massenmedien in Film, Kunst oder Literatur. Hierbei werden unterschiedliche Stereotype bedient. Sow identifiziert beispielsweise die Schwarze Person als Exot*in, als „Barbarischer Wilderer"64, als „Diener*in"65 oder „gute*r Afrikaner*in"66. Schwarze werden als „[...] Witzfi- gur[en] verunglimpft und verdinglicht [,..]“67, wodurch sie gegenüber weißen Menschen als „untergeordnet“68 und „hilfsbedürftig“69 inszeniert werden. In Jugendbüchern, der Werbung und anderen Formaten werden Schicksale schwarzer Personen auf „mitleidheischende Art“70 thematisiert, beispielsweise indem insbesondere der afrikanische Kontinent als „Dritte Welt“ markiert wird.71 In den Medien herrsche ein Bild des „[...] tölpelhaften, tumben Schwarzen, der in der zivilisierten Welt scheitert [,..]“72. Internalisierte Konnotationen werden auch durch die Ebene der Sprache hervorgerufen. Die Deutsche Sprache beispielsweise bringt zum Ausdruck, dass das Wort Schwarz mit negativen Bedeutungen aufgeladen ist. Sow listet dazu beispielhafte Worte in Verbindung mit jeweiligen Assoziationen auf. „Schwarzarbeit, schwarzfahren, schwarzes Schaf“73 lösen die Konnotation von „dunkel, gefährlich, illegal, unmoralisch“74 75 76 aus, während bei den Worten „weiße72 Weste, etwas weißwaschen73“77, die Assoziationen „Licht, Reinheit, unschuldig, gut, harmlos“78 hervorgerufen werden. Sprache ist ein Ergebnis von Konstruktionen79, weswegen die gewählten Beispiele verdeutlichen, dass alles Schwarze in der deutschen Sprache und dadurch auch im Denken diabolisiert wird.80

Ein weiteres alltägliches Phänomen findet sich durch institutionellen Rassismus.81 Gemeint ist ein Rassismus, der von herrschenden Institutionen ausgeübt wird, beispielsweise durch staatliches beziehungsweise polizeiliches racial Profiling: Es wird davon ausgegangen, dass Schwarze und PoC Personen gesetzwidriger handeln, weil sie nicht weiß sind. Eine daraus resultierende Ungleichbehandlung verstärke nach Sow gesellschaftlich vorhandene Diskriminierungen.82 So existiert eine Vielzahl individueller Diskriminierungserfahrungen, beispielsweise nicht in einen Club zu kommen, „[...] weil man Schwarz ist [,..]“83. Eine weitere institutionelle Ebene markiert Noah Sow durch die Institution Schule. Rassismus spiegelt sich zugegen in Lernmaterialien und Methoden wider: Beispielsweise in stereotypischen Vor- und Darstellung des afrikanischen Kontinents und Schwarzer Personen in überspitzter Kontrastierung zu anderen Kontinenten und weißen Personen. In Materialien werden Afrika und Schwarze Personen als bizarr dargestellt, Bewertungen werden vorgenommen und die Vorstellung über unterschiedliche Kulturstufen wird konstituiert. Objektivierung Schwarzer Frauen durch die vermehrte Darstellung ihrer nackten Oberkörper, rückt Sow exemplarisch in den Fokus.84 Schwarze Männer werden währenddessen auf Kolonialfotografien unmännlich inszeniert. Die minderwertige Darstellung Schwarzer Männer lädt im Umkehrschluss die Männlichkeit weißer Männer auf.85 Diese Arten der Darstellung und Inszenierungen unterstützen Vorurteile und markieren Schwarze Körper als sexuelle und primitive Objekte. Zusammenfassend lässt sich erkennen, dass Bilder von Schwarzen als exotisch, primitiv, unkultiviert, hilfsbedürftig und sexuell oder verführerisch bis heute vermittelt und tradiert werden.86 Die erwähnten Konnotationen Schwarzer Körper sind unter anderem Grund dafür, dass Schwarze Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.87 88 Diese Margi- nalisierung geht mit dem Verlust von Status, Einflussmöglichkeiten und Ressourcen einher.85 Benachteiligungen der ökonomischen Teilhabe aufgrund von Schwarz- Sein89 und Verluste von Bürgerrechten sind Phänomene,90 denen Schwarze Menschen alltäglich ausgesetzt sind.

2.3 Kulturelle Aneignung

In diesem Abschnitt wird erklärt, warum Kulturelle Aneignung mit Machtverhältnissen einhergeht. Diese Erkenntnis ist wichtig für den Analyse- und Diskussionsverlauf dieser Arbeit. Kulturelle Aneignung ist ein Begriff, der sich in der ethnologischen Wissenschaft in den 1970er Jahren etabliert.91 Die Bezeichnung entwickelt sich aus den Cultural Studies und beschreibt einen Prozess der einseitigen Übernahme von Kulturelemente und -fragmenten.92 Diese prozesshafte Übernahme wird von einer Dominanzkultur zugehörigen Person, Gruppe oder Institution ausgeübt, wodurch die Handelnden einen Bedeutungsraum ein- und eine als „[...] eigene deklarierte Neuschreibung [,..]“93 vornehmen. Diese Art der Übernahme und Aneignung finde laut Hans Peter Hahn, in besonders intensiver Form im Westen statt.94 Diese Beobach- tung hat zu Folge, dass die übernommenen Kulturfragmente und -elemente in ihrer Bedeutung „[...] verfälscht und verzerrt [,..]“95 96 dargestellt und benutzt würden. Der Symbolgehalt würde, laut Noah Sow, in weiße beziehungsweise westliche Kontexte eingegliedert und so seine ursprüngliche Bedeutungsgebung verlieren.93 Hans Peter Hahn merkt ebenso an, dass beim Prozess der Kulturellen Aneignung privilegierte, „machtvolle Akteure“97 Handlungsmuster, Dinge, Normen oder Institutionen in ihrer eigentlichen Bedeutung „[...] aushöhlen und in einem möglicherweise subversiven Sinn als eigenes Handeln neu zu definieren [,..]“98 versuchen. Es wird deutlich, dass bei dem Prozess der Kulturellen Aneignung die Dimension von Macht im Vordergrund steht und der Vorwurf der Kulturellen Aneignung den „Handlungsraum der Machtlosen“99 zurückzuerobern versucht. Kulturelle Aneignung ist ein nicht linearer Prozess, welcher nicht von allen Beteiligten akzeptiert wird und somit zu Spannungen, Auseinandersetzungen und Aushandlungsprozessen führt.100 Dies zeigt sich in den Vorwürfen marginalisierter beziehungsweise subalterner Gruppen, welche privilegierte Gruppen und Institutionen für aneignendes Verhalten kritisieren. Mitglieder der Dominanzkultur bedienten kultureller Gegenstände und Symbole und täten es immer noch.101 Beispielsweise werden museale Institutionen angeprangert, weil sie koloniale Objekte und Symbole besitzen, welche sie Völkern gewaltsam entzogen und nun in Ausstellungen präsentieren. So würden sie dazu beitragen, dass bestehende Machtverhältnisse zwischen subalterner und privilegierter Gruppe aufrecht erhalten blieben.102 Aus diesen Gründen empfinden die Mitglieder jener marginalisierten Gruppen die Zurschaustellung ihrer Kulturobjekte als „[...] respektlos, beleidigend und unverschämt [,..]“.103 Der Vorwurf der Kulturellen Aneignung beschreibt somit einen gewaltsamen Prozess, wodurch Mitglieder marginalisierter Gruppen das Gefühl bekommen, die Deutungshoheit ihrer eigenen Geschichte zu verlieren und zu „[...] geschichtslosen bzw. vergangenen Objekten gemacht [zu] werden"104. Die erwähnten Vorwürfe Kultureller Aneignung beziehen sich allerdings nicht nur auf museale Institutionen und Kontexte, sondern kritisieren jegliche Art von Aneignung kultureller Gegenstände und Symbole. Dementsprechend werden beispielsweise auch Künstlerinnen der Populärkultur der Kulturellen Aneignung beschuldigt. In diesem Kontext behauptet Hengameh Yaghoobifarah, Redakteurin des Missy Magazin, es sei ungerecht und diskriminierend, wenn sich die weiße Mode- und Kulturindustrie an Elementen bediene, die ursprünglich aus marginalisierten Kulturgruppen entspringen.105 Diese Vermarktung wird voran getrieben, indem kulturelle Symbole, Prozesse oder Gegenstände aus einem weißen Blick gewertet und mit Konnotationen, Gefühlen oder Lebenseinstellungen aufgeladen werden. Überdies entsteht eine Verbindung der Symbole, Gegenstände oder Prozesse mit Aussehen, Herkunft und Hautfarbe aus dem weißen Blick, wodurch sie eine stereotypisierte und klischeebehaftete Aufladung erhielten.106

[...]


1 vgl. Rawlinson 2016.

2 vgl. Fuchs 2018.

3 vgl. Rees 2015.

4 vgl. Garschagen 2015.

5 Theoretische Grundlage

6 Basierend auf der übergeordneten Fragestellung, soll in diesem Kapitel zunächst

7 eine theoretische Grundlage geschaffen werden. Zuerst werden die Termini weiß und Schwarz erläutert, um die semantische Ebene für diese Arbeit vorzubereiten. In dem zweiten Abschnitt dieses Kapitels wird darlegt, wie Rassismus konstruiert und im wissenschaftlichen Diskurs definiert wird. Darauf folgt in 2.3 die Definition des Begriffs der Kulturellen Aneignung, woraufhin in Kapitel 2.4 eine Ikonographie der Dre- adlock-Frisur auf Grundlage theoretischer Beobachtungen aufgestellt wird. Da die Fragestellung einige zu klärende Begriffe impliziert, fundiert die theoretische Beleuchtung als wichtige Grundlage für die darauffolgende Untersuchung und Diskussion.

8 vgl. Sow 2009, S.20.

9 vgl. Hasters 2020, S. 29.

10 vgl. Adomako 2017.

11 vgl. Arndt/ Ofuatey- Alazard 2011, S. 608.

12 vgl. ebd.

13 vgl. ebd.

14 vgl. Arndt/ Ofuatey- Alazard 2011, S.190- 191.

15 vgl. Sow 2009, S.20.

16 vgl. Amnesty International.

17 vgl. ebd.

18 vgl. Arndt/ Ofuatey- Alazard 2011, S. 608.

19 vgl. Hasters 2020, S. 29.

20 vgl. Musebeni 2017.

21 vgl. Sprache o.D.

22 vgl. Musebeni 2018.

23 vgl. Räthzel 2000, S. 24.

24 vgl. Amesberger/ Halbmayr 2008, S.18.

25 vgl. Johannsen 2001, S. 170.

26 vgl. Räthzel 2000, S. 24.

27 vgl. Hall 2012, S.45.

28 vgl. Hall 2011, S. 259.

29 vgl. Riepe, Riepe 1995, S.167.

30 vgl. Räthzel 2000, S. 18.

31 vgl. ebd.

32 vgl. ebd.

33 vgl. ebd.

34 vgl. Räthzel 2000, S. 18.

35 vgl. Johannsen 2001, S.170.

36 vgl. Hasters 2020, S. 27

37 vgl. Scherschel 2006, S.42.

38 vgl. Hasters 2020, S.17.

39 vgl. ebd.

40 vgl. Rommelspacher 2006, S.51.

41 vgl. Arndt, Ofuatey- Alazard 2011, S. 412

42 vgl. ebd.

43 vgl. Schubert 2003, S.17.

44 vgl. Van de Broek 1993, S.17.

45 vgl.ebd., S.22.

46 In diesem Zitat wird die Schriftweise des Wortes an die in Kapitel 2.1. definierte Weise angepasst.

47 vgl. ebd.

48 vgl. Ogette, Tupoka 2020, S. 33-34.

49 vgl. Sow, Noah 2009, S.109.

50 vgl. Van de Broek 1993, S. 17.

51 vgl. ebd., S.23.

52 vgl. ebd., S.24.

53 vgl. Dietmar 1989, S.86.

54 vgl. Wersning, Geulen, Vogel 2018, S.48.

55 vgl. Van de Broek, Lida 1993, S.21.

56 vgl. Kelly 2016, S. 129.

57 vgl. Hasters 2020, S. 27

58 vgl. Wersning, Geulen, Vogel 2018, S. 52.

59 vgl. Vörös-Rademacher 1992, S. 165

60 vgl. Naguib/Tarek, Pärli/Kurt, Bircher/Nadine et al 2017, S.20.

61 vgl. Hasters 2020, S. 29

62 In diesem Zitat wird die Schriftweise des Wortes an die in Kapitel 2.1. definierte Weise angepasst.

63 vgl. Van de Broek 1993, S.21.

64 vgl. Sow 2009, S. 146.

65 vgl. ebd.

66 vgl. ebd.

67 vgl. ebd.

68 vgl. Kelly 2016, S. 129.

69 vgl. ebd., S.133.

70 vgl. Dietmar 1989, S.146.

71 vgl. o.A. 2010.

72 vgl. Koch 1996, S.84.

73 vgl. Sow 2009, S. 108.

74 vgl. ebd.

75 n diesem Zitat wird die Schrittweise des Wortes an die in Kapitel 2.1. definierte Weise angepasst.

76 In diesem Zitat wird die Schriftweise des Wortes an die in Kapitel 2.1. definierte Weise angepasst.

77 vgl. ebd.

78 vgl. ebd.

79 vgl. Boroditsky 2012.

80 vgl. Sow 2009, S.108.

81 vgl. Thompson 2020.

82 vgl. ebd., S.134.

83 vgl. Wirnshofer 2017.

84 vgl. Sow, Noah 2009, S.143.

85 vgl. Dietmar 1989, S.146.

86 vgl. Rommelspacher 2006, S.40.

87 vgl. Kehr o.J.

88 vgl. ebd.

89 vgl. Kastner 2017.

90 vgl. ebd.

91 vgl. Hahn 2011, S.11.

92 vgl. Arndt, Ofuatey- Alazard 2011, S. 417

93 vgl. ebd., S. 418.

94 vgl. Hahn 2011, S.18.

95 vgl. ebd., S.18.

96 vgl. ebd., S.18.

97 vgl. ebd., S.13.

98 vgl. ebd., S.13.

99 vgl. ebd., S.13.

100 vgl. ebd., S.19.

101 vgl. Ha 2016.

102 vgl. ebd.

103 vgl. ebd.

104 vgl. ebd.

105 vgl. Hengameh 2018, S.18.

106 vgl. ebd.

Ende der Leseprobe aus 57 Seiten

Details

Titel
Die Aneignung Schwarzer Kultur anhand von Dreadlocks
Untertitel
Kulturelle Aneignung als rassistische Praxis
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Sprach- und Geisteswissenschaften)
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
57
Katalognummer
V1008054
ISBN (eBook)
9783346396693
ISBN (Buch)
9783346396709
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aneignung, schwarzer, kultur, dreadlocks, kulturelle, praxis
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Alicia Alexy (Autor:in), 2020, Die Aneignung Schwarzer Kultur anhand von Dreadlocks, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1008054

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