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Die Kaufpreisgestaltung bei Unternehmenskäufen. Abgrenzung und rechtliche Gestaltung von Closing Accounts und Earn – Out Klauseln

Título: Die Kaufpreisgestaltung bei Unternehmenskäufen. Abgrenzung und rechtliche Gestaltung von Closing Accounts und Earn – Out Klauseln

Tesis de Máster , 2020 , 61 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christian Dietrich (Autor)

Derecho - Derecho Civil - mercantil, de sociedades, comercial, de la competencia y económico
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit gibt einen Einblick, welche Risiken aus Sicht des Käufers im Zusammenhang einer Unternehmenstransaktion existieren und welche Möglichkeiten bestehen, diese auf die Vertragsparteien zu verteilen. Insbesondere wird analysiert, in wie weit eine variable Kaufpreisgestaltung bei der Risikoverteilung hilft und welche rechtliche Ausgestaltung notwendig ist um gegebenenfalls Missverständnisse oder Regelungslücken, welche nach der Transaktion zu gerichtlichen Auseinandersetzungen führen können, vermieden werden.

Der Kaufvertrag ist das zentrale Dokument im Fall einer Unternehmenstransaktion, welches die Vereinbarungen zwischen den Parteien bindend festlegt und im Streitfall als Beweis herangezogen wird. Da ein Unternehmen ein komplexes Gebilde ist und keines dem andern gleicht, setzt ein guter Kaufvertrag eine umfangreiche Detailgenauigkeit, rechtliches Fachwissen und unternehmensbezogenes Knowhow voraus. Eines der unverzichtbaren Bestandteile eines Kaufvertrages ist die Vereinbarung eines Kaufpreises. Dies bedeutet keineswegs, dass der Kaufpreis eine einzige und unveränderte Größe darstellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundelemente der Kaufpreisgestaltung

2.1 Der Unternehmenskaufvertrag

2.1.1 Asset Deal

2.1.2 Share Deal

2.2 Abgrenzung kaufpreisrelevanter Stichtage

2.2.1 Signing Date

2.2.2 Closing Date

2.2.3 Effective Date

3 Gewährleistung beim Unternehmenskauf

3.1 Due Diligence

3.1.1 Zusammenspiel der Due Diligence und gesetzlichen bzw. vertraglichen Haftungsthemen

3.2 Gesetzliche Gewährleistung

3.2.1 Mangelhaftung beim Asset Deal

3.2.2 Mangelhaftung beim Share Deal

3.2.3 Rechtsfolgen

3.2.3.1 Nacherfüllung

3.2.3.2 Rücktritt

3.2.3.3 Minderung

3.2.3.4 Schadensersatz

3.3 Vertragliche Regelungen

3.3.1 Garantien

3.3.1.1 Objektive und Subjektive Garantien

3.3.1.2 Zeitpunktdefinition

3.3.1.3 de – minimis / Basket / Caps

3.3.2 Freistellung

3.3.3 Covenants

3.3.4 Material Adverse Chance Klausel

3.4 Absicherung von Ansprüchen des Käufers

4 Die Kaufpreisgestaltung

4.1 Closing Accounts

4.1.1 Cash free / Debt free – Klausel

4.1.2 Net Working Capital Klausel

4.1.3 Capex Klausel

4.1.4 Net Asset Klausel

4.1.5 Anforderungen an die Stichtagsbilanz

4.1.6 Schiedsgutachter bzw. Schiedsrichter

4.1.7 Vor- und Nachteile

4.2 Earn-Out-Klausel

4.2.1 Definition des Erfolgsindikators

4.2.2 Festlegung der Earn-Out-Periode

4.2.3 Standards im Rahmen der variablen Earn-Out-Zahlung

4.2.4 Aufteilung der Zusatzleistung

4.2.5 Nichterfüllung und Zahlungssicherung

4.2.6 Kündigung

4.2.7 Abgrenzung von ähnlichen Vereinbarungen

4.2.8 Vor- und Nachteile

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Risiken und den Regelungsbedarf bei Unternehmenstransaktionen aus Käufersicht. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie variable Kaufpreismechanismen zur Risikoverteilung beitragen können und welche rechtliche Ausgestaltung notwendig ist, um Streitigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer nach dem Transaktionsabschluss zu vermeiden.

  • Risiken und Informationsasymmetrie bei Unternehmenskäufen
  • Bedeutung der Due Diligence für die Haftungsstrukturierung
  • Gesetzliche Gewährleistungsregelungen im Unternehmenskaufrecht
  • Individuelle vertragliche Absicherung durch Garantien und Freistellungen
  • Variable Kaufpreisgestaltung durch Closing Accounts und Earn-Out-Klauseln

Auszug aus dem Buch

3.1 Due Diligence

Der Begriff „Due Diligence“ stammt aus dem angloamerikanischen Rechtskreis und bedeutet „erforderliche Sorgfalt“. Das Vorgehen leitet sich aus dem US-Wertpapiergesetz von 1933 und dem US-Wertpapierhandelsgesetz von 1934, welche nach der Finanzkriese 1929 erlassen wurden, ab. Im Ergebnis handelt es sich um eine Prüfung des Zielunternehmens zur Identifikation und Quantifizierung von Synergien, Synergiekosten und Akquisitionsrisiken. Umfang und Inhalt können sehr vielschichtig und abhängig von dem jeweiligen Einzelfall sein. Es wird zwischen Legal, Financial, Tax, Commercial, Environmental, Technical und weitere Arten der Due Diligence unterschieden. Initiiert werden kann die Due Diligence durch den potenziellen Käufer, dem Verkäufer oder aber auch durch den Fremdkapitalgeber. Der Verkäufer verfolgt durch die Erstellung der Due Diligence, auch Vendor Due Diligence genannt, das Ziel eigene unbekannte Risikofelder vor Beginn des Verkaufsprozesses aufzudecken um ggf. proaktiv reagieren zu können und somit das Unternehmen attraktiver zu machen. Darüber hinaus werden die Datenqualität und die Konsistenz der Finanzinformationen deutlich gesteigert, was wiederum zu einer Beschleunigung und Optimierung des Verkaufsprozesses führt.

Ziel des Käufers ist es das Zielunternehmen hinsichtlich wertbildender Faktoren und möglicher mit dem Erwerb verbundener Risiken (Risikoermittlungsfunktion) zu analysieren. Die Erkenntnisse können bezüglich der Kaufpreisfindung und -gestaltung und der Erstellung eines maßgeschneiderten Gewährleistungs- und Haftungskatalogs helfen. Durchgeführt wird diese i.d.R. in zwei Phasen. Zunächst fokussiert sich die verkäuferseitige Due Diligence auf die sogenannten Deal Breaker Sachverhalte. Hierbei handelt es sich um Faktoren die wesentliche Auswirkung auf die Transaktion, wie beispielsweise ein signifikanter Investitionsstau, Patentrechtsverletzungen, Bodenverunreinigungen oder Produkthaftungsrisiken, haben können. Dokumentiert wird dies i.d.R. im Red Flag Bericht. Erst in der zweiten Phase wird eine detaillierte Analyse durchgeführt, welche in einem umfangreichen Due Diligence Bericht mündet. Die Aufteilung in zwei Phasen hat den Vorteil, dass bereits frühzeitig Deal Breaker erkannt werden können, was wiederum Beratungskosten und Ressourcen auf beiden Seiten schont.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Unsicherheiten bei Unternehmenskäufen, insbesondere vor dem Hintergrund von Informationsasymmetrien zwischen Käufer und Verkäufer, und führt in die Notwendigkeit variabler Kaufpreisgestaltungen ein.

2 Grundelemente der Kaufpreisgestaltung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Unternehmenskaufvertrags, unterscheidet zwischen Asset Deal und Share Deal und definiert die relevanten zeitlichen Stichtage (Signing, Closing, Effective Date).

3 Gewährleistung beim Unternehmenskauf: Hier werden die Due Diligence als Instrument zur Risikominimierung sowie die gesetzlichen und vertraglichen Gewährleistungsregeln, einschließlich Garantien und Freistellungen, detailliert analysiert.

4 Die Kaufpreisgestaltung: Dieses Hauptkapitel behandelt die Methoden der variablen Kaufpreisgestaltung, konkret die Anwendung von Closing Accounts und Earn-Out-Klauseln, sowie deren Vor- und Nachteile.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz individueller vertraglicher Regelungen und sorgfältiger Due Diligence zusammen, um die bei Unternehmenskäufen auftretenden Risiken und das hohe Konfliktpotenzial zu bewältigen.

Schlüsselwörter

Unternehmenskauf, Kaufpreisgestaltung, Closing Accounts, Earn-Out-Klausel, Due Diligence, M&A, Gewährleistung, Haftung, Garantien, Informationsasymmetrie, Asset Deal, Share Deal, Risikoverteilung, Unternehmenskaufvertrag, Vertragsgestaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Kaufpreisgestaltung bei Unternehmenstransaktionen und analysiert, wie Käufer und Verkäufer Risiken durch vertragliche Mechanismen fair verteilen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Due Diligence, die gesetzliche Gewährleistung, die vertragliche Absicherung durch Garantien und die detaillierte Anwendung von Closing Accounts sowie Earn-Out-Klauseln.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Vereinbarung variabler Kaufpreismechanismen zu schaffen und aufzuzeigen, wie eine rechtssichere Gestaltung Streitigkeiten nach der Transaktion minimieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer rechtlichen Auseinandersetzung mit den zivilrechtlichen Regelungen sowie der gängigen M&A-Transaktionspraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundelemente des Unternehmenskaufs und die Due Diligence untersucht, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Gewährleistung und der verschiedenen Instrumente der variablen Kaufpreisgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Unternehmenskauf, Kaufpreisgestaltung, Due Diligence, Earn-Out-Klausel, Closing Accounts und Gewährleistung.

Wie unterscheidet sich der Asset Deal vom Share Deal in Bezug auf die Haftung?

Beim Asset Deal werden einzelne Wirtschaftsgüter übertragen, was komplexer in der dinglichen Umsetzung ist. Beim Share Deal werden Beteiligungsrechte übertragen, wodurch die Gesellschaft als Rechtsträger identisch bleibt, jedoch die Anteile an bestehenden Risiken mit erworben werden.

Warum ist die Unterscheidung zwischen objektiven und subjektiven Garantien wichtig?

Objektive Garantien führen zu einer verschuldensunabhängigen Haftung des Verkäufers bei Abweichungen, während subjektive Garantien unter dem Vorbehalt der Kenntnis des Verkäufers stehen, was den Haftungsumfang erheblich beeinflusst.

Welche Funktion hat die Earn-Out-Klausel im Kontext der Unternehmensbewertung?

Die Earn-Out-Klausel dient dazu, Bewertungslücken zwischen den optimistischen Erwartungen des Verkäufers und der Vorsicht des Käufers zu schließen, indem sie einen Teil des Kaufpreises an den tatsächlichen Erfolg nach dem Closing koppelt.

Final del extracto de 61 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Kaufpreisgestaltung bei Unternehmenskäufen. Abgrenzung und rechtliche Gestaltung von Closing Accounts und Earn – Out Klauseln
Calificación
1,3
Autor
Christian Dietrich (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
61
No. de catálogo
V1008160
ISBN (Ebook)
9783346395740
ISBN (Libro)
9783346395757
Idioma
Alemán
Etiqueta
Studiengang Banking & Finance
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Dietrich (Autor), 2020, Die Kaufpreisgestaltung bei Unternehmenskäufen. Abgrenzung und rechtliche Gestaltung von Closing Accounts und Earn – Out Klauseln, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1008160
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