Zeitlichkeit in Merleau Pontys "Phänomenologie der Wahrnehmung". Bezug zu Husserls Zeitphänomenologie


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

21 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Husserls Zeitphänomenologie
2.1 Die Zeit als Prozess
2.2 Das Zeitfeld
2.3 Die phänomenologische Bestimmung des Seins des Wahrnehmungsgegenstandes

3 Heidegger und die „Ek-stase“

4 Zeitlichkeit bei Merleau-Ponty
4.1 Verortung der Zeit
4.1.1 Die Zeit ist nicht in den Dingen
4.1.2 Die Zeit ist nicht in den Bewusstseinszuständen ...
4.2 Merleau-Pontys „Sein zur Welt“
4.3 Das Präsenzfeld
4.4 Subjekt als Zeit

5 Gegenüberstellung

6 Fazit

Literatur

1 Einführung

In der Geschichte der Philosophie wurde das Rätsel der Zeit vor allem auf zwei Wegen angegangen: Der eine Weg, welchen beispielsweise Aristoteles gegangen ist, beschreibt die Zeit als Maß der Bewegung, indem es sich am Phänomen der Bewegung von Körpern im Raum orientiert und ist damit in der Welt der Objekte verankert. Der zweite Weg führt in das Bewusstsein des Menschen und bezeichnet die Zeit als eine Eigenschaft der menschlichen Seele und deren Vorstellungsvermögen1, nachvollziehbar beispielsweise im XI. Buch der „Confessiones“ des Augustinus. Weder Husserl noch Merleau- Ponty lassen sich eindeutig einem der beiden Wege zuordnen. Zwar ist auch bei Husserl das Problem der Zeit in der Innerlichkeit des Bewusstseins be- heimatet2, aber der Gegenstand, welcher sich innerhalb eines raumzeitlichen Systems bewegt, ist mit seiner empirischen Zeitdimension3 essentiell für das „Zeitfeld“, mit welchem sich diese Arbeit beschäftigen wird. Merleau-Ponty schließt gleich zu Beginn seiner Betrachtungen zur Zeitlichkeit eine Zuordnung zu einem der beiden oben genannten Wege aus, wie wir ebenfalls in dieser Abhandlung sehen werden. Zunächst soll allerdings mit Husserl begonnen werden. In dieser Arbeit wird auf die berühmten Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins eingegangen werden, in denen Husserl sich der Frage annimmt, wie eine adäquate Konzeptualisierung der Wahrnehmung von Dauer vorgenommen werden kann.4 Der Versuch dessen mündet in einer theoretischen Fundierung der Zeitlichkeit der Bewusstseins- vollzüge.5 In diesem Kontext wird auf die triadische Struktur Urimpression- Retention-Protention eingegangen, mit Hilfe dessen Husserl zeigt, “dass Erfahrungen nicht punktuell gemacht werden, sondern dass jeder punktuellen Jetzt-Wahrnehmung vorausschauende und erinnernde Bezüge eingeschrieben sind.“6 Zu Beginn dieser Arbeit wird zunächst aber ein Schritt zurück getan, indem sich mit dem von Rudolf Boehm herausgegebenen Band X der Husserliana Teil B „Ergänzende Texte zur Darstellung der Problementwicklung“ auseinandergesetzt wird. Diese Texte bieten einen Einblick in das frühe Denken Husserls aus den Jahren 1893 bis 1917 und skizzieren schon die in den Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins dargelegten Ausführungen. Schließlich wird das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt bei Husserl skizziert.

Im nächsten Teil wird dann kurz auf die Zeitlichkeit und die zeitlichen Ekstasen bei Heidegger eingegangen, dessen Terminologie tiefe Spuren im Werk Merleau-Pontys hinterlassen hat. Nachdem Husserl und Heidegger behandelt wurden, wird sich diese Arbeit den Ausführungen zur Zeitlichkeit in Merleau-Pontys „Phänomenologie der Wahrnehmung“ widmen. Merleau- Ponty vertritt die Position, dass „im Durchgang durch die Zeit ein Zugang zur konkreten Struktur der Subjektivität“ gefunden werden kann.7 Hierbei wird zunächst wieder das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt sowie das Zeitfeld in einem modifizierten Bedeutungskontext behandelt werden. Im Anschluss folgt eine Herleitung und Interpretation der im Kapitel zur Zeitlichkeit zentralen Setzung „Subjekt ist Zeit“, Zeit ist Subjekt. Schließlich werden die vorgestellten Positionen Husserls und Merlau-Pontys gegenübergestellt, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Vorstellung der Funktion der Phänomenologie in den Augen der beiden Autoren gelegt werden wird.

2 Husserls Zeitphänomenologie

2.1 Die Zeit als Prozess

„Einen zeitlichen Verlauf wahrnehmen, das heißt ein gegenwärtiges Dasein A zusammen mit einem eben vergangenen und gegenständlich damit zusammenhängenden B und einem weiter zurückliegenden C etc. wahrnehmen; es heißt A wahrnehmen und im Prozeß der Zurückschiebung das B als nächst vergangen erleben usw. Und diese ganze Folge ist wahrgenommen, sie ist ein gegenwärtiger Vorgang, sofern wir auf die gegenständliche Einheit hinblicken und sie wahrnehmen“.8

In der hier zitierte Textstelle aus dem von Rudolf Boehm herausgegebenen Band X der Husserliana Teil B „Ergänzende Texte zur Darstellung der Problementwicklung“, welche eine chronologische Sammlung von nachgelassenen Texten zur Zeitproblematik aus den Jahren 1893 bis 1917 enthalten, betont Husserl den Prozesscharakter der Zeitwahrnehmung. Verschiedene gegenwärtige „übergreifend die inhaltliche Einheit umspannende Daseine“ A, B und C ergeben als Folge in der Wahrnehmung eine Einheit. Als Beispiel für eine gegenständliche Einheit nennt Husserl die Melodie. Die Melodie wird als eine Folge von einzelnen Tönen wahrgenommen. In einer Melodie verlaufen die zu ihr gehörigen Folgen bzw. Auseinanderentwicklungen von Tongestalten in einem zeitlich dauerndem Akt.9 Auch wenn den einzelnen Tönen und Gebilden besondere Wahrnehmungsakte entsprechen, muss es einen Akt geben, der „übergreifend die inhaltliche Einheit umspannt“.10 Bemerkenswert sind in diesem Kontext Husserls Ausführungen über die Erinnerung. Er unterscheidet diese in „frische Erinnerungen“ und in „Wiedererinnerungen“. Während Erstere das Bewusstsein des „Eben-gewesenen“, also der noch sehr nah an der Gegenwart liegenden Ereignisse darstellt, meint die „Wiedererinnerung“ die „Wiedererneuerung des Wahrgenommenen in der Phantasie“, also das, was allgemein als Erinnerung verstanden wird11. In dieser wird die vergangene Erscheinung wieder neu vergegenwärtigt. In der (Wieder-)Erinnerung an ein ferneres Ereignis muss die Reihenfolge der Vorstellungen umspannt von einer „Vorstellungseinheit“ gedacht werden12, wobei Husserl betont, dass die erinnerte Folge möglicherweise von der von der ursprünglich wahrgenommenen Folge abweichen kann, sodass es dann im Prozess der Erinnerung zu einem Irrtum kommen kann. Auch die Zukunft findet in Husserls Betrachtung Berücksichtigung. Im Kapitel „Die Evidenz des Zeitbewußtseins“ wird diese, neben einer weiteren anschaulichen Illustration über die Melodiewahrnehmung in Gegenwart und Vergangenheit13, beschrieben als „anschauliche Erwartungen“, welche der Wahrnehmende, beispielsweise des Tons, von den als nächstes auftauchenden Tönen hat. „Ganz ohne nach vorwärts gerichtete Auffassung sind wir nicht und können wir nicht sein“.14 An dieser Stelle erwähnt Husserl den Begriff „Zeithof“, welcher „auch eine Zukunft hat“. Die Erwähnung eines „Zeithofs“ verweist auf die Ausführungen über das Zeitfeld aus den Vorlesungen zur Phänome- OE - Reihe der Jetztpunkte OE' - Herabsinken E Er - Phasen korti n uum (Jetztpunkt mit Ve rg a ng en heitshorizo nt)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Grafische Darstellung des Zeitfeldes, Quelle [Röm10], S. 39

nologie des inneren Zeitbewusstseins, welchem sich diese Arbeit im nächsten Abschnitt widmen wird.

2.2 Das Zeitfeld

Husserl orientiert seine phänomenologische Reflexion auf die Zeit an den Zeitobjekten15. Unter Zeitobjekten verstehen sich Objekte, die „nicht nur Einheiten in der Zeit sind, sondern die Zeitextensionen auch in sich enthal- ten"16 Für das Bewusstsein eines Zeitobjekts ist nun entscheidend, dass diese nie nur eine punktuelle Jetztphase haben17, sondern stets durch einen Horizont des retentionalen Bewußtseins von vergangenen Jetztpunkten und des protentionalen Bewußtseins von zukünftigen Jetztpunkten umgeben sind.18 “Genauer besehen ist dieses wahrnehmungsmäßige Bewusstsein der kontinuierlichen Folge von Jetztpunkten eigentlich nur möglich, weil schon jeder Jetztpunkt für sich selbst genommen als zukünftiger, gegenwärtiger, vergangener und noch weiter vergangener kontinuierlich bewusst ist, weil sein Werden und Vergehen in einem Kontinuum von sich stetig verändernden Erscheinungsweisen wahrgenommen wird“.19 Zeitwahrnehmung ist also dreigeteilt, es lässt sich in eine Urimpression, beispielsweise das Hören des ersten Tones von Beethovens fünfter Sinfonie, sowie zahlreichen diese Urimpression umgebende Retentionen (vergangenheitsgerichtet) und Pro- tentionen (zukunftsgerichtet) unterteilen und bildet doch eine Einheit. In der Abbildung 1 wird dies in grafischer Weise dargestellt.

Ein Zeitobjekt hat immer einen ersten Ablaufsmodus, mit dem es zu sein anfängt20. In der Abbildung ist dies der der Punkt 0, welcher Zugleich die Urimpression darstellt. Jedes Jetzt wandelt sich nach dem Auftauchen eines neuen Jetzt in ein Vergangenes und ist im neuen Jetzt als Retention bewusst. In der Abbildung lässt sich dieser „Sinkprozess“ in der Diagonalen P-P’ sowie von der Urimpression 0 zum in der Darstellung durch Husserl unbezeichneten Punkt unter P erkennen. Die einzelnen Jetzt-Momente, die sich auf der Waagerechten 0-P-E darstellen, haben bis auf die Urimpression 0 stets einen Abschattungsbereich unter sich, der die einzelnen Retentionen vergangener Momente darstellt (in der Grafik zu erkennen in der Senkrechten E-E’). Römer weißt in ihrer Ausführung darauf hin, dass sich jedes neue Jetzt „nicht einfach an eine feststehende Struktur“ anfügt, sondern jedes Mal die gesamte Abschattungsreihe der Vergangenheit (E-E’) verändert.21 Husser selbst nutzt für diese Abschattungsreihe auch die Metapher des Kometenschweifs, die das Ganze gut visualisiert. Man muss sich nun vorstellen, wie das oben beschriebene Zeitfeld sich quasi stets nach vorne verschiebt und dabei immer neue Jetztmomente in Retentionen verwandelt. Der Retention stellt Husserl die Protention gegenüber, eine „Erwartungsanschauung“ die solange unbestimmt und offen ist, bis sie in einer darauf folgenden eigentlichen Wahrnehmung erfüllt wird22 und schließlich zur Retention wird. „Gemeinsam mit ihrer Zentrierung um die Urimpression ergeben Retention und Protention das originäre Zeitfeld der Gegenwartszeit, die wesentlich nicht punktuell, sondern als ein Jetzt mit seinem „Zeithof“ zu denken ist, welcher aus dem lebendigen Horizont des Nicht-mehr und des Noch-nicht besteht.“23

Es stellt sich nun die Frage, wann der Ablaufmodus des Zeitfelds zum Abschluss kommt und der Gegenstand der Beobachtung vollständig konstituiert ist.24. Dazu gibt Husserl die folgende Antwort:

„Findet aber keine Wahrnehmung mehr statt, sehen wir keine Bewegung mehr, oder - wenn es sich um eine Melodie handelt - ist die Melodie abgespielt und Stille eingetreten, so schließt sich an die letzte Phase keine neue Phase der Wahrnehmung an, sondern eine bloße Phase frischer Erinnerung, an diese aber wiederum eine solche usf.“25

Beim oben gewählten Beispiel der Melodie ist diese dann vollständig konstituiert, wenn Stille eingetreten ist, wenn also kein weiterer Ton, also keine weitere mit dem gerade wahrgenommenem Gegenstand in Bezug stehende Impression mehr vorliegt. „Das Zeitobjekt ist also in dem zeitlich extendierten Präsenzfeld der drei Extasen gegenwärtig und wird wahrgenommen, solange es noch in stetig neu auftretenden Urimpressionen sich erzeugt"26 Nach Abschluss der Erfahrung, so lässt sich dem oben abgebildeten Zitat von Husserl ebenfalls entnehmen, beginnt die Impression in das „Reich der Erinnerungen“ abzusinken, es gehört nun für das Bewusstsein zur Vergangenheit. Es sedimentiert sich, so wie Dopatka es treffend formuliert, „mit allen anderen Zeitobjekten im Strom des Bewusstseins“27 Diese Erinnerungen lassen sich wieder abrufen, und werden dies im Akt der Erinnerung in der selben Reihenfolge tun, wie sie es beim ersten Mal getan haben, insofern kein Irrtum vorliegt (wie am Ende von Kapitel 2.1 beschrieben). Nachdem sich die Melodie im Fluss der temporalen Abschattungsmannigfaltigkeiten konstituiert hat und wahrgenommen wurde, kann sie nun als Teil der immanenten objektiven Zeit betrachtet werden.28 „Sie hat nun ihre fixe Zeitstelle im gesamten Zeitstellensystem des sich permanent extendierenden Zeitstroms.“29 In der Erinnerung ist das imaginierte „Jetzt“ eine reproduzierte Modifikation des ehemaligen „Ur-Jetzt“30, Es wird nicht mehr, so wie beim ersten Mal, wahrgenommen, sondern vergegenwärtigt. Einen besonderen Fall stellen in der Erinnerung die Protentionen der Urimpression dar; Diese sind nun nicht mehr leer, da sie ebenfalls schon in der Vergangenheit liegen und damit auf die Zukunft hin nicht mehr offen sind.31

2.3 Die phänomenologische Bestimmung des Seins des Wahrnehmungsgegenstandes

Um den Ansatz Merleau-Pontys im weiteren Verlauf dieser Arbeit verstehen und in den Kontext der Zeitphänomenologie Husserls bringen zu können, muss an dieser Stelle noch das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt in eben diesem Kontext beschrieben werden. Die Phänomenologie beschäftigt sich - wie ihr Name fälschlicherweise vermuten lässt - nicht ausschließlich mit den Phänomenen, den Erscheinungen. Auch konzentriert sie sich nicht ausschließlich auf das wahrnehmende Subjekt. Bewusstsein ist immer und notwendigerweise Bewusstsein von Etwas, es ist intentional. „Wenn die Phänomenologie fragt, wie mir etwas gegeben ist, dann ist dieses etwas in einer irreduziblen Weise mitbedacht [...]. Die Grenzen des subjektiven Bewusstseins werden im Rahmen seiner intentionalen Gerichtetheit auf den Gegenstand erst konstituiert und sind damit niemals aus sich selbst heraus verständlich zu machen"32 Über die Natur des Objekts diesseits seiner Gegebenheitsweise für das Bewusstsein kann keine fundiert Aussage gemacht werden. Stattdessen ist der phänomenologische Blick auf das „Wie“ des Gegebenseins eines Gegenstandes gerichtet.33 Diesem Wie des Gegebensein ist das Problem der Zeitlichkeit eingeschrieben. Denn jedes Wie des Gegebenseins kann nur im Rahmen seiner zeitlichen Erstreckung thematisch werden, und diese Erstreckung gehört selbst zum Wie des Gegebenseins34 und verweist darin auf die Zeitlichkeit des Bewusstseins selbst. „Die Zeitlichkeit des Bewusstseins [...] konstituiert den zeitlichen Spannungsraum jedes Erscheinens”.35 Der Prozess wahrnehmungsmäßiger Repräsentation ist ein Konstitutionsprozess, welcher den Sinn und die Geltung des Wahrnehmungsgegenstandes erst bestimmt36: „Die Wirklichkeit des Wahrnehmungsgegenstandes ist nicht Ursache der wahrnehmungsmäßigen Repräsentation, sondern diese baut den wirklichen Gegenstand erst schrittweise auf. Die phänomenologische Bestimmung des Seins des Wahrnehmungsgegenstandes fällt somit mit dessen erkenntniskritischer, d.h. anschaulich ausweisender, erfahrungsmäßiger (Re-)Konstruktion zusammen.37 Das Bewusstsein ist es also, welches den Wahrnehmungsgegenstand konstituiert. Natürlich muss dieser auch ein eigenes Sein besitzen, allerdings kann über dieses Sein wenig ausgesagt werden. Da eine ausführliche Betrachtung des Verhältnisses zwischen Subjekt und Objekt bei Husserl den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde, soll diese kurze Ausführung zunächst genügen. Im Auseinandersetzen mit Merleau-Ponty wird dieses Thema wieder aufgegriffen werden.

[...]


1 Vgl. Einleitung von Rudolf Bernet in Edmund Husserl, Texte zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins (1893-1917), Hamburg 1985 ([HB85]

2 Ebd.

3 „Auch wenn die Zeit der objektiven Wirklichkeit ontologisch eingeklammert wird, so gehört sie zur alltäglichen Erfahrung des Menschen und muss sich aus der Subjektivität herleiten lassen, d.h. auch sie steht in einem Fundierungsverhältnis zur subjektiven zeitlichen Ursprungsschicht.“ Ulrich Dopatka, „Phänomenologie der absoluten Subjektivität“, Paderborn 2019, S.48 ([Dop19]

4 Vgl. Iris Elisabeth Laner, Revisionen der Zeitlichkeit, München 2016, S.46 ([Lan16])

5 Vgl. Ebd.

6 Vgl. Ebd.

7 Vgl. Maurice Merleau-Ponty, “Phänomenologie der Wahrnehmung“, Berlin 1974, S. 467 ([Mer74])

8 [HB85] Edmund Husserl, Texte zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins (1893-1917), Hamburg 1985, S.18 bzw. Husserliana X, S.152

9 Vgl. [HB85], S. 3 bzw. Husserliana X, S.135

10 Ebd.

11 Vgl. [HB85],S.31 bzw. Husserliana X, S.165

12 [HB85], S. 18 bzw. Husserliana X, S.152

13 „Was nehme ich wahr? Der erste Ton erklingt. Ich höre diesen Ton. Ich höre aber nicht bloß die Qualität in zeitloser Punktualität. Der Ton dauert und hat dabei die oder jene Anschwellung der Intensität usw. Und nun schließt sich der zweite Ton an. Ich höre weiter, ich höre jetzt ihn; das Bewusstsein vom vorigen ist aber nicht ausgelöscht. Ich kann doch beobachten, es „sehen“, daß ich noch meine Intention auf den ersten gerichtet erhalte, während der zweite „wirklich erklingt“, „wirklich“ wahrgenommen ist“([HB85], S.33 bzw. Husserliana X, S.167)

14 [HB85],S.33 bzw. Husserliana X, S.167

15 Vgl. Inga Römer, „Das Zeitdenken bei Husserl und Heidegger“, Dordrecht 2010, S. 38 ([Röm10])

16 Edmund Husserl, Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins, Berlin 2000, S. 384 ([Hus00]

17 [Röm10], S.39

18 Vgl. Rudolf Bernet, Die ungegenwärtige Gegenwart. Anwesenheit und Abwesenheit in Husserls Analyse des Zeitbewusstseins in „Zeit und Zeitlichkeit bei Husserl und Heidegger“, Augsburg 1983, S.35 ([Ber83]

19 Vgl.[Ber83], S.35

20 Vgl. [Röm10], S.39

21 Vgl. [Römio], S.40

22 Vgl. [Römio], S.44

23 [Röm10], S.45

24 Vgl.[Dop19], S.56

25 Edmund Husserl, Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins, Berlin 2000, S.391 ([Hus00]

26 [Dop19], S. 56

27 [Dop19], S.58

28 Vgl. Ebd.

29 Ebd.

30 [Dop19], S.59

31 Vgl. [Dop19], S.60

32 [Lan16], S.63

33 Vgl. [Lan16], S.64f

34 Vgl.[Lan16], S.69

35 Ebd.

36 Vgl. [Ber83],S.33

37 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Zeitlichkeit in Merleau Pontys "Phänomenologie der Wahrnehmung". Bezug zu Husserls Zeitphänomenologie
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Philosophie)
Note
1.3
Autor
Jahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1008292
ISBN (eBook)
9783346397843
ISBN (Buch)
9783346397850
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Merleau-Ponty, Husserl, Zeit, Zeitanalysen, Phänomenologie, Leib, Wahrnehmung, Phänomenologie der Wahrnehmung, Texte zur Phänomenologie des inneren Zeitbewusstseins
Arbeit zitieren
Christian Rudloff (Autor), 2020, Zeitlichkeit in Merleau Pontys "Phänomenologie der Wahrnehmung". Bezug zu Husserls Zeitphänomenologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1008292

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