Zunächst wird die Deutsche Bahn als Ganzes analysiert, um einen simplifizierten Überblick über die Komplexität des Konzerns zu bekommen. Dies inkludiert die Anwendung von strategischen Managementkonzepten, sowie der Differenzierung zwischen Management und Controlling. Weiterhin wird im Rahmen der Arbeit ein Überblick über den einzelnen Mobilitätskonzepten, bestehend aus Deutsche Bahn, Ridesharing und Fernverkehrsbussen gegeben, der einen Abriss über die rechtlichen Hintergründe der Liberalisierung des Personenverkehrs beinhaltet. Die profunde Marktanalyse von Ridesharing und Fernverkehrsbussen steht hierbei im Vordergrund. Es werden die stärksten Partizipanten herauszufiltern und im Kontext des Kundennutzens beurteilt. Anschließend werden wichtige Instrumente des strategischen Managements vorgestellt und in den Kontext der Mobilitätskonzepte adaptiert.
Die Klärung des Begriffes der Nachhaltigkeit ist von elementarer Bedeutung. Deshalb wird zunächst das Begriffstheorem der Sustainability erklärt, um schließlich die Corporate Social Responsability und die Leitlinien für nachhaltiges Handeln zu erfassen. Der Hintergrund hierzu ist ein Gefühl für die Sensibilität für das Thema der Nachhaltigkeit zu bekommen. Der Kern der Masterarbeit beschreibt einen parametrisierten Systemvergleich, bestehend aus den SDI und der empirischen Analyse, welche die Kundenzufriedenheit in Bezug auf die Nachhaltigkeit sublimiert. Bei der SDI werden die wesentlichen Eigenschaften im Kontext der Nachhaltigkeit den einzelnen Mobilitätskonzepten gegenübergestellt.
Diese Parameter umfassen die Faktoren der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. Abschließend findet eine Konklusion aus der empirischen Analyse statt, welche die Implikation für die Forschung und die Praxis beleuchtet und die Zukunftsfähigkeit der drei Konzepte sukzessive widergibt. Zu guter Letzt findet eine kritische Würdigung und ein Fazit über die gesamte Masterarbeit statt, welche sich sachlich, rational aber auch kritisch und tadelnd mit dem Thema der Nachhaltigkeit im Kontext der Mobilitätskonzepte befasst.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Forschungsfragen
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Mobilität – Einführung in die Problematik
2.1 Die Deutsche Bahn im Portrait
2.1.1 Geschäftsfelder der Deutschen Bahn
2.1.2 Boston-I-Portfolio der Deutschen Bahn
2.1.3 Management und Controlling
2.2 Fernverkehrsbusse und Ridesharing
2.2.1 Geschichte und Entwicklung
2.2.2 Die Branche im Überblick
2.2.3 Nutzungsfaktoren aus Kundenperspektive
3. Instrumente des strategischen Managements
3.1 Stakeholder-Analyse
3.1.1 Rahmenkonzept der Stakeholder-Analyse
3.1.2 Stakeholder-Analyse im Kontext der „Deutsche Bahn“
3.1.3 Möglichkeiten und Grenzen der Stakeholder-Analyse
3.2 SWOT-Analyse
3.2.1 Umweltanalyse
3.2.2 Unternehmensanalyse
3.2.3 Strategische Komposition des SWOT-Modells
3.2.4 SWOT-Modell am Beispiel der Deutschen Bahn
3.3 Porter’s Five Forces Modell
3.3.1 Analyse strategischer Determinanten
3.3.2 Porter’s Five Forces im Kontext der „Deutsche Bahn“
3.3.2.1 Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.3.2.2 Verhandlungsmacht der Kunden
3.3.2.3 Bedrohung durch neue Wettbewerber
3.3.2.4 Bedrohung durch Substitution und Innovation
3.3.2.5 Wettbewerbsintensität im Teilmarkt
4. Grundzüge der Nachhaltigkeit
4.1 Relevanz und Begriffstheorem
4.2 Corporate Social Responsibility
4.3 Leitlinien für nachhaltiges Handeln
4.3.1 GRI-Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
4.3.2 ISO 26000
4.3.3 Deutscher Nachhaltigkeitskodex
4.4 Neue Unternehmensziele aus Nachhaltigkeitssicht
4.5 Zielbeziehung anhand des Nachhaltigkeitsmodells
4.6 Utilität des Nachhaltigkeitsmanagements
5. Sustainability Measurement der Mobilitätskonzepte
5.1 Soziale Nachhaltigkeit
5.1.1 Schutz und Förderung der Sozialen Gesundheit
5.1.2 Bildungsmanagement und gerechte Arbeitsverteilung
5.1.3 Diversifikation und Familienförderung
5.1.4 Demografische Struktur und Kundenzufriedenheit
5.2 Ökologische Nachhaltigkeit
5.2.1 Strategische Mobilitätspartnerschaften und Fusionen
5.2.2 Umsatzziele und Unternehmenswachstum
5.2.3 Innovationen
5.3.1 Ressourceneffizienz
5.3.2 Klimaschutz und CO2-Neutralität
5.3.3 Umweltfreundliche Konzepte
6. Empirische Analyse
6.1 Demografische Strukturen
6.2 Nutzungsverhalten der einzelnen Mobilitätskonzepte
6.3 Zufriedenheitsstudien und Erfahrungswerte
6.4 Diskussion und Konklusion der empirischen Analyse
7. Fazit und kritische Würdigung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Beitrag alternativer Mobilitätskonzepte (Bahn, Fernbusse, Ridesharing) zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland. Das primäre Forschungsziel ist eine ganzheitliche Vergleichsanalyse, die ökologische, ökonomische und soziale Faktoren unter Einbeziehung strategischer Managementmodelle bewertet, um die Wettbewerbsposition der Deutschen Bahn gegenüber neuen Marktteilnehmern zu evaluieren.
- Analyse und Vergleich der Nachhaltigkeit von Bahn, Fernbussen und Ridesharing.
- Einsatz strategischer Analyseinstrumente (SWOT, Stakeholder-Analyse, Porter's Five Forces).
- Bewertung von "Grüner Logistik" und sozialen Aspekten (Diversität, Gesundheit).
- Empirische Untersuchung des Nutzungsverhaltens und der Kundenzufriedenheit.
- Reflexion des Einflusses der Informationsgesellschaft auf moderne Mobilitätsangebote.
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Rahmenkonzept der Stakeholder-Analyse
Pastowski (2004, S. 11) konstatiert, dass eine breite Stakeholder-Analyse viele verschiedene Umweltfaktoren mitberücksichtigen sollte, um erfolgreich die Prozesse zu analysieren und anschließend eine geeignete Strategie sukzessive zu entwickeln. Hierzu wird ein Rahmenkonzept für die Unternehmung dargelegt, welche sich aus den Bereichen Scanning und Mapping, Monitoring und Forecasting und Assessment zusammensetzt.
Nach Abbildung 11 lässt sich die Stakeholder-Analyse somit in vier zu differenzierende Schritte segmentieren. Die Stakeholder sind somit ein wesentlicher Bestandteil für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.
a. Auswahl Stakeholder Intern und Extern
b. Interessenfeststellung Leistung und Gegenleistung
c. Entscheidungen der Unternehmensführung Befriedigungsausmaß und Anspruchsausgleich
d. Strategieentwicklung des Managements Abhängigkeitsminderung und Management der Stakeholder
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung liefert einen Überblick über die Dynamik innerdeutscher Verkehrsmodalitäten nach der Liberalisierung des Fernbusmarktes und erläutert Aufbau und Ziele der Masterarbeit.
2. Mobilität – Einführung in die Problematik: Dieses Kapitel porträtiert die Deutsche Bahn, analysiert ihre Geschäftsfelder mittels der BCG-Matrix und untersucht die Entwicklung des Fernbus- und Ridesharing-Marktes.
3. Instrumente des strategischen Managements: Es werden Methoden wie Stakeholder-Analyse, SWOT-Analyse und Porter’s Five Forces vorgestellt und auf den Kontext der Deutschen Bahn angewendet.
4. Grundzüge der Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel erläutert das Begriffstheorem der Nachhaltigkeit, Konzepte der Corporate Social Responsibility und relevante Leitlinien wie den GRI-Leitfaden oder ISO 26000.
5. Sustainability Measurement der Mobilitätskonzepte: Hier findet die eigentliche Nachhaltigkeitsmessung statt, unterteilt in soziale und ökologische Faktoren sowie eine Untersuchung der Unternehmensstrategien.
6. Empirische Analyse: Die empirische Analyse wertet eine Online-Befragung zur Kundenzufriedenheit und Nutzung der drei Mobilitätskonzepte aus und diskutiert die Ergebnisse.
7. Fazit und kritische Würdigung: Das letzte Kapitel fasst die Forschungsergebnisse zusammen und bewertet den Beitrag der untersuchten Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland.
Schlüsselwörter
Nachhaltigkeit, Deutsche Bahn, Fernverkehrsbusse, Ridesharing, Strategisches Management, Stakeholder-Analyse, SWOT-Analyse, Porter's Five Forces, Corporate Social Responsibility, Kundenzufriedenheit, Mobilitätskonzepte, Grüne Logistik, Share Economy, Umweltmanagement, Marktanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert und vergleicht die Nachhaltigkeit verschiedener Mobilitätskonzepte – konkret der Deutschen Bahn, von Fernverkehrsbussen und Ridesharing-Anbietern – unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zentral sind der strategische Wettbewerb zwischen etablierten Bahnanbietern und neuen Substituten, das Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Kundenzufriedenheit in einer sich wandelnden Verkehrsbranche.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Beitrag dieser Mobilitätskonzepte zur nachhaltigen Entwicklung in Deutschland zu bewerten und zu zeigen, wie die Unternehmen ihre strategische Marktposition unter Nachhaltigkeitsaspekten optimieren können.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung durch Managementmodelle (SWOT, Five Forces, Stakeholder-Analyse) mit einer empirischen Analyse, basierend auf einer Online-Nutzerbefragung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Markt- und Unternehmensanalyse, die theoretische Definition von Nachhaltigkeit im Verkehrssektor sowie eine detaillierte Messung der Nachhaltigkeitsleistung der Konzepte.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind Nachhaltigkeit, Mobilitätswende, strategische Wettbewerbsanalyse, Share Economy und Kundenzufriedenheitsmessung im Transportwesen.
Wie unterscheidet sich die Deutsche Bahn in der Nachhaltigkeitsstrategie von Anbietern wie Flixbus oder BlaBlaCar?
Die Deutsche Bahn verfolgt einen umfassenden institutionellen Ansatz mit Fokus auf langfristige Visionen wie "DB2020", während neue Anbieter wie Flixbus oder BlaBlaCar stärker auf agile, innovationsgetriebene und oft digitalisierte Nischenlösungen setzen.
Welche Rolle spielt die gesetzliche Neuregelung (PBefG) für die Branche?
Die Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2013 war der entscheidende Katalysator für die Liberalisierung des Fernbusmarktes, was den Wettbewerbsdruck auf die Deutsche Bahn signifikant erhöhte.
- Citation du texte
- Pascal Schwabe (Auteur), 2016, Vergleich alternativer Mobilitätskonzepte aus Sicht der Sustainability. Beispiel Bahn, Fernverkehrsbusse, Ridesharing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1008585