Ernst Cassirer - An Essay On Man


Seminararbeit, 2001
17 Seiten, Note: 2

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GLIEDERUNG

1. VORBEMERKUNG

2. ZUR PERSON ERNST CASSIRERS

3. DAS SYMBOL

4. VON DER TIERISCHEN "REAKTION" ZUR MENSCHLICHEN "ANTWORT"

5. SCHLUSSBEMERKUNG

6. LITERATUR

VORBEMERKUNG

Ernst Cassirer kann zu den Mit-Begründern der philosophischen Anthropologie gezählt werden, zumindest stand er mit am Beginn derselben als wissenschaftliche Diziplin. Als Schlüsselwerk für das richtige Verständnis der Grundgedanken seiner Philosophie gilt heute die 1944 (im Original) erstmalig veröffentliche Schrift "An Essay on Man" . Das Werk entstand auf Grund des Versuches eine englische Übersetzung der "Philosophie der symbolischen Formen" (1923 / 25) zu schreiben, der aufgrund zu umfangreicher Fragen- und Problemfelder scheiterte. Statt dessen entschied sich Cassirer, "von vorn zu beginnen und ein neues Buch zu schreiben".1 In diesem neuen Buch rundet er seinen Entwurf einer umfassenden Symboltheorie der menschlichen Kultur ab und faßt seine philosophischen Grundgedanken zusammen. Genau darin liegt die philosophische / wissenschaftliche Relevanz des "Versuch über den Menschen". Bemerkenswert ist weiterhin, dass sich Ernst Cassirer beim Schreiben des "Essay on Man" - im Gegensatz zu seinen früheren Werken - sehr um die Stilistik bzw. die Verständlichkeit / Plausibilität bemühte. Im Vorwort betont er: " Ich hatte nicht die Absicht, ein 'populäres' Buch über ein Thema zu schreiben, das sich in vieler Hinsicht jeder Popularisierung widersetzt. Andererseits richtet sich dieses Buch auch nicht ausschließlich an Gelehrte und Philosophen. Die Grundprobleme menschlicher Kultur sind von allgemeinem Interesse und sollten daher auch dem breiteren Publikum nähergebracht werden. Ich habe deshalb versucht, Fachtermini zu vermeiden und meine Gedanken so klar und einfach wie möglich auszudrücken."2

Auf die Wichtigkeit der stilistischen Gestaltung des Werkes werde ich an anderer Stelle noch eingehen. Letzlich möchte ich noch bewundernd erwähnen, dass Cassirer es vermocht hat im "Essay on Man" eine große Perspektivenvielfalt zu (ver)sammeln, nahezu alle der bis dahin entwickelten philosophischen Perspektiven sind in diesem Grundlagen-Werk der Kulturphilosophie enthalten; wobei allerdings die Verwertung derselben aufmerksam reflektiert werden muss.

Ich habe mir aus dem "Essay on Man" zwei - meiner Meinung nach - zentrale Kapitel zur näherer Analyse ausgewählt: das 2. Kapitel "Ein Schl ü ssel zum Wesen des Menschen: das Symbol" und das darauffolgende 3 . Kapitel "Von der tierischen Reaktion zur menschlichen Antwort".

Diese Auswahl möchte ich zum Einen mit dem zentralen Stellenwert des von Cassirer eingeführten Symbolbegriffs für seine individuelle philosophische Theorie, aber auch für die Kulturphilosophie allgemein begründen. Zum Anderen bin ich der Meinung, dass die Grenzziehung zwischen Mensch und Tier in Cassirers Theorie von großer Bedeutung ist. Anhand dieser Grenzziehung verdeutlicht Cassirer nicht nur die Unterschiede zwischen dem Menschen als "animal symbolicum" und dem ihm in seiner Entwicklung unterlegenen (?) Tier, insbesondere illustriert Cassirer so die Spezifika der menschlichen Wahrnehmungs-, Reflektions-, Handlungs- und Sozialwelt.

Aus diesen Gründen möchte ich mich in der hier vorliegenden Hausarbeit den Kapiteln

2 und 3 des ersten Teils von Ernst Cassirers "An Essay on Man" widmen.

ZUR PERSON ERNST CASSIRERS

Ernst Cassirer, am 28. Juli 1874 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Breslau geboren, beginnt 1892 zunächst - auf Wunsch des Vaters - das Studium der Rechtswissenschaft in Berlin, wechselt jedoch rasch zum Studium der deutschen Literatur und Philosophie, das er später an verschiedenen deutschen Universitäten fortsetzt. Ab 1896 studiert Cassirer in Marburg und zählt fortan zur Schule des Neukantismus, die als Reaktion auf das Ende des Idealismus eine auf den Naturwissenschaften basierende erkenntnistheoretische Philosophie pflegt. Geprägt und geleitet wurde er von seinem Mentor und späteren Freund Hermann Cohen, dessen Schriften über Kant ihn dazu provoziert hatten, sein Jurastudium abzubrechen. Im Zuge seiner Studien kritisiert und erweitert er die neukantianische ,,Kritik der Vernunft" um eine ,,Kritik der Kultur" mit der Begründung, daß die Naturwissenschaften für sich nicht in der Lage sind, die Wirklichkeit in ihrer Gänze zu erschliessen. Neben naturwissenschaftlicher erkenntnis beschäftigt sich Cassirer mit Literatur, Sprache und mythischem Denken. Später - im Exil - setzt er seine fächerübergreifenden Studien fort. 1899 promoviert Cassirer zum Thema "Descartes' Kritik der mathematischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnis". Drei Jahre später, im Jahr der Eheschließung mit seiner Cousine Toni Bondy, erscheint die Schrift "Leibniz' System in seinen wissenschaftlichen Grundlagen". 1906 wechselt Ernst Cassirer an die Berliner Universität, wo er bis 1919 als Privatdozent tätig ist. Dort festigt er nicht nur seinen Ruf als führender Erkenntnistheoretiker und verfasst bereits die ersten Schriften zur kulturellen Moderne, sondern habilitiert sich auch 1906 mit der Studie "Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft in der neueren Zeit".1910 veröffentlicht Cassirer die Schrift "Substanzbegriff und Funktionsbegriff", die das erkenntnistheoretische Programm seines Lebenswerkes enthält.

Ernst Cassirer wird 1919 an der neu gegründeten Universität in Hamburg zum Professor für Philosophie ernannt, wo er bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahre 1933 tätig ist. Während dieser Zeit erscheinen u.a. folgende Schriften: "Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit, Band III: Die Nachkantischen System e" (1920), "Zur Einsteinschen Relativit ä tstheorie" (1921), "Sprache und Mythos" (1925), "Individuum und Kosmos in der Philosophie der Renaissance" (1927).

Zwischen 1923 und 1926 arbeitet Cassirer außerdem an seinem dreibändigen kulturphilosophischen Hauptwerk "Philosophie der symbolischen Formen". Hierin erweitert Cassirer seine erkenntnistheoretische Methode von der Philosophie auf alle Bereiche, in denen sich der Geist ,,symbolisch" darstellt, z.B. in Band II ,,Sprache und Mythos". Er erweitert also die kantische Kategorienlehre um weitere Kategoriensysteme, unter anderem um ,,Kunst" und ,,Geschichte". Erste Entwürfe zur "Philosophie der symbolischen Formen" entstanden bereits einige Jahre zuvor; die Veröffentlichung der drei Bände jedoch dauert Jahre: Band I - "Die Sprache" - erscheint 1923, Band II "Das mythische Denken" 1925 und Band III "Die Phänomenologie der Erkenntnis" wird erst 1929 veröffenlicht.

Im selben Jahr trifft Cassirer auf Martin Heidegger. Diese Konfrontation hat sowohl bei ihm selbst als auch bei seinen Schülern einen tiefen Eindruck hinterlassen. Hans- Georg Gadamer, einer seiner Hamburger Studenten dazu: ,,Diese Konfrontation war natürlich vom äußeren Spektakel her gesehen grotesk. Dieser Weltmann und dieser Bauernbub. Heidegger linkisch, schüchtern und dann, wie alle schüchternen Menschen, ein bißchen massiv. Wenn sie sich dann durchsetzen müssen, dann übertreiben sie es gleich. Cassirer hat sicherlich sehr leise Kritik geübt. Und ich kann mir denken, daß Heidegger wie Jupiter selbst gedonnert hat."1 Sein Kommilitone Raymond Klibansky sagt zu den philosophischen Differenzen zwischen beiden: ,,Diese Unsicherheit und der Zweifel an der Vernunft. Für Heidegger war es immer das Untergründige, der Mensch in seiner Angst. Cassirer leugnete nicht, daß es das alles gab. Aber das Ziel der Philosophie war die Erkenntnis und die Harmonie."2

Außerdem wird Ernst Cassirer 1929 zum ersten jüdischen Rektor einer deutschen Universität (Hamburg) gewählt; er übernimmt das Amt, obwohl seine Frau dagegen ist,. Als die Nationalsozialisten im Jahre 1933 die Macht ergreifen, bittet Ernst Cassirer, ein überzeugter Demokrat und Verfechter der Weimarer Republik, um Beurlaubung und verläßt Deutschland aufgrund von Repressalien gegen seine Familie. Er emigriert mit seiner Frau Toni und den Kindern Heinrich, Georg und Anne nach England, wo er noch im selben Jahr die Tätigkeit als Gastprofessor am All Souls College in Oxford beginnt. Aber bereits zwei Jahre später verläßt Cassirer England wieder um nach Göteborg überzusiedeln. Er bekommt einen Lehrstuhl für Philosophie an der dortigen Universität und später auch die schwedische Staatsbürgerschaft (1939).

Allerdings verlässt er auch Schweden nach recht kurzer Zeit wieder: 1941 geht er mit seiner Familie in die USA und arbeitet fortan als Gastprofessor an der Yale University in New Heaven. Ab 1944 erhält er eine ordentliche Professur an der Columbia University in New York. In dieser Phase entdeckt er sein Interesse für die Anthropologie. Dies findet Ausdruck in dem Werk ,, An Essay on Man", das seine Grundgedanken zusammenfasst und seine umfassende Symboltheorie der menschlichen Kultur um eine anthropologische Basis erweitert.

Am 13. April 1945 stirbt Ernst Cassirer in New York infolge eines Herzschlags nach einer Vorlesung auf dem Campus der Columbia Universität.

Posthum werden 1946 seine sozialphilosophischen Reflexionen über den Nationalsozialismus, ,,The Myth of State", veröffentlicht.

EIN SCHLÜSSEL ZUM WESEN DES MENSCHEN: DAS SYMBOL

Im dritten Kapitel des "Essay on Man" widmet sich Ernst Cassirer dem von ihm in die philosophische Kulturphilosophie eingeführten Begriff des SYMBOLS. Die Grundfrage, der Cassirer sich stellt, unterscheidet sich von derjenigen anderer philosophischer und metaphysischer Theorien insofern, daß er sich darauf beschränkt, einen Vergleich der Haltung von Mensch und Tier zum Symbol an sich und der Anwendung desselben zu ziehen und die Besonderheiten des menschlichen symbolischen Verhaltens zu beschreiben.

Der Mensch ist für Cassirer durchaus Teil des Tierreichs und in keiner grundlegenden Weise von diesem abgehoben. Aber: - um mit Rousseau zu sprechen - der Mensch überschreitet die Grenzen des organischen Lebens1 ; er entwickelt(e) eine spezifische Wahrnehmungswelt. Der grundlegende Unterschied zwischen dem Menschen und anderen (niederen?) Organismen ist der, dass der Mensch nicht einfach nur reflexhaft reagiert, sondern reflektiert. "Es besteht ein unverkennbarer Unterschied zwischen organischen 'reactions' (Reaktionen) und menschlichen 'responses' (Antwort- Reaktionen). Im ersten Fall wird direkt, unmittelbar eine Antwort auf einen äußeren Reiz gegeben; im zweiten Fall wird die Antwort aufgeschoben. Sie wird unterbrochen und durch einen langsamen, komplexen Denkprozeß verzögert."2 Alle Organismen verfügen über ein Merknetz (Merkorgan) und ein Wirknetz (Wirkorgan). Durch die Vermittlung zwischen beiden sind Reaktionen, d.h. Anpassungen an die jeweils natürliche Umwelt möglich. Ohne das Zusammenspiel und Gleichgewicht beider wären Organismen nicht lebenfähig. Der Mensch zeichnet sich nun laut Cassirer dadurch aus, dass er "gleichsam eine neue Methode entdeckt (hat), sich an seine Umgebung anzupassen": indem als drittes Verbindungsglied das Symbolnetz / -system eingefügt wird.

"Deshalb sollten wir den Menschen als animal symbolicum definieren. Auf diese

Weise können wir seine spezifische Differenz bezeichnen und lernen begreifen, welcher neue Weg sich ihmöffnet - der Weg der Zivilisation." 3

Durch das Symbolnetz wird es dem Menschen erst möglich nicht nur reflexhaft auf Umwelteinflüsse zu reagieren, sondern diese reflektiert zu "beantworten", soll heißen überlegt, vorausdenkend zu handeln. Durch diese Fähigkeit veränderte sich auch die menschliche Wahrnehmungswelt. "Diese eigentümliche Leistung verwandelt sein gesamtes Dasein. Verglichen mit den anderen Wesen, lebt der Mensch nicht nur in einer reicheren, umfassenderen Wirklichkeit; er lebt sozusagen in einer neuen Dimension der Wirklichkeit."1

Für diese neue Dimension der Wirklichkeit ist kennzeichnend, dass nicht nur objektiv gebene bzw. physikalische Objekte relevant sind, sondern vielmehr imaginäre / symbolische. n der menschlichen Welt spielen - im Gegensatz zum Tierreich - auch Bedürfnisse, Wünsche, Ängste oder Hoffnungen eine zentrale Rolle; dies aber sind alles nicht objektiv gegebene, sondern subjektiv konstruierte, symbolische Tatbestände. "Der Mensch kann der Wirklichkeit nicht mehr unmittelbar gegenübertreten; er kann sie nicht mehr als direktes Gegenüber betrachten. Die physische Realität scheint in dem Maße zurückzutreten, wie die Symboltätigkeit des Menschen an Raum gewinnt."2 - Ich verstehe Cassirer an dieser - und auch anderer - Stelle so, dass die menschliche Höherentwicklung, seine Spezialisierung und die Entwicklung des Symbolverständnises nicht nur positiv zu werten sind. Zwar ist der Mensch zweifelsohne höher entwickelt als Tiere, aber ob ihm das unbedingt gut bekommt ... Nutzt der Mensch seine spezifischen Fähigkeiten ?! Entwickelt er sich durch diese vorteilhafter ?!

Man kann also festhalten, dass symbolisches Denken und Verhalten zu den menschlichen Charakteristiken gehört. Aber symbolische Prozesse lassen sich auch im Tierreich in vielfältiger Form finden. Die Pawlow'schen Experimente mit Hunden, in denen durch Dressur und Gewöhnung ein bestimmter Reiz durch einen anderen ersetzt wird, sind dafür ein hervorstechendes Beispiel. Auch bei den Menschenaffen ist Ähnliches zu beobachten, zum Beispiel, wenn sie auf Zeichen genauso reagieren wie auf reelle Belohnungen. Robert M. Yerkes zieht daraus den Schluß, daß es sich in diesen Fällen um Vorläufer der symbolischen Prozesse beim Menschen handelt. Aber die Besipiele aus dem Tierreich demonstrieren lediglich, dass auch Tiere bis zu einer gewissen Stufen lernen können, mit Zeichen (im allgemeinen Sinne) umzugehen. Sie sind jedoch sehr weit von symbolischem Denken und Handeln entfernt. Cassirer macht im übrigen auf den Unterschied zwischen Symbolen und Signalen aufmerksam, die für ihn nicht-austauschbare Begriffe mit unterschiedlicher Intention sind. Symbole sind im Gegensatz zu Signalen oder Zeichen nicht Teil der physikalischen Seinswelt; sie sind also nicht objektiv gegebene Tatsachen, sondern subjektiv konstruiert. Symbole gehören der menschlichen Bedeutungswelt an. Sie sind partikular, aber ihre Funktionsleistung ist universal. Symbolik zeichnet sich also durch folgende Merkmale aus: Universalität, allgemeine Gültigkeit und Anwendbarkeit; Symbole sind jedem (Menschen!) zugänglich. Ein Symbol ist immer mit dem Ding, auf das es sich bezieht, fest und eindeutig verbunden. Dazu fast widersprüchlich steht die Variabilität menschlicher Symbole. Diese sind veränderlich und austauschbar ist - ein Ding oder ein Gedanke kann mit vielen verschiedenen Ausdrücken bezeichnet werden, ebenso wie ein bestimmter Ausdruck auf verschiedene Weise interpretiert werden oder verschiedene Bedeutungen annehmen kann. Zum Beispiel werden verschiedene Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen mit ein und demselben Symbol verschiedene Gegenstände verbinden. Daraus folgt u.a. auch, das Symbole bzw. deren Verständnis über den Prozess der Sozialisation erlernt werden müssen. Die Fähigkeit des symbolischen Denkens und Handelns ist dem Menschen zwar eigen, sie muß allerdings erst erlernt / geübt werden (in der frühen Kindheit).

Ein weiteres Merkmal der menschlichen Symbolik ist die Abhängigkeit des "relationalen Denkens" vom "symbolischen Denken". Eine Form von Denken, die Dinge in Beziehung zueinander setzt, findet sich auch im Tierreich - die bewußte Wahrnehmung vor allem von optischen und akustischen Strukturmustern ist schon für relativ einfache Wahrnehmungsakte notwendig, zum Beispiel zur Orientierung im Raum. Der Mensch hat diese Fähigkeit allerdings dahingehend weiterentwickelt, daß er zur Betrachtung dieser Beziehungen nicht mehr auf konkrete visuelle oder akustische Eindrücke angewiesen ist. Sondern er ist in der Lage, sie aus ihrem konkreten Zusammenhang oder aus der Masse von einströmenden Sinneseindrücken zu isolieren und sie "an sich" zu betrachten, die Aufmerksamkeit auf sie zu lenken.

Mit der Unterscheidung zwischen Symbol und Signal bzw. symbolischer Wahrnehmung und Wahrnehmung von Signalen / Zeichen ergibt sich auch eine neue Perspektive in Hinblick auf die Frage nach einer Definition von "Intelligenz". Auch höhere Tiere haben die Fähigkeit, nicht nur mechanisch und rein reaktional, sondern auch durch Lernen und Einsicht Probleme zu lösen. Dies kommt dem allgemeinen Verständnis von Intelligenz schon recht nahe. Tiere können über Umwege zu adäquaten Reaktionen auf bestimmte Situationen kommen, sie sind in der Lage, sich an ihre unmittelbare Umgebung anzupassen und ebenso diese ihre Umwelt zu verändern. Man kann also sagen, daß das Tier über eine praktische, konstruktive Intelligenz verfügt, während allerdings der Mensch eine andere, weitreichendere Form entwickelt hat: eine symbolische Phantasie und symbolische Intelligenz. Die Frage nach "tierischer Intelligenz" ist im übrigen eines der größten Rätsel, ein stets kontroverses Thema der philosophischen Anthropologie.

Abschließend möchte ich noch einen Kritikpunkt an Cassirers Symboltheorie aufzeigen. Cassirers Leistung ist unbestreitbar, den Symbol-Begriff in die Kulturphilosophie eingeführt und zugleich eine recht umfassende Symbol-Theorie aufgestellt zu haben. Die Differenz zwischen Mensch und Tier bzw. zwischen menschlicher und tierischer Wahrnehmung beschreibt Cassirer ausführlich und plausibel. Ebenso die Konsequenzen dessen: Die Spezifiken menschlichen Denkens und Handelns, die verschiedenen (Wahrnehmungs)Welten, das Besondere der menschlichen Sprache (im folgenden Kapitel) etc..

Was Cassirer allerdings nicht vermag ist, zu erklären, warum der Mensch ein Symbolnetz entwickelt hat, warum sowohl seine Wirklichkeit als auch seine Wahrnehmung symbolisch vermitteltet sind. Dieses Warum kann oder möchte Cassirer im "Essay on Man" nicht klären. Ich persönlich denke, dass dies ein Schwachpunkt seiner Symbol-Theorie ist. Ohne den Ursprung / Ursachen einer Entwicklung zu beschreiben, kann man diese auch nicht absolut - im Sinne von restlos - erklären. Die Hauptfrage des Wieso / Weshalb / Warum bleibt im "Essay on Man" ungeklärt. Meiner Meinung nach wäre es aber für eine "solide" Theorie unverzichtbar gewesen, den Ursprung bzw. die Ursachen der "Ver-Symbolisierung" zu beschreiben. Cassirer hätte wenigstens Andeutungen, Gedanken dazu beschreiben können, falls er selbst keine plausible Erklärung hatte. Zumindest hätte er darauf hinweisen können, dass dieser Punkt - der Anfangspunkt sozusagen - seiner Theorie ungeklärt ist und aus welchen Gründen.

Andererseits steht Cassirer mit diesem Vorgehen nicht allein. Die meisten Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler haben in der Regel nur einen Blick für Dinge, welche sie erklären können; die anderen werden aus der jeweils eingenommenen Perspektive geflissentlich übersehen ...

VON DER TIERISCHEN "REAKTION" ZUR MENSCHLICHEN "ANTWORT"

Nachdem Cassirer sein Verständnis von Symbolik bzw. Symboltheorie beschrieben hat, versucht er im folgenden dritten Kapitel des "Essay on Man" diese zu konkretisieren. Er versucht, die Symboltheorie auf empirische Phänomene bzw. die Stellung der Menschen zu Symbolen / Symbolik herauszuarbeiten.anzuwenden. Dabei ist die zentrale Fragestellung: "Daß symbolisches Denken und symbolisches Verhalten zu den charakteristischen Merkmalen menschlichen Lebens gehören und daß der gesamte Fortschritt der Kultur auf diesen Voraussetzungen beruht, ist unbestreitbar. Aber sind wir berechtigt, im symbolischen Denken und Verhalten eine eigentümliche Anlage des Menschen zu sehen, an der die anderen Lebewesen keinen Anteil haben?"1

Als verläßlichen und logischen Ausgangspunkt seiner Auseinandersetzung stellt Cassirer die "Begrfiffsbestimmung der Sprache"2 ; weil sich in ihr symbolisches Verhalten und symbolisches Denken am ehesten manifestieren. Sprache kann in verschiedene "Bereiche" oder "Schichten" unterteilt werden. Zunächst die Sprache der Emotionen. Jegliche Form der Kommunikation - und zwar sowohl die menschliche Sprache im engeren Sinne als auch die tierische - haben als wesentlichen Bestandteil eine Sprache der Emotionen. Zum Beispiel konnte bei Experimenten mit Schimpansen3 Ausdrucksmöglichkeiten von Wut, Schrecken, Verzweflung etc. nachgewiesen werden. In diesem Bereich finden sich also vielfältige Analogien zwischen Mensch und Tier.

Die zweite, darauf aufbauende Schicht ist jedoch nur dem Menschen eigentümlich. Sie besteht nicht in einem Gefühlsausdruck, sondern in einer mehr oder weniger logischen Aussage mit einer syntaktischen Struktur. Diese zweiten Schicht, die Cassirer "propositionale (aussagende) Sprache" nennt, beinhaltet das Element, welches für die menschliche Form des Sprachgebrauchs kennzeichnend ist: Es werden Symbole benutzt, die eine objektive Bedeutung haben, die einen Teil der objektiv wahrnehmbaren und subjektiv erlebbaren Wirklichkeit mit einer Bezeichnung versehen.

Die Unterscheidung zwischen emotionaler und proposotionaler (aussagender) Sprache markiert also die eigentliche Grenze zwischen Menschen- und Tierwelt. Nun erläutert Cassirer den Unterschied zwischen praktischer und symbolischer Intelligenz. "Kurzum, wir können sagen, daß das Tier über eine praktische Phantasie und Intelligenz verfügt, während allein der Mensch eine neue Form ausgebildet hat:

eine symbolische Phantasie und eine symbolische Intelligenz."1 (Hierauf bin ich - aus irgendeinem Grund - schon im vorhergehenden Kapitel eingegangen; siehe Seite 8! Erwähne es aber der Plausibilität meiner Analyse wegen.) Um diesen expliziten Unterschied deutlich zu machen, bringt Cassirer das Beispiel der beiden blind und taubstumm geborenen Mädchen Laura Bridgman und Helen Keller, die beide mit Hilfe besonderer Methoden sprechen lernten. Da ihnen die "normale" Form der Sprache verständlicherweise nicht zugänglich war, erlernten sie eine taktile Form der Sprache, bei der ihnen einzelne Buchstaben in die Handflächen getippt wurden. Der Moment des "Erwachens des Geistes" war für beide Kinder derjenige, in dem sie entdecken, daß alle Dinge Namen haben und daß man selbst alle Dinge, abstrakte Ideen und Vorstellungen mit Namen, also mit Symbolen versehen kann. Als sie entdecken, dass sich "die Symbolfunktion nicht auf bestimmte Fälle beschränkt, sondern ein universell anwendbares Prinzip ist und das gesamte Feld menschlichen Denkens umspannt"2 wird Sprache plötzlich zu dem umfassenden Denkinstrument. Sprache eröffnet ganz neue Möglichkeiten die Welt zu begreifen. "Das Prinzip des Symbolischen mit seiner Universalität, seiner allgemeinen Gültigkeit und Anwendbarkeit" ist deshalb für Cassirer "das Zauberwort, ... das den Zugang zur menschlichen Welt, zur Welt der menschlichen Kultur, gewährt."3

Das Beispiel der Helen Keller zeigt außerdem, dass die menschliche Art die Welt zu begreifen und zu beschreiben offensichtlich nicht von der Funktion bestimmter Sinne abhängig ist. Wem es gelungen ist, die Bedeutung der menschlichen Sprache zu erfassen, muß ihrer nicht selbst mächtig sein, um die menschliche, symbolisch vermittelte, Welt zu begreifen.

Als weiteres Beispiel dafür, wie essentiell die Sprache für den Geist und den Charakter eines Menschen ist, ist der Fall eines Menschen, der aufgrund eines Unfalls Schädigungen am Hirn, besonders am Sprachzentrum erlitten hat. Es kann sein, dass man einem solchen Menschen seine Schädigung im Alltag gar nicht anmerkt, zumindest nicht, solange es sich um die Bewältigung von konkreten Situationen handelt. Sobald allerdings ein Problem ein bestimmtes theoretisches oder abstraktes Verständnis voraussetzt, zeigt sich, daß er diesem nicht mehr gewachsen ist - allgemeine Begriffe haben keinerlei Sinn mehr für ihn.

Am Beispiel Laura Bridgman zeigt Cassirer sodann, dass vom symbolischen Denken auch das relationale - oder Beziehungsdenken abhängt. Dieses kann nämlich ohne ein komplexes Symbolsystem gar nicht entstehen bzw. sich voll entfalten. Die Fähigkeit des Beziehungsdenkens ist zwar kein spezifisches Merkmal des menschlichen Bewußtseins; auch im Tierreich ist relationales Denken - vorrangig auf räumlicher und optioscher Ebene - nachgewiesen worden. Aber: die Art und Weise des menschlichen relationalen Denkens findet im Tierreich kein Äquivalent. Der Mensch kann Beziehungen isolieren, sie in ihrer abstrakten Bedeutung verstehen; er betrachtet die Dinge "an sich". Dies alles können Tiere mitnichten. Cassirer verdeutlicht diesen Gedanken am Beispiel der "klassischen" Geometrie. Diese untersucht universelle räumliche Beziehungen, die der Mensch (ausschließlich) aufgrund von Symbolen bzw. der Sprache darstellen kann. Durch Experimente mit Schimpansen fand man heraus, dass Tiere zwar - im Höchstfall - fähig sind, zwischen verschiedenen Objekten zu differenziern. Aber ebenso musste man feststellen, dass sie lediglich in Ausnahmefällen zu "Unterscheidung durch Vernunft"1 fähig sind. Sie können diese nicht vollkommen ausprägen / besitzen, weil sie nicht über ein Symbolsystem verfügen.

Der erste Philosoph, der dies klar erkannte war Johann Gottfried Herder. Seiner Meinung ist die Sprache keine künstliche Verstandesschöpfung. Herder setzt den Akzent auf das, was er als Reflexion bezeichnet. "Reflexion oder reflexives Denken bezeichnet die Fähigkeit des Menschen, aus der ununterschiedlichen Masse der vorbeiströmenden Sinnesphänomene bestimmte feste Elemente auszusondern, um sie zu isolieren und die Aufmerksamkeit auf sie zu konzentrieren."2

Allerdings beruht Herders Theorie weder auf empirischen Beobachtungen noch auf einer allgemeine Erkenntnistheorie. Sie hat ihren Ursprung eher in seiner allgemeinen Weltsicht und seinem Humanitätskonzept. Dennoch enthält seine Analyse der menschlichen Sprache in Verbindung mit Reflexion Elemente, die von der modernen Psychologie und Biologie gestützt werden.

Symbolisches Denken ist für Cassirer eine zentrales und wichtiges Charakteristikum des Menschen, die ihn von anderen Wesen unterscheiden und ohne die er keinen Zugang zur Ideenwelt hätte. "Ohne Symbolik gliche das Leben des Menschen dem der Gefangenen in der Höhle aus Platons berühmtem Gleichnis. Er wäre auf die Grenzen seiner biologischen Bedürfnisse und praktischen Interessen beschränkt; er könnte keinen Zugang zur 'Ideenwelt' finden, die sich ihm durch Religion, Kunst, Philosophie und Wissenschaft nach verschiedenen Seiten hin öffnet."1

Dass Tiere nicht die Fähigkeit des symbolischen Denkens haben, ihr Denken im Vergleich zum Menschen gewissermaßen "beschränkt" ist, sie außerdem auch nicht über die (symbolische) Sprache verfügen ist für Cassirer die Ursache für die fehlende Kulturentwicklung der Tiere. Zumindest kommt Cassirer durch Analyse verschiedener Tier-Experimente - und sicher auch durch persönliche Überlegungen - zu dem Schluss, dass Tiere "kulturlos" sind. Meiner Meinung nach ist es aber diskursiv, ob Tiere wirklich keine Kultur ausbilden. Die Perspektive darauf hängt wohl von der jeweiligen Definition von "Kultur" ab. Ich hingegen denke nämlich, dass Tiere sehr wohl über ein kulturelles System verfügen (was ich in meiner sozialen Rolle als Hundehalterin aus Erfahrung sagen kann). Sie haben nicht nur ein ausgeprägtes Sozialverhalten, sondern auch gewissermaßen "tradierte" Verhaltensweisen. Bestimmte Grundzüge des Verhaltens werden über den Prozess der (tierischen) Sozialisation erlernt. Desweiteren verfügt jede Tiergattung über spezifische Benimm-Regeln, die sie von anderen unterscheidet, die gewissermaßen einen "kulturellen Habitus" statuieren. Und abgesehen von der "Sprache" - im Sinne der Verständigung - unter Tieren gibt es in der Regel auch Unterschiede in der sozialen Anerkennung/ Hierarchie. Allerdings kann sich dieses Kultur-System natürlich nicht an den - von Menschen entwickelten - Maßstäben der menschlichen Kultur messen.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass für Cassirer die Fragen "Was ist der

Mensch?" und "Wie ist das Verhältnis zwischen Mensch und Kultur beschaffen?" nicht zwei heterogene Ansätze darstellen, sondern für ihn verschiedene Versuche der Herangehensweise sind. Diese gehören eigentlich thematisch zusammen, auch wenn sie im "Essay on Man" syntaktisch voneinander getrennt behandelt werden. Ein eventueller Kritikpunkt ?!

SCHLUSSBEMERKUNG

Ich möchte meine Hausarbeit an dieser Stelle mit ein paar Anmerkungen zu Ernst Cassirers "Essay on Man" / "Versuch über den Menschen" bzw. auch zu meiner vorliegenden Auseinandersetzung abschließen. Zunächst sollen dabei die wichtigsten Aussagen, die ich versucht habe darzustellen, zusammengefasst werden. Ernst Cassirer ist einer der Mitbegründer der philosophischen (Kultur-) Anthropologie als wissenschaftliche Diziplin. Der "Versuch über den Menschen" gilt als das Schlüsselwerk seiner philosophischen Gedanken. wurde - im Original - erstmals 19944 veröffentlicht. In der 1944 erstmals veröffenlichte Schrift rundet Cassirer seinen Entwurf einer umfassenden Symboltheorie der menschlichen Kultur ab und faßt seine philosophischen Grundgedanken zusammen. Ich habe mich mit dem II. und III. Kapitel des Buches beschäftigt, weil dies meiner Meinung nach die zentralen Kapitel des Werkes sind; zumindest im Hinblick auf Cassirers Symboltheorie.

Cassirer war es, der den Begriff der Symbolik / Symbole und deren theoretischer Bedeutung in die philosophische Anthropologie einführte; es ist einer seiner großen Verdienste. Für ihn sind Symbole - die er strikt von "Zeichen" oder "Signalen" trennt - und deren Verständnis die Grundlage, um das spezifisch Menschliche zu verstehen. Um, anders formuliert, den Menschen in seinem Wesen und in seinen Besonderheiten zu bestimmen. Dies geschieht in erster Linie entlang der, von ihm entworfenen Grenze zwischen Mensch und Tier (andere Organismen). Er beschreibt, dass nur der Mensch zur symbolischen Wahrnehmung und zu reflexivem Denken fähig ist. Deshalb hat nur er verbale Kommunikation in Form von (proposotionaler) Sprache und darauf aufbauend Kultur entwickelt. Allerdings vermag Cassirer es nicht, zu (er)klären warum dies so war / ist. Dies möchte ich betont kritisch anmerken. Ebenso die Tatsache, dass Cassirer eventuell gegebene empirische Befunde, die seine Theorie falsifizieren könnten, keine Beachtung schenkt. Er stützt sich zwar auf Tier-Experimente, die seine Hypothesen belegen; beweist aber nicht wirklich, dass es keine anderen Ergebnisse als diese geben könnte. Ich denke, Cassirer hat die Unterschiede zwischen Mensch und Tier plausibel verdeutlicht; nicht aber, wie er von diesen auf unterschiedliche Entwicklungsstufen der Sprache bzw. der Kultur schließt.

Aber diese persönliche Auffassung kann auch in meinem Un-Verständnis des Werkes liegen. Ich habe versucht, die für die Hausarbeit relevanten Kapitel ausreichend, d.h. in ihrem grundlegenden Sinn nach zu verstehen. Dabei habe ich mich auf den Text selbst, auf Seminar- und ReferatsAufzeichnungen und auch auf Sekundärquellen (Internet) bezogen. Allerdings möchte ich nicht mit Bestimmtheit behaupten wollen, den Inhalt der Kapitel II und III umfassend und plausibel diskutiert zu haben. Wahrscheinlich liegt auch in diesem Teil des "Essay On Man" die Sinn-Bedeutung sehr viel tiefer als vermutet. Ich habe den Versuch unternommen, mich diesem "Bruchstück" der Cassirer'schen Symbol-Theorie zu nähern und hoffe es ist mit überwiegend gelungen. Jedoch ist es meiner Meinung nach auch stets problematisch, sich mit einem so komplexen Werk, wie es der "Versuch über den Menschen" ist, nur kapitelweise zu beschäftigen. Dabei kann es durchaus passieren, dass man einige Gedanken des Verfassers / Philosophen anderen Kapiteln zuordnet, als denen, die sie wirklich enthalten. Das mir dies an einigen Stellen passiert ist, bitte ich zu entschuldigen.

Letztendlich möchte ich nur noch anfügen, dass die Auseinandersetzung mit Cassirers "Versuch über den Menschen" nicht nur aufschlußreich, sondern auch geistreich war. Ich hoffe, dies wenigstens ansatzweise vermittelt zu haben.

LITERATUR

Ernst Cassirer: "Versuch über den Menschen - Einführung in eine Philosophie der Kultur"; Felix Meiner Verlag, Hamburg 1996

daraus: Kapitel II und III, S. 47 - 72

Online-Rechercheergebnisse:

- Online-Philosophie-Lexikon

http://www.philo.de/Philosophie-Seiten/personen/cassirer.shtml

- Interview mit Zeitzeugen von Patrick Conley, Sendemanuskript, erstmalig ausgestrahlt am 30.4.1996, SFB3

http://amor.rz.hu-berlin.de/~h0444wga/cassirer_text.html

- Internationale Ernst Cassirer Gesellschaft http://www.cassirer.org/index_gr.shtml

- Biographie

http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/CassirerErnst/

- Mauthner-Gesellschaft, Thema: erkenntnisorientierte Sprachkritik http://weltkreis.com/mauthner/

- Ernst Cassirer: Symbolische Formen

http://weltkreis.com/mauthner/cass1.html

- Ernst Cassirer: Die Sprache

http://weltkreis.com/mauthner/tex/cass3.html

[...]


1 Ernst Cassirer 1990, S. 9

2 ebd., S.10

1 Interview mit Zeitzeugen, Quelle: http://amor.rz.hu-berlin.de/~h0444wga/cassirer_text.html

2 ebd.

1 Cassirer S. 49

2 ebd. S. 49

3 ebd. S. 51

1 Cassirer S. 49

2 ebd. S. 50

1 Cassirer, S. 52

2 ebd. S. 54

3 vgl. hierzu: S.55

1 Cassirer S. 60

2 ebd. S. 62

3 ebd. S. 63

1 vgl. hierzu: Cassirer, S. 68

2 ebd. S. 69

1 Cassirer, S. 71

17 von 17 Seiten

Details

Titel
Ernst Cassirer - An Essay On Man
Hochschule
Universität Leipzig
Veranstaltung
Seminar
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
17
Katalognummer
V100886
Dateigröße
381 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Enst, Cassirer, Essay, Seminar
Arbeit zitieren
Sabine Hahn (Autor), 2001, Ernst Cassirer - An Essay On Man, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100886

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