Gleichberechtigung der Frau / Frauen in der Arbeitswelt


Referat / Aufsatz (Schule), 2001
10 Seiten, Note: 2

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FRAUEN IN DER ARBEITSWELT

Frauen unterscheiden sich von Männern in den sozialen Lebensbedingungen, gesellschaftlichen Rollenanforderungen, in Persönlichkeit, Einstellung, Motivation und Verhaltensweisen. Mädchen erzielten schon immer die besseren Schulnoten und wurden weniger oft nicht versetzt als ihre männlichen Klassenkameraden.

- In den 60er Jahren:

Frauen setzten die besseren Schulnoten erstmals in angemessene Bildungsabschlüsse um.

- 1965:

Fast dreiviertel der Studierenden waren immer noch Männer.

- 1995:

Der Anteil der studierenden Frauen lag bei 52%.

Dennoch bestehen traditionelle Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei den Entscheidungen für Schul- und Studienfächer und Berufsausbildung. Die Distanz der Mädchen zu Mathematik, Technik, Physik und Chemie ist zum Teil direkt auf Umgangs- und Organisationsformen in den Schulen zurückzuführen. Studien belegen, dass Schülerinnen aus reinen Mädchengymnasien häufiger Leistungskurse in Mathematik, Physik und Chemie belegen als Schülerinnen aus gemischten Klassen.

Offensichtlich entfalten traditionelle Vorurteile über geschlechtsspezifische Begabungen, die in den Köpfen der Lehrer und Schüler vorhanden sind in gemischten Klassen eine erheblich stärkere Wirkung als in Gruppen, wo Mädchen untereinander bleiben.

Trotz besserer Schulnoten und zum Teil höherer Ausbildungsniveaus sind junge Frauen die Verliererinnen im Wettbewerb um Ausbildungsplätze.

In Bezug aus die Chancengleichheit von jungen Frauen und Männern auf dem

Arbeitsmarkt gehört Deutschland neben Spanien, Griechenland und Portugal zu den Schlusslichtern in der EU. 42% derer, die ein Studium abschließen sind heute Frauen. Aber im Topmanagement beträgt ihr Anteil nur 5,8%. Die Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt nur 75% von dem, was Männer bei gleicher Arbeit und Leistung verdienen.

Gründe dafür:

- weniger Berufsjahre⃗kaum Aufstiegschancen
- weniger Überstunden
- kürzere Arbeitszeiten (Teilzeitarbeit)
- seltener Schichtarbeit

wegen dem Haushalt und ihrer Kinder

Durch veraltete Denkweisen der Gesellschaft, fällt es vielen Frauen auch heute noch schwer, aus der traditionellen Rollenverteilung auszubrechen und beruflich Karriere zu machen.

Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen in Ausbildung und Beruf:

- die Computer- und Internetfähigkeiten der Frauen verbessern
- den Frauenanteil in männerdominierten Studiengängen erhöhen
- die Informationsangebote der Hochschulen stärker auf die Belange der Frauen ausrichten
- den Frauen genug Einrichtungen zur Kinderbetreuung bieten
- in der wissenschaftlichen Qualifizierung den Frauen den gleichen Anspruch auf Förderung, Unterstützung und Betreuung bieten
- Pilotprojekt zur Aus- und Weiterbildung der Frauen im Handwerk entwickeln
- Die Fachhochschulprofessur als Karriereweg für Frauen attraktiver gestalten
- Die Gleichberechtigung von Mann und Frau soll nicht nur auf dem Papier, sondern auch in den Köpfen der Gesellschaft existieren⃗um das zu erreichen, brauchen wir auch die Unterstützung der Männer!

WICHTIGE DATEN IN DER GESCHICHTE BERUFSTÄTIGER FRAUEN

18. Jahrhundert

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dr. Dorothea Erxleben

Eure Meinung interessiert uns:

1. Glaubt ihr, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau schon vollständig erreicht ist?
2. Glaubt ihr, dass Mädchen in gemischten Klassen unter dem Einfluss der Jungen leiden?
3. Gibt es in eurem Land traditionelle Vorurteile?

WOMEN IN THE WORKING WORLD

Women differ from men in social living conditions, demand of roles, in personality, views, motivation and behaviour. Girls always got better marks and were moved up more often to the next class than their male classmates. · In the 60´s:

for the first time women converted the better marks at school into suitable educational graduations.

- 1965:

Almost three quarters of the students still were men.

- 1995:

The percentage of women studying was 52%

Nevertheless there are traditional differences between the sexes in the decision of subjects and job training. The distance of girls to maths, physics, chemistry and technology is partly directly attributed to the manners and the organisation in schools.

Studies verify, that female students from single-sex schools choose maths, physics and chemistry more often for their achievement subjects than students from co-educational schools.

Traditional prejudices about typical talents of the two sexes, that exist in the heads of teachers and students obviously have a more remarkable effect on mixed classes than on groups, where girls stay among themselves. In spite of better marks in school and partly higher levels of training, young women are the losers in the competition of education places.

Referred to the equal opportunities of women and men at the job market, Germany forms within the European Union with Spain, Greece and Portugal the bottom of the league. 42% of the people, who have graduated a study are women today. But in top management positions their participation is only 5 to 8%. Women in Germany earn on an average only 75% of the wages, that their male colleagues get for the same work and effort.

Reasons for that:

- less years of (professional) experience⃗hardly any prospects of promotion
- less overtime
- shorter working hours (part-time employment)
- seldom shift work

because of the household and their children.

Due to the conservative way of thinking in our society, it is still hard for women to break the traditional respective roles and to create a professional career.

Improvement of chances for women in job training and profession by:

- improving the computer and internet knowledge of women
- increasing the participation of women in male-dominated courses of studies
- developing informative offers at universities, orientated to female interests
- offering women enough child care facilities
- offering women the same rights to support, promotion and care in scientific qualifications
- pilot project to expand job training and further training for women in the trade
- reorganizing the professorship at university to make it for the women’s career more attractive
- a change in the minds of men and women in our society
- the support of men

IMPORTANT FACTS IN THE HISTORY OF WORKING WOMEN

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dr. Dorothea Erxleben

We are interested in your opinion:

4. Do you think that the equality of men and women is already completely

achieved?

5. Do you think that girls in mixed classes suffer from the influence of the boys?

6. Are there traditional prejudices in your country?

References (Quellen):

a. “The long and winding road”aus: Spotlight Nr. 1/2001, Seite 14-17

b. “Ungleichheit zwischen Frauen und Männern” von Rainer Geißler

aus: Informationen zur politischen Bildung Nr. 269/2000, Seite 45/46

c. „Frauen in Spitzenpositionen“ aus: Informationen zur politischen

Bildung Nr. 269/2000, Seite 49

d. „Thesen zur Chancengleichheit“

(www.wrat.de/drucksachen/drs3534-98/3534-98-Vor.htm)

- „Förderung von Frauen“

(www.blk-bonn.de/foerderung_von_frauen.htm)

- „Daten zur Geschichte der Frauenberufe“ (www.bva-online.de/frau_geschicht.htm)

10 von 10 Seiten

Details

Titel
Gleichberechtigung der Frau / Frauen in der Arbeitswelt
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
10
Katalognummer
V100912
Dateigröße
375 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
zweisprachiges Referat - Women in the working world/Frauen in der Arbeitswelt
Schlagworte
Gleichberechtigung, Frau, Frauen, Arbeitswelt
Arbeit zitieren
Carmen Döbele (Autor), 2001, Gleichberechtigung der Frau / Frauen in der Arbeitswelt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100912

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