Supernova / Schwarze Löcher


Referat / Aufsatz (Schule), 1996
2 Seiten, Note: 1

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Vortrag

1. Was ist eine Supernova?
1.1 Wie häufig ereignet sich eine Supernova?
1.2 Was blieb von der Supernova 1987 übrig?

2. Was sind leuchtende Gasnebel?

3. Wie zeigen uns Radiowellen die Milchstraße?

4. Was ist ein „Schwarzes Loch“?

1.Was ist eine Supernova?

- größere Sterne erleben am Ende ihres Daseins eine Katastrophe
- dies geschieht da der atomare Brennstoff, Helium u. ein paar weitere leichte Elemente aufgebraucht sind u. dadurch der Strahlungsdruck versagt und der Stern sein Gleichgewicht verliert
- der Stern bricht in Sekunden zusammen wobei ein riesiger Energiestoß, frei wird der die äußersten Gashüllen des Sterns mit einem ungeheuren Lichtblitz in die Weiten des Alls befördert
- der Stern wird zu einem Neutronenstern
- bei einem solchen Ausbruch kann der Stern für kurze Zeit die Helligkeit der hundert Milliarden anderen Sterne in der Milchstraße erreichen
- von der Erde aus entsteht für den Beobachter innerhalb von Minuten ein neuer Stern, der so hell sein kann, daß man ihn für mehrere Wochen sogar am Tag erkennen kann
- man unterscheidet außerdem zwischen Nova und Supernova
- eine Nova ist das Aufblähen eines heißen blauen Sterns, Novae treten ziemlich häufig auf sind aber weniger spektakulär als Supernovae u. sind meistens nur mit einem Teleskop zu erkennen
- von einer Supernova spricht man wenn ein Riesenstern explodiert, wobei er an einem Tag so viel Energie aussendet wie unsere Sonne in 1 Milliarde Jahren

1.1 Wie häufig ereignet sich eine Supernova?

- in der Milchstraße gibt es nur sehr wenige Supernovae
- insgesamt wurden sie in geschichtlicher Zeit nur 7mal registriert, und zwar in den Jahren: 185, 394, 1006, 1054, 1181, 1572, und 1604
- ein Supernova-Ausbruch geschieht in unserer Galaxie alle 300 Jahre
- auch in anderen Sternsystemen konnten die Astronomen in jüngster Zeit Supernovae beobachten

1.2 Was blieb von der Supernova 1987 übrig?

- am 24. Februar 1987 bescherte uns der Zufall eine hell leuchtende Supernova in der 165000 Lichtjahre entfernten Großen Magellanschen Wolke am südlichen Himmel
- dies war die erste nahe Supernova, seit es Teleskope gibt, jedoch war sie auch mit bloßem Auge als heller Stern zu sehen
- dabei konnten die Astronomen die Gelegenheit nutzen und mit allen Wellenbereichen wie z.B.: Radio und Röntgenstrahlen diesen „neuen Stern“ untersuchen
- was bei dieser Explosion übrig blieb weiß man noch nicht genau, vielleicht ein kompakter Neutronenstern der schnell rotiert und uns als Pulsar erscheint oder auch ein Schwarzes Loch

2.Was sind leuchtende Gasnebel?

- leuchtende Gasnebel befinden sich in der Scheibenebene
- Gasnebel sind die Wiege von jungen Sternen (bestehen aus Gas und Staub)
- diese Gas- und Staubmassen verschlucken das Licht der dahinterliegenden Sterne dadurch entstehen auf Himmelsaufnahmen schwarze Stellen ( Dunkelnebel )
- Schätzungen besagen, daß nur die Hälfte aller Massen der Milchstraße verdichtet ist, der Rest setzt sich aus Gas und Staub zusammen der sich in der Mittelebene der Milchstraße sammelt

3.Wie zeigen uns Radiowellen die Milchstraße?

- die riesigen Dunkelwolken bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff der auch bei sehr niedrigen Temperaturen Radiowellen auf der 21cm - Welle sendet die auch ungehindert Dunst, Nebel und Staub durchdringen
- sie werden deshalb überall dort wo das Licht blockiert wird angewendet
- für die Radioastronomie wurden riesige Antennen mit bis zu 305m Durchmesser aufgestellt
- auch bei der Erforschung der Form der Milchstraße wurden die Radiowellen verwendet, das Ergebnis ist, daß die Staubmassen vermischt mit Sternen die Form einer Spirale haben (Spiralnebel)
- das größte vollbewegliche Radioteleskop der Welt befindet sich bei Effelsberg in der Eifel

4.Was ist ein „Schwarzes Loch“?

- Schwarze Löcher sind Sternenmassen, die sich z.B. nach der Explosion einer Supernova zu so hoher Dichte zusammengeprßt wurden, daß nicht einmal das eigene Licht entweichen kann und sie dadurch unsichtbar sind
- ein großer Teil des Universums besteht aus unsichtbaren Sternenmassen (Schwarzen Löchern)
- der Nachweis der Schwarzen Löcher ist nur indirekt über die Anziehungskraft auf Körper in ihrer Umgebung zu erbringen, jedoch sind viele Astronomen von ihnen überzeugt und schätzen, daß es schon in unserer Milchstraße 100 Millionen S. Löcher gibt wobei jedes einzelne ein Relikt eines explodierten Riesensterns ist
- die Massen der S. Löcher müssen extrem hoch sein ( 10mal größer als die der Sonne ) da sie alle sich in ihrer Nähe befindlichen interstellaren Gase und Materie verschlingen
- Astronomen vermuten außerdem, daß große Teile der Masse des Universums in diesen Löchern unsichtbar verborgen sind; auf ihre Existens weisen bisher nur Röntgenstrahlen aus bestimmten Stellen des Universums hin

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Details

Titel
Supernova / Schwarze Löcher
Note
1
Autor
Jahr
1996
Seiten
2
Katalognummer
V100938
Dateigröße
335 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Supernova, Schwarzes Loch
Arbeit zitieren
Janko Wangelow (Autor), 1996, Supernova / Schwarze Löcher, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100938

Kommentare

  • Gast am 24.7.2002

    Vorsicht!.

    Leider sind viele astronomische Behauptungen in diesem Referat falsch, wie die Beschreibung einer Nova, die Vermischung von planetarischen Nebeln, Supernova-Ueberresten und Dunkelwolken und auch die Beschreibung Schwarzer Loecher. Beispielsweise liegt die grosse Masse der Schwarzen Loecher nicht daran, dass sie viele Materie "verschlingen", sondern daran, dass nur massereiche Sterne zu schwarzen Loechern werden koennen. Die Zahl der Schwarzen Loecher in unserer Milchstrasse ist wesentlich geringer, als hier angenommen, sie
    werden beileibe nicht nur in Roentgenstrahlung entdeckt und auch die "unsichtbare Masse" im Universum ist nicht auf Schwarze Loecher zurueckzufuehren.

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