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Parfüm und Duftstoffe. Herstellung und Verfahrensweise

Titel: Parfüm und Duftstoffe. Herstellung und Verfahrensweise

Facharbeit (Schule) , 2019 , 26 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Chemie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die hier vorliegende Facharbeit (Komplexe Leistung) befasst sich mit der Herstellung und der Verfahrensweise von Parfüms und Duftstoffen. Der Vorschlag dieses Themas hat mich persönlich besonders angesprochen, da heutzutage die meisten Leute Gebrauch von Parfüms und Duftstoffen machen. Vor allem die Auswahl dieser ist heutzutage sehr groß, da ein breites Feld an Geschmäckern getroffen werden muss. Zudem ist in der heutigen Zeit ein Großteil von Produkten für den Haushalt aber auch für das alltägliche Leben wie beispielsweise Hygieneartikel parfümiert, um diese für uns angenehm und ansprechend zu machen, damit wir sie kaufen. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet daher eine folgende Analyse, welche sich vordergründig mit der Herstellung von Parfüms beschäftigt und wie sich diese im Verlauf der letzten Jahre bis Jahrhunderte über Jahrtausende verändert und modernisiert hat. Im ersten Teil wird die Geschichte der Parfümherstellung thematisiert, wobei die Antike, das Mittelalter, die Neuzeit und die heutige Herstellung im Vordergrund stehen. Auf Grundlage dessen stellt sich daher auch die Frage, ob die Herstellung Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufweist, das Verfahren zur Gewinnung schneller erfolgt und ob eine höhere Effizienz bei der Herstellung vorliegt. Den Anschluss daran bilden die Bestandteile und wichtigen Duftbausteine eines Parfüms. Danach folgen die Verfahren zur Gewinnung von Parfüms und Duftstoffen in der heutigen Zeit. Bei diesen Aspekten bezieht sich meine Arbeit nicht nur auf Literaturstudien, sondern ebenfalls auf eine eigene praktische Erfahrung zur Herstellung eines Parfüms. Dies ist der praktische Anteil in dieser komplexen Leistung, welcher auf Grundlage der neugewonnenen Erkenntnisse basiert. Der dritte Teil der Arbeit thematisiert die einzelnen Arten der Verdünnungsklassen. Im letzten Teil werden auf die Arten der Duftnoten eingegangen. Zudem wird auch die Frage aufkommen, welche Auswirkungen Parfüms auf unser Wohlbefinden oder zwischenmenschlichen Beziehungen haben. Am Schluss dieser Arbeit steht eine Zusammenfassung aller gewonnener Erkenntnisse. Neben Internetrecherchen bilden auch Literaturrecherchen sowie die eigenständige Herstellung eines Parfüms die Grundlage zum Verfassen dieser komplexen Leistung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition

3 Geschichte der Parfümherstellung

3.1 Antike

3.2 Mittelalter

3.3 Neuzeit

3.4 Heute

4 Bestandteile und wichtige Duftbausteine

5 Verfahren zur Gewinnung von Parfüm und Duftstoffen

5.1 Verfahren zur Gewinnung

5.1.1 Destillation

5.1.2 Extraktion

5.1.3 Enfleurage

5.1.4 Mazeration

5.1.5 synthetische Herstellung

5.2 praktischer Anteil – Herstellung eines Parfüms (Limonen)

6 Verdünnungsklassen

7 Duftnoten

8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Facharbeit untersucht die historische Entwicklung der Parfümherstellung sowie die modernen Verfahren zur Gewinnung von Duftstoffen. Ziel der Arbeit ist es, die technologischen Fortschritte und methodischen Veränderungen von der Antike bis zur Gegenwart darzustellen, ergänzt durch einen eigenen praktischen Versuch zur Destillation, um die Komplexität und Relevanz der Duftstoffherstellung zu verdeutlichen.

  • Historische Evolution der Parfümherstellung (Antike bis heute)
  • Chemische Zusammensetzung und Duftbausteine von Parfüms
  • Verfahrenstechniken zur Duftgewinnung (Destillation, Mazeration, Enfleurage, Extraktion, synthetische Herstellung)
  • Klassifizierung von Parfüms durch Verdünnungsklassen
  • Grundlagen der Duftpyramide (Kopf-, Herz- und Basisnote)

Auszug aus dem Buch

3.2 Mittelalter

„Trotz der kirchlichen Verurteilung gegenüber Parfüms, welche von der Kirche als unkeusch eingestuft wurden, da sie die Menschen zu sittenlosem und sündhaftem Verhalten anregten, etablierte sich das Parfüm zu einem der begehrtesten Alltagsmittel der Zeit. Dem persischen Arzt und Alchemisten Ibn Sina, ‚Avicenna‘ genannt, gelang es schließlich, durch das Destillationsverfahren Rosenwasser herzustellen.“16 Ein Alchemist ist ein Gelehrter, der sich mit „den Eigenschaften von Stoffen und ihren Reaktionen sowie ihrer Herstellung, beispielsweise in der Chemie, befasst.“17„Dafür isolierte er ätherisches Öl mittels Alkohol aus den Blüten. Schon vorher stellten arabische und ägyptische Gelehrte auf Grundlage der Destillation Parfüms und reine ätherische Öle her. Während der Zeit der Kreuzzüge brachten die Kreuzritter im 11. und 12. Jahrhundert die neu gewonnenen Essenzen und die Kunst und Verfahrenstechniken der Destillation über das Mittelmeer nach Europa, wo sich dieses Wissen vor allem in Frankreich etablierte.“18

„Der deutsche Arzt und Alchemist Hieronymus Brunschwig schrieb: ‚Das Destillieren ist nichts anderes, als das Subtile vom Groben und das Grobe vom Subtilen zu scheiden, das Gebrechliche oder Zerstörbare unzerstörbar, das Materielle immateriell, das Leibliche geistig und das Unschöne schöner zu machen.‘“19 “Den Europäern gelang es mit Hilfe dieser Verfahrenstechniken schließlich, „aus Wein reinen Alkohol zu destillieren, welcher für die Herstellung eines flüssigen Parfüms eine wichtige Grundlage bildete. Mit diesem Wissen konnte in Europa erstmalig flüssiges Parfüm hergestellt werden.“20 „Im Jahre 1190 gründete Philipp August, König von Frankreich, die Gilde der Handschuhmeister und Parfümmeister. Da die Handschuhe nach der Fertigstellung nach unangenehm riechenden Gerbstoffen rochen, übertönte man diesen Geruch vor dem Verkauf mit den von den Parfümeuren hergestellten Parfüms.“21 Während des Mittelalters galten Parfüms und mit Parfüm versehene Salben aber nicht nur als wertvolle Hygienemittel und wurden nicht nur zum Zweck von Schönheitsidealen verwendet sondern „wurden auch für medizinische Zwecke angewandt. Wer als gut riechend empfunden wurde galt als gesund.“22 „Vor allem zur Zeit der Pest erlangte das Parfüm zunehmend an Bedeutung. Aufgrund der beobachteten hohen Ansteckungsgefahr in Badehäusern glaubten die Ärzte, dass Wasser der Überträger der Krankheitserreger sei. Dies hatte zur Folge, dass die Menschen fortan das Wasser zum Waschen vermieden. Die dadurch aufkommenden schlechten Gerüche versuchte man schließlich mit Parfüm zu übertönen.“23

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Gerüchen für den Menschen ein und definiert den Fokus der Arbeit auf die historische sowie praktische Entwicklung der Parfümherstellung.

2 Definition: Dieses Kapitel erläutert die etymologische Herkunft des Begriffs „Parfüm“ und definiert dessen grundlegende chemische Zusammensetzung aus Alkohol und gelösten Duftstoffen.

3 Geschichte der Parfümherstellung: Hier werden die Ursprünge der Parfümherstellung von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis zum heutigen Stand der Industrie chronologisch nachgezeichnet.

4 Bestandteile und wichtige Duftbausteine: Dieses Kapitel beschreibt die zwei Hauptarten von Duftstoffen – natürliche und synthetische – und listet die 12 wichtigsten Arten von Duftbausteinen auf.

5 Verfahren zur Gewinnung von Parfüm und Duftstoffen: Es werden die fünf gängigsten Gewinnungstechniken vorgestellt sowie ein eigenes Experiment zur Destillation von Limonen detailliert dokumentiert.

6 Verdünnungsklassen: Dieses Kapitel differenziert zwischen fünf verschiedenen Duftklassen basierend auf der Konzentration der enthaltenen Duftstoffe.

7 Duftnoten: Hier wird das Pyramiden-Prinzip erklärt, welches die Einteilung eines Parfüms in Kopf-, Herz- und Basisnote beschreibt.

8 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Resümee über die historische Entwicklung, die verschiedenen Herstellungsmethoden und die Bedeutung der Qualität bei der Parfümproduktion.

Schlüsselwörter

Parfüm, Duftstoffe, Parfümherstellung, Destillation, Mazeration, Enfleurage, Extraktion, synthetische Herstellung, Verdünnungsklassen, Duftnoten, Kopfnote, Herznote, Basisnote, ätherische Öle, Geschichte der Parfümerie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Geschichte der Parfümherstellung, den chemischen Grundlagen von Parfüms sowie verschiedenen historischen und modernen Verfahren zur Duftstoffgewinnung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Parfümerie von der Antike bis zur Moderne, die Analyse von Duftbausteinen, verschiedene Extraktions- und Destillationsmethoden sowie die Klassifizierung von Düften.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse der Herstellungsweisen im historischen Verlauf sowie die Untersuchung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten bei den Gewinnungstechniken, ergänzt durch einen eigenen praktischen Destillationsversuch.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert primär auf Literatur- und Internetrecherchen sowie einem eigenen experimentellen Anteil zur Herstellung eines Duftstoffs mittels Wasserdampf-Destillation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung, die Darstellung der Duftbausteine, die detaillierte Beschreibung der Gewinnungstechniken sowie die Erläuterung der Verdünnungsklassen und der Duftpyramide.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Parfümherstellung, Destillation, ätherische Öle, Duftpyramide, synthetische Duftstoffe und historische Herstellungsarten wie Enfleurage und Mazeration.

Welches Experiment hat der Autor durchgeführt?

Der Autor hat eine Wasserdampf-Destillation durchgeführt, um aus Orangenschalen und Zimtstangen einen eigenen Duftstoff (Limonen) zu gewinnen.

Welche Rolle spielt der Alkohol bei der Parfümherstellung?

Der Alkohol dient als Trägermedium für die Duftstoffe, ermöglicht deren Aufnahme auf der Haut und unterstützt die gleichmäßige Verdunstung des Parfüms.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Parfüm und Duftstoffe. Herstellung und Verfahrensweise
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V1009949
ISBN (eBook)
9783346399212
Sprache
Deutsch
Schlagworte
parfüm duftstoffe herstellung verfahrensweise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Parfüm und Duftstoffe. Herstellung und Verfahrensweise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1009949
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Leseprobe aus  26  Seiten
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