Architektur und Städtebau der Zukunft im Zusammenhang mir der Bevölkerungsentwicklung


Facharbeit (Schule), 2000

34 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einführung

3. Bevölkerungsentwicklung
3.1. Zahlen, Fakten und Ursachen zur Bevölkerungsentwicklung
3.2. Was sagt die UNO zur Bevölkerungsentwicklung
3.3. Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung
3.3.1. Grunddaten zur Bevölkerungsentwicklung
3.3.2. Praktizierte Familienplanung
3.3.3. Alphabetisierung und Kinderzahlen
3.3.4. Wachstum der Weltbevölkerung

4. Zukunftsmodelle der Architektur
4.1. Für die private Nutzung
4.1.1. Niedrigenergiehaus
4.1.2. Passivhaus
4.2. Projekte der modernen Architektur
4.2.1. Tokyo
4.2.2. Paris
4.2.3. Hong Kong
4.2.4. London
4.2.5. Drei - Schluchten - Damm
4.3. Geplante Projekte in der Zukunft
4.3.1. Stadt auf dem Wasser
4.3.2. Stadt in der Luft
4.3.3. Wolkenkratzer - Städte

5. Materialien für ein Haus der Zukunft
5.1. Dämmstoffe
5.2. Andere Materialien

6. Zusammenfassung

7. Glossar

8. Quellenverzeichnis

9. Selbstständigkeitserklärung

1. Vorwort

Die Themenvorgabe für die diesjährigen Seminararbeiten war „Utopie - Jahrtausendwechsel.“ Das genaue Thema meiner Seminararbeit, „Architektur und Städtebau der Zukunft, im Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung“ habe ich mir ausgesucht, da es im weitesten Sinn in dem Bereich liegt, indem ich vor habe, später einmal zu arbeiten. Mein Ziel ist es, Architektur zu studieren. Außerdem habe ich vor der BOS eine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht. Es war schon immer mein Ziel, Architektur zu studieren, und deswegen lag es nahe, dass ich ein Thema aus diesem Bereich wählen würde. Außerdem habe ich durch meine Ausbildung schon einige Vorkenntnisse im Bereich der Architektur.

Ein Wunsch von mir ist es, dass ich mit dieser Arbeit möglichst genau aufzeigen kann, wie es in der Zukunft mit der Architektur aussehen wird, und wie sich die Bevölkerungsentwicklung darauf auswirken kann, muss und auch wird.

Um die Arbeit in einem vernünftigen Rahmen zu halten, habe ich beschlossen, nur die wichtigsten Punkte aufzuzählen, da das Thema ein viel zu großer Bereich ist, um alles zu bearbeiten und genau auszuarbeiten.

2. Einführung

Diese Arbeit setzt sich schwerpunktmäßig mit der Bevölkerungsentwicklung und den daraus folgenden Veränderungen in der Architektur auseinander.

Die wichtigsten Informationen für diese Arbeit lieferten Institute wie „ecopop“, das „Hessische Institut für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten“ und deren Broschüre „Niedrigenergiehäuser - Energiesparinformationen“ aus dem Jahre 1994 und das „Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr“ aus Österreich mit der Broschüre „Haus der Zukunft - Impulsprogramm und Nachhaltig Wirtschaften“ aus dem Jahre 2000, um nur ein paar wichtige zu nennen, sowie Literatur aus verschiedenen Büchern, Lexika und Zeitschriften wie „PM“.

Die Ausführung dieser Seminararbeit ist im wesentlichen in zwei Teile gegliedert:

Der erste Teil umfasst das Thema der „Bevölkerungsentwicklung“, mit allen wichtigen und nötigen Informationen, Definitionen und Statistiken, wie sich die Bevölkerung unter bestimmten Voraussetzungen in der Zukunft entwickeln wird. Außerdem wird aufgezeigt, was verschiedene Institutionen wie die UNO und die Religionen tun, und wie sich dies auf die Bevölkerungsentwicklung auswirkt.

Der zweite Teil umfasst das Thema der „Architektur“.

Es soll aufgezeigt werden, wie die Architektur der Zukunft aussehen wird oder muss. Es wird erläutert, was sich bereits in der Architektur geändert hat, und was sich in der Zukunft noch ändern wird, um die steigenden Bevölkerungszahlen und somit den steigenden Energieverbrauch zu kompensieren, weiter zu verringern und somit in den Griff zu bekommen.

In der Zukunft wird es nötig sein, sich mit dem Thema der Bevölkerungsentwicklung und den sich daraus ergebenden Folgen auseinander zu setzen.

Dies wird in dieser Arbeit behandelt.

3. Bevölkerungsentwicklung

3.1. Zahlen, Fakten und Ursachen der Bevölkerungsentwicklung

Die Ursachen der steigenden Bevölkerungsentwicklung sind sehr unterschiedlich. Im Jahre 1960 verhüteten zum Beispiel nur 15 % der verheirateten Frauen, was bis zum heutigen Tag zwar auf über 60 % angestiegen, aber immer noch nicht genug ist. Durch weitere Aufklärung in den Entwicklungsländern wird dies auch weiter steigen. Wenn alle Frauen auf der Welt Zugang zu Verhütungsmitteln hätten, dann könnten bis zum Jahr 2025 eine Milliarde Kinder weniger geboren werden, was einen Rückgang der steigenden Bevölkerungsentwicklungszahlen zur Folge hätte.1

Die Religionen allerdings haben konträre Ansichten.

Die katholische Religion zum Beispiel verbietet Verhütungsmittel aller Art und Abtreibungen, was zur Folge hat, dass Frauen heimlich abtreiben.

„Die Folge sind 45 Millionen Abtreibungen jährlich, an denen 70.000 Frauen sterben.“2

In einer weiteren Religion, dem Islam ist die Polygamie (=Vielehe) erlaubt. Daraus entstehen natürlich auch viele Kinder, mehr als bei monogamen Beziehungen.

Und ein großes Problem ist, dass Kinder in Entwicklungsländern immer noch die Rolle des Statussymbols und des Potenzsymbols haben, was auch zu steigenden Zahlen der Erdbevölkerung beiträgt.

Der Vatikan und islamische Fundamentalisten bekämpften gemeinsam auf der internationalen Weltbevölkerungskonferenz in Kairo im Jahre 1994 den UNAktionsplan zur Bekämpfung der steigenden Bevölkerungszahlen.

Das Ergebnis dieser Konferenz war, dass sich 180 Länder darauf geeinigt haben, dass die Stärkung von Frauenrechten ein wichtiges Mittel sei, um das Bevölkerungswachstum einzudämmen. Es wurde festgeschrieben, das sexuelle Aufklärung in Zukunft ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge zu sein hat. Doch die Verwirklichung dieser Ziele ist noch in weiter Ferne.3

Am 1. Juli 1999 wurde auf der UN-Generalversammlung kritisiert, dass die Staatengemeinschaft nicht genug Geld für die Pläne von Kairo ausgebe. Und dies könnte laut Experten fatale Folgen haben.

Wenn es nicht gelingt, das Bevölkerungswachstum in den Griff zu bekommen, dann wird es bald eng auf der Erde werden.

Eindämmungsmaßnahmen, die nicht unbedingt zu den Bevorzugten zählen sollten, werden zum Beispiel in Indien praktiziert. Zwangssterilisationen bei armen Frauen werden wie am „Fließband“ vorgenommen, und pränatale Geschlechtsbestimmungen führen zu Massenabtreibungen von weiblichen Föten, da Frauen in Indien nicht die gleiche Wertigkeit wie Männer haben.

Und in China werden jährlich etwa 30 Millionen Abtreibungen wegen der Ein - Kind Politik erzwungen.4

Es gibt aber auch positive Beispiele beim Thema Familienplanung:

Indonesien gilt zum Beispiel als Vorbild für eine „sanfte“ Familienplanung, da in dem islamischen Land die durchschnittliche Geburtenrate von 6,8 % auf 1,66 % pro Jahr in den letzten 10 Jahren sank.5 Und die Familien Indonesiens sind sogar stolz darauf, wenn sie sich durch Zeichen an Ihren Häusern zur Familienplanung bekennen können.

Für Bevölkerungsprogramme im engeren Sinn werden jährlich fünf Milliarden Euro aufgewandt, wobei der Bedarf allerdings deutlich höher liegt. Etwa acht bis zwölf Milliarden Euro werden hierfür benötigt. Und das benötigte Kapital für Gesundheitsund Bildungswesen, welche für eine ausreichende Familienplanung unerlässlich wäre, liegt etwa bei 100 bis 150 Milliarden Euro pro Jahr.6

3.2. Was sagt die UNO zur Bevölkerungsentwicklung

Die Forderungen und Aussagen der UNO, welche die Bevölkerungsentwicklung betreffen, sind im Resultat die gleichen, die auch die Regierungen der Länder beschlossen haben:

Die Bevölkerungspolitik muss mit Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik in Einklang gebracht werden. Sie darf weder diskriminieren, noch darf sie Zwang auf die Bevölkerung ausüben. Den Frauen und Männern müssen Entscheidungshilfen und Zugang zu Verhütungsmitteln angeboten werden. Information und Aufklärung von Frauen und Männern muss gefördert werden, und es müssen dazu moderne, sichere und gesundheitsverträgliche Verhütungsmittel angeboten werden.

Die UNO hat das Grundrecht auf Familienplanung als Teil der Menschenrechtscharta verabschiedet!7

Es müssen aber auch Forderungen an die UNO gestellt werden:

Es muss das Bewusstsein geweckt werden, dass Kinder Armut, und nicht Sicherheit bedeuten. Die Gleichberechtigung der Frau muss einen integralen Bestandteil aller Aktivitäten der Vereinten Nationen bilden und sollte regelmäßig und systematisch von den relevanten Gremien behandelt werden. Die Erklärungen, die von der UNO bei Konferenzen abgegeben werden, müssen auch umgesetzt werden. Es müssen genügend Geldmittel für diese Aktionen bereitgestellt werden.

Eine Aufklärung durch die UNO könnte dem Trend entgegenwirken, dass die Bevölkerungszahlen weiterhin explodieren.

3.3. Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung

Im folgenden Abschnitt wird anhand von Statistiken dargestellt, wie sich die Bevölkerung entwickeln wird, und welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind.

3.3.1. Grunddaten zur Bevölkerungsentwicklung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1 aus UNFPA, Weltbevölkerungsbericht 1994

Anhand dieser Tabelle ist deutlich zu erkennen, dass in Entwicklungsländern, vor allem in Afrika, die Kinderzahlen am höchsten sind. Außerdem kann man einen Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Lebenserwartung und der Kindssterblichkeit erkennen.

3.3.2. Praktizierte Familienplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2 aus UNFPA, Weltbevölkerungsbericht 1994

Die Zahlen dieser Tabelle zeigen den Anteil aller Familien von 1975 bis 1993 in Prozent, die Familienplanung praktiziert haben. Sie zeigen einen deutlichen Zusammenhang mit den Daten aus Tabelle 3.3.1.. Man sollte jedoch bedenken, dass in den meisten Ländern der Erde die Nutzung von Verhütungsmitteln stärker verbreitet wäre, wenn die Nachfrage gedeckt werden könnte, was im Moment noch nicht der Fall ist.

3.3.3. Alphabetisierung und Kinderzahlen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3 aus UNFPA, Weltbevölkerungsbericht 1994

Diese Tabelle zeigt die Alphabetisierung der Bevölkerung in einigen Entwicklungsländern in Prozent, und die durchschnittlichen Kinderzahlen der Frauen in diesen Ländern. Sie zeigt eindeutig einen Zusammenhang zwischen der Alphabetisierung und der Kinderzahl. Außerdem ist noch ersichtlich, dass die Alphabetisierung von Männern in allen Entwicklungsländern größer ist als die der Frauen. Es ist klar ersichtlich, dass sich mit einer Ausweitung der Frauenbildung das Bevölkerungswachstum in den Griff bekommen lassen würde, was Sri Lanka und Thailand eindrucksvoll belegen. Man darf aber auch andere Faktoren, wie z.B. den Zugang zur Gesundheitsversorgung in diesem Zusammenhang nicht unberücksichtigt lassen.8

3.3.4. Wachstum der Weltbevölkerung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4 aus ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

Die Menschheit hat mehrere Hunderttausend Jahre benötigt, bis ungefähr im Jahr 1500 n.Chr. die Zahl von einer halbe Milliarde Menschen auf der Erde erreicht wurde. Bis die erste ganze Milliarde erreicht wurde, vergingen noch mal mehr als 300 Jahre bis ungefähr ins Jahr 1800. An Hand der Tabelle kann man eindeutig sehen, dass die Erdbevölkerung seit dem immer schneller gewachsen ist und immer noch wächst. Letztes Jahr (1999) wurde dann die 6 Milliarden Marke erreicht.

Und auch in Zukunft wird die Weltbevölkerung immer schneller wachsen, wenn nichts dagegen unternommen wird.

Das zeigt die folgende Tabelle einer UNO-Projektion bis ins Jahr 2050:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5 aus ECOPOP, Entw icklung der Weltbevölkerung, 2000

„Während die Bevölkerung in den Industrieländern gemäß der mittleren UNO- Projektion bis ins Jahr 2025 um 2,8 % oder rund 32,7 Millionen Menschen wachsen wird, wird sie in weniger entwickelten Ländern um 40 % zunehmen, das heißt um 1.890 Millionen in den am wenigsten entwickelten Ländern gar um 78% (477,7 Millionen)“.9

Der jährliche Zuwachs an Erdbewohnern beträgt in den Industrieländern 0,3 % und in den Entwicklungsländern 1,7 % .

97 % des Bevölkerungswachstums findet demzufolge in den Entwicklungsländern statt.10

Die UNO hat auch Projektionen für die weitere Zukunft bis ins Jahr 2150 aufgestellt. Die Projektionen der UNO zeigen auf, was passiert, wenn verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

-„Wenn die Fruchtbarkeit auf dem heutigen Niveau bleibt, würde die Weltbevölkerung bis ins Jahr 2150 von heute 6 auf 296 Milliarden Menschen anschwellen - eine völlig unvorstellbare Entwicklung.“11
-„Die mittlere Projektion geht davon aus, dass sich die Fruchtbarkeit bis ins Jahr 2055 bei 2,1 Kindern pro Jahr stabilisieren wird; die Weltbevölkerung wird in diesem Fall bis ins Jahr 2150 auf 10,8 Milliarden wachsen.“12
-„Sinkt die Fruchtbarkeit nur auf 2,5 Kinder pro Frau (sehr großes Wachstum), steigt die Weltbevölkerung auf 27 Milliarden an.“13
-„Bei etwa 1,5 Kindern pro Frau (niedriges Wachstum), würde die Weltbevölkerung bis ins Jahr 2050 auf 7,7 Milliarden wachsen und dann zu sinken beginnen; 2150 würde sie noch 3,6 Milliarden betragen (ungefähr wie 1970).“14

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6 aus ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000)

Wie viele Menschen kann unsere Natur überhaupt ertragen?

Die Umweltbelastung hängt ab von den Faktoren Bevölkerungsdichte (B), Ressourcenverbrauch pro Kopf (Konsumverhalten K) und Technologie (Technik T).

U = B x K x T

„Je nachdem, wie viel wir konsumieren und wie umweltschonend die von uns angewandte Technologie ist, erträgt die Erde mehr oder weniger Menschen.“15

Nach Meinung von Experten beträgt die Fläche von Land, dass ökologisch produktiv ist, weltweit rund 9 Milliarden Hektar. Bei einer derzeitigen Weltbevölkerung von ungefähr 6 Milliarden Menschen würde also ungefähr 1,5 Hektar Land pro Person zur Verfügung stehen. Der Landverbrauch ist allerdings regional sehr unterschiedlich. „Der ¢ökologische Fußabdruck¢ eines Menschen (dabei wird der Energieverbrauch in die dafür beanspruchte Landfläche umgerechnet) beträgt bei einem durchschnittlichen Lebensstandard wie in Indien 0,4 ha, bei einem europäischen Niveau 3-4 ha, beim USA-Level 5,1 ha.“16

Daraus ergeben sich die höchst unterschiedlichen Zahlen im Vergleich von Indien, Europa und Nordamerika.17

Das Ergebnis aus diesen Zahlen ist, dass der Verbrauch bereits 30 % höher ist, als unsere Erde überhaupt ertragen kann. Wenn alle Menschen so viel verbrauchen würden wie die Amerikaner, bräuchte es eine Erde mit einer dreifach größeren Oberfläche! Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch etwa 2 ha brauchen würde, dann hätten maximal 4,5 Milliarden Menschen auf unserer Erde Platz.18

„Wie man auch rechnet, die heutige Zahl von 6 Mrd. Erdbewohnern ist in jedem Fall zu hoch.“19

Mindestens 1,5 Milliarden Menschen sind zuviel auf unserer Erde. Das heißt, dass etwas gegen die im Moment steigenden Bevölkerungszahlen getan werden muss.

Entscheidend für die künftige Bevölkerungsentwicklung ist, was wir heute tun!

Die Auswirkungen der steigenden Bevölkerungszahlen werden sein, dass das Land zum wohnen, leben und bewirtschaften immer noch knapper werden wird und dass die Energievorräte immer schneller verbraucht werden würden. Es müssen Gegenund Ausgleichsmaßnahmen getroffen werden.

Da unsere Erde schon jetzt „überfüllt“ ist, benötigen wir nun andere Möglichkeiten, wohin wir uns künftig ausbreiten können.

Neue Orte, wo wir wohnen können, müssen gefunden werden.

Wir müssen neue Technologien und Materialien entwickeln, die energiesparender und ökologischer sind.

Das beginnt schon beim Bau unserer Wohnhäuser.

Es gibt genügend Möglichkeiten, wo wir etwas ändern können.

4. Zukunftsmodelle der Architektur

4.1. Für die Private Nutzung

Eine Möglichkeit, die Energieressourcen unseres Planeten zu schonen ist, dass man die Häuser in der Zukunft darauf auslegt, dass sie weniger oder gar keine zusätzliche Energie verbrauchen.

4.1.1. Niedrigenergiehaus

Eine Möglichkeit dafür ist das Niedrigenergiehaus.

Was ist ein Niedrigenergiehaus überhaupt?

Das Bauen von Niedrigenergiehäusern wurde zuerst von den skandinavischen Ländern praktiziert. Vor allem in Schweden, wo es seit 1979 den Typ des Niedrigenergiehauses gibt, wurden neue Baunormen geschaffen. Diese neue Norm in Schweden sagte aus, das ein Haus, das sich Niedrigenergiehaus nennen darf, einen mindestens 50 % niedrigeren Heizwärmeenergiebedarf aufweisen muss.20 Aufgrund der schlechten Wärmedämmung ist der Heizwärmebedarf bei älteren Häusern sehr hoch. Es werden etwa 20 bis 30 Liter Heizöl jährlich pro Quadratmeter Wohnfläche verbraucht.

Bei uns wurde 1995 die zweite Novelle der neuen Wärmeschutzverordnung (WSVO 95) eingeführt. Sie begrenzt den Heizenergiebedarf auf 9 bis 13 Liter je Quadratmeter (jährlich). Erstmals wurde in Deutschland damit eine funktionale Form für den Wärmeschutz eingeführt.21

Ein Niedrigenergiehaus ist kein Bauwerk mit einer bestimmten Form.

Es muss einen jährlichen Heizenergiebedarf aufweisen, der mindestens 25% unter dem in der Wärmeschutzverordnung von 1995 festgelegten Wert liegt. Es wurden keine festen k-Werte festgelegt „(k-Wert ist die Maßzahl für den Wärmestrom, der durch eine Fläche von 1 m2eines Bauteils des Gebäudeäußeren wie Wände, Dächer und Fenster hindurchgeht).“22 ( Maßeinheiten sind Watt pro Quadratmeter (W/m2 ), k-Wert = Energie / (Fläche x Temperaturdifferenz x Zeit). Energiesparendes Bauen wird direkt mit dem Heizenergieverbrauch gemessen, so dass eine Vergleichbarkeit von verschiedenen Gebäuden gegeben ist.

Eigenschaften und Merkmale von Niedrigenergiehäusern

Niedrigenergiehäuser weisen meist sehr einfache Baukörper auf. Es wird auf Gebäudeteile wie Erker und ähnlichem verzichtet. Das Motto lautet: „Möglichst viel Raum bei möglichst kompakten Ausmaßen“23, denn je kleiner die Außenfläche ist, desto kleiner ist auch der Energiebedarf.

Vernünftige Werte des Energiebedarfs liegen bei Dächern um k=0,15 W/m2 K und bei Außenwänden unter k=0,25 W/m2 K.

Erreichen kann man dies mit konventioneller Bauweise (rein Ziegel) nur mühsam.

Es sind neue Materialien notwendig, um dies zu erreichen.

Außenwände aus Ziegelmauerwerk in Verbindung mit einem Vollwärmeschutz beziehungsweise eines Fassadendämmsystems sind dazu ein geeignetes Mittel. (Siehe 5.1.)

Um Niedrigenergiehauswerte erreichen zu können, muss man auch bei den verwendeten Fenstern acht geben. Es sollten keine konventionellen Fenster eingesetzt werden. Fenster sind die größten Schwachstellen eines Hauses bezüglich des Wärmeverlustes.

Tagsüber lassen die Fenster die Wärme herein, abends allerdings stellen sie Wärmelecks dar und haben einen verhältnismäßig hohen Wärmeverlust. Bei einem Niedrigenergiehaus sollte man deshalb auf Wärmeschutzverglasung Wert legen. Durch diese speziellen Fenster können die Verluste mehr als halbiert werden. Sie haben eine spezielle Beschichtung, welche die Sonnenstrahlen zwar fast ungehindert in das Gebäudeinnere herein lassen, aber die Wärme in umgekehrter Richtung festhalten. So kann Heizenergie gespart werden. Dies wird auch durch eine Edelgasfüllung (Argon) zwischen den Fensterscheiben erreichen.

Sehr wichtig ist auch, dass ein Gebäude keine Wärmebrücken aufweist. Zum Beispiel sollte auf durchgehende Balkonplatten, auskragende Bauteile, Erker (siehe oben) und ähnliches verzichtet werden.

Kostenvergleich: Niedrigenergiehaus und konventionelles Haus

Durch die vielen aufwendigen Bauteile, wie zum Beispiel die oben genannten speziellen Fenster erhöhen sich die Baukosten eines Hauses. Die Mehrkosten von 40 - 150 DM pro Quadratmeter Wohnfläche (ca. 5 % der reinen Baukosten) lassen sich allerdings bei den Anschaffungspreisen von Ausstattungsteilen wie der Heizung, da eine kleinere benötigt wird, oder dem kleineren Tank und ähnlichem wieder einsparen. 24

Aber entscheidend ist, dass durch die energiesparende Bauweise jährlich einiges an Geld eingespart werden kann. Bei einem Heizölpreis von derzeit ca. 110 Pfennig pro Liter bedeutet das eine Einsparung von ca. 15 DM pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr. Geht man zum Beispiel von einer durchschnittlichen Wohnfläche von 100 Quadratmetern aus, was einer 4 ZKB Wohnung entspricht, dann werden jährlich allein durch Heizkosten 1500 DM eingespart.

Die Mehrinvestitionen werden sich dadurch also in absehbarer Zeit bezahlt machen.

4.1.2. Passivhaus

Was ist ein Passivhaus überhaupt?

„Passivhäuser sind Gebäude mit einem so geringen Heizwärmebedarf, dass der notwendige Restwärmebedarf über die ohnehin vorhandene automatische Lüftung mit Wärmerückgewinnung abgedeckt werden kann und damit ein separates Heizsystem überflüssig wird. Daraus lässt sich als Passivhausbedingung ein maximal zulässiger, spezifischer Heizwärmebedarf von 15 kWh/(m2 a) NNF definieren. Unter Einbeziehung des Energiebedarfs für Warmwasser und Elektrizität (Haushaltsgeräte und Haustechnik) gilt ein Maximalwert für den spezifischen Gesamtendenergiebedarf von 42 kWh/(m2 a) NNF.“25

„Dies bildet die Grundlage, den verbleibenden Energiebedarf komplett durch erneuerbare Energien decken zu können.“26

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 vom Passivhaus Institut Darmstadt

Eigenschaften, Merkmale und Grundsätze von Passivhäusern

Damit muss in einem Passivhaus weniger Energie verbraucht werden, als in einem durchschnittlichen europäischen Neubau allein an Haushaltsstrom und für die Warmwasserbereitung benötigt wird. Insgesamt ist der Endenergieverbrauch eines Passivhauses viermal so klein wie der eines durchschnittlichen Neubaus.

Vergleich von Energiekennwerten für Wohngebäude

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 7 vom Passivhaus Institut Darmstadt

Es muss ein guter Wärmeschutz gewährleistet sein. Alle Bauteile der Außenhülle des Hauses werden auf einen k-Wert kleiner als 0,15 gedämmt.

Für das Passivhaus ist ein wesentlicher Faktor die Südorientierung des Hauses, das heißt, die passive Solarnutzung ist sehr wichtig.

Auch die Fenster sollen speziell verglast sein (k-Wert unter 0,75).

Die passive Vorwärmung der Frischluft ist ebenso ein wichtiger Aspekt. Die Frischluft wird durch einen Erdreich-Wärmetauscher in das Haus geleitet. Auch an kalten Wintertagen wird die Außenluft, die ins Haus gelangt nie unter 50 kalt.

Ein Gegenstromwärmeaustauscher sorgt dafür, dass der Frischluft der größte Teil der Wärme aus der Abluft wieder zurückgetauscht wird.

Ein weiterer Punkt ist, dass durch Solarkollektoren auf dem Dach oder mit Wärmepumpen das Brauchwasser erwärmt wird.

Und natürlich soll auf energiesparende Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und auch Lampen geachtet werden.27

Kostenvergleich: Passivhaus und konventionelles Haus

Ein Passivhaus kostet natürlich beim Bau auch mehr als ein Haus in konventioneller Bauweise. Allerdings machen sich auch hier die Mehrkosten, wie in einem Niedrigenergiehaus, in absehbarer Zeit wieder bezahlt. Durch die entfallenden Heizkosten lassen sich sehr viele Kosten einsparen. Und eine Förderung ist in den meisten Fällen auch möglich.

„Ein Passivhaus ist kosteneffizient, wenn die kapitalisierten Gesamtkosten (Investitionen in das Gebäude einschließlich Planung und Haustechnik plus Betriebskosten über 30 Jahre) nicht höher sind als in einem durchschnittlichen Neubau.“28

Beispiel für ein Passivhaus in unserer Gegend:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Passivhaus Institut Darmstadt

4.2. Projekte der modernen Architektur

Im folgenden Abschnitt zeige ich auf, was in verschiedenen Teilen der Welt in verschiedenen Projekten bereits verwirklicht ist, die das Problem der steigenden Bevölkerungsentwicklung behandeln oder versuchen, in den Begriff zu bekommen.

4.2.1. Tokyo

Tokyo ist die am schnellsten wachsende Metropole der Welt. Das städtebauliche Chaos dort beflügelt nicht nur eine ganze Generation von jungen japanischen Architekten. Architekten auf der ganzen Welt verwirklichen dort neue, faszinierende und spektakuläre Projekte.29

In Tokyo ist das Bauland extrem knapp. Das führt dazu, dass die Preise für Land enorm teuer sind, mit die teuersten auf der Welt.

Es wird durch verschiedene Maßnahmen neues Land erschaffen.

In der Bucht von Tokyo wurden und werden künstliche Inseln aufgeschüttet, und große Baukonzerne entwickeln dort Megaprojekte für die „Stadt der Zukunft“. Im Meer vor den Toren der überbevölkerten Hauptstadt Japans werden diese visionären Projekte verwirklicht, die auf Grund des mangelnden Raumes benötigt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Diercke Weltatlas, 1992, S. 176

Ein spezielles Projekt in diesem Zusammenhang ist eine riesige künstliche Insel, die der Architekt und Philosoph Kisho Kurokawa entwarf. Auf dieser schwimmenden Insel sollen nach der Fertigstellung 1,5 bis 2 Millionen Menschen leben.30

Ein weiteres Projekt in Tokyo ist der „Millenium Tower“.

Das ist ein 800 m hoher Turm, den der weltbekannte Architekt Sir Norman Foster (bekannt durch die Glaskuppel auf dem Berliner Reichstag) entwarf. In diesem Turm werden, sobald er ertig gestellt ist, etwa 50.000 Menschen leben und arbeiten. Es ist eine eigene vertikale Stadt in sich, die von Robotern gebaut werden soll. Die Energie zur Betreibung dieser Kommune werden durch Solarkollektoren gewonnen, und in Zukunft soll auch die Wasserenergie genutzt werden. Ein eigenes Gezeitenkraftwerk unter der Insel ist derzeit noch in Planung.31

4.2.2. Paris

Paris ist eine der schönsten Städte der Welt. Die Architektur ist geprägt von vielen interessanten und schönen Bauwerken im Stil der Gotik, Barock und der Renaissance.32 In den 80ziger Jahren entstand im Kontrast dazu ein komplett neuer Stadtteil, der komplett eigenständig überlebensfähig sein sollte.

La Défense ist geprägt von moderner Architektur, Kunst und Wolkenkratzern. Aber auch das private Leben sollte dort Einzug finden, nicht nur das wirtschaftliche. Als Zeichen für den Aufbruch in die Moderne wurde der Triumphbogen neu interpretiert. Die „Grande Arche“ wurde 1989 fertiggestellt.33 Am Stadtteil La Défense wird immer noch gebaut. Allerdings schlug der Plan der Stadtväter fehl. Das La Défense ist einer der am wenig belebtesten Stadtteile von Paris. Es ist fast ausgestorben und wird von der Bevölkerung nicht angenommen . 34 Das ist ein Beispiel dafür, das auch die Planungen für eine moderne Zukunft fehlschlagen können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Privatphoto

4.2.3. Hong Kong

Die ehemalige Britische Kolonie, die am 01. Juli 1997 an die Volksrepublik China zurückfiel, plant, baut und boomt unbeirrt in gesteigertem Tempo weiter. Sir Norman Foster hat hier das teuerste und modernste Bankgebäude der Welt geplant. In Wan-Chai wachsen neue moderne Glaspaläste in den Himmel. Innerhalb weniger Monate änderte sich die Skyline der Stadt.

Wie in Tokyo wachsen auch hier ganze Stadtteile aus dem Meer. Satellitenstädte aus der Retorte schießen wie Pilze in aus dem Boden. Gewaltige Infrastrukturprojekte, wie der Bau des neuen Flughafens „Chek Lap Kok“ der auch auf einer künstlichen Insel angelegt wurde, werden die städtebauliche Situation der Weltmetropole bis ins nächste Jahrtausend gravierend verändern.35

In keiner anderen Stadt prallen die Kontraste von Fung-Shui, der Jahrtausend alten chinesischen Tradition und der High-Tech Architektur aufeinander. Im Oktober 1993 wurde die längste Rolltreppe der Welt in Hong Kong eingeweiht. Diese bringt jeden Tag mehr als 50.000 Pendler kostenlos aus den Wohnviertel in die Innenstadt und zurück. Das gehört auch in den Bereich der modernen Architektur.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Diercke Weltatlas, 1992, S. 173

4.2.4. London

Über 22 Quadratkilometer entlang der Themse erstreckt sich Europas größtes Staatssanierungs- und Modernisierungsprojekt.

Die Docklands, das alte Hafengelände wird in eine moderne Büro- und Wohnlandschaft für das nächste Jahrtausend umgewandelt. Es sollte eine Wolkenkratzerstadt entstehen. Es sollte wie in Paris das La Défense ein eigener Stadtteil werden, indem das moderne Leben möglich sein sollte.

Selten ist ein Projekt so abgrundtief gescheitert.

Die Wolkenkratzerstadt Canary Wharf wird kontrovers diskutiert, was im Moment noch als einziger Hoffnungsschimmer für dieses große architektonische „Chaosprojekt“ gilt.36

4.2.5. Drei - Schluchten - Damm

Der weltweit größte Staudamm ist einer der wichtigsten Energielieferanten in China. Es soll Energieengpässe auf lange Zeit hin verhindern.

Der Jangtsekiang wird bei Yichang angestaut.

Er wird einen Stausee verursachen, der mehr als 630 Kilometer lang sein wird.

Über 1,8 Millionen Menschen müssen deswegen umgesiedelt werden.

13541 Dörfer wird der zweitgrößte Stausee der Welt, nach dem Volta-Stausee, unter Wasser setzen.

Der Staudamm wird mehr als 18 mal so viel Energie liefern wie ein Atomkraftwerk, und zwar ohne Schadstoffe zu produzieren. Insgesamt werden 26 Turbinen eine Leistung erbringen, die etwa bei 85 Millionen Kilowattstunden liegen wird. Die Kosten des Projekts liegen zwischen 28 und 75 Milliarden Dollar. Der Bau begann 1994 und wird voraussichtlich im Jahre 2009 abgeschlossen sein.

Der Staudamm ist einer der Projekte, bei dem die Lager eindeutig zweigespalten sind. Die einen befürworten das Projekt ohne jegliche Abschweife. Die anderen lehnen es komplett ab. Die Argumente gegen den Staudamm sind, dass wenn der Staudamm mal brechen sollte, etwa 100 Millionen Menschen ertrinken würden. Und die Erdachse könnte sich durch die plötzliche Verlagerung der Wassermassen verschieben.

Auch gibt es noch einige andere Probleme:

Der Staudamm liegt in einem Erdbebengefährdeten Gebiet.

Extra dafür wurde ein spezieller Beton entwickelt. Die 27 Millionen Kubikmeter Beton die verarbeitet werden, sollen mindestens ein Erdbeben der Stärke 7 aushalten. Der Staudamm ist ein wichtiges Projekt, der die moderne Architektur wiederspiegelt. Er bringt viele positive Faktoren mit sich:

Zum einen werden jährlich 40 bis 50 Millionen Tonnen Kohle eingespart, und daraus folgt eine erhebliche Reduktion von Schadstoffemissionen wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickoxide und Asche, die sich aus der Kohleverfeuerung ergeben.

Zum Zweiten wird der Damm zur Flutenkontrolle eingesetzt. In den letzten 2000 Jahren trat der Jangtsekiang über 200 mal über die Ufer. 1931 und 1935 kamen bei den Überschwemmungen jeweils 140.000 Menschen ums Leben. 1954 verloren weitere 54.000 Menschen Ihr Leben, und mehr als 19 Millionen verloren ihr Haus. Und zum Dritten wird dort ein interessanter Wirtschaftsstandort erschaffen. Zum Beispiel soll hier der größte Hafen der Welt entstehen.37 Somit sieht man, das auch öffentliche Projekte moderne Architektur sein können. Es wird in Zukunft Energie gespart werden, was auch dringend nötig ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bild vom Bau des Staudamms

Abbildung 5: PM 9/00, S. 11

4.3. Geplante Projekte in der Zukunft

Auch in Zukunft werden Projekte stattfinden und stattfinden müssen, die die Bevölkerungsentwicklung und die daraus resultierenden Folgen behandeln.

4.3.1. Stadt auf dem Wasser

Ein geplantes Projekt ist das „Freedom Ship“, eine Stadt auf dem Wasser.

Der amerikanische Ingenieur Norman Nixon entwickelte eine schwimmende Stadt für 80.000 Menschen. Das Schiff soll 1 Meile (~1,61 km) lang und 230 Meter breit werden. Die Höhe soll in etwa 25 bis 30 Stockwerke sein (~110 Meter). Die Hauptaufgaben des Schiffes sollen sein, mobilen Platz zum Leben zu schaffen, und kein Bauland zu beanspruchen. Außerdem soll es eine zollfreie Zone darstellen, die billige Wohnungen ermöglicht. Ein Appartement soll zwischen 400.000 DM und 12 Millionen DM kosten. Außerdem sollen für alle Bewohner des Schiffes Arbeitsplätze vorhanden sein, ebenso wie ein eigener Flughafen. Schulen, Krankenhäuser, Schwimmbäder und Parkanlagen mit 50 ha Gesamtfläche, sowie eine eigene Universität und ein Yachthafen sind ebenso vorhanden. Der Antrieb des Schiffes ist allerdings nicht als revolutionär zu bezeichnen. Hundert ganz normale Dieselmotoren sollen das Schiff antreiben. Innerhalb von zwei Jahren soll das „Freedomship“ um den ganzen Globus fahren.

Es ist bereits möglich, sich für eine Wohnung registrieren zu lassen, allerdings ist noch kein fester Termin für den Baubeginn festgesetzt. Vorgesehen ist ein Termin in ungefähr zwei Jahren.38

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: www.freedomship.com

4.3.2. Stadt in der Luft

Eine exotische, wohl nicht verwirklichbare Variante einer Stadt der Zukunft ist die Vision von Bob Bigelow. Der amerikanische Millionär sammelt derzeit Geld für ein 700 Meter langes und flugtaugliches „mobile home“. 100 Menschen sollen an Bord dieses Fluggerätes leben, die dann die Erde, und später auch den Mond umkreisen werden.39

4.2.3. Wolkenkratzer - Städte

Der Bau von Wolkenkratzern ist die wohl wahrscheinlichste und die am meisten praktizierteste Möglichkeit von Raumsparmaßnahmen im Bereich des Wohnens. Im folgenden Abschnitt zeige ich zwei Wolkenkratzer, deren Bau sicher beziehungsweise schon eingeleitet worden ist:

MTR Tower - Hong Kong

Der Baubeginn des MTR - Towers in Hong - Kong wurde bereits eingeleitet. Die Fertigstellung soll im Jahre 2006 sein. 102 Stockwerke wird dieses Gebäude bei einer Höhe von 580 Metern haben.

Der Gesamte Tower wird eine Fläche von etwa 800.000 Quadratmeter haben, wovon etwa 500.000 Quadratmeter Büros und Geschäfte, 200.000 Quadratmeter Wohnungen und 100.000 Quadratmeter ein Hotel sind.

Eine Solarenergienutzungsanlage und eine Aussichtshalle sind auf den obersten Hundert Metern des Gebäudes unter einer Glaspyramide angebracht.

Der MTR - Tower wird das höchste Gebäude Asiens sein, aber nicht das höchste Gebäude der Welt.40

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: www.ncbi.com/_XMCM/ytpoon/future.html

7 South Dearborn - Chicago

Der Baubeginn des 7SD Towers war am 1. Juli 2000. Das Gebäude wird, zumindest vorrübergehend, das höchste Gebäude der Welt sein. Die Höhe wird genau 2000 Feet (=610 Meter) betragen. Das Gebäude wird 112 Stockwerke haben. Davon werden 46 nur für Wohnungen zur Verfügung stehen. Allein 12 werden als Parkhaus genutzt, 10 Stockwerke nur für Technik und 34 für Geschäfte, Büros und Lager.

3 Stockwerke benutzt man als Stützpfeiler, die wegen der Statik notwendig sind. Auf 12 Stockwerken werden Fernsehund Radiostationen ihr Zuhause finden.

Es gab an diesem Gebäude nur ein Detail, das die Stadtväter störte, und zwar dass es im ganzen Gebäude keine Aussichtsplattform oder irgendwelche andere Einrichtungen für Touristen gibt. Somit geht der Stadt Chicago eine wichtige Geldeinnahmequelle verloren, und zwar die des höchsten Gebäudes der Welt.41

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: www.worldstalles.com/96/7sd.html

5. Materialien für ein Haus der Zukunft

5.1. Dämmstoffe

Einer der wichtigsten Punkte für das Thema umweltbewusstes Bauen ist die Dämmung der Häuser. Ohne eine vernünftige Dämmung ist der Energieverbrauch viel höher als mit einer richtigen Dämmung.

Im folgenden Abschnitt werden verschiedene Dämmmaterialien aufgezeigt.

Kork - Wärmedämmsystem

Ein Dämmsystem, das zum größten Teil aus naturbelassenen Materialien besteht, ist das Kork - Wärmedämmsystem. Es besteht aus: (Aufbau ab Mauerwerk) Haft- und Armierungsmörtel 605, 4 - 16 cm Korkplatte, Schraubdübel, Haft- und Armierungsmörtel 605, Armierungsgewebe (hochreißfest), Putzgrund, Lithin - Edelputz, Silikat - Außenanstrich 790/795 oder Silikonharz - Fassadenfarbe 770.42

1. Decke
2. Schraubdübel
3. Klebemasse
4. Korkplatte
5. Armierungsmasse und Glasfasergewebe
6. Schlussbeschichtung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9 aus: STO - Gedämmte Fassadensysteme ´99

Gedämmtes Fassadensystem mit Polystyrol - Hartschaum

„Das System ist gleichermaßen für Alt- und Neubauten geeignet. Als Dämmstoff wird eine Polystyrol-Hartschaumplatte verwendet.“43 Dieses System kann entweder gedübelt, geklebt oder schienenbefestigt sein.

Ein Detail dieses Systems ist ähnlich der Abbildung 2, nur das anstatt der Korkplatte die Polystyrol-Hartschaumplatte (=Styropor) verwendet wird.

Dieses System ist geeignet bis zu einer Höhe bis zu maximal 22 Metern und für Altund Neubauten.

Das Polystyrol - Hartschaumsystem ist erhältlich in Stärken von 2 bis 20 cm.

Nach Praxiserfahrungen ist die Haltbarkeit der Polystyrol-Hartschaumplatte je nach Stärke der Platte zwischen 12 und 35 Jahre.44

Gedämmtes Fassadensystem mit Steinwolle

Der Unterschied zu einem System, bei dem als Dämmstoff Styropor verwendet wird ist, dass das Fassadensystem mit Steinwolle auch bei Höhen über 22 Metern angewendet werden kann. Eine Höhe von 100 Metern ist hier ohne weiteres möglich und anwendbar ist das System bei Alt- und bei Neubauten. Außer Steinwolle kann man auch Steinlamellen zum Dämmen verwenden. Diese sind kostengünstiger und anpassungsfähiger an runde Baukörper im Gegensatz zur Steinwolle.

Auch bei der Steinwolle/Steinlamelle ist das Detail das gleiche wie bei Abbildung 2, bis auf das der Dämmstoff nicht Kork, sondern Steinwolle bzw. Steinlamelle ist. Erhältlich ist dieses System in Stärken zwischen 6 und 24 cm. Die Haltbarkeit liegt zwischen 10 und 18 Jahre.45

Gedämmtes Fassadensystem mit Mineralschaumplatte

Die Mineralschaumplatte besteht aus einer Kalk - Zement Mischung. Der Dämmstoff ist massehydrophobiert (d.h. wasserabweisend aber nicht wasserdicht). Auch bei diesem System sind Bauwerkshöhen bis zu 100 Metern möglich, allerdings darf hier nicht geklebt werden. Es ist nötig die Dämmplatten fest zu dübeln. Die Verwendung bei Alt - und Neubauten ist auch hier möglich.

Das Detail siehe Abbildung 2 gilt auch hier, nur das der Dämmstoff wieder ein anderer ist, nämlich die Mineralschaumplatte statt des Korks.

Erhältlich ist dieses System in Stärken von 8, 10, 12 und 16 cm. Die Haltbarkeit liegt bei ungefähr fünf Jahren.46

Gedämmtes Fassadensystem mit lichtdurchlässiger Kapillarplatte

Eine neue Entwicklung im Bereich der Dämmung ist die zur Solarnutzung ausgelegten Kapillarplatte mit transparentem Glasputz.

Es besteht aus einer schwarzen Absorberschicht (=Kleber), einer lichtdurchlässigen Kapillarplatte aus Polycarbonat und einer Schlussbeschichtung aus transparentem Glasputz. Geeignet ist dieses System ebenfalls für Alt- und Neubauten.

Eine kleine Einschränkung ist hier bei der Bauwerkshöhe gegeben. Das Haus darf maximal eine Höhe von zwei Vollgeschossen haben. Bei Höhen bis 22 Metern ist derzeit eine Zustimmung im Einzelfall erforderlich.

Die Dämmstoffstärke liegt hier bei 6 bis 20 cm. Die Haltbarkeit ist im Moment nur bei vier Jahren, woran im Moment allerdings noch gearbeitet wird. Die Abbildung eines Systems mit Kapillarplatte wird auf der nächsten Seite gezeigt.47

Vergleich von Baukosten

1. 36,5 cm HLZ, 1,0 cm Innenputz, 5,0 cm Außenputz: ca. 375 DM pro m
2. 36,5 cm Porenbetonstein, 1,0 cm I.putz, 2,0 cm Außenputz: ca. 290 DM pro m
3. 17,5 cm KS, 1,0 cm I.putz, 12,0 cm Wärmedämmverbundsystem: ca. 210 DM p. m
4. 24,0 cm KS, 1,0 cm I.putz, 12,0 cm Wärmedämmverbundsystem: ca. 240 DM p. m

1. Mauerwerk
2. Baukleber (Klebemörtel)
3. Hydraulisch abbindender Spachtel, schwarz getönt, zur Herstellung der Absorberfläche
4. Lichtdurchlässige Kapillarplatte und transparenter Glasputz
5. Polystyrol-Hartschaumplatte
6. Armierungsputz
7. Glasfasergewebe
8. Außenputz

Abbildung 3 aus STO - Gedämmte Fassadensysteme ´99

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10 aus STO - Gedämmte Fassadensysteme ´99, S. 54

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 8 aus STO - Wärmedämmsysteme ´99, S. 22/23

5.2. Andere Materialien

Es gibt viele Möglichkeiten die Niedrigenergie- oder Passivhäuser umweltbewusst zu gestalten.

Dachbegrünungen

Dachbegrünungen verschönern nicht nur das Aussehen von Häusern, sie haben auch einen sinnvollen Nutzen. Grünpflanzen produzieren aus CO2 den zum Leben benötigten Sauerstoff.

Das Gründach gewinnt Grünflächen zurück, die durch Baulandnutzung verloren gingen. Außerdem schützen Gründachflächen vor UV - Bestrahlung und dadurch vor extremen Temperaturschwankungen und es stellt eine zusätzliche Wärmeisolierung dar. Auch verlängern sie die Lebensdauer von Dächern. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Niederschlagswasser gespeichert wird, und somit das Kanalnetz entlastet, und außerdem kann das Wasser in eine Einrichtung zur Regenwassernutzung geleitet werden (nächster Punkt). Die Schallemissionen werden zudem auch noch messbar verringert.

Der Aufbau begrünter Dächer sieht normalerweise immer gleich aus:

Dachdichtung, Trenn- und Wurzelschutzfolie, Schutz- und Drainagenbahn, Substratschicht, Pflanzung48

Die folgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Gründaches.

1. Vegetation: trockenresistente, sonnenhungrige Vegetation
2. Substratschicht
3. Schutz- und Drainagenbahn
4. Wurzelschutzbahn
5. Trenn- und Schutzvlies

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 11 aus BECO - Broschüre, Gründach

Wie schon oben erwähnt, kann das Regenwasser für eine Einrichtung für Regenwassernutzung benutzt werden.

Die folgende Abbildung zeigt die Dachentwässerung bei einem Gründach

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 12 aus BECO - Broschüre, Gründach

Regenwassernutzung

Das Regenwasser wurde in der Vergangenheit vernachlässigt. Mittlerweile gibt es Systeme, mit denen es möglich ist, das Regenwasser sinnvoll zu nutzen. Es ist möglich die Toilettenspülung und die Waschmaschine mit Regenwasser zu betreiben. Außerdem kann das Regenwasser als Gartenwasser verwendet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 13 aus http:// www.schulder.com/rwn/01main_rwn.html

Das Regenwasser wird direkt vom Dach durch Leitungen in eine Zisterne geleitet und gesammelt. Von dort wird das Wasser in das Haus gepumpt und dort für Toilettenspülung und Waschmaschinen genutzt.

Warum Regenwassernutzung

Über 97 % der auf der Erde insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometer Wasser sind für den Menschen ungenießbares Salzwasser. Von den restlichen knapp 3 % Trinkwasser auf der Erde sind ungefähr 90 % an den Polen als Eis und Gletscher gebunden. Der Wasseranteil, der nutzbar ist, liegt also nur bei ungefähr 0,3 % des gesamten Wasservorkommens auf unserer Erde. Durch die vermehrte Verwendung von Düngemitteln und Umweltgiften wird die Aufbereitung des Wassers immer kostspieliger und schwieriger. Die Substitution von Trinkwasser durch Regenwasser gewinnt dadurch zunehmend an Bedeutung, dass immer mehr Menschen die auf unserer Erde leben auch immer mehr Wasser verbrauchen. „Jeder verbrauchte Liter Regenwasser spart einen Liter Trinkwasser und [...] Geld“.49 Das Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, das wir Menschen brauchen. Die Bereitstellung von genügend Trinkwasser wird in der Zukunft ein Problem darstellen, wenn weiter so verschwenderisch damit umgegangen wird wie heute. Das führt dazu, das Trinkwasser gespart werden muss. Zusätzlich dazu, dass das Trinkwasser immer kostbarer wird, wird es auch immer teurer. Auch dies führt unumgänglich zu Sparmaßnahmen. Oft sind diese mit Komforteinbußen verbunden.

Wassersparen kann auf mehrere Weisen erfolgen:

- „durch eine Änderung im Verbraucherverhalten,
- durch den Austausch veralteter Installationen durch moderne wassersparende Installationen und
- durch die Nutzung von Regenwasser“50

Wenn man die ersten beiden genannten Methoden ohne Abstriche im Privathaushalt einsetzt und beachtet, dann dadurch bereits der Trinkwasserverbrauch um ca. 30% bis 50 % gesenkt werden.

Verbrauch von Wasser:

46 l Toilettenspülung

43 l Baden/Duschen

17 l Wachmaschine

10 l Putzen/Autowaschen

9 l Geschirrspülen

9 l Körperpflege

5 l Garten gießen

3 l Kochen/Essen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 14 aus http://www.resotech.de/regen.htm

Aus dieser Tabelle lässt sich erkennen, das eine Person in einem durchschnittlichen Haushalt in Deutschland ungefähr 141 Liter Wasser täglich verbraucht. Durch die Benutzung von Regenwasser kann das Trinkwasser bei den größten Verbrauchern im Haushalt eingespart werden. Das macht noch mal etwa 70 Liter täglich aus, die gespart werden können, was ungefähr die Hälfte des gesamten Tageswasserbedarfes ist.51

Eine optimale Lösung zur Nutzung von Regenwasser bietet ein System, das sowohl das Regenwasser vom Hausdach als auch das Wasser das versickert nützt.52

Viele Menschen denken, das die Benutzung von Regenwasser bei Toilettenspülungen und Waschmaschinen nicht möglich beziehungsweise unhygienisch wäre. Das ist nicht so. Bei den Toiletten ergibt sich sogar der positive Faktor, das kein Urinstein die Toilette verschmutzt. Und bei den Waschmaschinen haben Untersuchungen ergeben, das hygienische Bedenken unbegründet sind. Auch hier ergibt sich sogar ein Vorteil. Durch das weiche Wasser wird Waschmittel eingespart, und das ist kostengünstiger und es ist ein Vorteil für die Umwelt, da weniger Phosphate von Waschmitteln in das Grundwasser gelangen.53

Durch den Gebrauch von Regenwasser wird natürlich auch Geld gespart. Zum einen wird natürlich weniger Trinkwasser benötigt, und zum anderen benötigt man in Kommunen mit einem Trennsystem beim Kanal keinen zusätzlichen Kanal fürs Regenwasser. Auch dies sind große Einsparungen bei den Baukosten. Somit ist es sinnvoll, nicht nur von der ökologischen Seite, ein System zur Regenwassernutzung in Betracht zu ziehen. Auf Dauer ist dies sicher eine Möglichkeit, den Trinkwasserverbrauch der Welt um ein vielfaches zu minimieren.

Sonnenenergienutzung

Für die Nutzung der Energie der Sonne gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Durch steigende Preise bei Öl und Gas und vor allem auch wegen den ökologischen Aspekten ist es sinnvoll, sich die Sonnenenergie zu nutze zu machen.

Solaranlage

Eine Möglichkeit ist die Solaranlage. In einem Sonnenkollektor wird die durch die Sonne einfallende Strahlungsenergie von einem Absorber aufgefangen und dann an die Solarflüssigkeit abgegeben. „In einem geschlossenen Kreislauf wird die gewonnene Energie über den Solartauscher an einen Wärmespeicher abgegeben.“54 Durch eine eingebaute elektronische Steuerung schaltet die Pumpe des Solarkreislaufes immer dann ein, wenn die Kollektortemperatur über einem bestimmten Wert der Speichertemperatur liegt.55

Mit einer Solaranlage lassen sich ungefähr 30 % der Heizenergie sparen und sie entlasten die Umwelt. Außerdem verlängern sie die Lebensdauer der Heizung und sie verringert die Wartungskosten.

Diese Tabelle zeigt, dass man bei ausreichender Dimensionierung der Solaranlage in den Sommermonaten keine weiteren Heizquellen benötigt. Und sogar im Winter wird durch die Anlage noch Energie erzeugt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 8 aus www.resotech.de/solar.htm

Normalerweise wird eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung genutzt. Über das gesamte Jahr hinweg betrachtet kann die Solaranlage bei normalem Wetter ungefähr 80 % des Warmwasserbedarfs abdecken.56

„Und das beste ... die Sonne stellt keine Rechnung!!“57 Photovoltaikanlagen

Das Bauprinzip einer Photovoltaik-Anlage ist gleich dem einer Diode. Es wird ein Übergang zwischen zwei unterschiedlich geladenen Platten durch Dotierung geschaffen. Eine Platte ist positiv, die andere negativ geladen. Die Herstellung solcher Platten geschieht durch die gezielte Verunreinigung von Silizium durch Fremdatome.

„Ein Photon überträgt seine Energie an ein Elektron. Das Elektron gerät in Schwingung und löst sich vom Atom. Hierdurch fehlt dem Atom an dieser Stelle ein Elektron (ein sog. Loch). Das dadurch positiv geladene Atom zieht wiederum ein anderes Elektron an. Durch die Wanderung des Lochs bzw. des Elektrons entsteht eine elektrische Spannung.“58

Es gibt verschiedene Typen von Photovoltaikanlagen. Je nach Art des Kristalls unterscheidet man drei Zelltypen: monokristallin, polykristallin und amorph. „Zur Herstellung von monokristallinen Siliziumzellen benötigt man hochreines Silizium. Aus einer Siliziumschmelze werden einkristalline Stäbe gezogen und anschließend in dünne Scheiben gesägt. Dieses Herstellungsverfahren garantiert relativ hohe Wirkungsgrade. Kostengünstiger ist die Herstellung von polykristallinen Zellen. Dabei wird flüssiges Silizium in Blöcke gegossen, die anschließend in Scheiben gesät werden. Bei der Erstarrung des Materials bilden sich unterschiedlich große Kristallstrukturen aus, an deren Grenzen Defekte auftreten. Diese Kristalldefekte haben einen geringeren Wirkungsgrad der Solarzelle zur Folge. Wird aus Glas oder anderes Substratmaterial eine Siliziumschicht abgeschieden, spricht man von amorphen- oder Dünnschichtzellen. Die Schichtdicken betragen weniger als einen Mikrometer [...], so dass die Produktionskosten allein wegen geringeren Materialkosten niedriger sind. Die Wirkungsgrade amorpher Zellen liegen allerdings noch weit unter denen der anderen beiden Zelltypen. Anwendung finden sie vor allem im Kleinleistungsbereich (Uhren, Taschenrechner) oder als Fassadenelemente.“59

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ansicht einer Photovoltaikanlage

Abbildung 15: www.resotech.de/photovol1.htm

Die Leistungsfähigkeit einer Solarzelle ist abhängig von der beleuchteten Fläche, wobei in der Regel eine Beleuchtung von 40 % ausreicht, um ein Maximum an Leistung zu erzeugen.

Außerdem ist die Leistungsfähigkeit abhängig von der Belastung im Zusammenhang mit der Stromstärke und der Spannung. Die Spannung ist bei geringer Belastung am größten und die Stromstärke ist bei maximaler Belastung am höchsten (Ohmsches Gesetz). Die erbrachte Leistung einer Zelle ist nicht bei jeder Belastung konstant. Es tritt ein MPP (Maximum - Power - Point) bei ungefähr 0,3 V auf, bei dem die volle Leistung erbracht wird.

Des weiteren ist die Leistungsfähigkeit abhängig von der Entfernung der Lichtquelle. Hier gilt das Quadratische Abstandsgesetz: „wird die durch das Licht zurückzulegende Strecke halbiert, quadriert sich die Energie des auftreffenden Lichtes.“60

Ein weiterer Abhängigkeitsfaktor ist der Einfallswinkel des Lichtes. Bis zu einem Winkel von ca. 60° ist der ist die Leistungsfähigkeit optimal.

Die Leistungsfähigkeit ist zudem auch abhängig von der Temperatur. Je höher die Temperatur desto niedriger die Leistung. Die Idealbedingung liegt bei ungefähr 25°. Und ein letzter Abhängigkeitsfaktor ist die Farbe, beziehungsweise die Wellenlänge des Lichtes. Je kurzwelliger und energiereicher die Strahlung, desto höher der Wirkungsgrad.

Übersichtüber den Wirkungsgrad:

„Eine Solarzelle nutzt den Effekt, dass Photonen (Lichtteilchen) beim Auftreffen auf einen Halbleiter Elektronen lösen können. Dieser Effekt ist aber abhängig von der Energie, die das Photon hat.“61 Wenn zu wenig Energie vorhanden ist, dann kommt dieser Effekt nicht zustande. Falls zu viel Energie vorhanden ist, dann wird die überschüssige Energie ungenutzt in Wärme umgewandelt. Bei einer durchschnittlichen polykristallinen Siliziumzelle ist nur ein Anteil von 42 % des Sonnenlichtes in elektrische Energie umwandelbar. Durch den Transport der Ladungen durch die Platten treten Verluste von 28,5 % auf. Somit ergibt sich ein Wirkungsgrad von 13,5 % für die Solarzelle. 3,5 % Verlust ergeben sich durch Reflexion des Lichtes an der Schutzglasscheibe und durch Abschattungseffekte. Da die elektrische Energie der Solarzellen in Form von Gleichstrom geliefert wird, muss sie über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden. Die Leitungs- und Umformungunsverluste betragen ungefähr 1 %. Daraus ergibt sich dann für eine Photovoltaikanlage auf dem heutigen Stand der Technik ein Wirkungsgrad von etwa 9 %.62

Somit stellt sich die Frage, ob sich eine Photovoltaikanlage überhaupt auszahlt.

Aber jeder Strom, der nicht aus dem öffentlichen Stromnetz entnommen wird, spart Geld. Eine Photovoltaikanlage rechnet sich auf jeden Fall.

Wenn alle Häuser auf den Dächern Photovoltaikanlagen hätten, dann wären die Atomkraftwerke gezwungen, ihre Leistung herunterzufahren, und so würde auch die Umwelt geschont werden. Sinnvoll sind die Anlagen somit immer.

6. Zusammenfassung

Das Thema der Bevölkerungsentwicklung hat großen Einfluss auf den Bereich der Architektur. Die Anzahl der Menschen auf unserem Planeten wird vermutlich weiter ansteigen. Die meisten Projektionen für die Zukunft gehen zumindest davon aus, das die Zahlen steigen werden, wenn nichts dagegen gemacht wird. Die Forderungen der verschiedensten Organisationen müssen umgesetzt werden, es müssen die benötigten Gelder bereitgestellt werden, damit die Verhütungsmittel für die Dritte Welt beziehungsweise für die Entwicklungsländer angeschafft werden können. Außerdem muss dafür gesorgt werden, dass die Alphabetisierung in den Entwicklungsländern ansteigt, da dies auch einen Zusammenhang mit der steigenden Bevölkerungsentwicklung hat, wie in den vorangegangenen Teilen dieser Seminararbeit bereits ausführlich erwähnt wurde.

Sobald alle nötigen Maßnahmen durchgeführt werden, wird sich auch das Problem mit den steigenden Bevölkerungszahlen in den Griff bekommen lassen. Da es aber sicherlich noch einige Zeit dauern wird, bis die Maßnahmen Wirkung zeigen, und das Bauland immer knapper werden wird, müssen neue Möglichkeiten gefunden werden, wie wir Platz und Energie sparen können.

Um Energie zu sparen, sind das Niedrigenergiehaus und das Passivhaus geeignete Möglichkeiten. Es wird dadurch viel Energie eingespart. Außerdem werden durch neue Materialien und die richtige Dämmung am Haus ebenfalls einiges an Energie eingespart. Durch Maßnahmen wie die Nutzung von Regenwasser kann auch das teure Trinkwasser an Stellen eingespart werden, wo die Verwendung von Trinkwasser überhaupt nicht von Nöten ist, wie bei der Toilettenspülung zum Beispiel. Und die Anbringung von Solarkollektoren auf den Hausdächern kann ebenfalls Energie für den Haushalt produzieren, die dann nicht von den Atomkraftwerken hergestellt werden muss. Auch so wird die Umwelt weniger belastet und Energie eingespart.

Und da das Bauland in Zukunft immer knapper sein wird, haben einige Architekten und Ingenieure schon heute Ideen für Projekte, die in naher oder ferner Zukunft verwirklicht werden. Wolkenkratzer sind genauso wie die Schaffung von künstlichen Inseln und schwimmfähiger Städte realistische Möglichkeiten, zur Unterbringung von Menschen auf kleinst möglicher beanspruchter Landfläche. Es wird ja bereits in vielen Teilen der Welt praktiziert. Die flugfähige Stadt ist allerdings eher als eine Idee von Utopisten anzusehen, und ist nicht im Bereich des realisierbaren anzusetzen, aber wer weiß, was die Zukunft bringt?

7. Glossar

k - Wert: Maßzahl für den Wärmestrom der durch eine Fläche von 1m2eines Bauteils des Gebäudeäußeren

DSE: Deutsche Stiftung für Internationale Entwicklung

UNFPA: United Nations Population Fund

UNO: United Nations Organisation

NNF: Netto - Nutzfläche, Neben - Nutzfläche

ECOPOP: Association Ecologie et Population = Vereinigung Umwelt und Bevölkerung

WSVO: Wärmeschutzverordnung

SBN: Schwedische Wärmeschutzverordnung 1980

Hydrophop: Wasserabweisend (Regenabweisend), jedoch nicht wasserdicht

Absorber: Stoff, der etwas in sich aufnimmt, hier: Kleber/Aufnahme der Wärme

Polystyrol - Hartschaumplatte: Platte aus Styropor

Rohdichte: wird meistens angegeben in kg/dm³, Raumgewicht eines trockenen Baustoffs einschließlich Poren und Zwischenräumen in Kilogramm pro Kubikdezimeter

Armierung: Putzuntergrund, damit der Putz hält Substratschicht: Unterlage, Nährboden

Drainagen: Wasserabweisende und wegführende Schicht

HLZ: Hochlochziegel

KS: Kalksandstein

Trennsystem: Kanalsystem bei dem Regenwasser- und Schmutzwasserkanal getrennt sind (im Gegensatz zum Mischsystem: Regen- und Schmutzwasser in einem Kanal)

Dotierung: In ein Elektronengitter vom Silizium wird ein Atom, welches ein Bindungselektron mehr oder weniger besitzt, eingebaut

Photon: Lichtteilchen

8. Quellenverzeichnis

Zu Punkt 3.

- UNFPA/DSE, Weltbevölkerungsbericht 1994/1997 http://www.dse.de/aktuell/unfpa.htm, Aufgerufen am 07.10.2000
- UNFPA/DSE, Weltbevölkerungsbericht 1999 http://www.dse.de/aktuell/unfpa99.htm, Aufgerufen am 07.10.2000
- UNO, Pressemitteilung POP/608, 1996 http://srch1.un.org:80/plweb- cgi/fastweb?state_id=971121819&view=unsearch&numhitsfound=1&query=POP%2F608&& docid=321&docdb=pr1996&dbname=web&sorting=BYRELEVANCE&operator=adj&Template Name=predoc.tmpl&setCookie=1, Aufgerufen am 09.10.2000
- UNO, Pressemitteilung GA/SHC/3384, 1996 http://srch1.un.org:80/plweb- cgi/fastweb?state_id=971121929&view=unsearch&numhitsfound=4&query=GA%2FSHC%2 F3384&&docid=1856&docdb=pr1996&dbname=web&sorting=BYRELEVANCE&operator=adj &TemplateName=predoc.tmpl&setCookie=1, Aufgerufen am 09.10.2000
- UNFPA Infocenter http://www.unfpa.org/modules/intercenter/index.htm, Aufgerufen am 09.10.2000
- UNFPA, Weltbevölkerungsbericht 1994 http://www.unfpa.org/icpd/round%26meetings/ny_adolescent/reports/adoles.htm, Aufgerufen am 09.10.2000
- Institut Ecopop Schweiz, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000 http://www.ecopop.ch/weltbev.html, Aufgerufen am 18.09.2000

Zu Punkt 4.

- Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Niedrigenergiehaus, aktualisiert am 12.09.2000 http://www.iwu.de, Aufgerufen am 07.10.2000
- Das Haus Online, Magazin rund um das Bauen, http://www.haus.de, Aufgerufen am 05.10.2000
- Solarlexikon, Begriffserklärung zu Fachbegriffen aus dem Bauwesen, 19.09.2000 http://www.solarserver.de/lexikon/lexikonk.html#k_wert
- Berichte über die moderne Architektur in Großstädten, geplante Projekte http://www.br-online.de/kultur/kunst/archiv/architektur/index.html, Aufgerufen am 22.09.2000
- PM - Online, Architektur der Zukunft, Energie http://www.pm-magazin.de, Aufgerufen am 06.09.2000
- Das Niedrigenergiehaus, W. Feist, C.F. Müller Verlag Informationen rund ums Thema Niedrigenergiehaus
- PM - Magazin, Gruhner+Jahr AG&Co, September 2000 Berichte über den Bau des Staudamms am Jangtsekiang
- Diercke Weltatlas, 3. Auflage 1992, Westermann Verlag Kartenauszüge Hong Kong und Tokyo
- Das moderne Lexikon, Band 14, 1981, Bertelsmann Paris
- Niedrigenergiehäuser - Energiesparinformationen, 1994 Hessisches Institut für Umwelt, Energie und Bundsangelegenheiten
- Haus der Zukunft - Impulsprogramm und Nachhaltig Wirtschaften, 2000 Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr, at:sd, Österreich
- Offizielle Website vom Projekt Freedomship http://www.freedomship.com, Aufgerufen am 07.10.2000
- Passivhaus Institut Darmstadt, aktualisiert am 06.09.2000, 08.10.2000 http://www.passiv.de, Aufgerufen am 01.10.2000
- MTR - Tower, Hong - Kong http://www.ncbi.com/_XMCM/ytpoon/future.html, Aufgerufen am 14.10.2000
- 7 South Dearborn, Chicago http://www.worldstalles.com/96/7sd.html, Aufgerufen am 14.10.2000

Zu Punkt 5.

- Firma Hasit Trockenmörtel GmbH & Co. KG, Landshuter Str. 30, 85356 Freising Kork - Wärmedämmsystem
- STO, Wärmegedämmte Fassadensysteme ´99, 2. Auflage, Stand: Juni 1999 verschiedene Wärmedämmsysteme
- BECO, Gründach, Bernmüller & Co GmbH, Rotterdamer Str. 7, 90451 Nürnberg Informationen zum Aufbau von Dachbegrünungen
- Firma Schulder, Regenwassernutzung, Einführung http://www.schulder.com/rwn/1/01.1main_oeko_rwn.html, Aufgerufen am 11.10.2000
- Firma Schulder, Regenwassernutzung, Sinn http://www.schulder.com/rwn/01main_rwn.html
- Firma ReSoTec GbR, Regenwasser, Solartechnik, Stand: 23.06.2000 http://www.resotech.de/regen.htm, Aufgerufen am 11.10.2000
- Firma ReSoTec GbR, Regenwasser, Solartechnik, Stand: 23.06.2000 http://www.resotech.de/solar.htm, Aufgerufen am 12.10.2000
- Firma ReSoTec GbR, Regenwasser, Solartechnik, Stand: 23.06.2000 http://www.resotech.de/photovol1.htm, Aufgerufen am 13.10.2000

9. Selbstständigkeitserklärung

Hiermit bestätige Ich, Bertram Wachinger, dass ich diese Arbeit selbst verfasst habe. Alle verwendete Quellen sind angegeben und alle zitierten Stellen wurden ausdrücklich ausgewiesen.

Daten:

Thema:

Utopie - Jahrtausendwechsel

Architektur und Städtebau der Zukunft im Zusammenhang mit der Bevölkerungsentwicklung

Im Fach:

Sozialkunde/Technologie

Von:

Bertram Wachinger

Schule:

Städtische Berufsoberschule Augsburg Klasse 13

Schuljahr: 2000/2001 Arbeitszeit:

Juli bis Oktober 2000

Abgabetermin:

16. Oktober 2000

[...]


1 Vgl. DSE, Weltbevölkerungsbericht der UNFPA, 1994/1997

2 DSE, Weltbevölkerungsbericht der UNFPA, 1994/1997

3 Vgl. DSE, Weltbevölkerungsbericht der UNFPA, 1999

4 Vgl. UNO, Press Release, POP/608, 1996

5 Vgl. UNO, Press Release, GA/SHC/3384, 1996

6 Vgl. DSE, Weltbevölkerungsbericht der UNFPA, 1994/1997

7 Vgl. DSE, Weltbevölkerungsbericht der UNFPA, 1994/1997

8 Vgl. ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

9 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

10 Vgl. ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

11 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

12 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

13 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

14 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

15 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

16 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

17 Vgl. ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

18 Vgl. ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

19 ECOPOP, Entwicklung der Weltbevölkerung, 2000

20 Vgl. IWU

21 Das Niedrigenergiehaus

22 Solarlexikon

23 Das Haus Online

24 Vgl. IWU

25 Haus der Zukunft, Broschüre at:sd, 2000

26 Passivhaus Institut Darmstadt

27 Vgl. Passivhaus Institut Darmstadt

28 Passivhaus Institut Darmstadt

29 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

30 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

31 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

32 Vgl. Das moderne Lexikon, Band 14, Hrsg. Institut Bertelsmann, 1981, S. 156

33 MSN Encarta

34 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

35 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

36 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

37 Vgl. br-online, Architektur der Jahrtausendwende

38 Vgl. www.freedomship.de, PM September 2000, S.84

39 Vgl. PM September 2000, S.84

40 Vgl. www.members.nbci.com/_XMCM/ytpoon/future.html

41 Vgl. www.worldstallest.com/96/7sd.html

42 Firma HASIT

43 STO, S. 28

44 Vgl. STO, S. 28 und S. 163

45 Vgl. STO, S. 40

46 Vgl. STO, S. 46

47 Vgl. STO, S. 52

48 Vgl. BECO - Broschüre, Gründach

49 www.resotech.de/regen.htm

50 www.schulder.com/rwn/1/01.1main_oeko_rwn.html

51 Vgl. www.resotech.de/regen.htm

52 Vgl. www.schulder.de

53 Vgl. www.resotech.de/regen.htm

54 www.resotech.de/solar.htm

55 Vgl. www.resotech.de/solar.htm

56 Vgl. www.resotech.de/solar.htm

57 www.resotech.de/solar.htm

58 www-resotech.de/photovol1.htm

59 www.resotech.de/photovol1.htm

60 www.resotech.de/photovol1.htm

61 www.resotech.de/photovol1.htm

62 Vgl. www.resotech.de/photovol1.htm

34 von 34 Seiten

Details

Titel
Architektur und Städtebau der Zukunft im Zusammenhang mir der Bevölkerungsentwicklung
Autor
Jahr
2000
Seiten
34
Katalognummer
V100996
Dateigröße
5980 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Geschrieben für die Seminararbeit der 13. Klasse BOS im Fachbereich Technologie/Sozialkunde.
Schlagworte
Architektur, Städtebau, Zukunft, Zusammenhang, Bevölkerungsentwicklung
Arbeit zitieren
Bertram Wachinger (Autor), 2000, Architektur und Städtebau der Zukunft im Zusammenhang mir der Bevölkerungsentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100996

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