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Wie sah die Machtstellung des Papsttums zur Zeit der römischen Kommune aus?

Titel: Wie sah die Machtstellung des Papsttums zur Zeit der römischen Kommune aus?

Hausarbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dominic Dehmel (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der römischen Kommune und der Machtstellung des Papstes zur der Zeit.
Zunächst soll das Schisma zwischen Anaklet II. und Innozenz II. kurz beschrieben werden, denn dort wird sichtbar, dass Innozenz II. keinen großen Rückhalt in Rom besaß. Des Weiteren soll der Auslöser für die Bewegung der römischen Kommune erörtert werden. Das Ende des Kapitels wird die Struktur der Stadtregierung sein, nachdem Eugen III einen kurzen Frieden mit der Kommune schließen konnte.

Das dritte Kapitel behandelt den Höhepunkt der römischen Kommune, denn Arnold von Brescia tauchte abermals in Rom auf, um die Kommune durch bewegende Reden anzustacheln. Die Chronologie soll weitergeführt werden und die Briefe von Eugen III. und den Römern an Konrad III. sollen zum Anlass genommen werden, um zu sehen, wie die Situation im Kampf der Römer gegen den Papst war. Abschließen wird das Kapitel mit dem Tode Eugens III. und der Beisetzung in Rom.
Kapitel vier wird die sich verschärfende Situation unter Hadrian IV. darstellen, der um jeden Preis die Kommune besiegen und zerstören wollte. Dazu benutzte er sich König Friedrich I., dem er die Kaiserkrone bot, wenn dieser sich an den zuvor mit Eugen III. geschlossenen „Konstanzer Vertrag“ gehalten hat. Im Laufe des Romzuges wird Arnold von Brescia gefangen genommen und hingerichtet. Enden wird dieses Kapitel, indem kurz erwähnt wird, wann und wie der Bürgerkrieg und damit ebenfalls die kommunale Bewegung zu einem endgültigen Frieden gefunden haben.

Die Frage nach der Machtstellung des Papstes soll im fünften Kapitel aufgeworfen werden. Um zu einem Urteil in der Zusammenfassung zu kommen, müssen viele Faktoren geklärt werden, welche sich auf die Machtstellung ausgeübt haben.
In der Zusammenfassung werde ich zu dem Schluss kommen, dass der Papst trotz widriger Umstände in Rom immer noch zu einer der mächtigsten Personen des 12. Jahrhundert gehörte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Römische Kommune – Ursache und Anfänge

III. Höhepunkt der Römischen Kommune unter Eugen III und Arnold von Brescia

IV. Die Römische Kommune nach Eugen III bis zum Ende Arnold von Brescias

V. Wie sah die Machtstellung des Papstes aus und warum konnte die römische Kommune nicht die Loslösung vom Papst erreichen?

VI. Zusammenfassung

VII. Quellen und Literaturverzeichnis

Literatur:

Quellen:

VIII. Anlage – Quellen mit Übersetzung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem Streben der römischen Kommune nach politischer Unabhängigkeit im 12. Jahrhundert und der faktischen Machtstellung des Papsttums in dieser turbulenten Zeit.

  • Entstehung und Ursachen der römischen Kommunalbewegung
  • Die Rolle des Reformpapsttums und das Schisma zwischen Anaklet II. und Innozenz II.
  • Der Einfluss charismatischer Persönlichkeiten wie Arnold von Brescia
  • Die ökonomische und politische Abhängigkeit Roms vom Papsttum
  • Die Rolle der europäischen Großmächte und des Kaisertums

Auszug aus dem Buch

Die Römische Kommune – Ursache und Anfänge

Im zwölften Jahrhundert wurde es zunehmend schwieriger, dass sich die zum Großteil auch adligen Kleriker auf einen Papst einigen konnten, sodass es niemanden verwundert, dass es zu einem Schisma mit Anaklet II. und Innozenz II. kam. Anaklet stammte aus der Familie der Pierleone und Innozenz wurde von den Frangipani unterstützt. In diesen Wirren hielten die Römer zu Anaklet, weshalb sich Innozenz im europäischen Raum Verbündete suchte, welche zugleich wichtiger waren, weil sie mehr militärische Mittel aufbringen konnten, als die Römer. Lothar III., der damalige Deutsche König und damit auch Anwärter auf die Kaiserkrone, erkannte die Wahl von Innozenz an und zog deshalb zu Innozenz Einführung 1133 nach Rom.

Anaklet suchte sich 1130 nicht nur in Rom Verbündete, sondern auch bei den Normannen unter Roger II., dem Anaklet 1130 das Königreich Sizilien stiftete. Weil Lothar 1133 nach seiner Kaiserkrönung schnell wieder aus Rom abzog, konnte Anaklet mit Hilfe Roger II. Innozenz aus Rom vertreiben, sodass Lothar III. 1137 abermals nach Rom musste, um die Normannen und Anaklet zu besiegen. Nach dem Sieg Lothars und dessen prächtigen Einzug in Rom, starb kurz darauf Anaklet II. am 25.01.1138, wodurch das Schisma zugunsten Innozenz II. gelöst wurde.

Rom führte einen Krieg gegen Tivoli in der Zeit von 1139-1143, wobei Rom bei der ersten Belagerung Tivolis eine „schmähliche Niederlage“ erlitt und dann erst im zweiten Anlauf siegte. Die Römer wären nur mit einem Friedensschluss einverstanden gewesen, wenn die gesamte Stadt dem Erdboden gleich gemacht würde, doch Innozenz verschonte die Einwohner Tivolis und ließ einen Treueeid auf sich schwören. Darüber sehr verärgert stürmten die Römer das Kapitol und setzten den Senat wieder ein. Urkunden dieser Zeit zeigen sogar eine neue Zeitrechnung an, die nach der Wiedereinführung des Senats.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der römischen Kommune ein, umreißt den zeitlichen Rahmen sowie die zentralen Fragestellungen und benennt die verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

II. Die Römische Kommune – Ursache und Anfänge: Das Kapitel beleuchtet das Schisma zwischen Anaklet II. und Innozenz II. als Auslöser für die kommunale Bewegung und beschreibt die Ereignisse, die 1143 zur Wiedererrichtung des Senats führten.

III. Höhepunkt der Römischen Kommune unter Eugen III und Arnold von Brescia: Hier steht das Wirken von Arnold von Brescia im Zentrum, der die Kommune durch seine Rhetorik radikalisierte, sowie die prekäre Situation des Papstes Eugen III. zwischen Flucht und Friedensversuchen.

IV. Die Römische Kommune nach Eugen III bis zum Ende Arnold von Brescias: Dieses Kapitel behandelt die eskalierende Konfrontation unter Hadrian IV., den Konstanzer Vertrag mit Friedrich Barbarossa und die gewaltsame Zerschlagung der Kommune sowie die Hinrichtung Arnolds.

V. Wie sah die Machtstellung des Papstes aus und warum konnte die römische Kommune nicht die Loslösung vom Papst erreichen?: Eine Analyse der komplexen Machtfaktoren, bei der sowohl die sozioökonomische Abhängigkeit der Stadt Rom als auch die internationale diplomatische Lage und das sakrale Ansehen des Papsttums untersucht werden.

VI. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass die römische Kommune aufgrund der wirtschaftlichen und symbolischen Verflechtung mit dem Papsttum sowie der fehlenden Unterstützung durch die europäischen Mächte dauerhaft scheitern musste.

VII. Quellen und Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Fachliteratur und der herangezogenen historischen Quellen.

VIII. Anlage – Quellen mit Übersetzung: Dieser Anhang enthält wörtliche lateinische Quellentexte zusammen mit ihren deutschen Übersetzungen, die als Belege für die Argumentation dienen.

Schlüsselwörter

Römische Kommune, Papsttum, Arnold von Brescia, Senat, Eugen III., Innozenz II., Investiturstreit, Konstanzer Vertrag, Kaiser Friedrich Barbarossa, Hochmittelalter, Kirchenpolitik, Stadtverfassung, Pilgerwesen, Machtstellung, Schisma.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die politische und soziale Dynamik der römischen Kommune im 12. Jahrhundert und das komplexe Machtverhältnis zum Papsttum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entstehung der städtischen Selbstverwaltung, die Rolle der christlichen Kirche als politischer Akteur und das Scheitern der kommunalen Bestrebungen Roms.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, warum es trotz langjähriger bürgerkriegsähnlicher Zustände der römischen Kommune nicht gelang, sich dauerhaft von der päpstlichen Herrschaft zu lösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse historischer Texte, wie den Chroniken von Otto von Freising und dem Liber Pontificalis, in Verbindung mit moderner geschichtswissenschaftlicher Forschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Darstellung der Ereignisse von 1143 bis zur Hinrichtung Arnold von Brescias 1155 und eine systematische Analyse der Machtfaktoren, die das Papsttum in Rom stabilisierten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind römische Kommune, Papstmacht, Arnold von Brescia, Senat, Schisma und das Spannungsfeld zwischen weltlicher und geistlicher Gewalt.

Welche Rolle spielte Arnold von Brescia für die Kommune?

Arnold fungierte als ideologischer Kopf der Bewegung, der die Römer durch seine Reden zum Widerstand gegen die weltliche Machtfülle der Kirche anspornte.

Warum konnte der Papst trotz militärischer Unterlegenheit in Rom bestehen?

Der Papst war durch das Pilgerwesen ökonomisch mit der Stadt verbunden und behielt aufgrund seiner sakralen Stellung eine internationale Machtbasis, die für die lokalen Akteure kaum dauerhaft zu ignorieren war.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie sah die Machtstellung des Papsttums zur Zeit der römischen Kommune aus?
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2,0
Autor
Dominic Dehmel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V1010264
ISBN (eBook)
9783346400376
ISBN (Buch)
9783346400383
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Papst Papsttum Mittelalter Rom Kommune Römische Kommune Geschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominic Dehmel (Autor:in), 2010, Wie sah die Machtstellung des Papsttums zur Zeit der römischen Kommune aus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1010264
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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