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Corporate Psychopaths. Psychopathie am Arbeitsplatz

Title: Corporate Psychopaths. Psychopathie am Arbeitsplatz

Textbook , 2021 , 113 Pages

Autor:in: Patrick Schwalie (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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"Snakes in suits" oder anders gesagt, Führungspersonen mit psychopathischen Zügen gelten gemeinhin als kalt, durchtrieben und manipulativ. Doch wer sind diese Psychopathen und was macht sie genau aus? Sind diese Eigenschaften grundsätzlich verwerflich?

Diese Arbeit untersucht das Phänomen des "Corporate Psychopath" mit einem Fokus auf einen proaktiven Umgang mit Psychopathie in der Arbeitswelt. Befinden sich Personen mit psychopathischen Zügen tatsächlich öfter in Führungspositionen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Psychopathie und Burnout? Spiegelt sich Psychopathie in einem "Laisser-faire"-Führungsstil und einem häufigen Wechsel des Arbeitsplatzes wider?

Patrick Schwalie erforscht mithilfe seiner empirisch ausgelegten Studie das Konstrukt der Psychopathie und das Verhalten von Psychopathen. Er nutzt statistische Verfahren zusammen mit Interviews, um Missverständnisse aufzudecken und Aufklärung zu betreiben. Dabei unterstreicht er, dass psychopathische Merkmale nicht durchweg maladaptiv sind, sondern sowohl für das Individuum als auch für die Gesellschaft von Nutzen sein können.

Aus dem Inhalt:

- Intervention;
- Mitarbeiterführung;
- Handlungsempfehlungen;
- prominente Beispiele;
- Mitarbeiterbindung

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Psychopathie

2.2 Corporate Psychopaths

2.3 Interventionen und Umgang mit psychopathischen Mitarbeitern und Führungskräften

2.4 Möglichkeiten des Selbstschutzes vor missbräuchlichen Verhalten der psychopathischen Mitarbeiter und Führungskräften

2.5 Prominente Beispiele

3 Empirischer Teil

3.1 Hypothesen

3.2 Methoden der Datenerhebung

3.3 Aufbau des Online-Fragebogens

3.4 Zielgruppe

3.5 Ablauf der Untersuchung

3.6 Auswertung

3.7 Ergebnisse

4 Diskussion

4.1 Verteilung des Fragebogens und Durchführung der Studie

4.2 Hypothesen und Messinstrumente

4.3 Anregungen und Ideen zu weiterführenden Studien im Kontext der Psychopathie und der dunklen Triade

5 Zusammenfassendes Schlussfazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konstrukt der Psychopathie, insbesondere im unternehmerischen Kontext („Corporate Psychopaths“), um ein fundiertes Verständnis über Definition, Messbarkeit und Verhaltensweisen dieser Personengruppe zu vermitteln. Das primäre Ziel ist es, psychopathische Merkmale zu entmystifizieren und zu prüfen, ob diese – entgegen der landläufigen Meinung – im beruflichen Kontext sowohl adaptive als auch maladaptive Effekte haben können. Dies geschieht durch eine quantitative empirische Erhebung, die Hypothesen zur Korrelation zwischen Psychopathie-Werten, Führungspositionen, Burnout-Risiko, Führungsstil und Arbeitsplatzwechsel statistisch untersucht.

  • Grundlagen der Psychopathie und der „dunklen Triade der Persönlichkeit“
  • Erscheinungsformen und Verhaltensweisen von Führungskräften mit psychopathischen Zügen
  • Empirische Analyse des Zusammenhangs von Psychopathie-Werten mit Burnout-Risiko und Führungsstilen
  • Interventionsstrategien und Möglichkeiten zum Selbstschutz vor missbräuchlichem Führungsverhalten

Auszug aus dem Buch

Primäre und sekundäre Psychopathie

Der Psychologe David Lykken erstellte 1995 ein Konzept von Psychopathie, das primäre und sekundäre Psychopathie unterscheidet. Die primäre Psychopathie umfasst dabei v.a. die furchtlose Dominanz einer Person (Stressresistenz, soziale Potenz, Furchtlosigkeit), während die sekundäre Psychopathie, v.a. die egozentrische Impulsivität (machiavellistischer Egoismus, Impulsivität, Externalisierung von Schuld, sorglose Planlosigkeit) beinhaltet. Andere Autoren bezeichnen deshalb die primäre Psychopathie als emotional stabile Ausprägung und die sekundäre Psychopathie als emotional labile Ausprägung der Psychopathie. Schütte und Blickle führten das Argument von Lykken fort und behaupten, dass Psychopathen, deren primäre psychopathische Merkmalsausprägungen dominieren, prinzipiell erfolgreich sozialisierbar sind. Ob ein Mensch mit psychopathischen Zügen nun erfolgreich sei, werde also sowohl von den spezifischen Subtypen der Psychopathie bestimmt als auch von einer erfolgreichen Sozialisation.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Wirtschaftspsychopathie ein und stellt die zentrale Forschungsabsicht dar, psychopathische Merkmale zu entmystifizieren und deren Rolle im Unternehmenskontext empirisch zu untersuchen.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Psychopathie als Teil der „dunklen Triade“, behandelt das Phänomen der Corporate Psychopaths sowie Strategien für den Umgang mit destruktiver Führung und Selbstschutzmöglichkeiten.

3 Empirischer Teil: Hier werden die Hypothesen zur Psychopathie im Kontext von Führung, Burnout-Risiko, Führungsstil und Arbeitsplatzwechsel dargelegt, die methodische Vorgehensweise der Datenerhebung beschrieben und die Ergebnisse der Untersuchung präsentiert.

4 Diskussion: In diesem Kapitel werden der Verlauf der Studie kritisch reflektiert, die Ergebnisse der Hypothesenprüfungen diskutiert und Ansätze für weiterführende Forschung im Bereich der dunklen Triade entwickelt.

5 Zusammenfassendes Schlussfazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, betont die Bedeutung der Psychopathie als Kontinuum und unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung für die angewandte Praxis im Personalwesen.

Schlüsselwörter

Psychopathie, Corporate Psychopaths, dunkle Triade, Führung, Management Derailment, Burnout-Risiko, Laisser-faire-Führungsstil, Stressresistenz, Arbeitsleistung, Sozialkompetenz, Personalmanagement, empirische Studie, Persönlichkeitsmerkmale, emotionale Stabilität, Arbeitsplatzwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konstrukt der Psychopathie im Arbeitsleben, räumt mit dem Klischee des kriminellen Psychopathen auf und analysiert die Rolle von „Corporate Psychopaths“ in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die psychologischen Grundlagen der dunklen Triade, die Identifikation von psychopathischen Führungskräften, deren Auswirkung auf Mitarbeiter und Unternehmen sowie Strategien zum Umgang mit solchem Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, psychopathische Merkmale zu entmystifizieren, ihre Wirkung im Arbeitsalltag zu beleuchten und mittels einer empirischen Erhebung den Zusammenhang zwischen Psychopathie-Werten und arbeitsbezogenen Variablen wie Führung, Burnout und Fluktuation zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quantitativen, empirischen Studie mittels eines Online-Fragebogens, dessen Daten mit Hilfe statistischer Verfahren analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich zur Psychopathiediagnostik und Führungstheorie sowie einen empirischen Teil, in dem die aufgestellten Hypothesen statistisch getestet und diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Corporate Psychopaths, dunkle Triade, Management Derailment, Burnout-Risiko, Führung, Arbeitsleistung und Stressresistenz.

Warum gibt es einen Zusammenhang zwischen Psychopathie und Burnout-Risiko?

Die Studie konnte eine moderate Korrelation zwischen Psychopathie-Werten und dem Burnout-Risiko nachweisen, wobei die Stressresistenz als ein zentrales Merkmal primärer Psychopathie hierbei eine Rolle spielt.

Konnte ein Zusammenhang zwischen Psychopathie und dem Führungsstil nachgewiesen werden?

Die statistische Überprüfung der dritten Hypothese ergab keinen signifikanten Zusammenhang zwischen hohen Psychopathie-Werten und der Tendenz zu einem „Laisser-faire“-Führungsstil.

Welche Rolle spielt die Bildung für Psychopathen?

Die Arbeit weist darauf hin, dass Bildung ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Sozialisation von Menschen mit psychopathischen Zügen sein kann, wodurch diese im beruflichen Kontext adaptiv und leistungsfähig agieren können.

Excerpt out of 113 pages  - scroll top

Details

Title
Corporate Psychopaths. Psychopathie am Arbeitsplatz
Author
Patrick Schwalie (Author)
Publication Year
2021
Pages
113
Catalog Number
V1010608
ISBN (eBook)
9783964873439
ISBN (Book)
9783964873446
Language
German
Tags
Dunkle Triade Psychopathie Arbeits- und Organisationspsychologie Corporate Psychopaths Wirtschaftspsychologie Psychologie Human Resources Personalwesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Schwalie (Author), 2021, Corporate Psychopaths. Psychopathie am Arbeitsplatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1010608
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