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Erich Ludendorff und seine Rolle in der 3. OHL. Etablierung innovativer Strategien

Titel: Erich Ludendorff und seine Rolle in der 3. OHL. Etablierung innovativer Strategien

Seminararbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Europas - Zeitalter Weltkriege
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll es explizit um die Frage gehen: Welche Rolle nahm Erich Ludendorff in der 3. Obersten Heeresleitung ein?
Um seine Rolle in der 3. OHL möglichst genau zu analysieren wird die Person Ludendorff auch im Gesamtbild beleuchtet, um mögliche Rückschlüsse auf späteres Handeln schließen zu können. Nach einem kurzen Anriss seines Werdegangs soll anhand der wichtigsten Punkte seine Einflussnahme skizziert werden, dabei handelt es sich um einen ausgewählten Teil der Ereignisse rund um Ludendorff und den Ersten Weltkrieg.

Es ist gewiss nicht möglich alle Aspekte oder Fassetten seiner Person und seines Wirkens innerhalb der 3. OHL zu er- und begreifen, doch es wird trotz dessen versucht ein umfassendes Bild zu erstellen. Es wird darauf Bezug genommen wie es ihm gelang die Kräfte zu seinen Gunsten zu verschieben, wie er es schaffte innovative Strategien zu etablieren und welchem Druck er in einem Krieg dieses Ausmaßes ausgeliefert war. Außerdem wird Ludendorffs Leben nach dem Krieg, der Vollständigkeit wegen, kurze Erwähnung finden. Zwar stach Ludendorff aus der Masse an Generälen und Führungspersönlichkeiten des Krieges heraus, dennoch war er der Inbegriff der wilhelminischen Generation und ist mit dem Krieg aufgewachsen. Aus diesem Grund ist der Aufbau dieser Seminararbeit anhand Ludendorffs Biografie und seiner Rolle orientiert, wobei die Chronologie des Weltkrieges etwas in den Hintergrund rückt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erich Ludendorffs Werdegang

2.1 Seine Jugend und Ausbildung

2.2 Der rasante Aufstieg

2.2.1 Der Held von Lüttich

2.2.2 Die Helden von Tannenberg

3. Ludendorff in der Dritten Obersten Heeresleitung

3.1 Kräfteverschiebung

3.1.1 Die Zweite Oberste Heeresleitung

3.1.2 Der Reichskanzler

3.1.3 Der Kaiser und der Generalstabschef

3.2 Kriegstreiber

3.3 Soldat- kein Politiker

3.4 Kriegsende

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die maßgebliche Rolle von Erich Ludendorff innerhalb der Dritten Obersten Heeresleitung (3. OHL) während des Ersten Weltkriegs. Ziel ist es, seine Einflussnahme auf militärische und politische Entscheidungen zu analysieren, seine Machtposition im Verhältnis zu Hindenburg und dem Kaiser zu beleuchten sowie sein Scheitern bei der politischen Bewertung der Kriegslage aufzuzeigen.

  • Biografische Einordnung Ludendorffs als wilhelminischer Militär
  • Analyse der Machtverschiebung innerhalb der 3. OHL
  • Untersuchung der wirtschaftlichen und strategischen Mobilisierung (Hindenburg-Programm)
  • Die Divergenz zwischen militärischer Kompetenz und politischem Urteilsvermögen

Auszug aus dem Buch

3.3 Soldat- kein Politiker

Ludendorff war durch und durch Militär, die Politik hingegen war ihm fremd. In den letzten beiden Jahren des Krieges gab es keine starken politischen Persönlichkeiten und so drängte sich der Soldat mit seinem Eifer in die Mitte des Geschehens. Sein militärisches Gewissen kam nicht damit überein, nur auf eine Initiative der gegnerischen Seite zu warten und zu reagieren. Ludendorff setzte sich in seinem Belangen der Aufnahme des uneingeschränkten U-Boot Krieges, welcher am 1. Februar 1918 begann, durch. Die Feinde ermüdeten, aber erwarteten baldige Hilfe durch amerikanische Truppen. Die Kürzungen an der Westfront setzte Ludendorff für den U-Boot-Krieg ein und verfolgte somit weiterhin seinen Leitgedanken den Angriff mit der Defensive vorzubereiten. Er beging damit einen großen Fehler und unterschätzte den Kriegseintritt der USA. Ludendorff rechnete mit der Ankunft zahlreicher amerikanischer Truppen frühestens im Herbst 1918 und maß der materiellen Kapazitäten wenig Umfang zu. In Wahrheit überquerten sie bereits im April 1918 den Atlantik und bei Ludendorff schlich sich Bedauern ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Person Ludendorffs ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach seiner Rolle innerhalb der 3. OHL.

2. Erich Ludendorffs Werdegang: Es wird die militärische Prägung Ludendorffs in der wilhelminischen Ära sowie sein Aufstieg zum „Helden von Lüttich“ und „Helden von Tannenberg“ skizziert.

3. Ludendorff in der Dritten Obersten Heeresleitung: Dieses Hauptkapitel analysiert die Verschiebung der Machtverhältnisse, Ludendorffs Rolle als treibende Kraft der Rüstungspolitik und sein Handeln als militärischer Akteur in politischen Krisenzeiten.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert Ludendorffs Doppelrolle als militärisch begabter Stratege und politisch überforderter Akteur, der maßgeblich zum Scheitern der deutschen Kriegsführung beitrug.

Schlüsselwörter

Erich Ludendorff, Dritte Oberste Heeresleitung, Erster Weltkrieg, Paul von Hindenburg, Kriegsführung, Militärdiktatur, U-Boot-Krieg, Schlieffen-Plan, wilhelminische Generation, Dolchstoßlegende, politische Machtverschiebung, Generalquartiermeister, militärische Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Analyse der Person Erich Ludendorff und seinem spezifischen Einfluss als führende Figur der 3. Obersten Heeresleitung während des Ersten Weltkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen seine Biografie, den Aufstieg während des Krieges, die Machtkonzentration in der 3. OHL sowie die Wechselwirkung zwischen militärischer Planung und politischem Versagen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Rolle Ludendorff in der 3. OHL einnahm und wie sich sein militärischer Fokus auf den Verlauf und das Ende des Krieges auswirkte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse, insbesondere die Monografie von Manfred Nebelin sowie Ludendorffs eigene Kriegserinnerungen und zeitgenössische Quellen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Kräfteverschiebungen gegenüber der politischen Führung (Reichskanzler), die strategische Ausrichtung des Hindenburg-Programms und die fatale Unterschätzung der USA im U-Boot-Krieg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: 3. OHL, Erich Ludendorff, Hindenburg, Erste Weltkrieg, Militärführung und politische Machtverschiebung.

Inwiefern beeinflusste Ludendorffs Erziehung sein Handeln in der OHL?

Seine altpreußische und wilhelminisch geprägte Erziehung führte laut der Arbeit dazu, dass er rational-militärisch handelte, jedoch notwendige politische Kompromisse oder eine frühzeitige Kapitulation konsequent verdrängte.

Wie bewertet die Arbeit Ludendorffs Rolle bei der sogenannten Dolchstoßlegende?

Die Arbeit identifiziert Ludendorff als einen der maßgeblichen Begründer dieser Legende, da er versuchte, die Verantwortung für die militärische Niederlage nach dem Scheitern der Frühjahrsoffensive auf zivile Politiker abzuwälzen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erich Ludendorff und seine Rolle in der 3. OHL. Etablierung innovativer Strategien
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V1010633
ISBN (eBook)
9783346400901
ISBN (Buch)
9783346400918
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erich ludendorff rolle etablierung strategien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Erich Ludendorff und seine Rolle in der 3. OHL. Etablierung innovativer Strategien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1010633
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Leseprobe aus  14  Seiten
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