Goethe, Johann Wolfgang von - Die Leiden des jungen Werther - Gründe für die ungeheure Wirkung, die Goethes Roman auf die Jugendlichen Leser seiner Zeit ausübte


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

9 Seiten, Note: 2+


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GLIEDERUNG

A: Johann Wolfgang von Goethe schreibt einen Roman, der die Aufmerksamkeit der Jugend erregt.

B: Gründe für die ungeheure Wirkung, die Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“ auf die Jugendlichen Leser seiner Zeit ausübte

I. Aufgrund des Verfassers

1. Goethe selbst ist noch jugendlich
2. Der Roman ist aus dem Herzblut Goethes

II. Aufgrund der Gesellschaftskritik

1. Kritik am Umgang der verschiedenen Stände untereinander
2. Rechtfertigung des Selbstmordes
3. Stellungnahme Werthers zum Realismus

III. Aufgrund der einladenden Identifizierung mit der Hauptperson

1. Facettenreiche Gefühlsbeschreibungen Werthers
2. Werther als individuelle Vorbildfigur

a) Erfolg bei Frauen

b) Verhältnis zu Arbeit und Aufklärung

c) Egozentrische Persönlichkeit

IV. Aufgrund der neuen Denkweise - der Empfindsamkeit

1. Verdeutlichung der Gefühle durch den Briefroman
2. Werthers Verhalten trifft den Zeitgeist

C: Das Buch hat, wie alle Printmedien, für die Jugendlichen an Bedeutung verloren.

Sebastian Plappert

Kl. 11c

Hausaufgabe aus dem Deutschen

LITERARISCHE ERÖRTERUNG

Thema: Wie erklären Sie sich die ungeheure Wirkung, die Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“ auf die jugendlichen Leser seiner Zeit ausübte?

Johann Wolfgang von Goethe ist der wohl bekannteste deutsche Dichter und Schriftsteller. Er wird am 28.8.1749 in Frankfurt geboren und wächst als Erstes von sechs Kindern in einem wohlhabenden Elternhaus auf. Trotz seines Jurastudiums, welches er auf Drängen seines Vaters ergreift, widmet er sich intensiv der Literatur und ver-öffentlicht mit zunächst mäßigem Erfolg kleinere Werke. Nachdem Goethe 1771 sein Studium nach einer schwereren Krankheit beendet, betreibt er eine Kanzelei, fühlt sich aber immer noch mehr der Literatur zugeneigt. Bekannt wird er dann durch das Schauspiel „Der Götz von Berlichingen“, das in dieser Zeit entsteht und 1774 erlangt er weltweiten Ruhm mit dem Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ Dieser Roman zieht nicht nur ein großes Leserpublikum an, sondern erweckt auch eine rege Anteilnahme am Schicksal des Helden, die sich sogar bis hin zum sogenannten „Wertherfieber“ steigerte. Viele Jugendlichen ahmen den Kleidungsstil Werthers nach und übernehmen seine Art sich auszudrücken, aber einige folgen seinem Beispiel eben auch in extremster Weise und flüchten sich ebenfalls in den Selbstmord. Offen bleibt jedoch die Frage nach den Gründen für das Verhalten von Goethes jugendlichen Zeitgenossen.

Zunächst einmal sollte der Verfasser selbst näher betrachtet werden, denn darin sehe ich den ersten Grund für die außergewöhnliche Resonanz auf das Buch: Goethe selbst ist bei Erscheinen der „Leiden des jungen Werthers“ eben erst 25 Jahre alt. Gerade weil er sich zu den „jungen Wilden“ zählt, mit Literaten aus ihm untergeordneten Schichten verkehrt und „er lieber singend durch die Natur, deren schöpferische Kraft er verehrt“( , S.21) wandert, als zu arbeiten, gewinnt er mit seiner unangepaßten Art die Sympathien der Heranwachsenden. So erhält er beispielsweise auch eine gerichtliche Vorladung „weil er zu aggressiv“( , S.21) formuliert. Dies alles macht Goethe zu einer, für die Jugendlichen, interessanten Persön-lichkeit und deswegen auch sein Werk zu einem der meist-gelesenen Romane seiner Zeit.

Doch was das Schicksal des Werthers dem Publikum wirklich Nahe bringt, ist die Art wie Goethe sich ausdrückt. Erwiesenermaßen verarbeitet Goethe mit diesem Buch eigene Erfahrungen, denn „gewisse Übereinstimmungen zwischen Goethe und Werther liegen auf der Hand.“(Siepmann, S. ) Wie auch Werther verliebt sich Goethe in eine bereits vergebene Frau und „auf der Flucht“ (Siepmann, S. ) vor dieser unglückseligen Liebe wiederholt sich diese Enttäuschung, denn er verliebt sich erneut, und zwar in die Tochter Sophie La Roches, die auch einen anderen ehelichen wird. Eben darum widerfuhr dem Buch eine derart hohe Glaubwürdigkeit, weil Goethe die „Leiden des jungen Werthers“ mit soviel Anteil-nahme schreibt, als ginge es wirklich um seine eigene Person, ja er selbst sagt: „Das ist auch so ein Geschöpf, das ich gleich dem Pelikan mit dem Blut meines eigenen Herzens gefüttert habe.“ (Siepmann, S. ) Die Jugendlichen, die sich in das Buch hineinversetzen, meinen sie können aus dem hohen Wahrheitsgehalt des Romans auf die wirklichen und einzig wichtigen Gefühle Goethes schließen und deshalb Werthers Handeln auch persönlich nachvollziehen und verstehen. Diesem Empfinden gilt es nachzueifern, da dies eben die Gedanken Werthers und folglich auch die Goethes sind.

Aber auch verschiedene Inhalte des Werkes sprechen speziell die jüngere Generation an, denn gerade die jungen Leute sind immer offen für Kritik an der bestehenden Gesellschaft. Als ersten Kritik-punkt möchte ich nun die Standesunterschiede aufgreifen. Werther will die Unterschiede nicht aufheben, denn dieser Gedanke wäre im frühen 18.Jahrhundert unmöglich, sondern ihm bedarf es eines humaneren Umgangs zwischen den Schichten. Vor allem übt Werther Kritik an der herablassenden Art des Adels, ihm niedriger Gestellte zu behandeln, was sich natürlich ebenso auf das Verhalten des Bürgertums gegenüber der folgenden Unterschicht übertragen läßt.(vgl. S.7, Z.11ff) Damit vertritt er eine sehr progressive, jugendliche Linie und verschafft Werther Sympathien und Vorbildcharakter.

Desweiteren verleihen Werthers Äußerungen zur allgemeinen Verurteilung des Selbstmordes dem Roman ebenfalls eine gewisse Anziehungskraft. Schon auf den Seiten 45 bis 49, im Brief vom 12.August, als Werther mit Albert über eben dieses Thema diskutiert, tritt offen zu Tage daß Werther den Selbstmord als Affekt der Leidenschaften verteidigt. Er verdeutlicht dies anhand eines Beispiels (vgl. S.47,Z.34ff) und fordert die Erforschung der „inneren Ver-hältnisse einer Handlung“(S.45, Z.8) „Wißt ihr mit Bestimmtheit die Ursachen zu entwickeln, warum sie geschah, warum sie geschehen mußte?“(S.45, Z.9). Goethe selbst nimmt zwar persönlich keine Stellung, aber durch die eindeutige Position seiner Hauptfigur wird dem mit dem Protagonisten sympathisierenden Leser ganz klar der Angriff auf die konservative Geistlichkeit verdeutlicht. Mit dieser durchaus bewußten Provokation trifft Goethe genau das Gedanken-muster der Heranwachsenden.

Mindestens ebenso provokativ für die Erwachsenen zu dieser Zeit, und damit ein weiterer Grund für die Jugendlichen mit ihm zu fühlen, ist Werthers ungeschminkte Stellungnahme zur Aufklärung. So stellt Werther die Gefühle in den Vordergrund - ganz klar über den Verstand - und kann gar nicht verstehen wie man einem Menschen, „den seine Leidenschaften hinreißen“(S.45, Z.30) und der deshalb „alle Besinnungskraft verliert“(S.45,.Z.30f) Unvernunft und Wahnsinn vorwerfen kann. Sehr deutlich wird Werthers Position als er versucht Albert von seinen Ansichten zu überzeugen (vgl. S.45f, ab Z.29) denn er sieht gerade in den Trunkenen und Wahnsinnigen die „außerordentlichen Menschen, die etwas Großes, etwas Unmöglich-scheinendes“(S.46, Z.3ff) bewirken und nur von den vernünftigen Leuten, den „Nüchternen“(S.46, Z.10), den „Weisen“(S.46, Z.11) derart abgestempelt werden. Indem Werther auf die menschliche Natur und ihre irrationalen Gefühle verweist, schließt er jede vom Verstand geprägte Beobachtung aus und spricht ganz im Sinne der Jugendlichen, der Empfindsamen, die sich mit Werther geradezu verbunden fühlen.

Diese seelische Verbundenheit und Anteilnahme wird unter anderem auch durch die von Goethe leichtgemachte, einladende Identifizierung mit seinem „Helden“ erreicht. Die Figur des Werther ist durch die Beschreibung seiner vielschichtigen Gefühle für den interessierten Leser fast greifbar geworden. Schon als Werther im erstem Brief schreibt, wie froh er ist weg von Daheim zu sein, und dann fortfährt rückblickend über seine Beziehungen in gefühlsbetontester Art und Weise zu berichten(vgl. S.3f, ab Z18), gewinnt man Einblicke in sein Seelenleben. Inwiefern Werther von seinen Emotionen geleitet wird, läßt sich sehr gut in seinem schwärmerischen Verhalten erkennen wenn er über Lotte spricht und seinem Freund Wilhelm von angenehmen Erlebnissen erzählt. „Ja ich fühle, und darin darf ich meinem Herzen trauen, daß sie - o darf ich, kann ich den Himmel in diesen Worten aussprechen? - daß sie mich liebt!“(S.36, Z.28ff) Werther selbst sagt, ihm werde es „so schwindlig vor allen Sinnen.“(S.37, Z.8) Aber genauso wie er seinen positiven Gefühlen freien Lauf läßt, brechen auch Trauer und Verzweiflung aus ihm hervor. In seinem Brief vom 18.August beschreibt Werther seine Gefühle als unerträgliche Peiniger, die ihn quälen. (vgl. S.50, Z.25f) So wie hier deutlich zu erkennen hat Goethe seinem Protagonisten durch die facettenreiche Darstellung seiner jeweiligen emotionalen Verfassung - von seiner überschwenglichen Freude während der gemeinsamen Stunden mit Lotte bis hin zum tiefsten Elend vor seinem Tode - einen beinahe faßbaren Charakter eingehaucht. Werther ist demnach eine Persönlichkeit, die so offenherzig mit ihren verschiedensten seelischen Eindrücken umgeht, daß es dem Jugendlichen zu jener Zeit ein Leichtes ist sich mit ihm zu freuen und mit ihm zu leiden.

Allerdings sind es nicht nur die detailreichen Ausführungen der Empfindungen der Hauptfigur, die den Roman für die jugendlichen Leser interessant machen, sondern sicherlich auch die Person Werthers selbst. Zum Einen ist Werther ein sensibler, durchaus gutaussehender Junger Mann, der ja auch in sichtbarer Weise auf Frauen wirkt - „Die arme Leonore! [...] Konnt ich dafür daß, während die eigensinnigen Reize ihrer Schwester mir eine angenehme Unterhaltung verschafften, daß eine Leidenschaft in dem armen Herzen sich bildete?“(S.3, Z.24ff) - und zum anderen ist er auch noch eine individuelle Persönlichkeit mit vielerlei Eigenarten. Werther entstammt dem gehobenen Bürgertum, der Haupzielgruppe des Werkes, entspricht dieser Schicht aber weder hinsichtlich der Arbeitsmoral noch im Bezug auf die üblichen Wertvorstellungen. Über seine Einstellung zur Arbeit schreibt er: „Es ist ein einförmiges Ding um das Menschengeschlecht. Die meisten verarbeiten den Größten Teil der Zeit, um zu leben, und das bißchen, das ihnen an Freiheit übrigbleibt, ängstigt sie so, daß sie alle Mittel aufsuchen, um es loszuwerden.“(S.8, Z.2ff) und deshalb geht Werther selbst keiner regelmäßigen Beschäftigung nach. Den einzigen Beruf den Werther für kurze Zeit aufgreift ist die Anstellung im Dienst eines Gesandschafters, um zunächst der Überwältigung seiner Gefühle für Lotte zu entkommen. (vgl. S.60ff) und im Gegensatz zur der in der Aufklärung propagierten Idee den logischen Menschenverstand als oberstes Gut zu betrachten, ist er der Meinung daß „das bißchen Verstand, das einer haben mag, [...] wenig oder nicht in Anschlag [kommt], wenn Leidenschaft wütet und die Grenzen der Menschheit einen drängen.“(S.49, Z.21ff) Zugleich ist Werther sehr mit sich selbst und eben seinen Empfindungen beschäftigt, es ist seine Art sich „an einem vertrautem Orte ein Hüttchen aufzuschlagen und da mit aller Einschränkung zu herbergen“(S.11, Z.3ff)und „so ganz in Gefühlen von ruhigem Dasein versunken“(S.5, Z.12f) zu sein. Gern spricht er auch über sich selbst. indem er die Briefe an Wilhelm als Tagebuch nutzt. (vgl. S.8, Z.8ff) Insgesamt betrachtet hat Werther ein leicht egozentrisches und vor allem für seine Zeit untypisches, individuelles Verhalten, daß auf die Jugendlichen faszinierend wirkt und geradezu begeistert aufgenommen und übernommen wird.

Was jedoch ausschlaggebend für den enormen Erfolg des Romans ist, hängt von der literarischen Entwicklung der Zeitgeschichte ab: Es entwickelt sich eine Gegenströmung zur Aufklärung, die Empfindsamkeit. Zunächst einmal verwendet Goethe für sein Werk eine gerade völlig neuentdeckte Form, die des Briefromans. „Die Leiden des jungen Werther“ ist ein monoperspektivischer Briefroman, die typische literarische Form der Empfindsamkeit. Dadurch, daß man ausschließlich durch die von Werther geschriebenen Briefe Einblick in die Geschehnisse erhält, stehen eindeutig die subjektiven Beweggründe Werthers im Vordergrund. Anhand der Briefe vermittelt Goethe die persönlichen Gedanken und Gefühle Werthers über dessen Freund Wilhelm direkt an den Leser. Die Einbeziehung des Lesers als Ansprechpartner für Werther schafft eine engere emotionale Bindung. Gerade wegen dieser Beziehung, die zwischen Werther und dem Leser entsteht, wird durch den Brief-roman die Bedeutung der Gefühle besonders hervorgehoben. Aufgrund der direkten Ansprache nimmt der Jugendliche auch wirklich Anteil am Schicksal Werthers und ist damit - vor allem in einer durch die neu aufkommende Empfindsamkeit geprägten Zeit - geneigt Werthers Empfindungen auf sein persönliches Leben zu übertragen.

Der wichtigste Gesichtspunkt jedoch ist Werthers unzeitgemäßes Verhalten. Die Jugend wartet nur auf eine neue Richtung, die sich ihr anbietet, und mit der sie der vorangegangenen Generation - den Aufklärern - etwas entgegensetzen können. Goethe übt in seinem Roman Kritik an der übertriebenen Verwendung des Verstandes auf Kosten der Emotionen, also Kritik an der Aufklärung. Alles was Werther denkt oder tut entspricht für die jungen Leser dem neuen Zeitgeist .Wenn Werther zum Beispiel die bisherigen Wertvorstel-lungen über Bord wirft, und wieder zurück zur Natur will und die Leidenschaft über die Vernunft setzt, so unterstützt er den Ablösungsvorgang der Jugendlichen von ihren bürgerlich denkenden Eltern. Genau wie Werther fühlen sie sich mißverstanden (vgl. S.8, Z.17f) und zeigen damit ihrer Umgebung, daß sie mit den moralischen Gegebenheit nicht zurecht kommen und deswegen etwas besonderes sind. Auch sie wollen alle individuell und sensibel sein und folgen dem Beispiel Werthers, der großen Vorbildfigur für die Empfindsamen.

Heutzutage ist es für ein Buch viel schwieriger derart enormes Aufsehen zu erregen, da nicht nur der Markt mit Büchern geradezu überschwemmt wird, sondern eben auch Konkurrenz durch zuerst den Fernseher und später auch durch den Computer besteht. Insgesamt haben die Printmedien Marktanteile verloren, zahlenmäßig steigen die Auflagen jedoch weiter. Für die Jugendlichen hat das Buch an Bedeutung verloren, es ist jetzt nur noch ein mögliches Medium unter vielen, und aufgrund des Überangebots in dieser Branche ist es schwer, wenn nicht unmöglich, eine ganze Bevölkerungsgruppe so stark zu beeinflussen wie Goethe es mit seinem Roman „Die Leiden des jungen Werther“ geschafft hat.

9 von 9 Seiten

Details

Titel
Goethe, Johann Wolfgang von - Die Leiden des jungen Werther - Gründe für die ungeheure Wirkung, die Goethes Roman auf die Jugendlichen Leser seiner Zeit ausübte
Note
2+
Autor
Jahr
2001
Seiten
9
Katalognummer
V101080
Dateigröße
341 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
zu viele Rechtschreibfehler
Schlagworte
Goethe, Johann, Wolfgang, Leiden, Werther, Gründe, Wirkung, Goethes, Roman, Jugendlichen, Leser, Zeit, Thema Die Leiden des jungen Werther
Arbeit zitieren
Sebastian Plappert (Autor), 2001, Goethe, Johann Wolfgang von - Die Leiden des jungen Werther - Gründe für die ungeheure Wirkung, die Goethes Roman auf die Jugendlichen Leser seiner Zeit ausübte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101080

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