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Berufliche Rehabilitation. Fallstudie mit Eignungsdiagnostik und Kurzgutachten

Titel: Berufliche Rehabilitation. Fallstudie mit Eignungsdiagnostik und Kurzgutachten

Hausarbeit , 2021 , 34 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Gross (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die durchführenden Organe der Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sind neben Berufstrainingszentren und Berufsbildungswerken die Berufsförderungswerke (BFW).

Welchen Prozess eine Person in einem solchen BFW durchläuft und wie mit den ermittelten Ergebnissen verfahren wird, zeigt die vorliegende Fallstudie.

Zunächst werden jedoch in einem theoretischen Teil die Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation erläutert. Dabei stehen die Arbeitsweise und die diagnostischen Möglichkeiten, insbesondere die im Fallbeispiel verwendeten Tests und Verfahren, im Vordergrund.

Im praktischen Teil der Arbeit geht es v. a. darum, welche Schlüsse die Assessmentergebnisse zulassen und was diese für die Qualifizierungsmaßnahme des Rehabilitanden bedeuten. Hier gehört es zur Zielsetzung der Fallstudie, auf kritische Punkte einzugehen und Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Mit dieser Arbeitsweise wird einerseits der Rehabilitand mit seinen Bedürfnissen und Vorstellungen ernst genommen und andererseits finden wirtschaftliche Gesichtspunkte eine angemessene Beachtung.

Schließlich werden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in einem Kurzgutachten zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation

3 Prozesse und Methoden der Eignungsidagnostik

3.1 Intelligenz-Struktur-Test

3.2 Test zum arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster

3.3 Figure Reasoning Test

3.4 Kenntnistest Rechtschreibung und berufsbezogener Rechentest

4 Assessment-Ergebnisse und Empfehlungen für Hans Maier

4.1 Bewertung der Assessment-Ergebnisse und adäquate Empfehlungen

4.3 Überlegungen zu beruflichen Alternativen

4.3 Reha-Setting

5 Kurzgutachten

6 Kritische Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Fallstudie untersucht den Prozess der beruflichen Rehabilitation am Beispiel eines 40-jährigen Teilnehmers, um auf Basis einer eignungsdiagnostischen Bedarfsermittlung eine fundierte Empfehlung für eine Umschulung zu erarbeiten und dabei sowohl individuelle Bedürfnisse als auch wirtschaftliche Anforderungen zu berücksichtigen.

  • Prozesse und Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation
  • Einsatz und Bewertung eignungsdiagnostischer Testverfahren
  • Kompensation von Qualifikationsdefiziten durch Vorbereitungsmaßnahmen
  • Einfluss der persönlichen Lebensumstände auf das Rehabilitationssetting
  • Erstellung eines professionellen Kurzgutachtens für die Berufsfindung

Auszug aus dem Buch

3 Prozesse und Methoden der Eignungsidagnostik

Bezugnehmend auf das Fallbeispiel und die Aufgabenstellung erfolgt nun die Erläuterung der Assessment-Instrumente, die für die Bedarfsermittlung des Rehabilitanden Hans Maier Verwendung fanden. Dabei handelt es sich um häufig angewandte Verfahren, sodass sie durchaus als exemplarisch für die in einem BFW genutzte diagnostische Bedarfsermittlung der beruflichen Rehabilitation betrachtet werden können.

Welches Eignungsfeststellungsverfahren für eine Person in Frage kommt, klärt der Psychologe des BFW mit dem betroffenen Rehabilitanden im persönlichen Gespräch. In manchen BFW fungieren die Psychologen darüber hinaus als Case Manager, d. h., sie steuern den laufenden Assessment Prozess mit allen Beteiligten (auch Ärzten oder Ausbildern) und reflektieren gemeinsam mit dem Rehabilitanden seine Erfahrungen. Weiterhin führen sie die Ergebnisse der unterschiedlichen Assessment-Maßnahmen zusammen, um sie in einer Gesamtschau zu bewerten (Baumann, 2019, S. 71). Die komplexe Betrachtung der Komponenten ist hervorzuheben, weil selbst eine etwas unterdurchschnittliche Leistung in einem Intelligenztest letztlich noch keine definitive Aussage über einen Mangel an kognitiven Fähigkeiten rechtfertigt. Das Ergebnis eines einzelnen Tests sollte prinzipiell kein singuläres Kriterium für eine folgenschwere Entscheidung (bspw. gegen eine bestimmte Wunschausbildung des Rehabilitanden) sein. Vorher muss geprüft werden, ob andere Fähigkeiten der Person etwaige Defizite kompensieren und welche Maßnahmen ihr ggf. helfen, die Schwachstellen auszugleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der beruflichen Rehabilitation und skizziert den Aufbau der Fallstudie sowie die methodische Vorgehensweise bei der Bedarfsermittlung eines Rehabilitanden.

2 Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Grundlagen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie die vielfältigen Unterstützungsaufgaben der Berufsförderungswerke.

3 Prozesse und Methoden der Eignungsidagnostik: Hier werden die spezifischen diagnostischen Testverfahren und ihre Anwendung zur Ermittlung des individuellen Leistungsvermögens und der persönlichen Ressourcen detailliert vorgestellt.

4 Assessment-Ergebnisse und Empfehlungen für Hans Maier: In diesem Teil werden die Testergebnisse des Probanden analysiert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere berufliche Qualifizierung abgeleitet.

5 Kurzgutachten: Das Kapitel enthält die zusammenfassende Dokumentation der Eignungsabklärung sowie die daraus resultierenden Maßnahmenempfehlungen für den Rehabilitanden.

6 Kritische Reflexion und Ausblick: Diese abschließende Reflexion bewertet die Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Planung individueller Reha-Konzepte und betont die Notwendigkeit, persönliche Lebensumstände zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Berufliche Rehabilitation, Eignungsdiagnostik, Assessment, Berufsförderungswerk, Reha-Vorbereitungslehrgang, I-S-T 2000 R, AVEM, Umschulung, Leistungsfähigkeit, Bedarfsermittlung, Fallstudie, Wiedereingliederung, Berufsfindung, Psychologische Diagnostik, Arbeitserprobung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess der beruflichen Rehabilitation eines 40-jährigen Fliesenlegers, der aufgrund körperlicher Einschränkungen eine Umschulung anstrebt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert auf diagnostische Verfahren, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Teilhabe am Arbeitsleben sowie die Bedeutung von Vorbereitungslehrgängen und individuellen Reha-Settings.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, basierend auf einer eignungsdiagnostischen Analyse eine fundierte Empfehlung für eine Umschulung zu geben, die sowohl das Potenzial als auch die Bedürfnisse des Rehabilitanden berücksichtigt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden gängige psychologische Testverfahren wie der Intelligenz-Struktur-Test, der Figure Reasoning Test sowie der AVEM-Fragebogen zur Erfassung der Arbeitsmotivation und Widerstandskraft angewendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung und Auswertung der diagnostischen Instrumente sowie der Bewertung der Ergebnisse im Kontext der spezifischen Lebenssituation des Probanden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Berufliche Rehabilitation, Eignungsdiagnostik, Assessment, Umschulung und Wiedereingliederung.

Warum wird für Hans Maier ein Berufsvorbereitungslehrgang empfohlen?

Der Lehrgang dient dazu, bestehende Defizite in den Bereichen Deutsch und Mathematik auszugleichen und das notwendige Fundament für den Erfolg der geplanten Umschulung zu sichern.

Welche Rolle spielen die AVEM-Ergebnisse bei der Empfehlung?

Da der Proband das Risikomuster A aufweist, das mit einer Neigung zur Selbstüberforderung einhergeht, werden präventive Maßnahmen wie ein Gesundheitskompetenztraining ausdrücklich empfohlen.

Warum wird eine wohnortnahe Rehabilitation in Erwägung gezogen?

Aufgrund seiner familiären Situation mit schulpflichtigen Kindern soll durch eine wohnortnahe Maßnahme die tägliche Belastung durch Pendeln minimiert und die Vereinbarkeit mit dem Familienleben gefördert werden.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berufliche Rehabilitation. Fallstudie mit Eignungsdiagnostik und Kurzgutachten
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,3
Autor
Katharina Gross (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
34
Katalognummer
V1010929
ISBN (eBook)
9783346417749
ISBN (Buch)
9783346417756
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufliche Rehabilitation Eignungsdiagnostik Assessment Kurzgutachten Intelligenzstrukturtest AVEM Figure Reasoning Test
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Gross (Autor:in), 2021, Berufliche Rehabilitation. Fallstudie mit Eignungsdiagnostik und Kurzgutachten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1010929
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Leseprobe aus  34  Seiten
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