Gefangenschaft in Guantanamo. Wie Sprache im Film aufdeckt und Neues konstruiert am Beispiel "The Unknown Known" von Errol Morris


Seminararbeit, 2015

14 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sequenzanalyse
2.1 Sequenzbeschreibung: Die Prominenz im Krieg und die Gefangenen auf dem eigenen Kontinent
2.2 Die Koppelung von Bild und Sprache

3. Schluss

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„19. Januar 2002.

Thema: Status der Taliban und der Al-Qaida.

Die USA haben beschlossen, dass Taliban und Mitglieder der Al-Qaida, die unter der Kontrolle des Verteidigungsministeriums stehen, keinen Anspruch auf Kriegsgefangenen-Status haben, im Sinne der Genfer Konventionen von 1949.“ 1

Dieses Zitat repräsentiert eine der „Snowflakes“2, welche Donald Henry Rumsfeld tausendfach während seiner politischen Karriere produzierte. Speziell dieses Memo stammt aus seiner Zeit als Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten im Kabinett von George W. Bush. Rumsfeld galt zu der Zeit als DIE Stimme im Krieg gegen den Terrorismus im Mittleren Osten, insbesondere in Afghanistan. In diesem Zusammenhang ist der Umgang mit den Kriegsgefangenen, bzw. vermeintlichen Terroristen in dem Gefangenenlager Guantanamo Bay Detention Camp (im Folgenden nur Guantanamo genannt) stärker in die Öffentlichkeit geraten.

Die Memos beweisen die ausgefeilte Sprache Rumsfelds. Dabei stehen sich die genauen Definitionen einzelner Begriffe und seine letztendlich gemachten Aussagen gegenüber. So gezielt und durchdacht seine Sprache auch wirkt, an Deutlichkeit gewinnen seine Aussagen dadurch nicht; insbesondere wenn es darum geht, während seiner Amtszeit getroffene Entscheidungen und Geschehenes zu reflektieren. Oftmals verkommt das Gesagte in Floskeln.

Diese Dokumentation von Errol Morris steht ganz in der Tradition der „amerikanischen Schule“, wenn es um das „Cinéma Vérité“ bzw. „Cinema Direct“ geht.3 So hat Rumsfeld fast die alleinige Freiheit, das Gespräch zu lenken und eigene Gedanken zu äußern - war doch genau das das Ziel von Drew und Leacock, als sie neue Formen der Reportage ausprobierten, um der Wahrheit einer Lebenswelt ohne zu verurteilen, näher zu kommen.4 Die hier gegebene Interviewsituation ist eine Konfrontation seitens Morris mit historischen Stationen der amerikanischen Geschichte, immer in Bezug zur politischen Laufbahn Rumsfelds. Innerhalb dieses Rahmens konnte Rumsfeld frei agieren. Gleichzeitig stellt dieser Rahmen das Potential, der politischen Figur Rumsfeld auch menschlich näher zu kommen. Es hätte nicht gereicht, Rumsfeld einfach bei seiner Arbeit zu begleiten. Eine politische Persönlichkeit ist im Zeitalter der Reproduktionstechnik nunmehr eine rezeptive Persönlichkeit, die, aufgrund der Aufnahmeapparatur, an ihrem Ausstellungswert gemessen wird.5 Für die Analyse ist es substantiell, die Funktion, die Rumsfeld als Politiker vor der Kamera bekleidet, zu beachten. So kann nicht autonom die kreative Umsetzung der ausgewählten Sequenz, die umstrittene Situation auf Guantanamo (Kapitel 6-7), analysiert werden. Der Rückschluss auf seine Person und vor allem seine Sprache ist notwendig, denn insbesondere seine Sprache - seine Memos mit einbezogen - begründet den Ausstellungswert von Rumsfeld - ein Aspekt, der Morris auch letztendlich den Beweggrund gegeben hat, über diese Person eine Dokumentation zu produzieren. Doch wie hat er es geschafft, dem Genre, welches den Anspruch hat, in der Rezeption real zu wirken6, gerecht zu werden? An diesem Punkt setzt die Analyse an und kann zumindest anfänglich mit der politisch-gesellschaftlichen Aktualität der angesprochenen Themen, vor allem dem der Behandlung der politischen Gefangenen, beantwortet werden.

2. Sequenzanalyse

„Weniger denn je sagt eine einfache `Wiedergabe der Realität` etwas über die Realität aus“7, so Brecht in Bezug zu dem Diskurs, ob Fotografie schöpferisch sein kann, oder nur ein wissenschaftliches Hilfswerk der Dokumentation ist. Es ist erforderlich etwas Künstliches, etwas Konstruiertes aufzubauen, um der Wahrheit näher zu kommen. Und die Wahrheit liegt in der Intention des Regisseurs, der immer politische, soziale oder ästhetische Absichten verfolgt.8 Deshalb ist es erforderlich das Formenrepertoire der Sequenz mittels einer detaillierten Beschreibung zu erkennen und die einzelnen Funktionen der Bild- und Tonelemente festzustellen. Es sei angemerkt, dass die musikalische Ebene bei der Analyse außer Acht gelassen wird.

2.1 Sequenzbeschreibung: Die Prominenz im Krieg und die Gefangenen auf dem eigenen Kontinent

Die vorliegende Sequenz ist zusammengesetzt aus zwei unterschiedlichen Interviewsituationen mit Rumsfeld, Headlines einzelner Zeitungsartikel, Memos und offizielle Dokumente, die auf Papier dem Zuschauer präsentiert werden, sowie filmische primär Quellen aus Guantanamo. Durch das Verweben dieser fünf medialen Mittel in Kombination mit der Sprache wird das Thema der Terrorismus Bekämpfung neu aufgearbeitet.

Interessant ist, dass durch eine einzige Memo (siehe Einleitung) die mediale Aufmerksamkeit einen Wechsel der Perspektive vornimmt. Die Sequenz steigt ein mit prägnanten Headlines, die Rumsfeld aufgrund seiner Kriegsführung zu einem Medienstar erheben und die Pressekonferenzen im Pentagon zu einem „Must See“ deklarieren. Einzelne Ausschnitte aus eben diesen Pressekonferenzen beweisen die Sprachgewandtheit Rumsfelds, sowie die Dynamik, aus der die Q&A Gespräche fast zum Entertainment werden. Die schwarze Abblende führt ein in den Kampf um Tora-Bora, wodurch Rumsfeld sein Vorgehen im Umgang mit den Kriegsgefangen revidiert. „Es werde wohl eine große Zahl in Gewahrsam genommen“ lässt die Stimme einer Nachrichtensprecherin verlauten. Es folgt das anfänglich zitierte Memo. Der dadurch entstandene Aufruhr hat den Fokus der Medien von der wirkungsvollen amerikanischen Außenpolitik auf die interkontinentale Auseinandersetzung mit dem Thema Folter und der Einräumung von Rechten für vermeintliche Terroristen gelenkt. Mit der Frage: „Warum verursachte diese Entscheidung so viel Ärger?“, gab Morris Rumsfeld die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Seine Antwort ist das klar formulierte Anliegen, zukünftig geplante, terroristische Angriffe durch das Verhören der Inhaftierten zu verhindern. Die folgenden Zeitungsartikel legen aber den Fokus auf den Aspekt des Umgangs mit den Kriegsgefangen. Genauso wie es bei den Fragen während der Pressekonferenz im Pentagon vom 22. Januar 2002 um die menschenunwürdige Behandlung auf Guantanamo geht. Zwischen dem Memo und der Pressekonferenz liegen drei Tage, eine kurze Zeitspanne, in der sich eine andere Wahrnehmung des Krieges feststellen lässt. Kurze Videoaufnahmen eines Nachtsichtgerätes, sowie Screenshots aus dem Gefängnis Guantanamo zeigen eine andere, greifbarere Wirklichkeit. Das Thema der Folter ist nun etabliert und wird konkret von Morris angesprochen. Rumsfeld revidiert die Frage nach all den Foltermemos, dass es nur ein paar gewesen seien. Dass es ihm aber bei dieser Debatte um etwas anderes ging als der Presse, beweist die Tatsache, dass er die öffentlichen Reaktionen nie gelesen habe. Einer Sucherfunktion ähnlich wird ein Luftbild von Guantanamo gezeigt, während Rumsfeld beteuert, dass das Gefängnis gut geführt sei und kein „Water Boarding“, auch nicht bei Al-Qahtani, angewendet wurde. Mit aller Deutlichkeit fügt Rumsfeld an dieser Stelle an, dass aber Dinge geschahen, die nicht hätten passieren dürfen - was die Memos vom FBI und dem Roten Kreuz belegen. So war Al-Qahtani zwar ein Gefangener mit „high value“ Status, fiel demnach eigentlich unter die Zuständigkeit der CIA, wurde aber „komischerweise“ nicht verlegt. Die Bildelemente reduzieren sich, genauso wie das Thema auf die „Torture Memos“ eingegrenzt wird. Dieser Teil der Sequenz besteht nur aus der Interviewsituation mit Morris und Dokumenten, die die Bandbreite an legalisierten Foltermethoden - zusammengefasst unter „enhanced interrogation techniques“ - verdeutlichen sollten. Rumsfeld erzählt chronologisch den Ablauf wie und unter wem die drei Kategorien an Verhörmethoden zustande kamen - hat doch insbesondere der Fall von Al-Qahtani für Aufsehen gesorgt. Bis heute ist der seit 2002 Inhaftierte nicht vor Gericht gestellt worden, genauso wie niemand zur Rechenschaft gezogen worden ist aufgrund der Anwendung nicht genehmigter Foltermethoden an Al-Qahtani.9 Rumsfeld selbst habe daraufhin ein Memo mit verbesserten Verhörmethoden zurückgesendet. Grundsätzlich aber sei das Aussetzen dieser Gefangenen ein Risiko für das amerikanische Volk, warnten einige Militärs, so Rumsfeld. Das folgende, schwarz-weiß Bild von einem Meer, indem die Lichtreflexion von der Mitte bis zum Rand ausläuft, ohne das eine Lichtquelle auszumachen ist, da der Horizont einfarbig grau unterlegt ist, hat zwei Funktionen. Zum einen leitet es in das anschließende Thema der vermuteten Massenvernichtungswaffen im Irak und der Gefahr, dass diese in die Hände von Terroristen gelangen könnten. Zum anderen wirkt das Bild so extrahiert, fast schon unecht durch den nicht vorhandenen Himmel und der fehlenden räumlichen Tiefe, dass es Raum für themenunabhängige, abstraktere Fragen bietet. Auf die Frage, wann Rumsfeld wisse, dass er zu weit gehe, antwortet dieser, dass man es nie wissen könne, aber es wundervoll wäre, aus dem Spektrum möglicher Geschehnisse die auszusuchen, die dann wirklich passierten - während, mittels einer Animation, eine Rakete aus dem Meer in den nicht vorhandenen Himmel empor steigt. Wäre dies so, würde sich Rumsfeld seiner Entscheidungsgewalt entledigen; und schenke man ihm Glauben, alle „leichten“ Entscheidungen seien Bauchentscheidungen, deren Ausmaße nicht vorhersehbar sind, würde er sich seinem Status als machtvoller Politiker entledigen. Gleichzeitig wird klar, dass Rumsfeld bei solch einer Frage nicht aus der Reserve gelockt wird. Er hat Entscheidungen zu treffen. Ob er damit zu weit geht, ist vorher nicht ersichtlich. Eben wie eine Rakete, die ins All, also ins Unbekannte fliegt - diese Quintessenz seiner Aussage entzieht jeder Diskussion den Boden.

Die detaillierte Betrachtung dieser Sequenz zeigt, dass die journalistische Realität eine andere ist, als die des Verteidigungsministers. Während die journalistische Seite auf eine klare Stellungnahme und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen pocht, der sich Rumsfeld zwar stellt, ist dieser dennoch mit der direkten Kriegsführung beschäftigt. Die tagespolitische Realität ist für ihn keine aktuelle mehr. Seine Realität setzt sich zusammen aus denen der Generäle, der diplomatischen Beziehungen zu den Kriegsländern, der Geheimdienste, sowie dem eigenen Kabinett. In der Sequenz zeigt sich durch die dritte Ebene der dokumentarischen Realität, dass die aufgezeigten Memos und Screenshots aus Guantanamo, je nach „Ausgangsrealität“ eine andere Wirkung auf den Rezipienten haben, bzw. eine andere Färbung bekommen. Es wird dadurch eine andere Perspektive aufgezeigt, fernab medialer Realitäten, die ohnehin bekannt sind. Gleichzeitig ist Morris´ Herangehensweise an das Thema eine chronologische. Durch die Koppelung der ersten beiden Realitäten mit der dritten, die das Gesagte oftmals wiederholt und unterstreicht, wird das komplexe Thema leichter nachvollziehbar und lässt dadurch der Person Rumsfeld respektive einer anderen - dem Rezipienten oftmals verschlossenen - Perspektive mehr Raum.

2.2 Die Koppelung von Bild und Sprache

Morris arbeitet bei seinen Dokumentationen immer mit einem Anhaltspunkt, an dem er die gesamte Dramaturgie der jeweiligen Dokumentation aufhängt. Bei THE FOG OF WAR - ELEVEN LESSONS FROM THE LIFE OF ROBERT S. MCNAMARA, einem Porträt über den Verteidigungsminister im Kabinett von Präsident John F. Kennedy, sind es, wie der Titel verrät, die elf Lektionen, die sich aus dem Gespräch zwischen Regisseur und Minister ergaben.10 Bei A BRIEF HISTORY OF TIME, einer Dokumentation über Stephen Hawking, sind es seine Lebensereignisse, die Hawkings Bekannten und Verwandten in Interviews preisgaben, chronologisch nach Daten geordnet.11 Bei der hier betrachteten Dokumentation führen die einzelnen Memos, oder „Snowflakes“, von Rumsfeld in die jeweiligen Themengebiete. Sie bilden das Netz, welches durch die von Morris ausgewählten Dokumente und letztendlich Rumsfeld selbst gefüllt werden - woraus sich die drei Ebenen der Sprache in dieser Dokumentation ergeben.

2.2.1 Schrift, Ton und Bild - Die drei Ebenen der Sprache bei Morris

Mit Fortlaufen der Sequenz verringert sich zunehmend die Diversität der als Quellen verwendeten Bildmittel. Am Anfang werden journalistische Beiträge in Form von schriftlichen Headlines und Stimmen der Nachrichtensprecher übereinander gelegt, während auf dritter Ebene Rumsfeld zu sehen ist, wie er durch die Fluren des Pentagons zur Pressekonferenz geht. Diese drei Ebenen sind kompositorisch so miteinander verknüpft, dass sie sich gegenseitig bedingen. Ähnlich einem Fotostreifen, der durch einen Projektor geschoben wird, werden einzelne Stills von Rumsfeld der Reihe nach projiziert. Die Headlines und ganze Teile einzelner Zeitungsartikel sind in Weiß so animiert, dass sie sich in das Bild schieben, ohne jedoch die einzelnen Stills zu verdecken. Vielmehr führen diese zu einer ausgewogenen, ästhetisch gelungenen Komposition, die den Blick lenkt. Einzelne Zeitungsartikel sind unscharf, andere, prägnante Headlines dafür mitten in das Bild gesetzt. Zusammen mit den sich überschneidenden Nachrichtenstimmen, werden zum einen die schriftlichen und bildlichen Informationen ergänzt und führen zu einem näheren Verständnis der aktuellen, öffentlichen Meinung. Zum anderen wird das Gefühl der Fülle vermittelt, das, dramaturgisch gesehen, die Relevanz der vermittelten Informationen verstärken soll und deren Positionierung in einem Porträt über Rumsfeld legitimiert.

[...]


1 The Unknown Known. R.: Morris, Errol. US 2013. TC: 00:55:10-00:55:35.

2 Ebd.

3 ISSARI M. Ali / PAUL Doris A.: What is cinéma vérité?, London 1979, S.83-104.

4 Ebd. S.85.

5 BENJAMIN, Walter: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Zweite Fassung, 1935/36, in Ders.: Aura und Reflexion. Schriften zur Kunsttheorie und Ästhetik, Sinzheim 2007, S. 398.

6 HATTENDORF, Manfred: Dokumentarfilm und Authentizität. Ästhetik und Pragmatik einer Gattung, Konstanz 1999, S. 46.

7 BENJAMIN, Walter: Kleine Geschichte der Fotografie, 1931, in Ders.: Aura und Reflexion. Schriften zur Kunsttheorie und Ästhetik, Sinzheim 2007, S. 376-368.

8 ARRIENS, Klaus: Wahrheit und Wirklichkeit im Film: Philosophie des Dokumentarfilms, Würzburg 1999, S.11.

9 Amnesty International. Briefe gegen das Vergessen. USA - Mohamed Al-Qahtani, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V., https://www.amnesty.de/briefe-gegen-das-vergessen/2014/3/usa-mohamed-al-qahtani (28.03.2015).

10 The fog of war. Eleven Lessons from the Life of Robert S. McNamara. R.: Errol Morris. US 2003.

11 A Brief History of Time. R.: Errol Morris. US 1991.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Gefangenschaft in Guantanamo. Wie Sprache im Film aufdeckt und Neues konstruiert am Beispiel "The Unknown Known" von Errol Morris
Hochschule
Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V1011634
ISBN (eBook)
9783346401717
ISBN (Buch)
9783346401724
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dokumentarfilm, Sequenzanalyse, Film, Errol Morris, Donald Henry Rumsfeld
Arbeit zitieren
Ann-Katrin Boberg (Autor), 2015, Gefangenschaft in Guantanamo. Wie Sprache im Film aufdeckt und Neues konstruiert am Beispiel "The Unknown Known" von Errol Morris, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1011634

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