Franz Liszt. Sein Leben und sein Werk


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

3 Seiten, Note: 1


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Die Musik ist als die universelle Sprache der Menschen zu bezeichnen, durch welche das menschliche Gefühl sich allen Herzen in gleich verständlicher Weise mitteilen kann.

Franz Liszt

- geb. 22.10.1811 in Raiding
- gest. 31.07.1886 in Bayreuth
- seit 1859 Franz von Liszt
- ungarisch/ deutscher Komponist & Pianist
- war 1x verheiratet,3 Kinder ---> Trennung
- schrieb unter anderem 13 Sinfonische Dichtungen, Klavier- & Orchestermusik, Opernphrasen, Orgelwerke, 3 Oratorien, Messen, Chorwerke, 52 Klavierlieder, verfasste aber auch musikhistorisch- kritische Schriften

Leben:

- Vater: Adam Liszt ; Mutter: Maria Anna Lager Liszt lernte schon früh Musik kennen, Vater wollte immer Musiker werden- war daher sehr musikalisch
- nebenbei hörte „Klein Liszt“ Zigeunermusik der umherziehenden
- Liszt sang zur Überraschung d. Vaters erstmals gehörte Melodien richtig nachà erhielt im Alter von 6 Jahren Klavierunterricht vom Vater
- Konnte sich von Instrumenten kaum trennen à spielte bald selbsterfunden Stücke frei aus dem Kopf- „Erfindungen“
- Fuhr bei Geschäftsreisen seines Vaters mit, spielte häufig vor & präsentierte sein Können, wirkte bald in öffentl. Veranstaltungen etc. mit
- Mit 9 Jahren gab er Klavierkonzert mit Orchesterbegleitung
- Esterházy fand gefallen an ihm & veranstaltete im Nobemb. 1820 Konzertà Mittelpkt. war Liszt
- Gefallen des Klavierspiels bei Hochadelà löste Begeisterung aus
- 6 ungarische Adlige beschlossen zusammen mit 600 Gulden jährlich Liszt 6 Jahre lang für seine musik. Ausbildung zu unterstützen
- Familie Liszt ging nach Wienà Suche nach Lehrer, gefunden in ehem. Beethoven- Schüler Carl Czerny
- Theor. Unterricht bei Antonio Salierià erkannte Begabung & unterrichtete unentgeltlich
- Zwischendurch viele Konzerte + Auftritte- immer mehr Begeisterung der Menschen
- 1823 trat Liszt allein im Sonntagsmorgen- Konzert aufà erhielt Kuss auf die Stirn von Beethoven
- sollte im Sept. an Pariser Konservatorium, wurde nicht angenommen wegen Begründung Ausländer zu sein
- nahm kurze Zeit später Klavierunterricht bei Ferdinando Paer
- Mai 1824 folgten Franz+ Vater der Einladung des größten Pariser Klavierfabrikanten Erard, spielte auf seinen Flügel & erhielt wieder Beifall+ Begeisterung von bedeut. Klaviervirtuosen
- Beendet in England seine Oper, Uraufführung in Paris ein Erfolg- jedoch nach 3. Aufführung abgesetzt
- 1827 (Liszt 16) starb sein Vater, kein Ernährer & Betreuer mehr da
- musste Geld mit Klavierstd. Verdienenà Nachfrage nach seiner Person war sehr groß
- nach unglücklicher Liebe verschloss er sich vollkommen der Musikà Depressionen, quasi todkrank
- durch Julirevolution 1830 wurde sein kampfgeist wieder geweckt & er entwarf eine „Revolutions- Sinfonie“, wurde nicht beendet- teile fließen aber in andere Stücke ein
- Liszt sah Welt jetzt mit kritischen Augen & bemerkte großen Gegensatz zw. arm & reich
- Neuen musikalischen Antrieb erhielt er durch Auftritt des größten Virtuosen Geigers Niccoló Paganià spielte mit großer Sicherheit, bewältigte größte Schwierigkeiten auf dem Instrument+ verband es mit der Kunst der Interpretationà Liszt fand sein Vorbild
- Liszt begann sofort mit Erneuerung & Erweiterung seiner Spieltechnik; verschied. Violinenkompositionen Paganis übertrug er in Klaviersatz à enthielt bis dahin völlig unbekannte Klangwirkung+ noch nie da gewesenen technischen Schwierigkeiten
- Von da an stand Liszt auf Höhe seines Könnens
- Teil seines Vermögens stiftete und spendete er an Notdürftige, um Elend zu verkleinern+ Armut zu lindern; unterstützte z. Bsp. Katastrophenopfer, politische Flüchtlinge, verschiedene Länder, alte & kranke Musiker etc.
- Liszt wollte sich nun zur Ruhe setzen & nur als Komponist tätig sein
- Mit 36 Jahren gab er Konzertreisen endgültig auf
- 1848 führte er Dienst als Hofkapellmeister in Weimar aus, stellte während dieser Zeit viele werk fertig od. überarbeitete sie
- Liszt verfolgte Plan, kulturellen Plan in Weimar zu fördern, durch Wettbewerbe, Auszeichnungen, Ausstellung usw. à Großherzog gab keine finanzielle Unterstützung- Plan kippte
- Liszt verließ 1861 Weimarà wandte sich nach Rom- beendete 2 Oratorien & Etüden
- Ging 1869 wieder zurück nach Weimar, lebte aber auch in Rom + Budapest ( trug zur 1. ungarischen Musikhochschule bei)
- Bildete 1850 in Weimar Nachwuchspianisten unentgeltlich aus
- 1869 starb er während Besuch der Richard- Wagner- Festspiele in Bayreuth

Besonderheiten:

- F. Liszt verlieh durch Schaffen & Wirken starke Impulse in der Musik
- Hat Klavierstil technisch bereichert
- Weitererntwicklg. Der Programmmusik durch Sinfonische Dichtungà Liszt als Begründer anzusehen
- War nicht nur bedeutend. Pianist, Komponist & Lehrerà war vor allem gütiger Mensch, Opferschafsbereit für Notdürftige
- Unterstützte viele junge & fähige Künstler
- Forderte Aufwertung des Künstlerstandes, sprach sich für Musikunterricht in Volksschule+ für Lehrstuhl der Musikgeschichte aus
- 1861 gründete er Allgemeinen Deutschen Musikverein; Ziel: Erschließung zeitgenössischer Musik

Stil seiner Musik:

- Musik folgte poetischer Idee - einzelne Themen sollen bestimmten seelische Stimmg. & Gefühle der „handelnden Person“ wiedergeben+ ausdrücken
- Je nach Geschehnissen der Person werden Leitthemen zu geordnet bzw. Leitmotive abgewandelt
- Liszt beschreibt selbst, was er mit seiner Musik erreichen will:
- „Instrumentalmusik will nicht mehr eine einfache Zusammenstellung von Tönen sein, sondern eine poetische Sprache, die vielleic ht mehr als die Poesie geeignet ist, alles das auszudrücken, was sich in den unzugänglichen Tiefen unstillbarer Sehnsucht, unendlicher Ahnungen bewegt.“

Lyrische Würdigung an Liszt von Franz Grillparzer:

Du gleichst dem Engel mit dem Flammenschwerte, Der aufgestellt vor unsrer Unschuld Garten: Ein strenger Spruch, gerecht in seiner Härte, Straft durch sich selber jegliches Entarten.

Doch weigerst du die Pforten jener Räume,

Wo Unschuld mit sich selber ging zufrieden,

So zeigst du uns, ein Traumbild wacher Träume,

Das Bild des Glücks, das nicht mehr weit hienieden.

Eintauchend in die Welt der Leidenschaften,

Des Kampfs, des Streits, der wildverworrnen Grenzen,Lässt du aus Augen, die an Eden haften,

Den Wiederschein des dort Gesehnen glänzen.

Der Donner wird zum Strahl, der zum Lichte, Auf Augenblicke schwinden Nebeldünste, Die Luft der Heimat weht durch die Gesichte-Eintracht in Zwietracht ist das Reich der Künste.

3 von 3 Seiten

Details

Titel
Franz Liszt. Sein Leben und sein Werk
Note
1
Autor
Jahr
2001
Seiten
3
Katalognummer
V101187
Dateigröße
337 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Biographie
Schlagworte
Liszt, Franz
Arbeit zitieren
Sarah Stiller (Autor), 2001, Franz Liszt. Sein Leben und sein Werk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101187

Kommentare

  • Gast am 16.2.2002

    hmm ....

    Also, wieso diese Referat mit einer 1 bewertet wurde, ist mir völlig unverständlich. Mehrere Sachen sind einfach rein faktisch falsch. Liszt war zum Beispiel nie(!) verheiratet. Mit wem auch ?? Auch die Mutter seiner drei Kinder (Marie dAgoult) findet keine Erwähnung. Für mich eine bestenfalls ausreichende Leistung.

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