Paradigmenwechsel der Reisebeschreibung am Ausgang des 18. Jahrhunderts. Johann W. Goethes "Italienischer Reise"


Hausarbeit, 2018

24 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Reisen und seine Beweggründe

3 Hauptdarbietungsformen der Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts

4 Historischer Kontext: Ursachen für den Paradigmenwechsel der Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts

5 Goethes Italienische Reise in ästhetisch-literarischer Hinsicht
5.1 Vermittlung des Erlebten über die Empfindung und die Reflexion des reisenden Ich
5.2 Rom als Stadt der Wiedergeburt, die tiefere Bedeutung der Reise
5.3 Das reisende Ich und die Umwandlung des Italien-Erlebnisses im Text
5.4 Volk und Natur.

6 Fazit.

7 Literaturverzeichnis.

1 Einleitung

Im Mittelpunkt der vorliegenden Hausarbeit steht der Paradigmenwechsel der Reisebeschreibung am Ausgang des 18. Jahrhunderts in Verbindung mit Goethes Werk Italienischer Reise1 . Es soll erörtert werden, welche Faktoren für den historischen Wandel, durch den die Reisebeschreibung von einer objektiv-empirischen zu einer subjektiv-ästhetischen Beschreibungsform wurde, verantwortlich sind und wie sich diese neue literarisch-ästhetische Dimension in Goethes Werk zeigt.

Zu den Thesen beziehungsweise zu den Ursachen, welche die Fragestellung begründen sollen, gehören unter anderem die ökonomische und politische Emanzipation des Bürgertums, eine nicht mehr gegebene Befriedigung der Erkenntnisinteressen sowie eine Veränderung der Wahrnehmung und der Anschauungsformen.2 In diesem Rahmen soll das Gewicht besonders auf das Bedürfnis nach subjektiver Aussprache gelegt werden, denn dieses war für den Übergang von einer gelehrt-utilitaristischen Reisebeschreibung zu einer eher subjektiv-ästhetischen Beschreibungsform verantwortlich.3 Johann Joachim Winckelmann war der Vorläufer für diesen neuen Trend im deutschsprachigen Raum, er sorgte für die Ästhetisierung Italiens und damit für das Primat des Ästhetischen gegenüber dem Ethischen der Frühaufklärung.4 Als Vertreter der herrschenden Tendenz der Aufklärung mit ihrem literatur-theoretischen Postulat von Vernunft und Kritik zugunsten einer enzyklopädisch-wissenschaftlichen Beschreibung soll hingegen auf die Allgemeine Deutsche Bibliothek (ADB)5 mit ihren strengen Prinzipien kurz eingegangen werden.

Das Thema Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts bietet unzählige Forschungsfragen an, denen nachgegangen werden könnten. Ich habe mich jedoch für die eingangs beschriebene Fragestellung entschieden, weil mich die Frage beschäftigt hat, was die ästhetisch-literarische Dimension eines literarischen Werkes, hier einer Reisebeschreibung ausmacht.

Ausgehend von den im Kapitel 2 dargestellten Gründen, die den Menschen in seiner Geschichte zum Reisen bewegt haben, sollen die Hauptdarbietungsformen der Reiseliteratur im Zuge des 18. Jahrhunderts im Kapitel 3 behandelt werden.

Der historische Kontext und die bereits oben genannten Ursachen für den Funktionswechsel bilden den Rahmen, innerhalb dessen der historische Wandel der Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts stattfand und werden im Kapitel 4 ausführlich beleuchtet.

Das Hauptgewicht der Untersuchung liegt auf Goethes Italienischer Reise, einer von Goethe unternommenen Bildungsreise nach Italien von 1786 bis 17886.

Mehr vielleicht als in anderen Genres ist der Autor einer Reisebeschreibung mit dem Problem der Schilderung konfrontiert. Der Text fällt zumindest in ästhetisch-literarischer Hinsicht mit der Fähigkeit des Autors zusammen, das Gesehene in Sprache zu verwandeln. Daher soll auf Goethes ästhetisch-literarische Fähigkeit eingegangen werden, Erfahrungen und Empfindungen im Land Italien durch die Sprache auszudrücken. Zwar spielen dabei die Sprach- und Stilmittel des Autors eine bedeutende Rolle, aber auch die tiefere Bedeutung des Reiseerlebnisses, das sich hinter der stilistischen Gestaltung verbirgt, soll hier zur Sprache kommen.

Anhand entsprechender Reiseaufzeichnungen möchte ich im Unterkapitel 5.1 auf einige Sprach- und Stilmittel konkret eingehen, um zu zeigen, wie das reisende Ich Objekte und Ereignisse eindrucksvoll über sein Empfinden und seine Reflexion vermittelt. Gegenstand dieses Kapitels ist jedoch auch die tiefe Bedeutung des Reiseerlebnisses, das zur menschlichen, künstlerischen und geistigen Verwandlung des Reisenden führte.

Aus dem Rom-Kapitel im Unterkapitel 5.2 soll die Begegnung des Reisenden mit der Kunst sowie mit der Stadt selbst als Ort der Wiedergeburt7 hervorgehoben werden, in der einige literarische Gestaltungsmittel und eine große literarische Intensität zugleich miteinfließen. Vor diesem Hintergrund soll im Unterkapitel 5.3 auf das reisende Ich eingegangen und belegt werden, wie das Italien-Erlebnis im Text umgewandelt wird: Das Verhältnis zwischen dem Ich und den Gegenständen, welches der Reisende als Selbstbildung betrachtet, stellt einen wichtigen Punkt seiner Italienerfahrung dar.

Volk und Natur stellen hingegen in Neapel und auf Sizilien zusammen mit dem bereits im Rom-Kapitel erwähnten Thema der Kunst die drei wichtigen Bereiche dar, deren Interaktion der Reisende immer wieder anspricht und stets untersucht. Wie das Thema Volk und Natur in Verbindung mit Kunst behandelt wird,8 soll im Unterkapitel 5.4 konkret gezeigt werden. Weiterhin soll auf weitere Gestaltungsmittel wie Metaphern und Parabeln eingegangen werden, weil diese zum einen die ästhetisch-literarische Dimension dieses literarischen Werkes ausmachen und zum anderen auf die tiefere Bedeutung der Reise hindeuten.

Im Fazit des Kapitels 6 erfolgt schließlich eine Zusammenfassung der in den vorhergehenden Kapiteln herausgearbeiteten Ergebnisse neben einer kurzen Reflexion über die Auswirkungen, welche die 30 Jahre später entstandene Endfassung des Werkes mit sich brachte gegenüber dem Reisetagebuch und den Reisebriefen, die während der Reise entstanden sind.9

2 Das Reisen und seine Beweggründe

Die Sehnsucht nach der Ferne, dem Unbekannten und die Entdeckung des Neuen reizen den Menschen seit langer Zeit in die Fremde zu reisen. So weit die historische Überlieferung zurückreicht, reicht ebenfalls die Tradition des Reisens zurück. Der Großteil der antiken Reisen waren Geschäftsreisen . Reisen war jedoch auch schon immer mit der Kriegsführung verflochten.10 Die Pilgerfahrt wurde im christlichen Zeitalter unternommen. Italien war hier Durchgangsstation, denn der Pilger reiste über Venedig nach Palästina ins Heilige Land. Es konnte auch Monate dauern, bevor der Pilger in Venedig eingeschifft werden konnte, so dass die Stadt Gegenstand eines Besuches wurde, um die Wartezeit zu überbrücken. Aus dieser Zeit finden sich die allerersten Aufzeichnungen über Venedig.11

Das Zeitalter der großen geografischen Entdeckungen steht im Zeichen wissenschaftlicher Neugier und ist untrennbar mit den Namen großer Entdeckungsreisender und Seefahrer wie Marco Polo, Christoph Kolumbus und Vasco Da Gama verbunden. Mit den Reisen in die Ferne versprachen sich europäische Herrscher und Kaufleute jeweils die Ausdehnung ihrer Machtbereiche sowie einen gewinnbringenden direkten Handel. Der später christliche Missionierungseifer spornte zur Erschließung neuer Teile der Erde an.12

Bei einem Blick in die Geschichte fällt auf, dass antike Stätten schon immer ihren besonderen Reiz hatten. Eines der Länder, das einen großen Reichtum an antiken Stätten vorweist, ist Italien.13 Im 16. Jahrhundert absolvierten junge Adlige als Abschluss ihres Studiums die sogenannte Kavalierstour, eine Art Bildungsreise. Sie besuchten dabei die wichtigsten Länder und Residenzstädte Europas nach einem im Voraus festgelegten Reiseprogram.14 Im 18. Jahrhundert erweiterte sich der gesellschaftliche Kreis der Reisenden auf das aufstrebende Bürgertum15 und wenngleich der Umfang der Reise und deren Reiseprogramm kleiner ausfiel, blieb Italien für seine jahrtausendealte antike Tradition eines der meist besichtigten Länder.16

3 Hauptdarbietungsformen der Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts

Was auch immer der Anstoß zum Reisen gewesen sein mag, beginnen die Reisenden früh, ihre Entdeckungen und Erlebnisse schriftlich festzuhalten. Trotz der Breite der Thematik soll im Folgenden versucht werden, einen kleinen

Überblick über die Hauptdarbietungsformen der Reiseliteratur zu geben.17 Die Grenzen zwischen fiktionaler und nicht fiktionaler beziehungsweise beschreibender und poetischer Reiseliteratur sind oft nicht scharf, sodass eine klare Abgrenzung innerhalb der Darbietungsformen schwierig ist. Immer noch fehlt in der Forschung eine Gattungsgeschichte beziehungsweise eine typologische und terminologische Klarheit mit der Folge, dass Gattungsbegriffe wie unter anderem Reisebericht, -handbuch, -beschreibung, -erzählung in ihrer Bedeutung oft missbraucht werden.18

Reiseführer und -handbücher wie Keyßler oder Volkmann gehören für Link zur gleichen Kategorie.19 Darin finden sich sachliche Angaben und Ratschläge, sowie praktische Hinweise. Johann Wolfgang Goethe studierte in Vorbereitung auf seine Reise nach Italien alle wichtige Reiseführer und -handbücher, darunter den Reiseführer Volkmann, den er auf der Reise nach Italien mit sich führte.20

Als verwandt betrachtet Link die (populär)wissenschaftlichen Reiseberichte wie die Entdeckungs- und Forschungsberichte, in deren Mittelpunkt die kulturellen, geologischen, botanischen Besonderheiten der bereisten Länder stehen und den Reisebericht von beispielweise Johann Caspar Goethe „Viaggio per l’Italia“21, in dem inhaltliche Fakten im Vordergrund stehen. Feste Merkmale eines Reiseberichtes sind nach Link unter anderem eine eher objektive und nüchterne Redeweise sowie der Verzicht auf Fiktionalisierung und epische Integration.22 Goethes Reisetagebuch vom 1786 ist für Link ein Reisebericht, der „[…] unter dem unmittelbaren Eindruck des Gesehenen und Erlebten Tag für Tag für Frau von Stein aufgezeichnet und in größeren Sendungen an sie nach Weimar abgeschickt wurde“.23 Die erst 30 Jahre später anhand seines Reisetagebuches und anderer Reiseschriften verfasste Endfassung der Italienischen Reise bezeichnet Link hingegen als Reisebeschreibung.24 Link begründet seine Auffassung damit, dass

[…] der ursprüngliche Reisestoff nicht mehr wie im Reisebericht unmittelbar und ohne tiefere Durchgestaltung unter präziser Bewahrung der Faktizität mitgeteilt, sondern unter Vernachlässigung des Rein-Faktischen in glättender und auswählender Redaktion zu einer geschlosseneren Gesamtform umgegossen wird.25

Merkmale einer Reisebeschreibung sind dichterisch gestaltete Reiseerlebnisse sowie -erfahrungen. Im Gegensatz dazu tendierte die Reiseerzählung, die einen höheren Grad an Fiktion aufweist und durch „Redeweise, Sprachstil, Komposition und Inhalt“26 gekennzeichnet ist, in Richtung Reisenovelle oder gar Reiseroman.27

4 Historischer Kontext: Ursachen für den Paradigmenwechsel der Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts

In der zweiten Hälfte der 1780er Jahre rückte eine neue Tendenz der Reiseliteratur und eine neue Art zu Reisen in den Vordergrund, welche die individuelle subjektive Perspektive des Reisenden auf die erfahrene Welt in den Mittelpunkt stellte, während die inzwischen etablierte gelehrt-utilitaristische Reiseliteratur und die herkömmliche Kavalierstour durch Europa mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt wurden.28 Wichtigster Verfechter des Erwerbs vom objektiven Faktenwissen und „moralische[r] Erfahrung“29 war der Aufklärer Friedrich Nicolai30, Herausgeber der bereits oben erwähnten allgemeinwissenschaftlichen Rezensionszeitschrift Allgemeinen Deutschen Bibliothek. Bevor jedoch auf die strenge Position der Allgemeinen Deutschen Bibliothek eingegangen wird, sollen die Ursachen, die zu diesem Wandel führten, näher beleuchtet werden.

Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts vollzog sich in Deutschland eine dynamische Bewegung, die vom Wirtschaftswachstum31 und sozialem Wandel gekennzeichnet war und in deren Mittelpunkt das Bürgertum stand.32

Das revolutionäre und napoleonische Frankreich sowie der emanzipatorische Anspruch der Spätaufklärung trugen maßgeblich zur Ausformung einer neuen bürgerlichen Gesellschaft bei, die einen ökonomischen und politischen Aufstieg anstrebte. Mit der schrittweisen Loslösung von den feudalständischen Schranken stand das Individuum und dessen Emanzipation im Sinne von Autonomie im Mittelpunkt.33 Eigenständige Reflexion einerseits und diskursiver Austausch der Privatmeinungen in der Öffentlichkeit andererseits gingen mit der Herausbildung einer Öffentlichkeit einher, die der Zugehörigkeit zu einer Kultur34 eine zunehmende Bedeutung beimaß. Dies war dadurch begründet, dass sich die Menschen zunehmend durch Sprache, Traditionen, Kultur und Religion miteinander verbunden fühlten.35 Parallel dazu verzeichnete sich ein Anstieg der Buchproduktion, das Florieren des Buchhandels sowie eine allgemeine Veränderung des Leseverhaltens und -interessen.36

[...]


1 „Am 18. Juni 1788 war Goethe aus Italien nach Weimar zurückgekehrt, im Oktober 1816 erschien der 1. Teil, im Oktober 1817 der 2. Teil der „Italienischen Reise“ - das Reisewerk folgt also der Reise selbst erst im Abstand einer Generation. Manfred Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine. Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln 1963, S. 64.

2 Vgl. Uwe Hentschel: Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung. Autoren - Formen - Ziele. Frankfurt am Main: Lang 1999 (=Studien zur Reiseliteratur am Ausgang des 18. Jahrhunderts, Bd. 4), S.15ff.

3 Vgl. ebd., S.15, 17.

4 Vgl. Albert Meier: Von der enzyklopädischen Studienreise zur ästhetischen Bildungsreise. Italienreisen im 18. Jahrhundert. In: Der Reisebericht. Die Entwicklung einer Gattung in der deutschen Reiseliteratur. Hrsg. von Peter J. Brenner. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1989. S. 284-299, hier S. durch Europa ls Kultivierung der Persönlichkeit (291)senädische bzw. krtische Reiser Bildungsreisen des 18. Jahrhundert. Baron 291.

5 Diese Zeitschrift erschien von 1765 bis 1806, dazu vgl. Ute Schneider: Friedrich Nicolais Allgemeine Deutsche Bibliothek als Integrationsmedium der Gelehrtenrepublik. Wiesbaden: Harrassowitz, 1995 (=Mainzer Studien zur Buchwissenschaft, Bd.1), S. 7.

6 Vgl. Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine, S. 51.

7 Vgl. ebd.

8 Hervorhebungen von mir; P.B.

9 Vgl. Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine, S. 52, 69.

10 Vgl. Gert Robel: Reisen und Kulturbeziehungen im Zeitalter der Aufklärung. In: Reise und Reisebeschreibungen im 18. und 19. Jahrhundert als Quellen der Kulturbeziehungsforschung. Hrsg. von B. I. Krasnobaev, Gert Robel und Herbert Zeman. Berlin: Camen 1980 (= Studien zur Geschichte der Kulturbeziehungen im Mittel- und Osteuropa, VI), S. 9.

11 ‚So finden sich die frühesten Aufzeichnungen über einen Besuch Venedigs in der Beschreibung der Pilgerfahrt nach dem Heiligen Land von Felix Faber’, Peter Gendolla: Die Erfindung Italiens. Reiseerfahrung und Imagination. Paderborn: Fink 2014, S. 15 (zit. nach Ludwig Schudt: Italienreisen im 17. und 18. Jahrhundert. Wien/München: 1959, S. 40).

12 Vgl. ebd., S. 16ff. Vgl. auch Robel: Reisen und Kulturbeziehungen im Zeitalter der Aufklärung. S. 9ff.

13 Vgl. Meier: Von der enzyklopädischen Studienreise zur ästhetischen Bildungsreise, S. 285.

14 Vgl. ebd., S. 285ff.mit sich führtewieder denl im F Vh d1, 92

15 „Für einen Künstler waren seit der Renaissance einen Studienaufenthalt in Italien fast unverzichtbar, nun [im 18. Jahrhundert; P.B.] wurden die Kunstschätze allgemeines Bildungsgut“. Robel: Reisen und Kulturbeziehungen im Zeitalter der Aufklärung, S. 18.

16 Vgl. Meier: Von der enzyklopädischen Studienreise zur ästhetischen Bildungsreise, S. 285.

17 Vgl. Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine, S. 7.

18 Vgl. Hentschel: Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung, S. 11. Vgl. auch Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine, S. 6, 66.

19 Vgl. ebd., S. 7.

20 Vgl. Hentschel: Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung. S. 78. Vgl. auch Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine, S. 55. 81. magologieforschung, S. 29fft einem Nachwort von Jochen Vogt. Überprüft und berichtigt von Isabel Kranzine Parabel

21 Ebd., S. 21.

22 Vgl. ebd., S. 11.

23 Ebd., S. 53.

24 Vgl. ebd., S. 63. Ausführlichere Erklärungen in Bezug auf die Darbietungsform liefert Link im gleichen Werk auf Seite 66, 67, 69. Vgl. dagegen Hentschel, für den die Italienische Reise keine Reisebeschreibung im strengen Sinne des Gattungsbegriffs ist, sondern „ […] vielmehr ein autobiographischer Text, der sich reiseliterarischer Mittel bedient“. Ebd., S. 96.

25 Link: Der Reisebericht als literarische Kunstform von Goethe bis Heine, S. 63. Link distanziert sich von Trunz, für den hingegen Goethes Italienische Reise keine Beschreibung Italiens ist, sondern Darstellung der Begegnung. Link kontert, dass das eine nicht das andere ausschließt und begründet das damit, dass das Werk eine Beschreibung und eine Darstellung Italiens ist. Vgl. ebd., S. 67.e schließt das andere nicht aus.chreibung und die Darstellung Itlaiens ist, denn das einige schließt das andere nicht aus.

26 Ebd., S. 11.

27 Vgl. ebd., S. 11ff.

28 Vgl. Hentschel: Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung, S.15. Vgl. auch Meier: Von der enzyklopädischen Studienreise zur ästhetischen Bildungsreise, S. durch Europa ls Kultivierung der Persönlichkeit (291)senädische bzw. krtische Reiser Bildungsreisen des 18. Jahrhundert. Baron 291, 297.

29 Meier meint damit, dass das vom Reisenden begegnete Fremde einer moralischen Deutung unterbreitet wird, ebd., S. 288.

30 Hentschel: Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung, S. 78.

31 Die Industrielle Revolution in Großbritannien als wirtschaftlich führendes Land in Europa hatte in diesem Sinne für Deutschland Vorbilds-Charakter. Vgl. Peter Brandt: Bürgerlicher Wandel um 18. Jahrhundert. In: An der Schwelle zur Moderne. Deutschland um 1800. Hg. von Dieter Dowe. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung 1999 (= Gesprächskreis Geschichte, Heft 31), S. 5-22, hier S. 6.

32 Vgl. ebd., S. 7, 24.

33 Vgl. ebd., S. 13.

34 Brandt spricht in diesem Zusammenhang von „Kulturnation“. Ebd., S. 15.

35 Vgl. ebd., S. 13ff.

36 Vgl. Hentschel: Studien zur Reiseliteratur- und Imagologieforschung, S. 29. Vgl. auch Brandt: Bürgerlicher Wandel um 18. Jahrhundert, S. 15.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Paradigmenwechsel der Reisebeschreibung am Ausgang des 18. Jahrhunderts. Johann W. Goethes "Italienischer Reise"
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V1012033
ISBN (eBook)
9783346404473
ISBN (Buch)
9783346404480
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reisebeschreibung am Ausgang des 18. Jahrhunderts, Goethes Werk Italienischer Reise
Arbeit zitieren
Paola Briani (Autor), 2018, Paradigmenwechsel der Reisebeschreibung am Ausgang des 18. Jahrhunderts. Johann W. Goethes "Italienischer Reise", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012033

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