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Welche Rolle spielt die Altersarmut bei der sozialen Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland?

Unterstützungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

Titel: Welche Rolle spielt die Altersarmut bei der sozialen Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland?

Seminararbeit , 2020 , 21 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle die Altersarmut bei der sozialen Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland spielt. Ältere sowie von Armut betroffene Menschen stellen heute und auch in Zukunft einen Teil der Klient*innen der Sozialen Arbeit dar. Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema ist unumgänglich, wenn es darum geht, die Klient*innen in ihrer spezifischen Lebenslage zu unterstützen. Das Bewusstwerden der Lebenssituation älterer armer Menschen ist auch deshalb nötig, um in Zukunft Bedingungen zu schaffen, die eine solche Situation eindämmen beziehungsweise verhindern können. Mit den Ursachen und Konsequenzen von Altersarmut und sozialer Ausgrenzung werden Sozialarbeiter*innen häufig konfrontiert. Es liegt somit auch an ihnen sozialpolitisch tätig zu werden und in der Gemeinde Bedingungen zu schaffen, die soziale Ausgrenzung reduzieren.

Um Altersarmut besser analysieren zu können, werden zunächst die Begriffe Altersarmut und soziale Ausgrenzung definiert. Im weiteren Verlauf folgt eine Auseinandersetzung mit den von Altersarmut besonders betroffenen Personengruppen. In den darauffolgenden Kapiteln werden mögliche Gründe für eine soziale Ausgrenzung näher betrachtet. Das Kapitel Altersarmut als Grund sozialer Ausgrenzung soll Aufschluss darüber geben, dass die Kombination der Faktoren erhöhtes Alter und Armut soziale Ausgrenzung eher begünstigt als die alleinige Tatsache von Armut. Abschließend folgt das Fazit, welches rückblickend auf die Kapitel eingeht, Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit beleuchtet und die aktuelle politische Lage in den Blick nimmt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Altersarmut

2.2 Soziale Ausgrenzung

3 Von Altersarmut besonders betroffene Personengruppen

4 Alter als Grund sozialer Ausgrenzung

5 Altersarmut als Grund sozialer Ausgrenzung

6 Fazit

Zielsetzung und Themen der Seminararbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Rolle die Altersarmut bei der sozialen Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland spielt und zeigt auf, welche Bedeutung dies für die Praxis der Sozialen Arbeit hat.

  • Analyse der Begriffe Altersarmut und soziale Ausgrenzung
  • Identifikation von Personengruppen mit einem erhöhten Risiko für Altersarmut
  • Untersuchung des Alters als eigenständigen Faktor für soziale Ausgrenzung
  • Wechselwirkung zwischen finanzieller Armut im Alter und gesellschaftlicher Exklusion
  • Handlungsmöglichkeiten und notwendige sozialpolitische Maßnahmen der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

Altersarmut als Grund sozialer Ausgrenzung

Altersarmut hat weitreichende Konsequenzen. Sie geht oftmals mit einer sozialen Ausgrenzung einher und birgt soziale und gesundheitliche Risiken (vgl. MOTEL-KLINGEBIEL/VOGEL 2013, S. 475). So ist eine materielle und ökonomische Unterversorgung weitgehend mit einem Teilhabeausschluss am gesellschaftlichen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben gekoppelt (vgl. GEIẞLER 2014, S. 1). Personen, die von Armut betroffen sind, haben demnach auch ein höheres Risiko sich nicht als Teil der Gesellschaft wahrzunehmen (vgl. BÖGER/WETZEL/HUXHOLD 2017, S. 280).

Altersarmut ist ein Risiko, welches die soziale, biologische und psychologische Gesundheit und damit auch die Lebensqualität eines älteren Menschen einschränkt (vgl. REINECKE 2012, S. 51). Diese Einschränkung erfolgt auch in den wesentlichen materiellen Handlungsspielräumen der älteren Menschen. Darunter fallen beispielsweise kulturelle Aktivitäten, Reisen, Bildung und der Konsum von bestimmten Dingen des täglichen Lebens. Zudem wird die Möglichkeit eingeschränkt, Enkel*innen, Urenkel*innen oder die eigenen Kinder zu beschenken. Altersarmut schafft somit Bedürftigkeit oder Abhängigkeit, die psychisch von einigen Älteren, die zeitlebens unabhängig und selbstständig waren, nur schwer akzeptiert wird. Die Handlungsspielräume werden auch in Hinsicht auf Bildung, Wohnen und Entfaltung sozialer und kultureller Bedürfnisse eingeengt oder verunmöglicht (vgl. BACKES/CLEMENS 2013, S. 214). Altersarmut markiert demnach eine Lebenslage mit erheblichen Einschränkungen hinsichtlich eines selbstbestimmten Lebens. Sie ist insofern auch deshalb besonders, da sie für gewöhnlich unumkehrbar ist (vgl. KÜMPERS/ALISCH 2018, S. 597).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Altersarmut in Deutschland ein und verdeutlicht die Relevanz der Thematik für die Soziale Arbeit.

2 Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe „Altersarmut“ sowie „Soziale Ausgrenzung“ theoretisch fundiert definiert und voneinander abgegrenzt.

2.1 Altersarmut: Dieser Unterpunkt erläutert die verschiedenen Ansätze zur Messung von Altersarmut und die Bedeutung der finanziellen Armut im Alter.

2.2 Soziale Ausgrenzung: Der Abschnitt beleuchtet das multidimensionale Konzept der sozialen Ausgrenzung und dessen verschiedene Dimensionen wie ökonomische oder kulturelle Exklusion.

3 Von Altersarmut besonders betroffene Personengruppen: Hier werden Risikogruppen identifiziert, die aufgrund prekärer Erwerbsbiografien oder fehlender Vorsorgemöglichkeiten besonders gefährdet sind.

4 Alter als Grund sozialer Ausgrenzung: Dieses Kapitel zeigt auf, wie das Alter unabhängig von der finanziellen Lage durch Rollenverluste oder Wohnbedingungen zu sozialer Ausgrenzung führen kann.

5 Altersarmut als Grund sozialer Ausgrenzung: Der Autor analysiert hier die direkte Kausalität zwischen materieller Unterversorgung im Alter und dem Verlust an gesellschaftlicher Teilhabe.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert notwendige sozialarbeiterische sowie sozialpolitische Handlungsansätze zur Prävention von Ausgrenzung.

Schlüsselwörter

Altersarmut, Soziale Ausgrenzung, Soziale Arbeit, Rentenversicherung, Armutsgefährdung, Erwerbsbiografie, Soziale Teilhabe, Alterssicherung, Prekarität, Gesellschaftliche Exklusion, Altersbild, Armutsprävention, Lebensqualität, Sozialraum, Grundsicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, inwiefern Altersarmut als treibende Kraft für die soziale Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland wirkt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Definitionen von Armut und Exklusion, identifiziert Risikogruppen im Alter, analysiert die Rolle von Wohnbedingungen und Altersbildern sowie die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Lebenssituation armer älterer Menschen zu schaffen, um effektive präventive und unterstützende Maßnahmen in der Sozialen Arbeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Auseinandersetzung mit aktuellen sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen und statistischen Daten zur Armut.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Identifikation von Risikogruppen (z.B. Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund) sowie die Analyse von Alter und Altersarmut als Ursachen für soziale Ausgrenzung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Altersarmut, soziale Ausgrenzung, Teilhabe, Erwerbsbiografien und sozialräumliche Hilfsansätze charakterisieren.

Warum ist laut der Arbeit das Alter selbst bereits ein Ausgrenzungsfaktor?

Selbst ohne materielle Armut kann das Alter aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen, dem Verlust sozialer Netzwerke nach dem Erwerbsleben oder einer diskriminierenden gesellschaftlichen Wahrnehmung zu Ausgrenzung führen.

Welche Rolle spielt die Sozialarbeit bei der Bekämpfung von Altersarmut?

Die Soziale Arbeit kann zwar die materielle Armut oft nicht direkt beheben, sie kann jedoch durch sozialräumliche Ansätze, Beziehungsarbeit und die Vermittlung in neue Wohn- und Kontaktformen aktiv zur Inklusion und Resilienzsteigerung beitragen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Rolle spielt die Altersarmut bei der sozialen Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland?
Untertitel
Unterstützungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, Horb, früher Berufsakademie Stuttgart; Horb
Note
1,2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1012214
ISBN (eBook)
9783346403698
ISBN (Buch)
9783346403704
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Altersarmut soziale Ausgrenzung ältere Menschen soziale Arbeit Politik Armut Augrenzung Alter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Welche Rolle spielt die Altersarmut bei der sozialen Ausgrenzung älterer Menschen in Deutschland?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012214
Blick ins Buch
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