Auswirkung auf die Verkehrsinfrastruktur durch die EXPO 2000 in Hannover


Referat / Aufsatz (Schule), 2000
15 Seiten, Note: 10 Punkte

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Die Geschichte der Weltausstellung Die EXPO 2000 in Hannover
Begründung zur Wahl des Facharbeitsthemas

Hauptteil
Beteiligte Institutionen an der Umstrukturierung und Modernisierung des Verkehrssystems
Die Institutionen im Überblick
Anhang zu den beteiligten Institutionen
Die Institutionen und ihre Aufgabem Die Stadt Hannover
Mobilitätsplanung
Verkehrslenkungs- und Managementsystem für die EXPO 2000 Die baulichen Maßnahmen und Veränderungen in der Stadt und Region Hannover
Die Kreiselverkehre
Der EXPO-Ring
Das Verkehrsmanagementsystem
Deutsche Bahn AG
Der ICE Bahnhof Hannover Messe/ Laatzen
Weitere wichtige Strecken des neuen S-Bahn-Netzes
S-B Bahn-Verbindung zum Flughafen Hannover
Flughafen Hannover
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe

Investitionen für die Weltausstellung
Stadt Hannover Straßennetz
Deutsche Bahn AG
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
Flughafen Hannover
Gesamte Investitionen

Schlussteil

Kosten-Nutzen-Relation

Wird die Verkehrsinfrastruktur das halten, was sie verspricht?

Anhang: Fußnoten

Anhang: Quellenverzeichnis

Begründung zur Wahl des Facharbeitsthemas

Wie bereits in „ Die EXPO 2000 in Hannover “ angesprochen, werden ca. 300.000 Besucher erwartet. Rund die Hälfte von ihnen2wird mit der Fern-, S – oder Stadtbahn anreisen. Je ein Viertel der 300.000 Besucher wird mit Bussen und Autos zum Gelände kommen. Diese

Menschenmasse stellt hohe Anforderungen an das Verkehrskonzept der Stadt Hannover. Zu dem ist der Erfolg der Ausstellung im hohem Maße davon abhängig, inwiefern es gelingt, die Besucherströme gleichmäßig über den gesamten Ausstellungsraum zu verteilen und somit extreme Besucherschwankungen zu vermeiden.

In dem Generalvertrag zur EXPO 2000 ist eine Schlüsselrolle dem Verkehrskonzept zugeordnet, die wie folgt lautet:

Die Verkehrsstruktur: Mit ihr soll der mit der Weltausstellung verbundene Verkehr von erwarteten 300.000 Besuchern täglich unter Vorrang des öffentlichen Nahverkehrs in beispielhafter Weise ökologisch verträglich und benutzerfreundlich bewältigt werden. 3 “

Auch aus diesem Grunde habe ich mich für dieses Thema entschieden. Mich interessiert, wie das Verkehrskonzept gestaltet wird, welche Umbauten und Neuerungen im Verkehrssystem vorgenommen werden müssen, um den Besucherstrom zu bewältigen. Welche Kosten kommen dabei zu Stande und ist es für die Stadt Hannover ökologisch und ökonomisch zu vertreten? Sowohl für den Zeitraum der Weltausstellung als auch für die Zukunft.

Diese Aspekte und Fragen werden auf den folgenden n erläutert und logisch nachvollziehbar dargelegt.

Untersucht werden dabei, welche Konzepte und Änderungen am Verkehrswesen die Stadt Hannover vornimmt, welche Rollen dabei die Deutsche Bahn AG, die üstra Hannoverschen Verkehrsbetriebe AG und die EXPO 2000 Hannover GmbH spielen.

Um das Thema weiträumig zu erläutern, werden Statistiken, Fotos und Diagramme, sowohl Informationsmaterial der einzelnen oben aufgezählten Institutionen herangezogen. Zum Beispiel erste Planungsentwürfe zu einem geeignetem Verkehrskonzept von Robert Schnüll von der Universität Hannover. Des weiteren liegen Materialien zu Neu- und Umbauten der Deutschen Bahn AG, der üstra Hannoverschen Verkehrsbetriebe, der EXPO 2000 Hannover GmbH und der Stadt Hannover vor.

Unteranderem Broschüren, Konzepte und Bücher. Eine genaue Auflistung der Materialien und Autoren und ggf. Internetadressen sind im Anhang dieser Facharbeit zu finden.

Beteiligte Institutionen an der Umstrukturierung und Modernisierung des Verkehrssystems

Um Hannover und seine Umgebung auf den gewaltigen Besucheransturm vorzubereiten, bedarf es an Modernisierung und Neugestaltung des vorhandenen Verkehrswesens.

Durch jährlich stattfindende Großmessen in Hannover, wie zum Beispiel der CeBIT oder der Industriemesse, wird die Stadt durch erhebliche Zusatzverkehre belastet. Auf der Grundlage eines jährlich neu zu erstellenden Verkehrslenkungsplanes der Landeshauptstadt Hannover, sowie der Polizei, werden die An- und Abreiseverkehre gezielt beeinflusst. Der Messeschnellweg spielt dabei eine besondere Rolle, da er aufgrund seiner Lage im hannoverschen Straßennetz eine ausreichende Qualität im Verkehrsablauf bildet. Über ihn kann und wird der Hauptverkehr zu Messezeiten durch innovative Verkehrslenkungsmaßnahmen gesteuert.

Die Verbesserung des Messeschnellwegs und anderer Strassen mit ähnlich wichtiger Bedeutung, verantwortet die Stadt Hannover bzw. das Straßenbauamt Hannover. Auf die wesentlichen Änderungen und Neuerungen wird später eingegangen.

Als weitere Institution ist die Deutsche Bahn AG zu nennen. Sie ist für neue Verbindungen und verbesserte Verbindungen nach Hannover bzw. zum EXPO-Gelände verantwortlich. Zu dem für die Modernisierungen vom Hauptbahnhof bis zur S-Bahnhaltestelle. Auch darauf wird später zurückgekommen.

Hannover wird bis zum Beginn der EXPO 2000 mit einem 247 km langem S-Bahnnetz ausgestattet sein. Zu dem wird der Flughafen Hannover direkt über den Hauptbahnhof an das Messe- und EXPO- Gelände angeschlossen.

Der Flughafen Hannover spielt eine nicht ganz so große Rolle in dem Prozess der Umstrukturierung Hannovers. Er wird lediglich um einen Terminal erweitert, um eine größere Anzahl Passagiere abfertigen zu können.

Die üstra Hannoverschen Verkehrsbetriebe GmbH sind für den Ausbau des Stadtbahnnetzes verantwortlich. Auch hierzu gehört die Modernisierung des Netzes und der Ausbau, sowie der Bahnen und Busse selbst

Die Institutionen im Überblick

- Stadt Hannover / Straßenbauamt Hannover
- Deutsche Bahn AG
- üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe
- Flughafen Hannover

Anhang zu den beteiligten Institutionen

Nicht zu vergessen ist EXPO 2000 Hannover GmbH. Sie dient jedoch zu rein organisatorischen Zwecken. Das heißt also sie organisiert die EXPO 2000 speziell, kümmert sich um den Ausbau der Hallen, der Pavillons, des Messegeländes und den Bau neuer Gebäude für die Ausstellung. Des weiteren fällt in den Aufgabenbereich, zu organisieren welche Länder teilnehmen und was sie präsentieren. Auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fällt in den Bereich zu bewältigender Aufgaben. Die EXPO 2000 Hannover GmbH spielt jedoch bei der Bearbeitung dieser Facharbeit eine untergeordnete bzw. unwichtige Rolle, sollte jedoch erwähnt werden. Denn rund 90% der zu Verfügung stehenden Mittel wurden in die Verkehrsinfrastruktur geleitet.

Die Institutionen und ihre Aufgaben

Die Stadt Hannover

Problemstellung) : Die Verkehrsplanung der EXPO 2000 ist überwiegend auf öffentliche Verkehrsmittel ausgerichtet. Jedoch ist, wie bereits zuvor angesprochen, mit einem erhöhten Kraftfahrzeugverkehr zum Ausstellungsgelände zu rechnen. Da die EXPO 2000 in einem

Zeitraum von fünf Monaten stattfindet, ist es der Stadt Hannover und den umliegenden Gemeinden nicht zumutbar, wie zu heutigen Leitmessen, den Zusatzverkehr über alle denkbaren Zufahrtsstrassen abzuwickeln.

Daher steht die Lösung des Problems im Vordergrund der Verkehrsplanung.

Zur Erreichung dieser Ziele wird die Strategie verfolgt, die An- und Abreiseverkehre zum und vom Weltausstellungsgelände zur Entlastung der Landeshauptstadt Hannover und der umliegenden Städte und Gemeinden nach Möglichkeit ausschließlich über die Bundesautobahnen und Schnellwege zu lenken. Die Ausweichrouten, die für Überlast- oder Störfälle notwendig sind, sollen weitestgehend auf Bundestrassen beschränkt werden.

Der Normalverkehr in der Region Hannover bleibt von einem zusätzlichen Verkehrsaufkommen dieser Größenordnung nicht unbeeinflusst. Daher ist mit einer Verlagerung von Teilen des Normalverkehrs von den Bundesautobahnen und Schnellwegen auf andere nachgeordnete Straßen zu rechnen.

Um diesen Problem Herr zu werden, wurde erstmals die zielorientierte Verkehrs- und Mobilitätsplanung systematisch angewendet. Zur Erläuterung dieser Planung wird im Folgendem eine schematische Darstellung des Konzepts aufgeführt. Zu finden ist das Schema auf der nächsten :

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

MOBILITÄTSPLANUNG4

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusätzlich wurden folgende strategische Randbedingungen festgelegt:

- Neubaumaßnahmen nur bei sichergestellter Nachnutzung nach dem Jahr 2000 im Sinne eines Vorgezogenen Ausbaus mit folgenden Einzelmaßnahmen:
- Neues S-Bahn- System für die Region Hannover
- Ausbau des Bahnhofes Hannover-Messe-Laatzen als ICE-Halt
- Neue S-Bahn Station Hannover- Messe-Laatzen für das regionale S-Bahn System
- Neue S-Bahn Station Hannover-Flughafen für das regionale S-Bahn System in Verbindung mit einem dritten Terminal für den Flughafen
- Neubau einer Stadtbahnlinie d-Süd
- Neubau einer dreispurigen Ringstraße um das Weltausstellungsgelände (bisher Schwachstelle des gesamten Systems aufgrund geringer Leistungsfähigkeit)
- Vorgezogener sechsspuriger Ausbau der Autobahnen A2 (Ost-West) und A7 (Nord-Süd)
- Schaffung von Stellplätzen für 25.000 Pkw und 1.900 Bussen rund um das Gelände

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Details

Titel
Auswirkung auf die Verkehrsinfrastruktur durch die EXPO 2000 in Hannover
Note
10 Punkte
Autor
Jahr
2000
Seiten
15
Katalognummer
V101223
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auswirkung, Verkehrsinfrastruktur, EXPO, Hannover
Arbeit zitieren
Andreas Till (Autor), 2000, Auswirkung auf die Verkehrsinfrastruktur durch die EXPO 2000 in Hannover, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101223

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