Horvàth, Ödön von - Jugend ohne Gott - Charakteristik der Eva


Referat / Aufsatz (Schule), 2001

4 Seiten, Note: 2


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Charakteristik der Eva

Der Kriminalroman „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth erzählt die Geschichte eines Gymnasiallehrers und seiner Klasse zur Zeit des 2. Zahlen bis zwölf ausschreiben Weltkrieges, unter denen sich ein Mörder befindet. Der Lehrer versucht herauszufinden ist (Sb), und gerät auch selbst unter Mordverdacht! (im Zusammenhang mit Charakteristik der Eva nicht so wichtig)

Der Lehrer (Wh), dessen Name im Roman nie erwähnt wird, ist gleichzeitig auch der ich-Erzähler. Im Laufe der Geschichte, trifft der Lehrer auch auf Eva (deren Name einer der wenigen ist, die im Roman nicht nur mit dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens abgekürzt wird) (gute Beobachtung, ohne Klammer). Sie war die Freundin des zuerst unter Mordverdacht gestandenen stehenden Schüler Z:

Eva ist ein ca. 15 - jähriges Mädchen, groß (S.69), schlank, mit braunblonden Haaren (S.61) und sehr weißer Haut (S.69) (Textbeleg hier überflüssig). Auffällig sind auch ihre Augen. Der Schüler N geht sogar so weit und meint: „Aber Herr Lehrer, (...)! Sie hat ja kleine, verschmitzte, unruhige, immer schaut sie hin und her, richtige Diebsaugen!“ Dies muss dann der Lehrer im letzten Kapitel des Romans auch erkennen, obwohl er vorher etwas anderes mit ihren Augen verband: „(...)und denke an ihre Augen. Und an die stillen Seen in den Wäldern meiner Heimat.“ (gute Beobachtung) Als der Lehrer Eva und Z beim Liebesspiel beobachtet, meint er auch, dass sie einen schönen Rücken und herrliche Beine habe. Sie trägt stets eine rosa Bluse und einen Rock (S.61), darunter nichts (S.62) (s.o.) und ist barfuss. Dies lässt daher sehr leicht auf ihre Mittellosigkeit schließen. Aus diesem Grund ist auch das Parfum, das sie trägt, gestohlen (S.63). (s.o.)

Ihre Armut ist sicherlich ein Resultat ihrer Vergangenheit:

Als sie mit 12 Zahlen bis zwölf ausschreiben Jahren ihre Eltern verlor (S.64) musste sie eine Stellung als Haustochter annehmen, stahl dort aber dann Geld und floh, da ihr der Hausherr fortwährend nachstellte und seine Ehefrau sie schlug. Dieses Delikt brachte sie dann allerdings in eine Besserungsanstalt aus der sie ebenfalls floh und nun lebt (jetzt) sie zusammen mit 4 zwei Knaben (einer Bande) (Klammern weglassen), die sie anführt, in einer Höhle (S.64).

Diese Geschehnisse machten sie gefühlskalt, berechnend, hart, brutal, eigennützig und rücksichtslos, aber auch gelassen und selbstständig. (richtig, aber wo zeigt sich das? Viel genauer!) Sie erwartet vom Leben mittlerweile nicht mehr viel. Sie sagt sogar über sich selbst, dass sie verdorben sei (S.63). Da sie große Angst davor hat, wieder in die Besserungsanstalt zu kommen (S.99), unternimmt sie alles, um dies zu vermeiden, und lügt daher auch wiederholt (richtig, wo zum Beispiel? genauer!).

Diese Angst bringt sie auch dazu, Menschen auszunutzen. In ihrer Bande ist sie die dominante (S.64+82) Anführerin. Spielt aber auch die Verführerin (in Bezug auf Z, und auch den Lehrer), wie auch schon die Eva im Alten Testament. Dass dies durchaus nicht positiv zu sehen ist, versucht der Verteidiger des Z. im Prozess klar zu machen: „(...)Sie beherrschte ihn, [den Z], sie beherrscht ihn noch immer. Er ist ihr hörig!“ Die Mutter des Z bezeichnet sie sogar als „verkommenes Luder“ und „dreckiges Weibsbild“ (S.93). Denn Eva nutzt die Liebe, die Z ihr gegenüber empfindet, nur aus, sie liebt ihn nicht wirklich (S.99). (genauer, wozu nutzt sie ihn aus?

Der Lehrer jedoch bewundert und begehrt sie, betont immer wieder, dass er ihr helfen will, als sie unter Mordverdacht gerät. Denn sie sagt aus, dass der Z den N nicht erschlug, sondern ein fremder Junge, doch keiner glaubte ihr, und so stand sie unter Tatverdacht. (Beziehung Lehrer - Eva viel genauer)

Hätte am Schluss des Romans nicht der Abschiedsbrief des T nach seinem Freitod, den Schuldigen (sich selbst) enttarnt, hätte sich Evas größter Alptraum wohl verwirklicht, und sie wäre wieder in die Besserungsanstalt oder noch schlimmer ins Gefängnis gekommen.

Die Beweggründe für ihr Lügen und ihr Handeln mögen sicherlich gerechtfertigt gewesen sein, doch hat sie auch Menschen sehr verletzt. Der frühe Tod ihrer Eltern und die schlechte Behandlung als Haustochter haben die Seele des jungen Mädchens gewiss sehr verletzt. Eine psychiatrische Behandlung und ein Platz in einer sozialen Einrichtung wäre sicher gut für sie gewesen, doch leider konnte ihr die zu Zeiten des

2. Weltkrieges nicht zuteil werden.

Gliederung Ordentlich; aber vom Unwichtigen zum Wichtigen gliedern

Einleitung ok

Hauptteil: - z.T. noch viel genauer

(Beziehung zu Z und zu

Lehrer)

- - z.T. stellst du nur

Behauptungen auf, versäumst

es aber, diese zu belegen

Vollständigkeit Noch genauer arbeiten

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Schluss Gut

Sprachl. Gestaltung Gut

Gesamt: Ordentlich, aber du musst noch genauer arbeiten

4 von 4 Seiten

Details

Titel
Horvàth, Ödön von - Jugend ohne Gott - Charakteristik der Eva
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
4
Katalognummer
V101238
Dateigröße
385 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Literarische Charakteristik mit Gliederung
Schlagworte
Horvàth, Jugend, Gott, Charakteristik
Arbeit zitieren
Verena Knauf (Autor), 2001, Horvàth, Ödön von - Jugend ohne Gott - Charakteristik der Eva, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/101238

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