Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen


Hausarbeit, 2018

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unbewusste kognitive Verzerrungen

3. Unbewusste kognitive Verzerrungen und ihre Folgen
3.1 Sex/Gender Stereotypes
3.2 Stereotype Threat
3.3 Stereotype Threat und Transfrauen

4. Unbewusste kognitive Verzerrungen, ihre Folgen und schwarze Frauen
4.1 Implicit Racial Bias
4.2 Intersektionalität
4.3 Stereotype Threat und schwarze Frauen
4.3.1 Underperformance
4.3.2 Underrepresentation
4.3.3 Situational Avoidance
4.3.4 Feminine Gender Presentation

5. Fazit

6. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Eine junge Frau wartet in einer langen Schlange an Menschen auf den Einlass zu einem Konzert. Sie vernimmt hinter sich eine Diskussion zweier Männer, die ungefähr ihren Alters sind. Es geht um die deutsche Rechtschreibung, genauer gesagt um das Verb sein. Die richtige Schreibweise des in der zweiten Person Plural konjugierten Verbs ihr seid sorgt immer wieder für Verwirrung bei Schreibern und Schreiberinnen. Denn viele sind sich sicher, es heißt „Seit ihr schon da?". So auch einer der diskutierenden Männer. Der andere vertritt die Position des seid mit d. Natürlich hat er Recht, sein Freund zeigt sich dennoch nicht überzeugt. Nach langem Zuhören und womöglich auch aus Langeweile beim Warten mischt sich die Frau in die lebhafte Debatte ein. Sie stützt die These des seid mit d, Grundlage ihrer Argumentation sind die deutschen Orthografie- und Grammatikregeln, die sich unter anderem ganz einfach im Duden finden lassen. Die Gegnerposition des seit mit t versucht dies dennoch zu widerlegen. So fühlt sich die Frau gezwungen, zu einer noch banaleren Begründung zu greifen und erläutert, dass sie Germanistik studiert und ihr das auch dort so vermittelt wurde. Darauf folgt unmittelbar seitens des seit mit t Vertreters: „Ich glaube nicht, dass Du Germanistik studierst!" (mit Betonung auf dem „Du"). Die Frau erwidert: „Warum sollte Ich das nicht studieren?". Darauf folgt unsicheres Schweigen seitens des seit mit t Vertreters.

Wir befinden uns in Deutschland. Und die junge Frau in der Schlange ist dunkelhäutig.

In dieser Hausarbeit möchte ich das Phänomen des sogenannten stereotype threats am Beispiel schwarzer Frauen illustrieren. Dabei werde ich mich insbesondere auf den Text Stereotype Threat and Attributional Ambiguity for Trans Women von Rachel McKinnon stützen. Es soll gezeigt werden, dass der sogenannte dual layer threat, unter dem Transfrauen zu leiden haben, auch auf schwarze Frauen übertragen werden kann. Worauf sich diese doppelte Belastung im Hinblick auf die zuletzt genannte Personengruppe gründet, soll im Verlauf der Hausarbeit erörtert werden. Zur Realisierung meines Vorhabens gehe ich wie folgt vor: Ich werde im zweiten Kapitel zunächst den Term des implicit bias erläutern, da er grundlegend für das weitere Verständnis der Thematik ist. Denn so kann ich anschließend in Kapitel 3 zum bereits erwähnten stereotype threat als eine Folge des implicit bias überleiten. Hierbei gilt es, den Zusammenhang zwischen den beiden Begrifflichkeiten darzulegen (3.2). Bevor ich dies herausarbeite, widmet sich der Abschnitt 3.1 den Stereotypen gegenüber Geschlechtern, ihren unterschiedlichen Erscheinungen sowie ihren Auswirkungen auf die jeweils betroffene Personengruppe. Danach folgt die Auseinandersetzung mit McKinnons Text. Ich werde hier also vertieft auf die Problematik der Stereotype gegenüber Transfrauen eingehen (3.3), um im darauffolgenden vierten Kapitel, das gleichzeitig den Schwerpunkt meiner Arbeit bilden soll, eine Analogie zu schwarzen Frauen und deren stereotype threat herzustellen. Dabei ist es unabdingbar, sich vorab mit jenen Stereotypen zu befassen, die auf sichtbare Merkmale wie etwa die Hautfarbe zurückgehen (4.1). Anschließend soll Kimberle Crenshaws Text zum Thema Intersektionalität als weitere, wichtige Stütze herangezogen werden, um meine These zu untermauern (4.2). In einem letzten Schritt vergleiche ich dann auf Grundlage der vorangegangen Kapitel Transfrauen und schwarze Frauen hinsichtlich ihres stereotype threats (4.3). Das fünfte Kapitel schließt mit einem Fazit.

2. Unbewusste kognitive Verzerrungen

Um den Term des implicit bias1 zu verstehen, muss vorab geklärt werden, was genau eigentlich gemeint ist, wenn wir von Stereotypen sprechen. Folgt man Lawrence Blum, so sind Stereotype „false or misleading generalizations about groups held in a manner that renders them largely, though not entirely, immune to counterevidence. In doing so, stereotypes powerfully shape the stereotyper's perception of stereotyped groups, seeing the stereotypic characteristics when they are not present, failing to see the contrary of those characteristics when they are, and generally homogenizing the group" (Blum, 2004, S. 251).

Bestimmten Personengruppen werden also Attribute angeheftet, die sich in aller Regel nicht belegen lassen, wie zum Beispiel „Frauen können nicht einparken". Die Wahrnehmung der stereotypierenden Person wird so gelenkt, dass Individuen nicht als Individuen gesehen und nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe (etwa Frauen, Männer, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung etc.) mit gewissen Eigenschaften charakterisiert werden (vgl. Heilman, 1997, S. 879).

Wenn wir stereotypieren, unterliegen wir einer kognitiven Wahrnehmungsverzerrung, womit das Stichwort für den nächsten wichtigen Begriff fällt, und zwar dem des bias (Vgl. Blum, 2004, S. 251). Unter den aus dem Englisch stammenden Terminus fallen eben solche Phänomene wie Vorurteile oder Stereotype, die uns die wahrgenommene Welt in wohlbekannte Schubladen stecken lassen. Bias können bewusst oder unbewusst auftreten, wovon nur der letzte der beiden Fälle weiter vertieft werden soll. Diese sogenannten unbewussten kognitiven Verzerrungen, zu Englisch unconscious bias, stehen schließlich in Verbindung zu den implicit bias. Beim implicit bias werden bestimmte Konzepte bzw. Rollenbilder mit sozialen Gruppen verknüpft. Diese Assoziationen erfolgen unbewusst und basieren auf bereits erwähnten Stereotypen, die in einer Gesellschaft vorherrschen. So kann man einen implicit bias haben, obwohl dieser den eigenen bewussten Ansichten oder Werten vollkommen widerspricht (vgl. Brownstein & Saul, 2016, S. 2).

Der implicit bias zieht jedoch eine ernstzunehmende Problematik nach sich, denn er beeinflusst unser Sozialverhalten in besorgniserregendem Ausmaß. So tendieren wir dazu, Mitglieder von stigmatisierten sozialen Gruppen in manchen Situationen 'anders' zu behandeln (vgl. Saul, 2013, S. 244).

Worin diese 'andere' Behandlung besteht, zeigt sich am Besten an konkreten Beispielen, die ich in den kommenden Kapiteln thematisieren werde.

3. Unbewusste kognitive Verzerrungen und ihre Folgen

Stereotypierte Bilder von Geschlechtern zählen womöglich zu den gängigsten Exempeln für - seien es bewusste oder unbewusste - kognitive Verzerrungen. Das gesamte Kapitel 3 befasst sich demnach mit diesen Stereotypen und deren Auswirkungen auf die Mitglieder der betroffenen Personengruppen.

3.1 Sex/Gender Stereotypes

Es gibt bestimmte Verhaltensweisen, die von der Gesellschaft als 'typisch männlich' oder 'typisch weiblich' beurteilt werden. So hat der idealtypische Mann beispielsweise seine Emotionen unter Kontrolle, ist durchsetzungsfähig und zielstrebig, während die Frau als emotional, sozial orientiert und irrational gilt (vgl. Blum, 2004, S. 252). Hierbei handelt es sich um sogenannte sex bzw. gender stereotypes, also dem Stereotypieren, das lediglich aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Geschlecht erfolgt (vgl. Heilman, 1997, S. 879).

Wie das Einführungskapitel bereits ahnen lässt möchte ich mich im Rahmen dieser Arbeit auf sex/gender stereotypes konzentrieren, die sich auf Frauen richten.

Dass Frauen deutlich seltener in höheren Positionen innerhalb eines Unternehmens besetzt sind als Männer, sorgt für anhaltende Diskussionen (vgl. Heilman, 1997, S. 877). Doch worauf gründet sich diese Unterbesetzung? Heilman sieht das Phänomen der sex stereotypes hierfür als Auslöser. Die Beschreibungen von Männern und Frauen unterscheiden sich enorm, die beiden Geschlechter werden sogar als „polar opposites" angesehen (Broverman, 1972, o.S., zitiert nach ebd., S. 879). Die Eigenschaften, die mit Frauen assoziiert werden (z.B. passiv, unentschlossen, emotional, unsicher, nicht objektiv sein) lassen sich nicht mit den Eigenschaften vereinbaren, die scheinbar für Managerberufe benötigt werden. Denn die erforderten Charakteristika dafür überschneiden sich allesamt mit denen, die Männern zugeschrieben werden, wie etwa aktiv, selbstsicher, rational, objektiv und unabhängig sein. Die stereotypierten Rollenbilder halten sich selbst dann, auch wenn eine Frau bereits als Managerin tätig ist (vgl. Heilman, 1997, S. 879f.).

Die schlechtere Beurteilung von Frauen hinsichtlich ihrer Qualifikationen und Einstellungschancen bezeichnet Heilman als das, was es schlichtweg ist, nämlich Diskriminierung (vgl. ebd., S. 881).

Im Vorangegangenen wurde aufgezeigt, welche Konsequenzen sich aus dem Vorhandensein von Stereotypen gegenüber Frauen ergeben können. Zu betonen ist, dass die negative Bewertung des weiblichen Geschlechts aufgrund vorherrschender gender stereotypes ebenso bewusst als auch unbewusst passieren kann.

Implicit (gender) bias können die Wahrnehmung unseres Gegenübers enorm beeinflussen und verzerren, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Folgen der kognitiven Wahrnehmungsverzerrungen können aber auch aus einer anderen Perspektive beleuchtet werden, und zwar aus der der stereotypierten Person selbst. Welche Effekte ein implicit bias auf das Verhalten der Mitglieder von stigmatisierten sozialen Gruppen hat, läuft unter dem Terminus des stereotype threats.

3.2 Stereotype Threat

Rufen wir uns die Begriffserklärung des implicit bias noch einmal zurück ins Gedächtnis. Implicit bias sind unbewusste Wahrnehmungsverknüpfungen von sozialen Gruppen mit bestimmten Attributen und Konzepten. Diese Generalisierungen treffen faktisch aber nicht zu. Sie beeinflussen uns dennoch in unserer Wahrnehmung, Evaluation oder Interaktion mit den zugehörigen Personen einer Gruppe, auf die sich unser bias richtet (vgl. Saul, 2013, S. 40).

Stereotype threats beschreiben ein anderes Phänomen. Jennifer Saul versteht darunter folgendes:

„Rather than affecting the way that members of a stigmatised group are perceived or evaluated, stereotype threat affects the way that members of that group actually perform. Victims of stereotype threat underperform on the relevant tasks because they are unconsciously preoccupied by fears of confirming the stereotypes about their group" (ebd., S. 41).

Darüber hinaus findet sich bei Claude M. Steele, Steven J. Spencer und Joshua Aronson diese Definition:

„[...] when a negative stereotype about a group that one is part of becomes personally relevant, usually as an interpretation of one's behavior or an experience one is having, stereotype threat is the resulting sense that one can then be judged or treated in terms of the stereotype, or that one might do something that would inadvertently confirm it" (Steele, Spencer & Aronson, 2002, S. 384, zitiert nach McKinnon, 2014, S.859f.).

Der stereotype threat bildet sich also bei einer Person heraus, die einer stigmatisierten Gruppe angehört. Die Existenz eines negativen Stereotyps über diese Gruppe beeinflusst die Person unbewusst in ihrem Verhalten. Das führt dazu, dass die Person in manchen Situationen anders handelt als sie es eigentlich tun würde. Dieser Effekt zeigt sich selbst dann, wenn die betroffene Person weiß, dass das Stereotyp falsch ist (vgl. McKinnon, 2014, S. 860).

Beim bereits genannten Beispiel „Frauen können nicht einparken" (siehe Kapitel 2) kann es also in einer Einparksituation vorkommen, dass eine Frau tatsächlich große Schwierigkeiten beim Parken hat. Der Grund dafür sind nicht ihre mangelnden Fahrkompetenzen, denn in Wahrheit ist sie eine sehr gute Autofahrerin, sondern ihre Gedanken, die bereits über jenes sex bzw. gender stereotype instruiert sind.

Eben erläutertes Beispiel skizziert somit einen von vielen Fällen des underperformance Effekts, der auch in Sauls Definition beinhaltet ist. In einer „threat- provoking situation" liefert eine Person schlechter ab als es ihren eigentlichen Fähigkeiten entspricht, da sie von einer unbewussten Angst voreingenommen ist, das negative Stereotyp ihrer sozialen Gruppe zu bestätigen (vgl. Saul, 2013, S. 42).

Eine weitere Konsequenz des stereotype threats ist die underrepresentation. In gewissen Kontexten kann es der Fall sein, dass bestimmte soziale Gruppen aufgrund eines sie betreffenden Stereotyps eine Minderheit darstellen.

Jennifer Saul zufolge ist eine solche Unterrepräsentation insbesondere von Frauen in der Philosophie auszumachen. Nach Saul gibt es einen guten Grund zu der Annahme, dass die Philosophie als männlich stereotypiert wird. Ihr Argument stützt sie mithilfe einer Analogie zur Mathematik, die, im Gegensatz zur Philosophie, zahlreiche Studien über ihre fachspezifischen Stereotype aufweist. So ist Mathematik bekannterweise stark mit dem Stereotyp belegt, männlich zu sein. Die Philosophie des anglophonen Sprachraums hat ihren Schwerpunkt in der Logik, und Logik wird wiederum eher einer 'männlichen' Kompetenz zugeschrieben. Schließlich scheint es also plausibel, dass die Philosophie das Männlichkeitsstereotyp übernommen hat und dass „philosophers will display implicit bias against women, and that women in philosophy will experience stereotype threat" (Saul, 2013, S. 43).

Die Folge ist, dass Frauen auf allen Ebenen in der Philosophie unterrepräsentiert sind: als Dozentin, als Studentin vor allem in Kursen der Logik, Sprachphilosophie und Metaphysik sowie als Autorin von in den Seminaren behandelter Literatur (vgl. ebd., S. 44).

Während die Verbindung zwischen stereotype threat und gender stereotypes in der Sozialpsychologie und insbesondere in der feministischen Philosophie große Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist ein Aspekt inmitten dieser Thematik bislang eher unbeachtet geblieben: Transfrauen und deren Erfahrungen. Letzteres soll im Fokus des nächsten Kapitels stehen, um anschließend die dargestellte Problematik auf schwarze Frauen transferieren zu können.

3.3 Stereotype Threat und Transfrauen

Rachel McKinnon zufolge gibt die Philosophie ein noch unvollständiges Bild des stereotype threats ab. Im Mittelpunkt der gegenwärtigen Debatte stehen lediglich cis- Frauen, also Frauen, deren biologisches Geschlecht weiblich ist. Um ein besseres und vor allem tieferes Verständnis des Phänomens des stereotype threats zu erhalten, ergänzt sie die Diskussion um eine Komponente, die Transfrauen mit berücksichtigt (vgl. McKinnon, 2014, S. 857).

Um möglichen Missverständnissen entgegenzuwirken, soll vorab der Begriff der Transsexualität bestimmt werden. Im Duden wird er so definiert: „psychische Identifizierung eines Menschen mit dem Geschlecht, das seinem eigenen körperlichen Geschlecht entgegengesetzt ist, häufig mit dem Wunsch nach Geschlechtsanpassung“ (Duden online, 2018). „Transfrau“ ist demnach eine Bezeichnung für transsexuelle Personen, die mit den biologischen Merkmalen eines Mannes zur Welt kommen, sich aber mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren.

McKinnon unterscheidet zwischen drei Formen von Stereotypen bzw. „tropes“, die Transfrauen fälschlicherweise angeheftet werden. Dazu zählen die „deceptive“, „pathetic“ und „artificial“ Archetypen (vgl. McKinnon, 2014, S. 858).

Der deceiver trope stellt Transfrauen als dominant, stark und mit einer Portion 'männlicher' Energie dar. Dennoch geht diese Art der Transfrau als cis-Frau durch. Die Transsexualität kann hier nicht so einfach aufgedeckt werden, da diese Transfrauen ihr biologisches Geschlecht gut verstecken. Sie werden als sexuell attraktive und starke Frauen wahrgenommen. Nur die Deceiver selbst können letztlich ihren Status als Transfrau offenbaren (vgl. ebd.).

Im klaren Kontrast dazu steht der pathetic trope. Er gilt als schwach, sanftmütig und ignorant. Das zuletzt genannte Attribut bezieht sich auf eine Ignoranz gegenüber dem Aspekt des 'Frau-Seins'. Pathetics werden weder für Frauen gehalten, noch als solche respektiert, denn sie sind „bad at “playing“ at being a woman. [...] they're viewed as sad, tragic characters. We see this, for example, in their poor makeup and style skills, as well as their inability to walk in heels“ (ebd.). Transfrauen dieses Archetyps repräsentieren auf extreme Art das weibliche Geschlecht, behalten dabei aber immer noch männliche Züge bei.

Artificial tropes sind durch medizinische Operationen 'konstruierte Frauen'. Dazu gehört insbesondere die „facial feminization surgery“, also die Umformung männlicher Gesichtszüge, sowie auch Brustimplantate, Hormonbehandlungen, Genitalchirurgie oder Stimmtraining (vgl. ebd., S. 859).

Durch die Unterscheidung der drei tropes kann somit besser voneinander getrennt werden, in welchen Fällen Transfrauen jeweils von einem stereotype threat betroffen sind oder nicht. McKinnon gibt dafür drei Beispiele, anhand derer ebenfalls illustriert wird, dass Transfrauen einem dual bzw. extra layer threat ausgesetzt sind.

[...]


1 Hier und im folgenden Verlauf der Hausarbeit werden die englischen Termini den deutschen vorgezogen, da eine adäquate Übersetzung ins Deutsche oftmals nicht gewährleistet werden kann.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V1012529
ISBN (eBook)
9783346405289
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
"Schwarze Frauen" ist eine Selbstbezeichnung und beschreibt eine von Rassismus betroffene Personengruppe. In der Hausarbeit wurde "Schwarz" kleingeschrieben, dies soll hiermit jedoch korrigiert werden. "Schwarz" wird großgeschrieben, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein konstruiertes Zuordnungsmuster und keine reele Eigenschaft handelt. Selbiges soll für die Schreibweise in der Hausarbeit gelten.
Schlagworte
stereotype, threat, intersektionalität, schwarze, frauen
Arbeit zitieren
Saphira Lopes (Autor), 2018, Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012529

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