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Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen

Título: Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen

Trabajo Escrito , 2018 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Saphira Lopes (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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In dieser Hausarbeit möchte ich das Phänomen des sogenannten stereotype threats am Beispiel Schwarzer Frauen illustrieren. Dabei werde ich mich insbesondere auf den Text Stereotype Threat and Attributional Ambiguity for Trans Women von Rachel McKinnon stützen. Es soll gezeigt werden, dass der sogenannte dual layer threat, unter dem Transfrauen zu leiden haben, auch auf Schwarze Frauen übertragen werden kann. Worauf sich diese doppelte Belastung im Hinblick auf die zuletzt genannte Personengruppe gründet, soll im Verlauf der Hausarbeit erörtert werden.

Zur Realisierung meines Vorhabens gehe ich wie folgt vor: Ich werde im zweiten Kapitel zunächst den Term des implicit bias erläutern, da er grundlegend für das weitere Verständnis der Thematik ist. Denn so kann ich anschließend in Kapitel 3 zum bereits erwähnten stereotype threat als eine Folge des implicit bias überleiten. Hierbei gilt es, den Zusammenhang zwischen den beiden Begrifflichkeiten darzulegen (3.2). Bevor ich dies herausarbeite, widmet sich der Abschnitt 3.1 den Stereotypen gegenüber Geschlechtern, ihren unterschiedlichen Erscheinungen sowie ihren Auswirkungen auf die jeweils betroffene Personengruppe. Danach folgt die Auseinandersetzung mit McKinnons Text. Ich werde hier also vertieft auf die Problematik der Stereotype gegenüber Transfrauen eingehen (3.3), um im darauffolgenden vierten Kapitel, das gleichzeitig den Schwerpunkt meiner Arbeit bilden soll, eine Analogie zu Schwarzen Frauen und deren stereotype threat
herzustellen. Dabei ist es unabdingbar, sich vorab mit jenen Stereotypen zu befassen, die auf sichtbare Merkmale wie etwa die Hautfarbe zurückgehen (4.1). Anschließend soll Kimberle Crenshaws Text zum Thema Intersektionalität als weitere, wichtige Stütze herangezogen werden, um meine These zu untermauern (4.2). In einem letzten Schritt vergleiche ich dann auf Grundlage der vorangegangen Kapitel Transfrauen und Schwarze Frauen hinsichtlich ihres stereotype threats (4.3). Das fünfte Kapitel schließt mit einem Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unbewusste kognitive Verzerrungen

3. Unbewusste kognitive Verzerrungen und ihre Folgen

3.1 Sex/Gender Stereotypes

3.2 Stereotype Threat

3.3 Stereotype Threat und Transfrauen

4. Unbewusste kognitive Verzerrungen, ihre Folgen und schwarze Frauen

4.1 Implicit Racial Bias

4.2 Intersektionalität

4.3 Stereotype Threat und schwarze Frauen

4.3.1 Underperformance

4.3.2 Underrepresentation

4.3.3 Situational Avoidance

4.3.4 Feminine Gender Presentation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen des "stereotype threat" im Kontext der Intersektionalität, wobei der Fokus auf den Erfahrungen schwarzer Frauen liegt. Ziel ist es, die doppelte oder mehrfache Belastung durch verschiedene gesellschaftliche Stereotype aufzuzeigen und die Analogie zum "dual layer threat" bei Transfrauen zu erörtern.

  • Wirkungsweise von Stereotypen und unbewussten kognitiven Verzerrungen (Implicit Bias).
  • Analyse des "stereotype threat" und dessen Auswirkungen wie Underperformance und Situational Avoidance.
  • Übertragung der Intersektionalitätstheorie nach Kimberlé Crenshaw auf die Situation schwarzer Frauen.
  • Vergleichende Betrachtung von Stereotypisierungen bei Transfrauen und schwarzen Frauen.
  • Identifikation der spezifischen "black women stereotype threat" Problematik in westlichen Gesellschaften.

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Underperformance

Den Anfang macht der underperformance Effekt. Das Einparkbeispiel (siehe Kapitel 3.2) hat deutlich gemacht, dass das vorherrschende Stereotyp „Frauen können nicht einparken“ zu einer Leistungsminderung bei Frauen führen kann. Überlegen wir uns nun einen Fall, in dem schwarze Frauen aufgrund mehrerer Stereotype eine unerwartet schlechte Leistung erbringen würden.

Ein bekanntes Beispiel für einen stereotype threat mit underperformance stellt die klassische Prüfungssituation in Schulen dar. Aufgrund des Stereotyps, dass Mädchen in Mathe und den Naturwissenschaften schlechter seien als Jungen, erzielen Mädchen oftmals eine schlechtere Leistung, da die Angst, besagtes Stereotyp zu erfüllen, ihr Verhalten beeinflusst. Bei Mädchen mit dunkler Hautfarbe kommt zum gender stereotype aber noch eine weitere Belastung hinzu, nämlich ein race stereotype. Denn der auch als people of color bezeichneten Personengruppe hängt das Stereotyp an, dass sie ungebildet sei und es ihr aufgrund ihrer ausgeprägten sportlichen Fertigkeiten wiederum an kognitiven Fähigkeiten mangele. Schwarze Mädchen stehen hier also im Gegensatz zu weißen Mädchen einem dual layer threat gegenüber.

Mithilfe des Phänomens der underperformance könnte möglicherweise noch folgendes Fallbeispiel erklärt werden. „Schwarze sind unpünktlich“, das ist ein Stereotyp, das gesellschaftlich weit verbreitet ist. Dass Frauen im Allgemeinen unpünktlich sind, da sie zu viel Zeit im Bad verbringen, könnte man ebenfalls als sex bzw. gender stereotype annehmen. Hier zeigt sich abermals ein doppellagiger stereotype threat für schwarze Frauen. Aus Furcht, nicht nur aufgrund ihrer weiblichen Identität, sondern vor allem wegen ihrer ´schwarzen´ Identität das Stereotyp der Unpünktlichkeit Realität werden zu lassen, stellt sich eine underperfomance in Form von tatsächlichem Zuspätkommen ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt anhand eines Alltagsbeispiels in das Thema Stereotype ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.

2. Unbewusste kognitive Verzerrungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Stereotype und "implicit bias" und erläutert, wie diese unser Sozialverhalten unbewusst steuern.

3. Unbewusste kognitive Verzerrungen und ihre Folgen: Hier werden geschlechtsspezifische Stereotype, der "stereotype threat" und dessen Auswirkungen, insbesondere im Kontext von Transfrauen, detailliert untersucht.

4. Unbewusste kognitive Verzerrungen, ihre Folgen und schwarze Frauen: Das Hauptkapitel überträgt die Erkenntnisse über Bias und Intersektionalität auf schwarze Frauen und analysiert spezifische Formen der Belastung wie Underperformance und Situational Avoidance.

5. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass schwarze Frauen durch ihre intersektionale Identität einer besonderen Form der "extra layer" Bedrohung ausgesetzt sind, die über einfache Stereotype hinausgeht.

Schlüsselwörter

Stereotype Threat, Intersektionalität, Implicit Bias, Schwarze Frauen, Transfrauen, Underperformance, Underrepresentation, Situational Avoidance, Feminine Gender Presentation, Dual Layer Threat, Diskriminierung, Race Stereotype, Gender Stereotype, Jezebel Stereotyp.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die psychologische und soziale Belastung durch Stereotype bei schwarzen Frauen unter Berücksichtigung intersektionaler Perspektiven.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf "implicit bias", dem "stereotype threat" (Bedrohung durch Stereotype) und der Theorie der Intersektionalität nach Kimberlé Crenshaw.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass schwarze Frauen durch die Überschneidung von Rasse- und Geschlechterstereotypen eine spezifische "doppelte Belastung" erfahren, ähnlich dem "dual layer threat" bei Transfrauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und überträgt bestehende sozialpsychologische Modelle (wie die von Rachel McKinnon) auf die spezifische Lebensrealität schwarzer Frauen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert konkrete Mechanismen wie Underperformance, Unterrepräsentation und Vermeidungsverhalten (Situational Avoidance) im Kontext von Vorurteilen gegenüber Hautfarbe und Geschlecht.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem "stereotype threat" sind Begriffe wie Intersektionalität, "dual layer threat" und die Dekonstruktion von "implicit bias" entscheidend für das Verständnis der Arbeit.

Was besagt das "Jezebel"-Stereotyp in dieser Arbeit?

Es beschreibt das rassistische und sexualisierte Vorurteil gegenüber schwarzen Frauen als promiskuitiv, was zu einem spezifischen Vermeidungsverhalten (Situational Avoidance) führt.

Warum wird das Thema der Haarstruktur im Kapitel zur "feminine gender presentation" aufgegriffen?

Die Autorin verdeutlicht damit ein Dilemma: Die Anpassung an westliche Schönheitsideale (glattes Haar) führt zum Konflikt mit dem eigenen authentischen Selbst, während das Tragen natürlicherer Stile andere stereotype Abwertungen provoziert.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen
Universidad
Humboldt-University of Berlin
Calificación
1,3
Autor
Saphira Lopes (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
21
No. de catálogo
V1012529
ISBN (Ebook)
9783346405289
ISBN (Libro)
9783346405296
Idioma
Alemán
Etiqueta
stereotype threat intersektionalität schwarze frauen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Saphira Lopes (Autor), 2018, Stereotype Threat, Intersektionalität und Schwarze Frauen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012529
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