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Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie. Umsetzung des Resilienzkonzeptes durch die Soziale Arbeit

Title: Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie. Umsetzung des Resilienzkonzeptes durch die Soziale Arbeit

Bachelor Thesis , 2021 , 40 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie, der Entstehung und den Komponenten von Resilienz und der möglichen Umsetzung des Resilienzkonzeptes durch die Soziale Arbeit in der Sozialpsychiatrie. Die wichtigsten Begriffe zum Thema werden kurz bestimmt, die Erklärungsmodelle zu Resilienz erläutert und auch Kritik am Resilienzkonzept sowie die Möglichkeiten und Grenzen von Resilienzförderung beleuchtet.

Zudem wird auf den historischen Hintergrund der Sozialpsychiatrie, dessen Zielgruppen und Methoden eingegangen. Des Weiteren werden verschiedene Theorien und Konzepte der Sozialen Arbeit dargestellt, um die Fragestellung "Was kann die Sozialpsychiatrie, mit ihren Handlungskompetenzen, zur Resilienzförderung beitragen, um eine langfristige Widerstandsfähigkeit zu erreichen?" zu beantworten.

Da durch Stress verursachte psychische Erkrankungen, durch die gesellschaftliche Entwicklung zu mehr Leistungsdruck, ansteigen, wird dringend ein Konzept benötigt, um diese Anforderungen zu bewältigen. Durch die Literaturrecherche und die daraus gewonnen Ergebnisse ist das abschließende Ergebnis dieser Bachelorarbeit, dass die Sozialarbeit der Sozialpsychiatrie durch ihre verschiedenen Handlungskompetenzen die Resilienzförderung positiv beeinflussen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungstand

3 Methode

4 Resilienz

4.1 Begriffsbestimmung Resilienz

4.2 Schutz- und Risikofaktoren

4.3 Resilienzmodelle

4.4 Erklärungsmodelle von Resilienz

4.5 Resilienzförderung

4.6 Kritik am Resilienzkonzept

5 Sozialpsychiatrie

5.1 Begriffsbestimmung Sozialpsychiatrie

5.2 Geschichte der Sozialpsychiatrie

5.3 Zielgruppen der Sozialpsychiatrie

5.4 Soziale Arbeit in der Sozialpsychiatrie

6 Resilienzförderung bei Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

6.1 Anwendung des Resilienzkonzeptes in der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit nach Hans Thiersch

6.2 Resilienzförderung durch das Empowerment-Konzept

6.3 Resilienz und Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch

6.4 Praktische Umsetzung von Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie

7 Ergebnisse

8 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welchen Beitrag die Sozialpsychiatrie mit ihren spezifischen Handlungskompetenzen zur Resilienzförderung leisten kann, um die langfristige Widerstandsfähigkeit von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu stärken. Dabei wird analysiert, wie durch die Anwendung verschiedener professioneller Konzepte und Methoden ein Perspektivwechsel von der Defizit- zur Ressourcenorientierung erreicht werden kann, um den steigenden gesellschaftlichen Anforderungen zu begegnen.

  • Theoretische Fundierung des Resilienzkonzepts und dessen Erklärungsmodelle.
  • Historische Entwicklung, Zielgruppen und professionelle Aufgabenfelder der Sozialpsychiatrie.
  • Anwendung von Resilienzförderung in der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit.
  • Rolle des Empowerment-Konzepts und der Lebensbewältigung zur Steigerung der Autonomie.
  • Praktische Implementierung von Resilienzstrategien in der sozialpsychiatrischen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

4.1 Begriffsbestimmung Resilienz

Der Begriff Resilienz kommt aus dem lateinischen und meint so viel wie „zurückspringen, abprallen“ (Rolfe, 2019). Zu Anfang bezog sich der Begriff in der Werkstoffkunde auf die Fähigkeit eines Materials wieder in die Ursprungsform zurückzukehren, nachdem es verformt wurde (Rolfe, 2019). Im deutschen Sprachraum wird Resilienz häufig als Synonym für „Belastbarkeit, Widerstandsfähigkeit, Anpassungsfähigkeit und Krisenfestigkeit“ (Rolfe, 2019) verwendet. Eine genaue Definition des Begriffes gibt es jedoch nicht.

Seit Beginn der wissenschaftlichen Forschungen zu diesem Thema werden unterschiedliche Meinungen vertreten. In Deutschland wird Resilienz meist als „Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken“ (Wustmann, 2004) verstanden. Laut Rönnau-Böse und Fröhlich-Gildhoff (2015) definiert sich Resilienz am ehesten als Fähigkeit der Menschen Lebenskrisen zu bewältigen, indem auf sozial vermittelte persönliche Ressourcen zurückgegriffen wird, mit der Folge, dass eine Entwicklung des Individuums stattfindet. Alle Definitionen haben miteinander gemein, dass Resilienz sich erst zeigt, wenn eine Krisensituation bewältigt werden muss. Resilienz ist somit keine angeborene Fähigkeit, sondern wird im Laufe der Entwicklung erworben (Huber, 2019).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie und Darstellung der Relevanz aufgrund zunehmender psychischer Erkrankungen.

2 Forschungstand: Überblick über klassische Langzeitstudien zur Resilienz sowie Erkenntnisse zur Salutogenese und kognitiven Reserve.

3 Methode: Beschreibung des methodischen Vorgehens der Arbeit als systematische Literaturarbeit.

4 Resilienz: Theoretische Auseinandersetzung mit Begriffsdefinitionen, Risikofaktoren, Modellen und der Kritik am Resilienzkonzept.

5 Sozialpsychiatrie: Erörterung der Definition, Geschichte und Zielgruppen der Sozialpsychiatrie sowie der Rolle der Sozialen Arbeit.

6 Resilienzförderung bei Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen: Analyse der praktischen Anwendung von Konzepten wie Lebensweltorientierung, Empowerment und Lebensbewältigung.

7 Ergebnisse: Synthese der zentralen Erkenntnisse aus der Literaturrecherche hinsichtlich Schutzfaktoren und Interventionsmöglichkeiten.

8 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf Limitationen sowie zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Resilienz, Resilienzförderung, Sozialpsychiatrie, Soziale Arbeit, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Lebensweltorientierung, Empowerment, Lebensbewältigung, Salutogenese, Prävention, Ressourcenorientierung, Krisenintervention, psychische Gesundheit, Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten, durch die Soziale Arbeit in der Sozialpsychiatrie die Resilienz von Klienten zu fördern, um deren psychische Widerstandsfähigkeit langfristig zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen das Resilienzkonzept, die theoretischen Grundlagen und Arbeitsweisen der Sozialpsychiatrie sowie die praktische Anwendung von Empowerment, Lebensweltorientierung und Lebensbewältigung.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, was die Sozialpsychiatrie mit ihren Handlungskompetenzen zur Resilienzförderung beitragen kann, um die Widerstandsfähigkeit von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit ist als eine systematische Literaturarbeit angelegt, die eine breite Sichtung einschlägiger Fachliteratur aus dem Zeitraum 1950 bis 2020 vornimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Resilienz, die Darstellung der Geschichte und Aufgaben der Sozialpsychiatrie sowie die Analyse spezifischer Konzepte wie der lebensweltorientierten Sozialen Arbeit und des Empowerment-Ansatzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Resilienzförderung, Sozialpsychiatrie, Empowerment, Ressourcenorientierung und Lebensweltorientierung charakterisiert.

Warum ist der Bezug auf die Lebensweltorientierung nach Thiersch so wichtig für diese Arbeit?

Dieser Ansatz ist essenziell, da er den Alltag des Klienten in den Mittelpunkt stellt und durch Strukturmaximen wie Prävention und Alltagsnähe eine direkte Anknüpfung für resilienzförderndes Handeln in der Sozialpsychiatrie bietet.

Welche Kritik übt die Autorin am Resilienzkonzept?

Die Autorin weist darauf hin, dass Resilienz heute oft fälschlicherweise als Mittel zur Selbstoptimierung missverstanden wird, was dazu führen kann, dass die Verantwortung für psychische Gesundheit einseitig auf das Individuum verschoben wird, anstatt gesellschaftliche Belastungsfaktoren zu adressieren.

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Details

Title
Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie. Umsetzung des Resilienzkonzeptes durch die Soziale Arbeit
College
University of Applied Sciences and Medical University
Grade
1,8
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
40
Catalog Number
V1012592
ISBN (eBook)
9783346409409
ISBN (Book)
9783346409416
Language
German
Tags
Resilienz Sozialpsychiatrie Psychiatrie Resilienzförderung Empowerment Soziale Arbeit Lebensweltorientierung Lebensbewältigung Böhnisch Thiersch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Resilienzförderung in der Sozialpsychiatrie. Umsetzung des Resilienzkonzeptes durch die Soziale Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012592
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