Interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation. Empirische Analyse der Häufigkeit im Alltag


Hausarbeit, 2021

21 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Interkulturelle Kommunikation
2.1 Begriffserklärung
2.2 Kontrastive Ansätze
2.3 Durchführung der Befragung

3 Internationale wirtschaftliche Beziehungen
3.1 Geschichtlicher Hintergrund
3.2 Entstehung von Geschäftsbeziehungen
3.3 Erfolgsfaktor Kommunikation am Beispiel von Deutschland und Spanien

4 Kritikpunkte

5 Schlussbetrachtung

Anhang

Literaturverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Darstellung 1: Distanzzonen nach Hall

Darstellung 2: Ergebnisse der ersten Frage

Darstellung 3: Ergebnisse der zweiten Frage

Darstellung 4: Häufigkeit der kulturell bedingten Konflikte

Abkürzungsverzeichnis

Dt. Deutsch

v. Chr. Vor Christus

1 Einleitung

Immer öfter gibt es Situationen bei denen interkulturell kommuniziert wird. Interkulturelle Kommunikation ist alltäglich geworden. Sei es im Büro, wenn mit einem Kollegen an einem anderen Produktionsstandort telefoniert werden muss, oder auch beim Einkaufen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir leben in einer Welt, gemeinsam mit Menschen unterschiedlichster Kultur und Herkunft, weshalb ein Verständnis für den Begriff „Interkulturelle Kommunikation“ und die Bedeutung dessen hilfreich ist, um erfolgreich in Alltag und Beruf zu sein. So kann miteinander kommuniziert werden und Fehlerquellen in der Kommunikation deutlich verringert werden. In dieser Arbeit wird durch eine Befragung untersucht, wie die Menschen die Häufigkeit interkultureller und paraverbaler Kommunikation einschätzen.

Bereits im ersten Teil der Arbeit wird erwähnt, wie wichtig interkulturelle Kommunikation unter anderem für wirtschaftlich erfolgreiches Handeln ist. Im zweiten Teil der Arbeit wird auf die internationalen wirtschaftlichen Beziehungen weiter eingegangen. Internationale Geschäfte können meist nur abgeschlossen werden, wenn die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation gekannt und beachtet werden, weshalb der zweite Teil der Arbeit auf dem ersten Teil aufbaut. Eine Nichtbeachtung oder ein Nichtwissen dessen führt eventuell dazu, dass ein Geschäft nicht abgeschlossen werden kann, weil die Geschäftspartner sich untereinander missverstanden haben. Das kann vermieden werden, wenn die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation gekannt und angewendet werden.

Zudem wird im zweiten Teil auf den geschichtlichen Hintergrund internationaler Beziehungen eingegangen. Es gibt seit vielen Jahrtausenden wirtschaftliche Handelbeziehungen, welche durch die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft wachsen.

Eine Welt ohne interkulturelle wirtschaftliche Beziehungen ist in der heutigen Zeit undenkbar. Die Welt ist miteinander vernetzt. Beispielsweise wird der Preis der Heizkosten in Europa durch politische Konflikte zwischen Russland und der Ukraine sowie durch die Entwicklung in arabischen Erdölländern bestimmt. Auch bereits in der Vergangenheit war zu sehen wie verknüpft die Welt miteinander ist und wie wichtig internationale Beziehungen sind. Im Jahr 2009 steig die Arbeitslosigkeit enorm. Dies war auf die Weltwirtschafts- und Finanzkrise zurückzuführen, deren Ursprung in Turbulenzen auf dem US-Immobilienmarkt liegt.1

2 Interkulturelle Kommunikation

2.1 Begriffserklärung

Oftmals wird geglaubt, wenn man mit dem Begriff "Interkulturelle Kommunikation" konfrontiert wird, dass dieser etwas mit der Verwendung von Fremdsprachen zu tun hat. Es wird darunter verstanden, dass zwei oder mehrere Personen miteinander kommunizieren. Die ist grundlegend richtig, jedoch umfasst der Begriff noch weitaus mehr als das. Es gibt viele verschiedene Begriffsdefinitionen mit unterschiedlicher Auffassung von "Kommunikation".

Der Begriff intercultural communication2 hat bereits in den späten 1960er Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.3 Interkulturelle Kommunikation und die Bedeutung dessen, wurde im Laufe der Jahre weiter erforscht. Nach langjähriger Forschung ist man zu dem Entschluss gekommen, dass der Begriff in eine eng gefasste und in eine weit gefasste Definition unterteilt werden kann. „Gemäß einer engen Definition von interkultureller Kommunikation, wie sie insbesondere von Sprachwissenschaftlern verwendet wird, lässt sich interkulturelle Kommunikation auf solche Situationen beschränken, in denen zwei oder mehr Individuen, mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund, mittels Sprache der nonverbalen Ausdrucksmitteln unmittelbar (= Face-to-Face) miteinander kommunizieren. Die Forschung zu interkultureller Kommunikation im engeren Sinne beschäftigt sich mit den Kommunikationsmustern, Strategien zur Verständnissicherung und interkulturellen Missverständnissen, die bei der Face-to-Face Kommunikation zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen auftreten können."4 Somit ist klar, dass Kommunikation nicht zwingend bedeutet, dass Menschen miteinander sprechen müssen. Es wird deutlich, dass auch nonverbal kommuniziert werden kann.

Unter der weiten Begriffsdefinition versteht man "neben der interpersonalen Interaktion auch die Ebene der mediatisierten Interkulturellen Kommunikation in ihren verschiedenen Facetten."5 Die medialen Darstellungsformen interkultureller Kommunikation sind Film, Fernsehen, Radio, Internet und anderen Medien, die Formen der alltagsweltlichen Interkulturellen Kommunikation gleichermaßen darstellen, stilisieren und prägen, sowie die interkulturelle Ausbreitung von Kommunikationstechnologien und -medien fördern.6

Somit wird der oben genannte Aspekt, dass interkulturelle Kommunikation nicht nur stattfindet, wenn Menschen miteinander sprechen, sondern auch wenn sie nonverbal oder medial kommunizieren, bewiesen. Interkulturelle Kommunikation ist somit mehr als nur die Verwendung von Fremdsprachen.

2.2 Kontrastive Ansätze

Im Allgemeinen dienen kontrastive Ansätze zur Beschreibung der interkulturellen Kommunikation und was unter diese fällt. Die kontrastiven Ansätze werden in drei Dimensionen unterteilt: Die verbale Dimension, die paraverbale Dimension und die nonverbale Dimension.

Die verbale Dimension ist analog und wird wiederum in vier weitere Punkte unterteilt: die Semantik, die Sprechakte, die Handlungssequenzen sowie die Diskurskonventionen. Sie ist als diskrete, sprachliche Kommunikation die wohl effektivste, differenzierteste und verständlichste Methode menschlicher Kommunikation.7 Die Semantik beschreibt die Problematik scheinbar gleicher Begrifflichkeiten, die sich jedoch in der inhaltlichen Essenz unterscheiden und somit zu Missverständnissen führt. Auch Sprechakte können interkulturell abweichen. Beispielsweise erfolgt in Deutschland nach Erfüllung einer Gefälligkeit ein "sich bedanken" und im japanischen Raum ein "sich entschuldigen". Die oben erwähnte Differenzierung der Rituale findet nicht nur im gesprochenen Wort statt, sondern auch in Handlungen, welches als Handlungssequenzen betitelt wird. Unter Diskurskonventionen wird das Widerspiegeln verschiedener kulturspezifischer Einstellungen und Werte in einer Art und Weise der Interaktionszüge der Gesprächspartner und in deren gewählten Themen verstanden.8

Die paraverbale Dimension beinhaltet kulturspezifische Eigenschaften wie Intonation, Rhythmus, Lautstärke und temporale Gliederung. Dadurch können unterschiedliche Auffassungen des Gesprochenen entstehen.9 Wichtig zu wissen ist, dass wir es bei der paraverbalen Kommunikation meistens mit analogischen, nicht mit diskreten Zeichen zu tun haben. Zudem ist viel Paraverbales von der eigenen Genetik abhängig.10 Wir können nicht oder nur bedingt beeinflussen, wie laut wir in einer bestimmten Situation sprechen. Manchmal sprechen wir verhältnismäßig laut und merken dies nicht, sofern uns niemand darauf aufmerksam macht. Auch unsere Stimmlage und ob wir generell eine eher hohe oder tiefe Stimmlage haben ist wenig beeinflussbar. Oftmals deuten wir das Paraverbale als Anzeichen einer bestimmten Emotion oder Stimmung. Beispielsweise wird ein schnelles lautes Reden entweder als Freunde oder als Ärger empfunden. Ein schnelles leises Reden wird hingegen als Furcht gedeutet. Ein langsames leises Reden könnte als Trauer oder Langeweile gedeutet werden und ein langsames lautes Reden als Verachtung. All diese Deutungen sind nicht zwingend richtig und können zu großen Missverständnissen führen. Menschen gehen oftmals von ihren eigenen Gewohnheiten, ihrer Persönlichkeit und ihrer kulturellen Erfahrung aus.11 Alleine die Tatsache, dass man selbst langsam und leise spricht, wenn ein Gefühl der Trauer herrscht, kann nicht ausschlaggebender Punkt sein, um rückzuschließen, dass dies immer der Fall ist. In anderen Kulturen oder Individuen mit anderer Persönlichkeit ist dies eventuell ganz anders.

Die nonverbale Kommunikation lässt, im Gegensatz zur verbalen Kommunikation, mehr Spiel und ist somit analog12 Sie ist mit geschätzten 90 Prozent ein großer Anteil der interkulturellen Kommunikation. 13 Ob nun die nonverbale Kommunikation tatsächlich rund 90 Prozent unserer Kommunikation ausmachen, lässt sich anzweifeln. Jedoch ist nicht zu bestreiten welche Wichtigkeit diese Kommunikationsdimension hat. Nonverbale Signale können in der interkulturellen Kommunikation schnell falsch verstanden werden und sind oftmals nicht eindeutig. Gründe für das häufige Missverstehen könnten sein, dass eine nonverbale Kommunikation einen höheren Stellenwert einnimmt, wenn nur reduzierte sprachliche Kommunikation stattfinden kann. Zudem sind die nonverbalen Signale des Körpers nicht beeinflussbar. Ein Erröten kann beispielsweise nicht unterdrückt werden. Die nonverbale Kommunikation wird in fünf Bereiche untergliedert: die Gestik, die Mimik, die Proxemik, die Haptik, und das Blickverhalten.14 Zur Gestik zählen Bewegungen der Arme, Hände und Finger, welche kontrolliert gemacht werden und eine kommunikative Rolle spielen. Hier sind die interkulturellen Differenzen in der nonverbalen Kommunikation deutlich zu erkennen. Als Beispiel wird in China die Gestik "Komme bitte her" anders durchgeführt als in Mitteleuropa. Auch das Zählen mit den Händen ist in vielen Ländern und Kulturen unterschiedlich.15 Zur Mimik zählen Bewegungen der Gesichtsmuskeln, hauptsächlich im Bereich des Mundes, der Augen, der Augenbrauen und der Stirn.16 In der Proxemik geht es um die Distanz zwischen zwei Personen. Hier sind verschiedene Distanzzonen zu unterscheiden. Edward T. Hall kam bei der Erforschung der Proxemik zu dem Entschluss, dass ein direkter Zusammenhang zwischen sozialer Stellung und körperlicher Distanz besteht. Die Komfortzonen sind in intime Distanz, persönliche Distanz, gesellschaftliche Distanz und öffentliche Distanz untergliedert.17 Die Distanzzonen sind in der folgenden Darstellung zur Visualisierung abgebildet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellung 1: Distanzzonen nach Hall

Ein guter Freund ist näher an der persönlichen Distanz, als ein flüchtiger Bekannter. Dabei ist weiterhin zu differenzieren, dass jede Kultur die Zonen anders definiert. Auch hier gibt es große kulturelle Unterschiede. Europäer halten meist mehr Abstand als Südamerikaner oder Araber.18 Auch im eigenen Leben erkennt man die Unterschiede der Proxemik sehr deutlich. Während es in Deutschland üblich ist in einer Warteschlange einen großzügigen Abstand zu halten oder einen großzügigen Abstand zwischen sich selbst und den Geschäftspartnern zu lassen, ist dies in anderen Kulturen nicht der Fall. Hier könnte man sich als Deutscher eventuell bedrängt fühlen. Das führt zu einem Unwohlsein und somit eventuell zu Missverständnissen, weshalb es wichtig ist die Distanzzonen zu kennen und in den verschiedenen Kulturen zu unterscheiden. Auch im Hinblick auf Geschäftsabwicklungen ist dies zu beachten. Die Haptik beinhaltet das Berührungsverhalten. Nicht nur das Alter und das Geschlecht machen das Berührungsverhalten aus, sondern auch die kulturelle Prägung. In Korea ist es beispielsweise üblich, dass die Berührung eines Geschäftspartners, abgesehen vom üblichen Handschlag, als Provokation gedeutet wird.19 In Israel hingegen wird sich bei einem Geschäftstreffen sehr enthusiastisch begrüßt. Umarmungen und Berührungen an den Armen sind dort keine Seltenheit.20 Im Allgemeinen gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass eine zunächst positiv verlaufende Begegnung sehr schlecht endete, weil ein Teilnehmer falsche nonverbalen Botschaften ausdrückte. Für Araber ist es sehr beleidigend, wenn jemand seine Fußsohlen auf sie richtet. Bereits zahlreiche amerikanische Politiker und Geschäftsleute zerstörten so wichtige Beziehungen mit Arabern, da sie ihre Füße ausstreckten und somit die Fußsohle zum Geschäftspartner zeigte. Somit ist es wichtig nonverbale Botschaften richtig zu deuten und im Umgang mit anderen Kulturen auf die eigene nonverbale Kommunikation zu achten. Dazu sind Kenntnisse über andere Kulturen von großer Bedeutung.21 Am Beispiel des Verhaltens des britischen Professors Lord Acton, welcher im 19. Jahrhundert Abgeordneter im englischen Parlament war, ist gut zu erkennen, dass ständig kommuniziert wird. Nach einiger Zeit im Parlament wurde er gefragt, warum er beständig schweige. Daraufhin antwortete er, dass er mit niemandem übereinstimme und auch niemand mit ihm übereinstimmt.22 Somit wird klar, dass Menschen immer untereinander kommunizieren, auch wenn nichts gesagt wird. Auch ein Schweigen ist eine Art der Kommunikation. Die Wahrscheinlichkeit eines Missverständnisses in dieser Kommunikationsart wird am Beispiel klar. Während in einigen Kulturen, wie beispielweise in der Deutschen Kultur, ein Schweigen oftmals als bloße Zustimmung gilt, könnte dies in anderen Kulturen anders gehandhabt werden. In China ist es unüblich direkt zu antworten. Oftmals bekommt der Fragende eine nichtssagende Antwort. Will man in China ein Anliegen ablehnen, so ist es üblich das Thema zu wechseln, es zu übergehen oder auch zu Überhören. Für die deutsche Bevölkerung, die sich mit der deutschen Kultur identifizieren, ist das sehr unhöflich. Auch bei einem Telefonat kann an bloßes Schweigen oder ein Übergehen des Themas seitens des chinesischen Geschäftspartners ein bloßes „Nein“ bedeuten.23

Zu sagen ist, dass alle drei Dimensionen der Kommunikation zusammenwirken. Gerade nonverbale Kommunikation wird sehr oft unterbewusst angewendet. Beobachtet man Individuen ist deutlich zu sehen wir Mimik, Gestik und Proxemik automatisch angewendet werden. Nonverbale und Paraverbale Kommunikation ist oft schwierig zu interpretieren und die Wahrscheinlichkeit einer falschen Deutung ist stark erhöht. Die verbale Kommunikation ist die direkteste Art der Kommunikation und sollte, um Missverständnisse zu meiden, wenn möglich angewendet werden. Dabei ist zu beachten, dass gerade bei zwei Individuen unterschiedlicher Herkunft in der verbalen interkulturellen Kommunikation trotzdem Missverständnisse auftreten können.

2.3 Durchführung der Befragung

Wie bereits eingangs erwähnt wird in dieser Arbeit eine Befragung durchgeführt, um zu zeigen wie die Menschen die Häufigkeit paraverbaler und im Allgemeinen interkultureller Kommunikation einschätzen. Hiermit soll herausgefunden werden, wie die Befragten interkulturelle Kommunikation einschätzen und ob die Anwendungshäufigkeit dieser tatsächlich unterschätzt wird und lediglich auf die Kommunikation zwischen zwei Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache beschränkt wird. Als Untersuchungsmethode eines bestimmten Forschungsfeldes muss zuerst eine Untersuchungsmethode festgelegt werden. Grundsätzlich werden in wissenschaftlichen Erfolgsfaktorenstudien je nach Ausgangslage und Zielsetzung verschiedene Methoden angewandt.24 Da kulturell bedingte Vorstellungen und Meinungen nur schwer beobachtet oder getestet werden können erscheint die Befragung als geeignete Form der Datenermittlung.25 Die Befragung wurde persönlich oder per Zoom durchgeführt. Die Teilnehmer wurden alle im Zeitraum zwischen dem 02.12.2020 und dem 16.12.2020 befragt. Es haben 20 verschiedene Personen mit unterschiedlichen Altersklassen, Herkunft und unterschiedlichen Geschlechts teilgenommen. Jede Befragung wurde einzeln und ohne weitere Person digital oder persönlich geführt. Lediglich der Befragte und die Fragende kommunizieren zum Zeitpunkt der jeweiligen Befragung miteinander. So konnte verhindert werden, dass die Antworten des Befragten durch andere Antworten von Dritten verzehrt werden. Die erste Frage, die den Teilnehmern gestellt wurde, war, wie oft sie denken, dass sie im Durchschnitt interkulturell kommunizieren. Die Teilnehmer konnten hier aus sieben Antworten wählen: „Nie“, „Sehr selten“, „Selten“, „Häufig“, „Sehr häufig“, „Täglich“ und „Mehrmals täglich“, wobei „Sehr selten“ als weniger als zehnmal im Jahr definiert ist. „Selten“ ist so definiert, dass weniger als einmal im Monat interkulturelle Kommunikation stattfindet. „Häufig“ bedeutete mindestens einmal im Monat findet interkulturelle Kommunikation statt und „Sehr häufig“ ist definiert als mindestens zweimal wöchentlich. Das Ergebnis der Befragung war, wie dem Diagramm zu entnehmen, dass niemand der Befragten angab täglich oder mehrmals täglich interkulturell zu kommunizieren. Auch gab niemand an, dass er noch nie interkulturell kommuniziert hätte. 30 Prozent der Befragten (sechs Personen) gaben an, dass sie „Sehr selten“ also weniger als zehnmal im Jahr interkulturell kommunizieren. 45 Prozent (neun Personen) gaben an, dass sie „Selten“ interkulturell kommunizieren,15 Prozent (drei Personen) taten dies in der Vergangenheit „Häufig“ und zehn Prozent (zwei Personen) „Sehr häufig“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellung 2: Ergebnisse der ersten Frage

[...]


1 Vgl. Neumair, S. M.; Schlesinger, D. M.; Haas, H.-D., 2012, S. 4.

2 Zu Dt.: Interkulturelle Kommunikation

3 Vgl. Erll, A.; Gymnich, M., 2015, .S. 77

4 Erll, A.; Gymnich, M., 2015, S. 77.

5 Lüsebrink, H.-J., 2005, S. 8.

6 Vgl. Erll, A.; Gymnich, M., 2015, S. 78.

7 Vgl. Heringer, H. J.,2014, S. 88.

8 Vgl. Weiß, M.; Steinebach, Y.; Rückert, T., 2009, S. 2.

9 Vgl. Weiß, M.; Steinebach, Y.; Rückert, T., 2009, S. 2.

10 Vgl. Heringer, H. J., 2014., S.98

11 Vgl. Heringer, H. J., 2014, S. 102.

12 Vgl. Heringer, H. J., 2014, S. 21.

13 Vgl. Broszinsky-Schwabe, E., 2011, S. 37.

14 Vgl. Erll, A.; Gymnich, M., 2015, S. 78.

15 Vgl. Lüsebrink, H.-J., 2005, S. 85 f.

16 Vgl. Erll, A.; Gymnich, M., 2015, S. 78.

17 Vgl. Distanzzonen: 2018, S. 1.

18 Vgl. Heringer, H. J., 2014, S. 84.

19 Vgl. Lewis, R. D., 2006, S. 506.

20 Vgl. Lewis, R. D., 2006, S. 430.

21 Vgl. Broszinsky-Schwabe, E., 2011.

22 Vgl. Heringer, H. J., 2014, S. 19.

23 Vgl. Kotte, J.; Li, W., 2012, S. 63.

24 Vgl. Habermann, T., 2007, 105ff.

25 Vgl. Habermann, T., 2007, S. 135.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation. Empirische Analyse der Häufigkeit im Alltag
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
1,3
Jahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1012848
ISBN (eBook)
9783346405180
ISBN (Buch)
9783346405197
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle, kompetenzen, kommunikation, empirische, analyse, häufigkeit, alltag
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation. Empirische Analyse der Häufigkeit im Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1012848

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