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Der Funktionsbegriff im Außensteuergesetz und in der Organisationslehre

Titel: Der Funktionsbegriff im Außensteuergesetz und in der Organisationslehre

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Laura Hartmann (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit soll den Einzelbegriff der betrieblichen Funktion näher betrachten, da die entsprechende Auslegung für die Anwendung in der steuerlichen Praxis höchst relevant ist. Dazu werden zunächst Ansätze zu dem Terminus in der Organisationslehre beleuchtet. Aufbauend auf der betriebswirtschaftlichen Betrachtung werden anschließend Definitionen im Außensteuergesetz und in der Gesetzesbegründung analysiert. Zuletzt wird die Spezifizierung des Begriffs in der Funktionsverlagerungsverordnung betrachtet. Im Abschluss der Arbeit wird der Funktionsbegriff aus den Erkenntnissen der Organisationslehre und des Steuerrechts zusammenfassend diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Annäherung an den Begriff der Funktion

2.1 Ansätze in der Organisationslehre

2.2 Definition durch das Gesetz und die Gesetzesbegründung

2.3 Definition nach der Funktionsverlagerungsverordnung

3 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den betriebswirtschaftlichen Funktionsbegriff, um dessen Relevanz und Auslegung für die steuerliche Praxis im Kontext des Außensteuergesetzes und der Funktionsverlagerungsverordnung kritisch zu analysieren. Dabei wird aufgezeigt, inwieweit die unterschiedlichen Begriffsverständnisse aus der Organisationslehre und dem Steuerrecht zu Rechtsunsicherheiten führen.

  • Analyse des Funktionsbegriffs in der klassischen Betriebswirtschaftslehre und Organisationslehre.
  • Untersuchung der gesetzlichen Definitionen des Funktionsbegriffs im Außensteuergesetz.
  • Betrachtung der Spezifizierung durch die Funktionsverlagerungsverordnung und Verwaltungsgrundsätze.
  • Diskussion der Diskrepanz zwischen organisatorischer Theorie und steuerrechtlicher Anwendung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Ansätze in der Organisationslehre

Aufgrund der vielfältigen Ansätze zur Theorie der Organisationslehre ist es zur Auslegung des Funktionsbegriffes essentiell, die Annahmen von einigen wichtigen Vertretern der Betriebswirtschaftslehre genauer zu beleuchten. Die damit geschaffene Grundlage soll zur sich daran anschließenden Auslegung des Terminus im Steuerrecht beitragen.

Grundsätzlich wird der Begriff Funktion in der Literatur mit zwei verschiedenen Bedeutungen verwendet. Einerseits werden einzelne Vorgänge als betriebliche Funktionen verstanden, in denen Elemente der Wirtschaftlichkeit zu Kategorien zusammengefügt werden. Die Einteilung erfolgt somit nach gleichartigen Aufgaben zu einer homogen Handlungsgruppe, so zum Beispiel bei den Funktionen Beschaffung, Lagerung und Transport. Diese Theorie wird in der betrieblichen Arbeits- und Führungslehre auch als funktionale Organisation verstanden, die verrichtungsorientiert aufgebaut ist. Andererseits wird der Begriff als Wirkungskreis verstanden, in dem verschiedene Teilaufgaben an eine Person bzw. einen Funktionsträger gebunden sind. Dieser Träger hat eine definierte Vollmacht mit der er in einem bestimmten Wirkungskreis im Unternehmen handeln kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Globalisierung und den damit einhergehenden Strukturwandel in Unternehmen, der gesetzliche Neudefinitionen für grenzüberschreitende Funktionsverlagerungen im Steuerrecht erforderlich macht.

2 Annäherung an den Begriff der Funktion: Dieses Hauptkapitel beleuchtet theoretische organisationstheoretische Ansätze und vergleicht diese mit den spezifischen Begriffsbestimmungen im Außensteuergesetz sowie der Funktionsverlagerungsverordnung.

3 Fazit: Das Fazit stellt fest, dass keine einheitliche Definition des Funktionsbegriffs existiert, was in der Praxis zu erheblichen Ermessensspielräumen und steuerlichen Risiken für Unternehmen führt.

Schlüsselwörter

Funktionsbegriff, Außensteuergesetz, Funktionsverlagerung, Organisationslehre, Betriebswirtschaftslehre, Teilbetrieb, Steuerrecht, Unternehmenssteuerreform, Geschäftstätigkeit, Wirkungskreis, Wertschöpfung, Betriebsprüfung, Gesetzgebung, Rechtsunsicherheit, Aufgabenbündel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verständnis des Begriffs "Funktion" sowohl in der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre als auch in steuerrechtlichen Vorschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen klassischer Organisationstheorie und den Anforderungen des Steuerrechts bei grenzüberschreitenden Funktionsverlagerungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu prüfen, ob eine eindeutige Definition des Funktionsbegriffs existiert, die Rechtssicherheit für Unternehmen bei der Anwendung des Außensteuergesetzes gewährleistet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Standardwerke sowie der Auswertung von Gesetzestexten, Gesetzesbegründungen und relevanten Verwaltungsschreiben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Betrachtung nach bekannten Organisationswissenschaftlern sowie eine detaillierte Analyse der rechtlichen Definitionen durch das Außensteuergesetz und die Funktionsverlagerungsverordnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Funktionsverlagerung, Außensteuergesetz, Betriebswirtschaftslehre und Rechtsunsicherheit charakterisiert.

Warum ist die Definition des Funktionsbegriffs für Unternehmen so relevant?

Da das Steuerrecht bei Funktionsverlagerungen hohe Anforderungen an die Bestimmung des Transferpakets stellt, führt eine unklare Definition zu erheblichen Risiken bei Betriebsprüfungen.

Wie unterscheidet sich der Begriff "Funktion" von einem "Teilbetrieb"?

Obwohl sich beide Begriffe überschneiden, betont die Arbeit, dass eine Funktion steuerrechtlich vorliegen kann, auch wenn die Voraussetzungen eines "Teilbetriebs" im Sinne des Einkommensteuergesetzes nicht erfüllt sind.

Erreicht der Gesetzgeber mit der Funktionsverlagerungsverordnung sein Ziel der Rechtssicherheit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die gesetzlichen Regelungen und die nachfolgenden Verwaltungsgrundsätze das Ziel der Rechtssicherheit aufgrund ihrer Komplexität und Unschärfe weitgehend verfehlen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Funktionsbegriff im Außensteuergesetz und in der Organisationslehre
Hochschule
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Note
1,3
Autor
Laura Hartmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V1013011
ISBN (eBook)
9783346404633
ISBN (Buch)
9783346404640
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Funktion Außensteuergesetz Organisationslehre Gesetzesbegründung Funktionsverlagerungsverordnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Hartmann (Autor:in), 2017, Der Funktionsbegriff im Außensteuergesetz und in der Organisationslehre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1013011
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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