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Gesundheits- und Arbeitsschutz in verschiedenen Betrieben. Privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen des öffentlichen Dienstes

Title: Gesundheits- und Arbeitsschutz in verschiedenen Betrieben. Privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen des öffentlichen Dienstes

Term Paper , 2021 , 39 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: André Müller (Author)

Business economics - Operations Research
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Die vorliegende Arbeit prüft, ob sich die Häufigkeiten verschiedener Gesundheitsmaßnahmen zwischen privatwirtschaftlichen Unternehmen und Unternehmen des öffentlichen Dienstes unterscheiden und arbeitet etwaige Differenzen heraus. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob die unterschiedlichen Arten des Engagements für den Arbeitsschutz mit der Größe des Betriebs zusammenhängen. Auch hier sollen entsprechende Zusammenhänge beschrieben werden, vorausgesetzt, dass solche existieren. Als Referenz dieser Untersuchungen dient eine telefonische Befragung von 5000 Beschäftigten in Deutschland, die 2015 von Infratest im Rahmen der Dachevaluation der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) durchgeführt wurde. Schließlich untersucht die Arbeit mithilfe der Methode Cronbachs-Alpha, ob sich aus den Ergebnissen bzgl. des Arbeitsschutzes ein Gesamtwert des Engagements berechnen lässt oder eine Modifikation der Fragenzusammenstellung sinnvoll ist.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Definition des Begriffs Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

2.2 Gesundheitsmaßnahmen in privatwirtschaftlichen Unternehmen und Unternehmen des öffentlichen Dienstes

2.3 Arten des Engagements für den Arbeitsschutz

2.4 Zusammenfassung

3 Methoden

3.1 Rahmenbedingungen

3.2 Vorgehen und Auswahl inferenzstatistischer Verfahren

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik zu den erhobenen Variablen

4.2 Hypothesenprüfung

4.2.1 Unterschiede der Häufigkeiten verschiedener Gesundheitsmaßnahmen zwischen privatwirtschaftlichem und öffentlichem Sektor

4.2.2 Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Arten des Engagements für den Arbeitsschutz und der Größe des Betriebs

4.3 Reliabilitätsanalyse

5 Diskussion

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbreitung verschiedener Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen in privatwirtschaftlichen Unternehmen im Vergleich zu Unternehmen des öffentlichen Dienstes in Deutschland. Basierend auf einer umfangreichen Befragung von 5000 Beschäftigten wird analysiert, ob signifikante Häufigkeitsunterschiede bei Gesundheitsangeboten existieren und welche Zusammenhänge zwischen dem Arbeitsschutzengagement und der Betriebsgröße bestehen.

  • Vergleich von Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen in unterschiedlichen Sektoren
  • Analyse der Verbreitung von Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF)
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Betriebsgröße und Arbeitsschutzengagement
  • Überprüfung der Reliabilität des Fragebogens mittels Cronbachs-Alpha
  • Statistische Hypothesenprüfung anhand inferenzstatistischer Verfahren (Chi²-Test, Spearman-Rang-Korrelation)

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition des Begriffs Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

In Abschnitt 1.1 wurde bereits deutlich gemacht, dass die Gesundheitsausgaben der Unternehmen und das Bevölkerungsbewusstsein für einen gesunden Lebensstil seit den 90er Jahren stetig zugenommen haben. Aufgrund dessen hat sich die Europäische Union (EU) im Jahr 1997 erstmals intensiv mit dem Begriff der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) auseinandergesetzt und im Rahmen der „Luxemburger Deklaration zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Europäischen Union“ eine Definition erarbeitet. Gemäß dieser umfasst der Begriff der BGF „alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz“ (Europäisches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP, 1997).

Eine etwas differenziertere Herangehensweise zur Definition des Begriffs wählen die Autoren Mohokum und Dördelmann. Sie betrachten zu Beginn die Begrifflichkeiten „betrieblich“ und „Gesundheit“ getrennt voneinander, um daraus anschließend einen gemeinsamen Konsens abzuleiten. Dabei verstehen die beiden Autoren als „betrieblich“ zunächst alle Unternehmen, Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Institutionen im Kontext von Erwerbsleben und Produktivität (Mohokum & Dördelmann, 2018, S. 3). Der Gesundheitsbegriff orientiert sich wiederum an der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 1948. Gemäß dieser beschreibt Gesundheit einen „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen“ (World Health Organization, 1948).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Gesundheitsbewusstsein ein, stellt die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2 Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) definiert und verschiedene Maßnahmen im Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie deren Bedeutung für Organisationen theoretisch hergeleitet.

3 Methoden: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen bei der Datenauswertung, die Stichprobe der 5000 Beschäftigten sowie die Wahl der statistischen Analyseverfahren.

4 Ergebnisse: Hier werden die deskriptiven Analysen der Daten präsentiert sowie die Hypothesen mittels Chi²-Tests und Spearman-Rang-Korrelationen geprüft.

5 Diskussion: In diesem Abschnitt werden die Ergebnisse kritisch hinsichtlich der wissenschaftlichen Gütekriterien Objektivität, Validität und Reliabilität reflektiert.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz des Gesundheits- und Arbeitsschutzes in Betrieben.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Arbeitsschutz, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Quantitative Datenanalyse, Chi²-Test, Spearman-Rang-Korrelation, Cronbachs Alpha, Sicherheitskultur, Beschäftigtenbefragung, Sektorenvergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Gesundheits- und Arbeitsschutzengagement in verschiedenen deutschen Betrieben und vergleicht dabei privatwirtschaftliche Organisationen mit dem öffentlichen Dienst.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Untersuchung?

Der Fokus liegt auf der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), der Verbreitung von Gesundheitsmaßnahmen, der Sicherheitskultur in Unternehmen und dem Einfluss der Betriebsgröße auf Arbeitsschutzaktivitäten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird geprüft, ob sich die Häufigkeit von Gesundheitsmaßnahmen nach Sektoren unterscheidet und ob zwischen der Firmengröße und dem Engagement für den Arbeitsschutz statistische Zusammenhänge bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine quantitative Datenanalyse auf Basis eines Datensatzes von 5000 Beschäftigten mittels der Statistiksoftware SPSS durchgeführt, unter Anwendung von Chi²-Tests und Spearman-Rang-Korrelationen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgen die theoretische Fundierung, die methodische Beschreibung des Datensatzes, die deskriptive Statistik der Variablen und die inferenzstatistische Überprüfung der abgeleiteten Hypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind BGF, BGM, Verhaltens- und Verhältnisprävention, Arbeitsschutz, Sektorenvergleich sowie quantitative Analyse und Reliabilitätsprüfung.

Was ergab die Analyse bezüglich des Sektorenvergleichs?

Die statistischen Tests zeigen signifikante Unterschiede: Gesundheitsmaßnahmen sind in öffentlichen Betrieben insgesamt häufiger präsent als in privatwirtschaftlichen Unternehmen.

Welchen Einfluss hat die Betriebsgröße auf den Arbeitsschutz?

Es konnten Zusammenhänge nachgewiesen werden, wobei diese jedoch häufiger negativ ausfallen; das bedeutet, dass die Ausprägung von Sicherheitskultur-Elementen nicht in dem Maße positiv mit steigender Mitarbeiterzahl korreliert, wie ursprünglich vermutet.

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Details

Title
Gesundheits- und Arbeitsschutz in verschiedenen Betrieben. Privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen des öffentlichen Dienstes
College
SRH - Mobile University
Grade
1,0
Author
André Müller (Author)
Publication Year
2021
Pages
39
Catalog Number
V1014108
ISBN (eBook)
9783346405883
ISBN (Book)
9783346405890
Language
German
Tags
Datenanalyse Quantitative Datenanalyse Arbeitsschutz Gesundheitsschutz SPSS Statistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Müller (Author), 2021, Gesundheits- und Arbeitsschutz in verschiedenen Betrieben. Privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen des öffentlichen Dienstes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014108
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