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Drogenkonsum bei Jugendlichen. Welche Rolle spielen Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?

Title: Drogenkonsum bei Jugendlichen. Welche Rolle spielen Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?

Term Paper , 2018 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Family Education
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Die Prävention missbräuchlichen Drogenkonsums bei Jugendlichen spielt im Kontext Schule eine entscheidende Rolle. Welche Rolle haben Eltern als wichtigste Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention? Inwiefern haben sie Einfluss auf das Suchtverhalten ihrer Kinder? Kann die schulische Gesundheitsförderung und Drogenprävention ohne das Mitwirken der Eltern überhaupt Wirkung und Erfolge verzeichnen? Oder ist es gar so, dass der elterliche Einfluss überschätzt wird?

Zur Klärung dieser Fragestellung folgt zu Beginn eine Erläuterung der Sozialisationsfunktion der Eltern sowie eine Beschreibung der Jugendphase und der damit verbundenen Entwicklungsaufgaben.

Anschließend stelle ich Gründe für den Drogengebrauch bei Jugendlichen dar, wobei der Fokus auf dem familiären Einfluss liegt. Damit soll die Bedeutung der Eltern für das Entstehen eines missbräuchlichen Drogenkonsums erläutert werden. In Anlehnung dessen, wird im letzten Teil dieser Arbeit dargelegt, welchen Beitrag die Familie zu einer erfolgreichen Primärprävention von Alkoholmissbrauch leisten kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Welche Rolle spielen die Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?

3 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Eltern als primäre Sozialisationsinstanz bei der Prävention von Alkoholmissbrauch im Jugendalter und analysiert, inwiefern eine erfolgreiche Suchtprävention zwingend die Einbeziehung des familiären Umfelds neben dem schulischen Kontext erfordert.

  • Sozialisationsfunktion der Familie und ihre Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung
  • Entwicklungsaufgaben in der Jugendphase und ihre Verbindung zu Suchtmittelkonsum
  • Familiäre Einflussfaktoren auf das Entstehen missbräuchlichen Drogenkonsums
  • Konzepte der Primärprävention und die Rolle des Elternhauses als zentraler Ort der Suchtprävention
  • Notwendigkeit einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen Schule und Familie

Auszug aus dem Buch

Welche Rolle spielen die Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?

Die Sozialisation gehört zu den wichtigsten Funktionen von Familien. Als Unterbegriff der Sozialisation wird der Begriff der Erziehung verwendet, der „alle gezielten und bewussten Einflüsse auf den Bildungsprozess“ meint „mit dem Menschen versuchen auf die Persönlichkeitsentwicklung anderer Menschen Einfluss zu nehmen“. In dem lebenslang andauerndem Prozess der Sozialisation werden die Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen und sein Hineinwachsen in die Gesellschaft ermöglicht. Hierbei ist besonders die elterliche Vermittlung von Werten und Normen der Gesellschaft von maßgeblicher Bedeutung. Kinder werden in ihrer Identität auch entscheidend durch die zeitliche Einbindung in den familiären Rahmen und der elterlichen Vorbildfunktion geprägt. Obwohl eine zunehmende Eingebundenheit der Kinder in soziale Beziehungen und Aktivitäten außerhalb der Familie eine fragmentierte Sozialisationssituation zur Folge hat, bleiben die Eltern als primäre Sozialisationsinstanz bestehen.

Wenn Kinder mit ca. 10 Jahren die Jugendphase erreichen, kommt den Eltern die Aufgabe zu, die Entwicklungsaufgaben der Heranwachsenden aktiv zu fördern und zu unterstützen. Diese neue Lebensphase bietet ein erhöhtes Maß an Stimulierungspotenzial, birgt jedoch auch ein erhöhtes Risiko für Belastungssituationen. Die vom Jugendlichen zu bewältigenden Aufgaben umfassen den Prozess der Selbstfindung, die Orientierung im Werte- und Normsystem der Gesellschaft, den Aufbau sozialer Kontakte und eines partnerschaftlichen Verhältnis zu gleichaltrigen, die Bildung eines politischen Bewusstseins mit gleich질zeitiger Stabilisierung der eigenen Werte sowie das Erlangen schulischer und beruflicher Qualifikationen. Die entscheidendste Entwicklungsaufgabe für einen Jugendlichen stellt die Ablösung von der Herkunftsfamilie dar. Dieser Prozess resultiert des Öfteren in einer ablehnenden Haltung gegenüber den Eltern. Diese müssen ihrerseits Freiheiten für ein selbstbestimmte Leben gewähren und dennoch weiterhin emotionalen Rückhalt bieten, damit der Jugendliche imstande ist die Herausforderungen und Konflikte der Jugendphase ohne „tiefgreifende Entgleisung“ zu bewältigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die Relevanz der Suchtprävention im schulischen Kontext und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Rolle der Eltern als Sozialisationsinstanz.

2 Welche Rolle spielen die Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?: Dieses Kapitel analysiert die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, die Entwicklungsaufgaben des Jugendalters und die vielfältigen familiären Einflussfaktoren auf das Suchtverhalten von Jugendlichen.

3 Fazit: Das Fazit resümiert, dass eine effektive Primärprävention nur durch eine enge Kooperation zwischen Schule und Elternhaus gelingen kann, da der elterliche Einfluss für die Entwicklung junger Menschen entscheidend bleibt.

Schlüsselwörter

Primärprävention, Alkoholmissbrauch, Sozialisationsinstanz, Elternhaus, Jugendentwicklung, Suchtprävention, familiärer Einfluss, Gesundheitsförderung, Erziehung, Jugendphase, Lebenskompetenzen, schulische Prävention, Suchtmittelkonsum, Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung der Eltern für die Prävention von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen und stellt die Zusammenarbeit zwischen Familie und Schule in den Fokus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle der Eltern als Sozialisationsinstanz, die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, die Ursachen für Drogenkonsum und verschiedene Ansätze der Primärprävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche Rolle Eltern bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch spielen und ob schulische Maßnahmen ohne elterliches Mitwirken erfolgreich sein können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung pädagogischer sowie soziologischer Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Sozialisationsfunktion der Familie, die Herausforderungen der Jugendphase, Risikofaktoren für Drogenkonsum und präventive Strategien wie das "Zürcher Modell".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Primärprävention, Sozialisationsinstanz, Alkoholmissbrauch, familiärer Einfluss, Jugendentwicklung und Gesundheitsförderung.

Warum wird die Ablösung von der Herkunftsfamilie als kritische Phase hervorgehoben?

Dieser Prozess ist eine der wichtigsten Entwicklungsaufgaben, die oft zu Spannungen führt und bei mangelndem emotionalen Rückhalt das Risiko für einen missbräuchlichen Drogenkonsum erhöhen kann.

Welche Bedeutung hat das "Zürcher Modell der Suchtprävention"?

Das Zürcher Modell ist ein zentraler Ansatz, der die familiäre Sozialisation in den Vordergrund stellt und allgemeine Gesundheitsförderung mit spezifischen Präventionsmaßnahmen verbindet.

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Details

Title
Drogenkonsum bei Jugendlichen. Welche Rolle spielen Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?
College
University of Potsdam
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
11
Catalog Number
V1014383
ISBN (eBook)
9783346408365
ISBN (Book)
9783346408372
Language
German
Tags
drogenkonsum jugendlichen welche rolle eltern sozialisationsinstanz primärprävention alkoholmissbrauch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Drogenkonsum bei Jugendlichen. Welche Rolle spielen Eltern als Sozialisationsinstanz bei der Primärprävention von Alkoholmissbrauch?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014383
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