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Organisationaler Burnout (OBO) am Arbeitsplatz. Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen

Titel: Organisationaler Burnout (OBO) am Arbeitsplatz. Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen

Akademische Arbeit , 2019 , 26 Seiten

Autor:in: Saskia Schwab (Autor:in)

Führung und Personal - Burnout und Stress am Arbeitsplatz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um sich der Bedeutung eines Burnout-Syndroms im Klaren zu werden, beschäftigt sich diese Arbeit mit Handlungsempfehlungen zur Reduzierung der Gefahr eines organisationalen Burnouts (OBO) in mittelständischen Unternehmen.

Im Zeitraum von 2007 bis 2017 hat sich der Krankheitsstand der Angestellten in mittelständischen Unternehmen um mehr als zwei Drittel erhöht. 17 Prozent der Krankheitsausfälle sind psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout. Diese können zu deutlich längeren Arbeitsausfällen in Unternehmen führen als gewöhnlich. Deshalb besitzen klein- und mittelständische Unternehmen seit 2013 die Verpflichtung, psychische Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu erfassen. Es wird aber festgestellt, dass nur 41 Prozent dieses Gesetz berücksichtigen, da die negativen Auswirkungen oft nicht bewusst sind.

Auch bei Beamten in den sozialen Bereichen wird des Öfteren das Thema Dienstunfähigkeit in Verbundenheit mit Burnout angesprochen. Hier betrifft es z.B. jeden zehnten Lehrer, welcher früher als gewöhnlich in den Ruhestand geschickt werden muss. Weniger als 30 Prozent besitzen dabei die gesetzliche Altersgrenze von 65 Jahren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeptionelle Grundlagen zum Burnout

2.1. Definition des Terminus Burnout

2.2. Phasen des Burnouts

2.3. Merkmale eines organisationalen Burnouts

2.4. Besonderheit mittelständiges Unternehmen

3. Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Prävention des sogenannten organisationalen Burnouts (OBO) in mittelständischen Unternehmen, wobei insbesondere Handlungsempfehlungen zur psychischen Entlastung und organisatorischen Gesundheitsförderung entwickelt werden.

  • Konzeptionelle Grundlagen und Definition des Burnout-Syndroms
  • Analyse der Phasenmodelle bei Burnout-Prozessen
  • Merkmale und Stressdimensionen eines organisationalen Burnouts
  • Besonderheiten und strukturelle Charakteristika mittelständischer Unternehmen
  • Strategische Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur Burnout-Prävention

Auszug aus dem Buch

2.3. Merkmale eines organisationalen Burnouts

Im Mai 2010 wurde in einer Ausgabe des Harvard Businessmanager Journals festgestellt, dass rund 50 % der 92 analysierten Unternehmen von einem OBO betroffen sind. Folgen sind der Verlust von Produktivität wegen dem falschen Einsatz von Managementstrategien. Was die Merkmale sind, um den Zustand entwickeln zu können, soll im Folgenden erläutert werden.

Bei Organisationen handelt es sich um soziale Systeme, welche die Voraussetzung besitzen, dass mindestens zwei Personen vorhanden sein müssen. Damit ein soziales System existieren kann, muss die Identität des Systems (Corporate Identity) von den Systemstrukturen definiert sein. Faktoren sind hier die innere und äußere Unternehmensstruktur, welche berücksichtigt werden müssen. Aspekte der inneren Struktur sind das Corporate Behavior. Darunter wird der Umgang miteinander verstanden. Außerdem fließen die Basic Beliefs mit ein, in welche Grundüberzeugungen wie Werte, Interessen und Ziele mit einspielen.

Neben den sozialen Systemen müssen Organisationen neue Aufgaben lösen bzw. bewältigen. Dieser Prozess wird als intelligenter Ablauf gekennzeichnet und umfasst drei Organisationsbegriffe. Zum einen handelt es sich bei Unternehmen um soziotechnische Systeme. Sie besitzen ein permanentes Ziel und eine formale Struktur. Sinn ist es, das Verhalten von Organisationsmitgliedern auf die Unternehmensziele anzulehnen. Zweiter Punkt ist die Managementfunktion. Sie ist für die Gestaltung und Modifikation von Strukturen zuständig. Der letzte Punkt sind die Organisationsinstrumente. Sie stellen die Struktur, den Aufbau, Ablauf und die Prozessorganisation dar. Sobald Organisationen nicht mehr die soziale Norm erfüllen können, führt es zu einem Corporate Spirit. Dieser umfasst die emotional erfahrbare Oberfläche und ist für einen OBO mit zuständig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel beleuchtet den Anstieg psychischer Erkrankungen in mittelständischen Unternehmen und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Handlungsmaßnahmen gegen organisationalen Burnout zu erarbeiten.

2. Konzeptionelle Grundlagen zum Burnout: Hier werden theoretische Ansätze, Phasenmodelle des Burnouts sowie die spezifischen Merkmale des organisationalen Burnouts und die Charakteristika mittelständischer Betriebe dargelegt.

3. Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen: Das Kapitel bietet praxisorientierte Lösungsansätze für Führungskräfte, wie etwa die Implementierung von Erholungsprozessen, Frühwarnsystemen und Maßnahmen zur Work-Life-Balance.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Bedeutung der Burnout-Prävention und der Erkenntnis, dass eine rechtzeitige Diagnostik im Unternehmenskontext komplex bleibt.

Schlüsselwörter

Organisationaler Burnout, Mittelständische Unternehmen, Burnout-Prävention, Führungskultur, Arbeitsbelastung, Work-Life-Balance, Psychische Gesundheit, Managementstrategien, Betriebsklima, Mitarbeiterbindung, Burnout-Phasen, Unternehmenskultur, Stressbewältigung, Personalentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter dem Begriff organisationaler Burnout?

Ein organisationaler Burnout liegt vor, wenn sich ein aktives Organisationssystem in einem erschöpften und paralysierten Zustand befindet, in dem es nicht mehr mit den eigenen Ressourcen auf Anforderungen reagieren kann.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Definition und Stadien des Burnouts, die Besonderheiten mittelständischer Organisationsstrukturen und konkrete Präventionsmaßnahmen für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen zu entwickeln, um das Risiko eines organisationalen Burnouts zu reduzieren und die Arbeitsqualität zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und verschiedene Konzepte sowie Modelle zur Burnout-Prävention zusammenführt.

Welche Aspekte werden im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Stressdimensionen von Organisationen, die Phasen des Burnouts bei Individuen und spezifische Führungsansätze für den Mittelstand.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Burnout-Prävention, Arbeitskultur, Mitarbeiterführung, Work-Life-Balance und mittelständische Unternehmensführung.

Warum sind gerade mittelständische Unternehmen besonders im Fokus der Untersuchung?

Mittelständische Unternehmen zeichnen sich durch spezifische familiäre und strukturelle Gegebenheiten aus, die sowohl Chancen als auch Risiken hinsichtlich psychischer Belastungen bergen.

Was ist die Rolle der Führungsebene bei der Prävention?

Führungskräfte tragen eine Vorbildfunktion; sie müssen durch proaktive Kommunikation, Feedback-Kultur und die Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen aktiv an der Vermeidung von Burnout mitwirken.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Organisationaler Burnout (OBO) am Arbeitsplatz. Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen
Autor
Saskia Schwab (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V1014479
ISBN (eBook)
9783346412157
ISBN (Buch)
9783346412164
Sprache
Deutsch
Schlagworte
organisationaler burnout arbeitsplatz handlungsempfehlungen unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Saskia Schwab (Autor:in), 2019, Organisationaler Burnout (OBO) am Arbeitsplatz. Handlungsempfehlungen für mittelständische Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014479
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Leseprobe aus  26  Seiten
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