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Starke und Schwache Beziehungen bei Subunternehmen. Welche Rolle spielen Netzwerke in der Baubranche?

Titel: Starke und Schwache Beziehungen bei Subunternehmen. Welche Rolle spielen Netzwerke in der Baubranche?

Seminararbeit , 2018 , 23 Seiten , Note: 5.0

Autor:in: Drilon Djeladini (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Seminararbeit ist es, die Rolle und Bedeutung der Netzwerke der Xheladini GmbH näher zu untersuchen, um daraus schließen zu können, ob das Unternehmen noch stärker in den Erhalt der bestehenden respektive die Erschließung neuer Beziehungen investieren sollte.

Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht darin, schwache von starken Beziehungen zu trennen und die jeweilige Wichtigkeit näher zu beschreiben so-wie die Rolle konventioneller Werbung der Rolle von Netzwerken gegenüberzustellen.

Das Subunternehmen Xheladini Eisenleger GmbH wurde am 23. April 2012 von Herrn Djeladini Naser gegründet. Die Haupttätigkeit der Xheladini GmbH ist das Verlegen von Armierungseisen. Die Firma arbeitet lokal und fokussiert sich hauptsächlich auf das Oberwallis. Es wurde aber auch für einige Unternehmungen im Unterwallis gearbeitet. Außerhalb des Kantons Wallis war das Unternehmen bisher nicht tätig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Das Subunternehmen «Xheladini Eisenleger GmbH»

3 Die Stärke von schwachen Beziehungen

4 Messung der Beziehungsstärke

5 Die Rolle sozialer Beziehungen bei der Xheladini GmbH

6 Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von sozialen Netzwerken und der Differenzierung zwischen starken und schwachen Beziehungen für die Geschäftsentwicklung eines mittelgrossen Subunternehmens, der Xheladini Eisenleger GmbH, im Kontext der Auftragsakquise.

  • Analyse der Theorie der „schwachen Bindungen“ nach Mark Granovetter.
  • Methodische Erfassung und Messung von Beziehungsstärken im B2B-Umfeld.
  • Untersuchung des Einflusses persönlicher Kontakte auf den Unternehmenserfolg.
  • Gegenüberstellung von klassischem Marketing und netzwerkbasiertem Kundengewinn.
  • Ableitung von Empfehlungen zur strategischen Erweiterung des Kundenstamms.

Auszug aus dem Buch

Die Stärke von schwachen Beziehungen

Marc S. Granovetter schrieb im Jahr 1970 seine Doktorarbeit über die Wichtigkeit sozialer Kontakte bei der Stellensuche (Granovetter 1970). Die Teilnehmer seiner Studie, welche ihre Stelle durch soziale Kontakte gefunden hatten, wurden unter anderem gefragt, ob ihnen ein Freund über ihre aktuelle Stelle erzählt habe, worauf die Antwort «kein Freund, ein Bekannter» öfter zu hören war. Diese Feststellung war für Granovetter ein Ansatzpunkt, um die Wichtigkeit bzw. die Stärke schwacher Beziehungen tiefer zu analysieren (Granovetter 1973: 1372).

Granovetter definiert die Stärke einer Beziehung als Kombination von:

1) der gemeinsamen Zeit, die zwei Leute miteinander verbringen,

2) ihrer emotionalen Intensität,

3) des gegenseitigen Vertrauens (Intimität),

4) und der gegenseitigen Dienste, welche die eine Person der anderen zu leisten bereit ist (Granovetter 1973: 1361).

In seiner Arbeit über die Stärke von schwachen Beziehungen (The Strength of Weak Ties) wollte er vor allem aufzeigen, dass Informationen eine grössere Anzahl von Menschen durch schwache statt durch starke Beziehungen erreichen (Granovetter 1973: 1366). Was die Operationalisierung und die Messung der Beziehungsstärke angeht, so begnügte er sich mit der intuitiven Annahme, dass die Stärke einer Beziehung anhand der oben erwähnten Kriterien bestimmt werden kann. Er schrieb dazu: «Discussion of operational measures of and weights attaching to each of the four elements is postponed to future empirical studies. It is sufficient for the present purpose if most of us can agree, on a rough intuitive basis, whether a given tie is strong, weak, or absent.» (Granovetter 1973: 1361)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet den theoretischen Hintergrund durch Mark Granovetter und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Bedeutung sozialer Kontakte für die Xheladini Eisenleger GmbH.

2 Das Subunternehmen «Xheladini Eisenleger GmbH»: Dieses Kapitel beschreibt das operative Umfeld, die Marktposition als Eisenleger im Oberwallis sowie die bisherigen Erfolgsfaktoren des Unternehmens.

3 Die Stärke von schwachen Beziehungen: Hier wird das theoretische Fundament zu sozialen Netzwerken, verbotenen Triaden und der Brückenfunktion schwacher Verbindungen nach Granovetter erläutert.

4 Messung der Beziehungsstärke: Der Abschnitt diskutiert methodische Ansätze zur Operationalisierung von Beziehungsnähe und emotionaler Intensität basierend auf bestehender Fachliteratur.

5 Die Rolle sozialer Beziehungen bei der Xheladini GmbH: Dieser Hauptteil analysiert die Entstehung der Geschäftsbeziehungen zu 21 Partnerfirmen und bewertet den Einfluss sozialer Kontakte gegenüber klassischem Marketing.

6 Schlussfolgerungen: Das Fazit bestätigt die hohe Relevanz schwacher Beziehungen für die Akquise und gibt Empfehlungen zur gezielten Netzwerkpflege ab.

Schlüsselwörter

Starke Beziehungen, schwache Beziehungen, Weak Ties, Netzwerkforschung, Xheladini Eisenleger GmbH, Auftragsakquise, B2B-Marketing, Soziale Kontakte, Mark Granovetter, Beziehungsstärke, Subunternehmen, Bauwirtschaft, Netzwerktheorie, Kundenbeziehungen, Unternehmensentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung persönlicher sozialer Netzwerke für die erfolgreiche Auftragsakquise bei einem mittelgrossen Schweizer Subunternehmen in der Baubranche.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Netzwerktheorie nach Mark Granovetter, die empirische Analyse von Kundenbeziehungen und die Frage, wie Unternehmen durch soziale Bindungen an neue Projekte gelangen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob soziale Kontakte entscheidend für die Geschäftsentwicklung der Xheladini GmbH sind und ob das Unternehmen stärker in den Ausbau dieser Netzwerke investieren sollte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Netzwerktheorien sowie einer empirischen Interviewstudie mit dem Geschäftsführer zur Herkunft von 21 konkreten Geschäftsbeziehungen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Auswertung der 21 Partnerfirmen und der Kategorisierung des Erstkontakts (Soziale Beziehung versus allgemeines Marketing) unter Anwendung von Indikatoren für Beziehungsstärke.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Die Analyse ist durch die Begriffe "Schwache Beziehungen", "Netzwerkfunktion", "Brückenbildung" und "Marktführerschaft im lokalen B2B-Bereich" geprägt.

Warum unterscheidet der Autor zwischen starken und schwachen Beziehungen?

Basierend auf Granovetter wird verdeutlicht, dass schwache Bindungen oft einen besseren Zugang zu neuen Informationen und bisher unbekannten Geschäftsfeldern bieten als starke Bindungen.

Welche Empfehlung gibt die Arbeit für die Xheladini GmbH?

Die Arbeit empfiehlt, Networking nicht vom Marketing zu trennen, sondern durch gezielte Aktivitäten wie Verbandsmitgliedschaften oder Sponsoring einen breiteren Kundenstamm aufzubauen, um die Abhängigkeit von wenigen Grosskunden zu senken.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Starke und Schwache Beziehungen bei Subunternehmen. Welche Rolle spielen Netzwerke in der Baubranche?
Hochschule
Universität Luzern
Note
5.0
Autor
Drilon Djeladini (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V1014686
ISBN (eBook)
9783346421814
ISBN (Buch)
9783346421821
Sprache
Deutsch
Schlagworte
starke schwache beziehungen subunternehmen welche rolle netzwerke baubranche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Drilon Djeladini (Autor:in), 2018, Starke und Schwache Beziehungen bei Subunternehmen. Welche Rolle spielen Netzwerke in der Baubranche?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014686
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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