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Nachhaltige Energiepreise und soziale Gerechtigkeit. Passt das zusammen?

Titel: Nachhaltige Energiepreise und soziale Gerechtigkeit. Passt das zusammen?

Seminararbeit , 2020 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Pascal Kreylos (Autor:in), John-Marcel Kremin (Autor:in)

VWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit befasst sich umfassend mit den Lösungsansätzen, die die Politik hervorbringt und beantwortet einhergehend die Frage, ob nachhaltige Energiepreise als sozial gerecht beurteilt werden können. Schwerpunktmäßig werden ökonomische Maßnahmen zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes behandelt.

Der erste Teil dieser Ausarbeitung wird sich speziell mit volkswirtschaftlichen Basistheorien beschäftigen, die verschiedene Instrumente der Umweltpolitik ausführlich erklären. Es wird dargelegt, wie und aus welchen Gründen ein Marktversagen in Zusammenhang mit Umweltverschmutzungen eintreten kann.

Der zweite Teil dieser wissenschaftlichen Arbeit konzentriert sich auf das von der Bundesregierung kürzlich beschlossene Klimapaket und stellt zudem die verschiedenen Sichtweisen beziehungsweise Standpunkte der Opposition sowie weiterer Organisationen dar.

Abschließend wird erneut die Forschungsfrage aufgegriffen und basierend auf der zuvor erläuterten Kritik, sowohl zu ökonomischen, verfassungsrechtlichen als auch zu sozialen Problemen Stellung bezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Problematik und Lösungsansätze des CO2-Austoßes

2.1 Die ökonomischen Marktmechanismen

2.1.1 Konsumenten- und Produzentenrente

2.1.2 Marktversagen aufgrund von negativen Externalitäten

2.2 Die Instrumente der Umweltpolitik

2.2.1 Pigou-Steuern

2.2.2 Emissionshandel (Umweltzertifikate)

3 Das Klimapaket der Bundesregierung

3.1 Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele

3.2 Geplante Entlastungen von Bürgern und Wirtschaft

3.3 Oppositionelle Kritik am Entwurf der Bunderegierung

3.4 Kritik des DIW am Klimapaket

3.5 Rechtliche Kritik am Klimapaket

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effizienz und soziale Gerechtigkeit des Klimapakets der Bundesregierung vor dem Hintergrund volkswirtschaftlicher Basistheorien zur CO2-Bepreisung und ökonomischer Marktmechanismen.

  • Volkswirtschaftliche Grundlagen (Konsumentenrente, Produzentenrente, Marktversagen)
  • Umweltpolitische Instrumente (Pigou-Steuer, Emissionshandel)
  • Das Klimapaket der Bundesregierung (Maßnahmen und Entlastungsmodelle)
  • Kritische Analyse aus Sicht von Opposition, Wissenschaft und Verfassungsrecht
  • Bewertung der sozialen Auswirkungen und Lenkungswirkung

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Marktversagen aufgrund von negativen Externalitäten

Sofern unbeteiligte Dritte Einfluss auf die Produzenten und die Konsumenten nehmen und dadurch die Wohlfahrt beschränken, wird von externen Effekten gesprochen. Grundlegend lässt sich feststellen, dass Externalitäten sowohl auf der Konsum- als auch auf der Produktionsseite entstehen können.10

So kann beispielsweise eine Aluminiumfabrik die Luft verunreinigen. Es wird dementsprechend für jede produzierte Mengeneinheit an Aluminium ebenfalls eine bestimmte Menge an Abgas in die Atmosphäre freigesetzt. Da diese Abgase für den Menschen gesundheitsschädlich sind, liegen in diesem Fall negative Externalitäten vor. Die volkswirtschaftlichen Kosten der Aluminiumproduktion liegen oberhalb der privaten Kosten (betriebswirtschaftliche Kosten), weil sie die Kosten enthalten, die die Hersteller der Gesellschaft auferlegen. Der Abstand zwischen den beiden Kostenkurven zeigt die Kosten der Luftverschmutzung. Die Marktgleichgewichtsmenge ist höher als die volkswirtschaftlich optimale Menge, da der Markt nur die privaten Kosten der Produktion einbezieht.

Der Grenznachfrager des Aluminiums beurteilt im Marktgleichgewicht dieses niedriger als mit den volkswirtschaftlichen Kosten, was einen Wohlfahrtsverlust zur Folge hat.11

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Brisanz der CO2-Thematik und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die theoretische Grundlagen mit aktuellen politischen Maßnahmen verknüpft.

2 Problematik und Lösungsansätze des CO2-Austoßes: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Mechanismen der Wohlfahrtsmaximierung und erklärt, warum negative Externalitäten staatliche Eingriffe wie Pigou-Steuern oder Emissionshandel erforderlich machen.

3 Das Klimapaket der Bundesregierung: Hier werden die konkreten Maßnahmen der Bundesregierung dargestellt und die vielfältige Kritik von politischen und wissenschaftlichen Akteuren sowie juristische Bedenken analysiert.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Klimapaket zwar die Notwendigkeit der CO2-Reduktion adressiert, jedoch sowohl aus ökonomischer als auch aus sozialer Sicht erhebliche Defizite aufweist.

Schlüsselwörter

CO2-Emissionen, Marktversagen, negative Externalitäten, Pigou-Steuer, Emissionshandel, Klimapaket, Bundesregierung, Wohlfahrt, soziale Gerechtigkeit, EEG-Umlage, Klimaschutz, Lenkungswirkung, volkswirtschaftliche Kosten, Zertifikate, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Zusammenhänge zwischen einer nachhaltigen Energiepreisgestaltung und dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit im Kontext aktueller klimapolitischer Entscheidungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Umweltökonomie, die Funktionsweise von marktbasierten Instrumenten wie dem Emissionshandel und deren praktische Umsetzung im deutschen Klimapaket.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu beantworten, ob die von der Politik vorgeschlagenen Maßnahmen zur CO2-Bepreisung als sozial gerecht bewertet werden können und ob sie ökonomisch effizient gestaltet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf volkswirtschaftlichen Basistheorien aufbaut, um die Wirkung staatlicher Klimaschutzinstrumente kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung von Marktmechanismen und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Klimapaket der Bundesregierung unter Einbeziehung von Kritik aus Opposition, DIW und Rechtswissenschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind CO2-Emissionen, Emissionshandel, negative Externalitäten, soziale Gerechtigkeit und Lenkungswirkung.

Warum kritisiert das DIW das Klimapaket?

Das DIW moniert, dass Geringverdiener im Verhältnis zu ihrem Nettoeinkommen stärker durch die CO2-Bepreisung belastet werden als wohlhabende Haushalte.

Welchen rechtlichen Einwand bringt Joachim Wieland vor?

Wieland argumentiert, dass die Festlegung von CO2-Preisen in der Praxis wie eine Steuer wirkt und die Bezeichnung als „Emissionshandel“ somit einen Formenmissbrauch darstellt.

Warum hält die FDP das Modell für nicht zielführend?

Die FDP kritisiert die politische Festsetzung der Preise statt der Mengen, was aus ihrer Sicht den ökonomischen Grundprinzipien eines echten Emissionshandels widerspricht.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nachhaltige Energiepreise und soziale Gerechtigkeit. Passt das zusammen?
Hochschule
Hochschule Hamm-Lippstadt
Note
1,7
Autoren
Pascal Kreylos (Autor:in), John-Marcel Kremin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
20
Katalognummer
V1014809
ISBN (eBook)
9783346396310
ISBN (Buch)
9783346396327
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachhaltige energiepreise gerechtigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pascal Kreylos (Autor:in), John-Marcel Kremin (Autor:in), 2020, Nachhaltige Energiepreise und soziale Gerechtigkeit. Passt das zusammen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1014809
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Leseprobe aus  20  Seiten
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